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Hundeforum Der Hund
Wölfcheeeen

Kleines "Problemchen" oder eher eine Frage wegen Wolf!

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Huhu ihr lieben :winken:

ich hab jetzt eine weile hier gestöbert, aber nicht das passende gefunden, darum mach ich einen neuen Fred auf ;)

Also, mein Wölfchen verhält sich im Dunklen (draußen) etwas komisch. Es ist nicht so das mich das stört, ich würde nur gerne verstehen WARUM er sich so verhält!

Er ist jetzt 9Monate alt, mit allen verträglich,bellt in der Wohnung kaum, außer nachts,wenn jemand durch den Hof läuft. Das lässt sich aber mit einem NEIN!, sofort unterbinden! :kaffee:

Nun zu meiner Frage: Wenn ich abends, wenns dunkel ist mit ihm noch eine Runde gehe, und er sieht eine dunkle Gestalt, eher als ich, wird geknurrt, ich gehe da aber garnicht weiter drauf ein,sondern gehe gelassen weiter, da dreht er sich zwar noch mehrmals um und knurrt kurz, aber er kommt mit! :Oo

Beispiel zur Situation:

Schräg gegenüber von unserem Wohnhaus, ist ein "Park", (dort gehe ich nachts meistens zum Pipi machen hin). Nun war es letztens so, das wir gemütlich dort lang schlendern und auf einmal höre ich leise Stimmen und langsame Schritte, habe aber wegen der Dunkelheit und der dort stehenden Bäume rein garnichts gesehen. Wolf anscheinend schon, er blieb wie erstarrt stehen, die nackenhaare (ach was sag ich) der ganze Hund stand zu berge und hat leise angefangen zu knurren. Als ich ein Stück weiter ging, richtung straßenlaterne, hat er immer lauter geknurrt und auch Zähne gezeigt, stand aber artig neben mir (kein hingeziehe oder sonst was) ... da ich trotz Licht der laterne immer noch nichts erkennen könnte, aber die Schritte verstummt wurden und nur noch flüstern zuhören war, hab ich ihm mit "gib laut", erlaubt zu bellen. Dann war nur noch zuhören,wie sich die Schritte schnell entfernten.

Naja ich Wolf mit einem leisen "Nein" beruhigt. Und bin weiter gegangen, er drehte sich noch 2mal um, dann war die Sache gegessen.

WARUM verhält er sich so, er weiß das ich die Situation im griff habe,lässt sich ja sofort beruhigen und läuft weiter. Ich finde das jetzt nicht irgendwie schlimm das er das macht, weil wenn man selbst nichts erkennt, wird man wenigstens drauf aufmerksam gemacht, ist mir persönlich lieber als in einen Konflikt zugeraten!

Auch andere Hunde oder Spaziergänger,Fahrradfahrer und Jogger lassen ihn kalt. Die anderen Hunde ignoriert er, das hab ich durch, Ablenkung etc hinbekommen. Aber sobald ihn ein Hund anfährt (meistens die Kleinen :wall: ) bellt/knurrt er zurück, was sich aber dann wenn er geschnuppert hat, wenn es gestattet ist, legt.

Alkoholisierte Männer mag er draußen garnicht, die werden auch verbellt! Und vor Menschen mit Gehstock hat er Angst, was auch zum Knurren und Bellen führt, das kann ich mir aber erklären, da sie in Ungarn nicht zimperlich mit den Welpen umgegangen sind!

Ist es normal das er Nachts so extrem wachsam bzw aggressiv ist?

Würdet ihr das überhaupt schon als Aggressiv ansehen?

Hat er in der Dunkelheit evt Angst oder große Unsicherheit? :think:

Ich weiß einfach nicht, ob ich mich richtig verhalte oder es irgendwann mehr als nur knurren werden kann, dieses Beschützen? :think:

Dazu ist vielleicht noch erwähnenswert, wenn es an der Tür klingelt, ist er still und läuft erst zur Tür wenn ich den Besuch reingelassen habe. Bis der Besuch sich seiner Jacke/schuhe entledigt hat und WIR ihn begrüßt haben, dann rufe ich Wolf. Das klappt auch! Wenn besuch kommt, den Wolf nicht kennt, steht er mitten in der Stube und "checkt" die Lage, bei Kapuzenträgern (wegen Regen zb) wird vorsichtshalber leise gebrummelt, aber da reicht ebenfalls ein "is gut" von uns!

Vielleicht hat jemand von euch auch mal sowas erlebt und kann mir tipps etc geben ...

Freue mich schon auf eure Antworten!

Vielen Dank schon mal!

LG eine etwas ratlose und grad etwas verunsicherte Franzi

:kuss:

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Ich habe in der Dunkelheit auch lange mit dem Wach- und Schutztrieb meines Hundes zu kämpfen gehabt, viel länger und mehr als im Hellen.

Allerdings haben wir auch nie großartig Gänge im Dunkeln gemacht außer der Nachtpippirunde. Ich habe immer gute Erfahrungen damit gemacht, ihr immer wieder zu sagen, da kommt jemand, habe ich gesehen oder gehört und ist ok, bleib bei mir.

Knurren bei mir suspekten Personen (z.B. besoffene Jugendliche im Pulk) habe ich als Frau alleine, wenn sie bei mir war toleriert. Schafft auch schon mal Klarheit. Aber auch nur dann und auch nicht mehr. Und das auch dann korrigiert, wenn ich merkte, es droht keine "Gefahr" und es fragt nur mal einer nach ner Kippe oder Uhrzeit. Eine richtige Entspannung hat sich allerdings trotzdem nie eingestellt.

In den letzten paar Monaten bin ich arbeitstechnisch aber dazu gezwungen, morgens im Dunkeln auch schon einen größeren Gang zu machen. Die ersten paar Tage stackste sie nur super wachsam mit hoch erhobener Rute und Bürste durch die Gegend. Dann legte sich das immer mehr und heute läuft sie im Dunkeln nicht anders als im Hellen. Ich habe das Gefühl sie hat sich dran gewöhnt und gelernt, eigentlich ist es im Dunkeln auch nicht anders als sonst.

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Du hast das Verhalten Frühzeitig bemerkt und kannst es korrigieren bevor der echte Instikt erwacht. 9 Monate alter Hund testet seine Instikte und Grenzen noch.

Ich würde sagen es ist unsicherheit und Angst.

Ich würde es einfach Verbieten und eine Ersatzhandlung Befehlen. Also: Nein - Weiter

Du darfst ihn dabei nicht in seiner Unsicherheit bestätigen. (wer hat Angst und wer bestätigt? Du oder Er?)

Ich habe selber einen Hund der mit 14Monaten in der Situation nicht warnte, sondern Losstürmte um die Person zu vertreiben. Der Hund kommt mir heute noch nicht bei Dunkelheit von der Flexi. (Flexi nur als Sicherung, nicht als erziehungsmittel)

Wenn er kleinste Anzeichen macht loszustürmen, würde ich dir unbedigt empfehlen ihn irgendwie anzuleinen. (Leine/Schlepp/Flexi) Stress mit dem OA ist besimmt nicht lustig.

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Vielleicht hat Dein Hund

auf die von Ihm wahrgenommenen/aufgenommenen

körpersprachlichen Verhalten-Zeichen von DIR reagiert,

und das hat dann dass von Dir beschriebene Verhalten ausgelöst ?

???

LG

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Originalbeitrag

habe ich als Frau alleine, wenn sie bei mir war toleriert. Schafft auch schon mal Klarheit. Aber auch nur dann und auch nicht mehr.

genau darum gehts mir ja... grad wenn ich abends von meinen Eltern mit der Kleinen (18Monate) nach hause laufe, sind zwar nur 10min laufweg, aber wer weiß denn schon wer/was hinterm nächsten Busch wartet.

Hatte das mal wo ich von meinem Dad kam, 200meter vor der Haustür, hielt mich ein Dunkelhäutiger,mit Schal und Mütze geschmückter Mann an und meinte "ich beobachte dich jeden Tag wenn du mit deinem Hund läufst, ich finde dich sooo toll...Möchtest du mit zu mir kommen und was mit mir trinken" ... ich das energisch verneint, da wollt er mich "zum Abschied" (ich kenne ihn NICHT!!!) umarmen, ich ein schritt nach hinten und in dem Moment , is Wolf in die Leine,auf die Hinterbeine und hat ihm deutlich klargemacht, was er davon hält. Er hat zwar lediglich geknurrt und kurz Zähne blitzen lassen, darauf hin, ist der Typ abgetrabt. In dieser Situation war ich echt froh das er so reagiert... :kuss:

Wenn ich merke, es kommt mir jemand entgegen zb älteres Ehepaar, spreche ich sie von mir aus, mit einem "schönen abend" o.Ä. von weitem an, dann hält er die Klappe.

Aber grad dunkel gekleidete Männer sind ihm echt ungeheuer und mir auch (was so seine Gründe hat...) !

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Originalbeitrag

Du hast das Verhalten Frühzeitig bemerkt und kannst es korrigieren bevor der echte Instikt erwacht. 9 Monate alter Hund testet seine Instikte und Grenzen noch.

Ich würde sagen es ist unsicherheit und Angst.

Ich würde es einfach Verbieten und eine Ersatzhandlung Befehlen. Also: Nein - Weiter

Du darfst ihn dabei nicht in seiner Unsicherheit bestätigen. (wer hat Angst und wer bestätigt? Du oder Er?)

Ich habe selber einen Hund der mit 14Monaten in der Situation nicht warnte, sondern Losstürmte um die Person zu vertreiben. Der Hund kommt mir heute noch nicht bei Dunkelheit von der Flexi. (Flexi nur als Sicherung, nicht als erziehungsmittel)

Wenn er kleinste Anzeichen macht loszustürmen, würde ich dir unbedigt empfehlen ihn irgendwie anzuleinen. (Leine/Schlepp/Flexi) Stress mit dem OA ist besimmt nicht lustig.

Er stürmt ja nicht los, sondern warnt lediglich, durch ein leises Knurren...

Angeleint ist er prinzipiell, weil der Rückruf noch nicht 100% sitzt! Abends an der 3frach verstellbaren, eingestellt auf die Mitte oder ganz unten! Er kann so an lockerer Leine circa 30cm vor mir laufen!

Schleppleine nutze ich den tagsüber und bei dämmerung gerne, also wenn ich alles was auf mich zukommt sehe, da ich auch in bewohntem gebiet (Nebenstraßen) rückruf übe, und an der Schlepp, funktioniert er auch zu 98% ... Da bleib ich aber weiter dran. Wenn ich in den Wald oder aufs Feld gehe, ist immer die Schlepp dran.

Vielleicht hat Dein Hund

auf die von Ihm wahrgenommenen/aufgenommenen

körpersprachlichen Verhalten-Zeichen von DIR reagiert,

und das hat dann dass von Dir beschriebene Verhalten ausgelöst ?

???

LGzitieren

Nein, weil er die leute ja bemerkt bevor ich es tu... wenn dunkel gekleidete Leute unter Bäumen stehen (etwa 10m bis zur nächsten Straßenlaterne) erkenn ich die nicht sofort. Und er warnt halt. Sprich er reagiert vor mir, so wie ich mich aber wegdrehe und sage "komm" läuft er sofort mit, er will dann nicht hin und die Personen stellen! Er zeigt nur an "da ist jemand" !

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So wie sich das schreibt bist du Nachts angespannt und Nervös. Deswegen reagiert Wolfi. Es kommt nicht drauf an ob du was siehst, sonder die Körpersprache allein reicht dem Hund um in Verteidigungs position zu gehen.

Ich würd versuchen Nachts sicherer zu werden. Du kannst dich ja darauf verlassen das Wolfi im "notfall" einspringt. :) Trozdem nicht das Ego mit dem Hund pushen.

(Ich fühl mich ohne Hund irgendwie "nackt" wenn ich Nachts untewegs bin - warscheinlich bringt genau das auch einen teil der Probleme mit sich)

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War der Hund Wolf oder Wolfi? :D uuups.

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Ja Mette, so wie du es beschreibst, stimmt es... Leider war meine Jugend bis vor 3Jahren alles andere als schön, und seit mein Ex ausn "urlaub" wieder zurück ist, trag ich, sagen wir, unbehagen mit mir rum...

Bitte nicht so verstehen, das ich darum einen Hund habe... auf keinen Fall!

Ich versuche jeden Tag, besser gesagt in der Dunkelheit, sicher zu sein und einfach nur die Ruhe und ungestörtheit mit meinem HUnd zu genießen, (er ist mein kleiner Seelenheiler) ... ich merke auch das es langsam besser wird, nur lässt mich ein knacken (bei büschen etc) zusammen fahren ... eher unbewusst.

Ja im Notfall würde er reagieren...

Ich fühl mich generell nackt, wenn er nicht an meiner seite ist ;)

Tante Edith sagt: Wolf heißt er ;) oder wölfchen oder schmusebär, grummelbär,baby( was er hasst) :holy:

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Das kommt mir irgendwie Bekannt vor. :)

Es ist einfach unbewusst so. Ich versuche die Landschaft zu geniesen und entspanne gelegendlich auch damit das ich unterwegs Musik höre.

Ich bin aber nicht besonders Ängstlich, eher das Gegenteil, Jacky ist nur verdammt sensibel. Ein Falscher Blick und er sieht es als Aufforderung nach vorne zu gehn.

Ich darf entgegenkommende nicht Menschen Anschauen oder in ein Gebüsch gucken. Jacky agiert schneller als ich was sagen kann.

Ich freu mich schon richtig auf die Zeit bei meinen Eltern auf dem Dorf wo sich alle Grüssen... (juhuu, viele trainingsopfer)

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