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Hundeforum Der Hund
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Anerzogene Distanzlosigkeit?

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Für mich liegt Distanzlosigkeit ganz klar an mangelnder Erziehung und an nichts Anderem.

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Was heisst Distanz bzw Distanzlosigkeit.

Für die einen beginnt das erst wenn die Hund praktisch aufeinanderliegen, ist ok, wenn beide das mögen. Für andere ist die persönliche Wohlfühldistanz bei 2m schon unterschritten.

So ist es für Halter eben nicht so einfach die für andere Hunde angenehme Distanz dem eigenen Hund zu lehren. Auch nicht so nötig, die Hunde können das ja mitteilen, mal freundlicher, mal weniger freundlich.

Zu den angeleinten Hunden. Ich kenne einige, die einfach abgeleint bleiben müssen, da leine ich jedoch nicht an, das klappt.

Wenn genug Platz ist leine bei unbekannten Hunden auch nicht an, da Wega dann von sich aus einen grossen Bogen um den anderen Hund macht. Würde ich sie da immer ranrufen und anleinen wäre ihre Wohlfühldistanz jedes Mal unterschritten.

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Ich glaube, dass Hunde, die in jungen Jahren viel an der Leine waren, nicht lernen konnten, sich selbst zu zügeln und dann dann ungebremst in andere Hunde reinrennen. Die Leine verhindert, dass der Hund Fehler macht...ohne Leine würde er früh lernen, dass es nicht so schlau ist, bolzgerade auf erwachsene Hunde zuzulaufen. Hunde aus dem Tierschutz sind selten distanzlos, denn die haben früh gelernt, sich zu regulieren. Der Anfang allen Übels ist die Leine, find ich. 

 

 

Hunde sind von Haus aus viel mehr Fachleute für Artgenossenfragen als wir!
So siehts aus. 

 

Würde auch gerne mal wissen, was schon so passiert ist, wenn ein Tutnix in euren angeleinten Hund reingebrettert ist. Welche schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht? 

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 Das heißt aber, dass Hunde, die meistens angeleint spazieren geführt werden, eigentlich keinerlei Kontakte zu Artgenossen haben können. 

 

Natürlich können sie. Man kann sich doch absprechen. Wenn man merkt, dass die Hunde sich nett finden, kann man sie doch von der Leine lassen. Meine schnüffelt dann am anderen Hund und das wars dann auch.

 

Danach müssen diejenigen weiterhin spielen, die es gern tun, die anderen nicht. 

 

Genau so siehts aus. Aber mein Hund möchte das mitentscheiden und nicht bespielt werden, wenn sie keinen Bock drauf hat. Die meisten Hunde signalisieren ja schon beim Anblick des entgegenkommenden Hundes, ob sie den gut finden oder nicht.

 

Wer früh nicht lernen kann, wie man mit Gleichgroßen, Größeren, Kleineren, Andersgeschlechtlichen, Dümmeren, Klügeren, Schnelleren, Schwereren, Schnarchenden, Sicheren und Unsicheren spielt, der wird später mal einer, der mit anderen Hunden, nämlich den Gleichgroßen, Größeren, Kleineren, Andersgeschlechtlichen, Dümmeren, Klügeren, Schnelleren, Schwereren, Schnarchenden, Sicheren und Unsicheren ein Problem hat und keinen unkontrollierten freien oder angebundenen Kontakt zu ARTGENOSSEN haben kann oder darf oder nur mit sehr wenigen handverlesenen. Das wünscht man seinem besten Freund doch aber nicht. 

 

Seh ich nicht so. Auch ältere Hunde können das lernen und dürfen Kontakt haben, wenn sie das möchten!

 

Kein Hund mag alle anderen Hunde gleich gern, aber ein Hund, der im (Kinder-) Spiel gelernt hat, sich seiner Haut zu wehren und dies auch von anderen zu akzeptieren, hat die besseren Karten, auch als erwachsener Hund den richtigen Ton zu treffen, wenn er in Ruhe gelassen werden möchte. Ohne, dass der Huha ständig aufpassen muss und auch ohne dass sich der Hund deswegen im Stich gelassen fühlt. Hunde sind von Haus aus viel mehr Fachleute für Artgenossenfragen als wir!

 

Dem stimme ich auch zu. Mein Hund, zum Beispiel, kann das sehr gut. ABER wenn das Größenverhältnis nicht stimmt, dann bin ich als Halter gefragt und lass keinen Kontakt zu. Schon gar nicht, wenn einer, oder gleich mehrere, ungebremst angerauscht kommen!

 

Nein, die sollen nicht alles unter sich ausmachen, denn es gibt leider auch schlecht sozialisierte Hunde, die kein rechtes Maß kennen, oder kranke Hunde, die sich nicht mehr verständlich ausdrücken können u.s.w., aber die meisten Hunde sind wirklich in der Lage, mit ihren Artgenossen friedlich und sinnvoll zu kommunizieren. Ohne, dass Menschen ständig da hinein regieren müssen.

 

Seh ich ähnlich. Ich bin froh über jeden netten Hund der uns begegnet.

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Mir gefällt im Moment der Verlauf der Diskussion überhaupt nicht, weil hier wieder versucht wird schwarz und weiß zu malen.

 

Ich finde es anmaßend, so zu tun, als würden wir, die wir andere Erfahrungen gemacht haben, uns die Dinge aus den Fingern saugen oder überzogen darstellen. Ich hab genau dieselben Erfahrungen mit Hundeschulen im Raum München gemacht wie Chrystal und hab auch ähnlich viele durch innerhalb von über 20 Jahren, man hat ja immer die Hoffnung, dass eine neue dann mal anders arbeiten würde. Und Hundetrainer aus anderen Bundesgebieten haben mir bestätigt, dass München anders tickt. In Berlin z.B. gehst du in ein Morgenkaffee und da steht Schlippsträger und Blaumannträger an einem Tisch und alle Tische unterhalten sich gemischt über die Tagespolitik oder sonstiges, machen Nachbarschaftsevents aus etc. In München ist das undenkbar, denn da geht ein Schlippsträger nicht in dasselbe Cafe wie ein Blaumannträger und wenn haben die die Nase so hoch, dass sie ein Guten Morgen noch nicht mal beantworten. In München sind IN-Hunde überrepräsentiert, eine zeitlang JRT, dann Golden Retriever, Weimaraner, Windhunde, dann Möpse, jetzt scheinen Bulldoggen franz. und engl. im Kommen zu sein, wohl weil man demonstrieren muss, dass man sich die Kampfhundesteuer leisten kann. Die Oma mit Mischling gibt es freilich auch, aber in anderen Verhältnissen.

 

Ich hab zwei Jahre in Berlin gelebt zur Wendezeit, damals hab ich auch festgestellt, dass Berlin völlig anders tickt als München, es freut mich, dass das immer noch so zu sein scheint. 

 

Ich bitte darum, dass man nicht so tut, als würden die, die sich über distanzlose Hunde beklagen und der Ansicht sind, dass solche Hunde besser erzogen gehören bzw. dann eben angeleint, wenn nicht erzogen, der Ansicht seien, alle Hunde müssten nur noch angeleint laufen oder gar, dürften keinerlei Kontakt mehr zu Hunden haben. Es geht lediglich darum, dass es eine höfliche Art der Annäherung gibt und eine unhöfliche, rüppelige. Und man erkennt das auch schon von weitem, welchen Typus man vor sich hat, wei der HH mit seinem Hund umgeht, ob der HH überhaupt bereit ist, Rücksicht zu nehmen oder ob er Spaß dran hat, z.B. meine Zwege zu provozieren.

 

Und eins ist doch wohl auch klar, ein großer wehrhafter Hund hat kein Problem mit distanzlosen Hunden, einfach aus zwei Gründen, entweder die HH des unerzogenen Hundes leinen an, sobald sie einen wehrhaften Hund sehen, der es locker mit ihrem aufnehmen kann, oder sie gehen aus dem Weg oder der wehrhafte Hund wird dem distanzlosen kurz und knapp eins vor den Latz geben und die Sache hat sich. Das kann ein kleiner nichtwehrhafter Hund so nicht, hier muss der HH für Distanz sorgen. 1. wird zumindest hier in München keine Sau seinen Retriever anleinen, diemeisten haben mittlerweile ja sogar zwei Retriever, nur weil da ein Zwerg daherspaziert kommt, 2. ist im Zweifel sowieso der Zwerg schuld, weil der schließlich zum Kläffen anfing (was bleibt ihm auch anderes übrig), 3. sind die hier alle gut versichert und solange ihrem nichts passiert ist es ihnen piepegal ob dem anderen was passiert, denn die Versicherung zahlt ja, das wurde mir so auch schon mehrfach entgegengehalten.

 

Man muss schon auch die Perspektiven berücksichtigen. Dass es so ist, weiß ich zu 100 %, denn ich bin auch des öfteren mit HH unterwegs, die größere Hunde halten, Ridgebacks, Schäfermischlinge oder Pointermischling die wie Kampfhunde aufgrund der Zeichnung aussehen , Rottweilermischlinge oder große Huskys, und man staune, kein einziger distanzloser Hund kommt dann in meine reingerumpelt. Und eins noch, ein Hund, der bereits mehrfach Erfahrungen gemacht hat mit solchen Rüppeln, z.B. in Welpenspielstunden, und da reicht sogar ein so ein doofes Erlebnis aus, wird in Folge auch dann schon abwehren (Kläffen oder auch flüchten), wenn er nur im entferntesten erkennt, dass da wieder so ein Typ Hund unterwegs ist, allein deshalb, um den Teufelskreis zu unterbrechen, ist man gezwungen erstmal eine gewisse Zeit jeglichen Distanzlosen aus dem Weg zu gehen, im Zweifel lieber mal den braven auch aus dem Weg gegangen als sich getäuscht zu haben.

 

Wer mit mehreren unterschiedlich großen Hunden unterwegs ist, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn der eine Zwerg in der Gruppe dann nicht von anderen Fremdhunden belästigt wird.

 

Wer selber Typ distanzlos hat, der hat natürlich auch kein Thema mit distanzlosen Hunden, denn die sind sich ja einig. Es gibt Hunde, die spielen sehr körpernah, andere mögen das gar nicht und man muss nunmal darauf Rücksicht nehmen, und kann nicht kontraire Typen aufeinander loslassen.

 

wie das aussieht, wenn hier Hunde in uns reinrumpeln hab ich an andere Stelle bereits ausführlich geschildert, ähnliche Threads gab es ja bereits in der Vergangenheit mehrere! Wenn ich Zeit habe, such ich den link raus.

 

genauso, wie Radfahrer und Autofahrer in den letzten 20 Jahren wesentlich rücksichtsloser unterwegs sind, zumindest hier in München, genauso ist es auch mit den HH. Solange ihrem nichts passieren kann, wird keine Rücksicht genommen, aber das Geschrei ist enorm groß, wenn ein Bernersenn oder Retriever auf einen Kangal oder Mastino trifft und der dann nicht angeleint ist. Derselbe Berner oder Retreiverhundhalter hat aber keine Skrupel seinen Hund mal lustig einen meiner Zwerge durch den Tiefschnee zu jagen, ganz im Gegenteil, der wird sogar dazu animiert mit Worten wie Pack die Ratten und anschließend dafür gelobt und herzhaft gelacht, so tickt München!

 

Ich hab eine Bekannte, die ist mit ihren zwei Chis nach München gezogen, die ist anfangs auch locker mit den Hunden spazieren gegangen und hat nicht verstanden, wovon ich rede, ist jetzt ein Jahr hier und hat mittlerweile so viele Scheiß Begegnungen, dass ihre Hunde total eingeschüchtert sind, die waren vorher total unkompliziert bei Hundebegegnungen.

 

Man muss einfach auch mal respektieren, dass es nicht nur große Hunde gibt, sondern dass groß und klein Rechte haben und man nciht erwarten kann, dass die kleinen ihre Rechte einen jungen großen unerzogenen Hund gegenüber durchsetzen können, es gibt Hunde, die das können, aber das sind sehr wenige, die mental so stark sind, die meisten kleinen Hunde werden ja bereits als Welpe dermaßen untergebuttert, dass ihnen diese Souveränität gar nicht möglich ist zu entwickeln, ich rede von hiesigen Verhältnissen!

 

Wenn es mir möglich wäre, hätte ich mir schon längst einen großen Beschützer geholt, dann hätt ich all die Problem vermutlich nicht mehr, so muss ich aufpassen wie ein Luchs, um rechtzeitig zu managen, entspannt spazieren gehen ist was anderes. Und damit die Gscheithaferl nicht wieder mit so dämlichen Sprüchen kommen wie dann würd ich halt wegziehen oder dann darf man halt keine Zwerge halten .. das sind keine praktikablen Alternativen für mich. Ich muss auch mein Brot verdienen, ich komme aus Niederbayern und bin wegen Jobmangel nach München gezogen und meine Hunde sind nunmal da, denn als ich mit der Hundehaltung anfing, war die Szene hier noch normal! Da bin ich mit meinen Welpen 8 Wochen alt ohne Leine im Ostpark spazieren gegangen und wir hatten zu 99 Prozent keine Probleme mit Hunden, weil all Rücksicht genommen haben, dann fing es an, dass immer mehr rücksichtslose HH unterwegs waren, die die keinen Ärger wollten, sind dann eben nicht mehr im Ostpark spazieren gegangen, dann wurde Leinenzwang verhängt, warum wohl? Weil alle so rücksichtsvoll waren, sicher nicht. Zur selben Zeit kamen die Skater und Radrennfahrer in den Ostpark, als Leinenzwang verhängt wurde, die waren noch rücksichtsloser, somit war Ostpark für uns gestorben.

 

Es ist definitv rücksichtsloser geworden die letzten 20 Jahre, das kann natürlich jemand, der einer anderen Generation angehört nicht beurteilen, für den ist es so normal.

 

Ich bin auch froh über jeden netten Hunde, dem wir begegnen und ich bin auch immer die erste, die dann ableint, aber leider hat sich das Verhältnis fast schon umgedreht. Früher waren alle Hunde, die Kontakt aufnehmen wollten nett und die anderen haben eben keinen Kontakt aufgenommen. Heute sind 80 % der Hunde eben ungebremst, zumindest für meine Hunde zu schnell unterwegs, die da entgegenkommen haben nie gelernt, runterzufahren, die rennen los und machen eben kein Tempo raus und klatschen dann sofort mit der Pfote auf meine drauf, versuchen sie feszuhalten und hinterherzu gehen, obwohl meine ja deutlich signalisieren, will ich nicht, interessiert die aber 0dieBohne, 10 % wollen keinen Kontakt und 10 % nähern sich so, wie ich das erwarte von einem höflichen Hund, der nett sein will.

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DANKE .... Schade, das man nur einmal liken kann!

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Nochwas fällt mir ein, warum es in München evtl. anders läuft, die Behörden greifen hier keineswegs wegen Kleinigkeiten durch, was ich auch richtig finde, einerseits. In anderen Bundesländern genügt es ja, wenn ein Hund bellt und einer sich bedroht fühlt, dass man zum Wesenstest antanzen muss, hier wirst du zu recht ausgelacht. Aber selbst, wenn dein Hund hier von einem halb zerfleischt und mehrere Tage in der Tierklinik bleiben muss, erhält der Hundehalter keine Auflagen, ganz einfach deshalb, weil der der die Anzeige gemacht hat ein Ausländer war (Rumäne) mit einem Mischling, der andere ein Deutscher mit einem Kampfhund, der eh schon einen Wesenstest vorweisen konnte, wie auch immer er den bekommen hat. Der Mischling, der zusammengebissen wurde, war einer der besten Freunde meiner Hunde, absolut sozialkompätent, sehr sehr höflich und sehr gut erzogen. Der Rumäne ist darauf hin nur noch mit Stock unterwegs gewesen, dennoch ist es nochmal zu einem Beißunfall gekommen und wieder hatte der andere keine Konsequenzen zu tragen.

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Es ist definitv rücksichtsloser geworden die letzten 20 Jahre, das kann natürlich jemand, der einer anderen Generation angehört nicht beurteilen, für den ist es so normal.

 

Hihi, Sokrates ist dir sicher ein Begriff, oder? :D

 

 

Ich finde deine Texte anmaßend, bzw. bist du doch diejenige, die schwarz und weiß malt.

 

Ich mache mir gar nicht erst die Mühe, das Training und den alltäglichen Umgang von anderen Hundehaltern mit ihren Hunden zu analysieren. Dafür fehlt mir schlicht die Zeit, wenn da so ein Tut-Nix angerauscht kommt. Der letzte Vorfall (kommt gar nicht so häufig vor, muss ich gestehen), war übrigens eine Hündin die aversiv von ihrem Herrchen zu uns getrieben wurde und in Verletzungen für mich endete. ;)

Posaune ich nun in Foren herum, wie distanzlos, respektlos und unerzogen die Hunde der Halter sind, die anders trainieren als ich? Nö. Ist nämlich nicht zielführend.

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Hier, in der Ecke Spaniens, wo ich lebe, geht es eher lockerer zu. Die Leute lassen ihre Hunde in der Regel freilaufen und nur selten werden Hunde angeleint, wenn man sich begegnet. Das läuft meistens ganz entspannt (Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel). 

 

Probleme gibt es wirklich im Winter, wenn die deutschen Camper hier sind. Die Strände sind dann halt mit Campern belagert, die hier überwintern. Viele von denen haben Hunde und viele von diesen Hundehaltern haben Probleme mit Hundebegegnungen. Dann sieht man Hundehalter fast panisch mit ihren Hunden übers Feld rennen und ihre Hunde hängen bellend in der Leine. 

 

Andere sind aber wiederum richtig dankbar, dass man seinen Hund mit ihren Hunden laufen lässt, ohne Leine.

 

Also ich denke schon, das ist ein selbstgemachtes Problem.

 

Emma hat ja hier etliche Hundekontakte und das von Anfang an. Und das mit jungen Hunden, alten Hunden, Rüpel, ängstlichen Hunden usw. Vor den Rüpeln muss ich sie schützen, denn damit kann sie schlecht umgehen und will auch mit denen nix am Hut haben.

 

Canela, die Boxer-Hündin, ist so eine Rüpelin gewesen. Sie hängt aber die meiste Zeit ihres Lebens an der Kette und wenn sie dann mal frei kommt, ist sie natürlich wild und ungestüm. Da aber auch die anderen Hunde der Nachbarschaft freilaufen, bekam sie von denen beigebracht, nicht mehr so auf andere Hunde zuzustürmen. Jetzt spielt Emma gerne mit ihr und Canela springt ihr nicht mehr auf den Rücken o.ä.

 

Hier haben also die Hunde dafür gesorgt, dass Canela den Umgang mit Artgenossen lernt.

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ich kann übrigens noch eine Geschichte erzählen, Bei uns im Haus wohnt ein Volpino, sehr netter Hund, aber trotz seines Alters von 11 Jahren noch sehr temperamentvoll. Der kam immer kläffend und voll aufgeregt aus dem Haus gestürmt, ohne leine, wenn die Besitzerin spazieren ging. Meine Hunde sahen rot, wenn sie den nur kommen hörten, insbesondre meine schwarze Dunja, die vor der Haustür evor Jahren mal von einer weißen ShiTzu gebissen wurde. Jedenfalls ist seit einiger Zeit eine zweite Person eingezogen, die auch mit dem Hund spazieren geht, eine sehr ruhige Frau, die ihren Hund anleint, wenn sie das Haus verlässt, weil bei uns im Haus  und in der Anlage vor dem Haus eigentlich Leinenzwang angeordnet ist, nur hält sich bis auf mich, keiner daran. Sie wohl. Wenn sie dann auf den öffentlichen Weg kommt, leint sie ohne Worte ab, und geht in aller Ruhe mit dem Hund spazieren und siehe da, der Hund kläfft nicht, ist nicht aufgeregt, und ist abrufbar. Und meine, wie ausgewechselt, wollen auf einmal von selber charmant Kontakt aufnehmen, dürfen sie auch, wir können ohne Leine gemeinsam spazieren gehen. Nun dachte ich, die hätte Hundeschule besucht, aber nein. bei der Besitzerin ist der Hund wieder wie immer, schießt unbebremst kläffend los, der typische Spitz eben. 

 

Der Hund hat mit 11 Jahren von heute auf morgen nur durch richtige Führung ein völlig anderes Verhalten, er ist mindestens 3 Gang runtergefahren und kann sich so höflich verhalten, dass meine Hunde sogar begeistert von ihm sind. Ich kann bei aller Erziehung meinen Hunden keine so überdrehten Hunde zumuten, wie sie hier überall herumlaufen, denn das Sozialverhalten meiner Hunde ist völlig intakt, die wissen sehr gut zu kommunizieren mit groß und klein, wenn man ihnen zuhören würde, aber was zu viel ist ist zu viel und dann ist logisch, dass auch sie ausrasten, wenn ich nicht vorher auf Distanz gehe oder abwehre, nur wenn ich abwehre, bin ich immer die Böse Bekloppte, die nicht kapiert, dass Hunde doch spielen müssen. Der Spitz ist vermutlich deshalb so hochgedreht, weil er schon so begrüßt wird, hochgepuscht bis zum Gehtnichtmehr verlässt er dann das Haus, um Spaß zu haben und Dampf abzulassen, der unterscheidet dann nicht mehr, sein Hirn ist abgeschaltet, der ist nur noch auf 180, nicht dass er aggressiv wäre, einfach nur hochgedreht und sowas dulden  Hunde, die in sozialer Gemeinschaft leben nicht, das ist einfach völlig unhöfliches durchgeknalltes Verhalten, das abgestellt gehört, große souveräne schaffen das mit Präsenz, kleinere meistens eben nicht, sie versuchen es mit Gekläffe, aber das imponiert solchen Hunden nunmal gar nicht. Nur leider sehen die HH das anders, die finden, ihr Hund hat Spaß, will spielen, muss sich auspowern, wird noch mit Ball noch höher gepuscht etc.

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