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Juline

Der Jackpot und seine Wirkung im Gehirn

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Ja, das ist doch auch prima; ein bissl weniger Ausrufezeichen und Aufregung tuts auch. :)

Ich hatte einfach gedacht, du siehst das fett markierte als Jackpott an und nicht das Katzenfutter/Belohnung an sich. Weil in dem Artikel auch die Rede davon war dass nicht nur eine Belohnung im Hirn was auslöst, sondern es auch besonders aktiv wird (die kleene "Nuss" im Hirn) wenn etwas unerwartetes passiert (also nicht nur unerwartete Belohnung, sondern einfach etwas unerwartetes passiert. so stehst zumindest im Artikel.... oder ich les es nicht richtig. kann auch sein. mein englisch is eingerostet)...

Aber: ruhig brauner. alles jut ;) hab dich offenbar einfah falsch verstanden.

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Yatzy, ich hab kein Problem, wenn Du eins hast, hm, ist nunmal nicht meins! (Achselzucken)

Das Ausrufezeichen ist ne blöde Angewohnheit, die ich wegen Dir nicht ablegen werde! Ist in allen Posts von mir so! ;)

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Och Leute.

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Hab den Link nicht gelesen, my english is probably noch badder als deins, aber:

dass nicht nur eine Belohnung im Hirn was auslöst' sondern es auch besonders aktiv wird (die kleene "Nuss" im Hirn) wenn etwas unerwartetes passiert (also nicht nur unerwartete Belohnung, sondern einfach etwas unerwartetes passiert. so stehst zumindest im Artikel....

Genau das ist die Aussage, um die sich dieses Thema dreht.

Unerwartet. Nucleus accumbens dreht hoch. Ab ins Gedächtnis damit.

;)

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Hallo ihr :)

Nun haben sie aber noch herausgefunden, dass der N. auch aktiviert wird, wenn etwas Unerwartetes geschieht. Und (und das ist für`s Training interessant) dass dieses Ereignis dann besonders stark in`s Gedächtnis übernommen wird.

Lieben Gruß

Antonia

Mit unerwartet ist eigentlich etwas anderes gemeint, denn willst du deinen Hund mit etwas Besonderem überraschen, musst du es dabei haben und vor dem Hund verbergen, was sehr schwer möglich ist.

Das, was hier gemeint ist, wurde schon an Babys getestet, in dem diese eine Szenerie beobachteten, mit immer denselben Figuren, nach einer gewissen Zeit verloren sie das Interesse daran.

Dann zeigte man noch einmal diese Szenerie und fügte eine neue Figur ein, sofort war das Interesse wieder geweckt.

Das verdeutlicht z. B., dass wir aber auch andere Lebewesen eine natürliche Lernbegierde/Neugierde mitbringen, die somit verstärkt/belohnt wird.

Wenn jemand permanent die Fleischwurst, oder das Katzenfutter einstecken hat, hat das nichts mehr mit dem hier beschriebenen „Unerwarteten“ Ereignis zu tun.

Der Hund ist vorbereitet und ist nur noch in einer „allgemeinen Erwartungshaltung“, denn er spekuliert ebenfalls (permanent) auf die Belohnung, und das ist eine kognitive Leistung unserer Hunde.

D. h., um auf den Hund zurückzukommen, da hier ja letztlich auch wieder konditioniert wird, kann auch eine schnelle Gewöhnung eintreten.

Mit anderen Worten, das meiste, was hier geschildert wurde, ist (leider) stinknormales „Konditionieren“.

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HG, mein Hund sieht und riecht nicht den Jackpott!

Der ist dauerhaft in meiner Tasche und luft und Geruchsdicht verschlossen! Deswegen kann da irgendwas nicht stimmen!

Und klar, auf Dauer ist es Konditionierung!

Aber warum versuch ichs nur immer wieder? :Oo

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HG, mein Hund sieht und riecht nicht den Jackpott!

Der ist dauerhaft in meiner Tasche und luft und Geruchsdicht verschlossen! Deswegen kann da irgendwas nicht stimmen!

Und klar, auf Dauer ist es Konditionierung!

Aber warum versuch ichs nur immer wieder? :Oo

Nun, du magst die Fähigkeiten deiner Hunde unterschätzen, zu was die in der Lage sind rein geruchstechnisch.

Es ist nicht nur auf dauer „Konditionierung“, sondern es ist „Konditionierung“.

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Der Gedanke an den Jackpot ist es, der mich gelegentlich Lotto spielen lässt, obwohl ich von den mathematischen Chancen weiß. Allein die Vorstellung, ich könnte etwa 19 Mio. gewinnen und der Gedanke daran, was ch dann alles tun würde, sind mir die 10 Euro wert, gelegentlich.

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Demnach, hg, wäre dieser Effekt den Juline hier anspricht (der aus dem Artikel) NUR dann erreicht, wenn man also vollkommen unerwartet dem Hund (als schnödes Beispiel) seinen Lieblingsball zuwirft, was man NIE vorher gemacht hat. Ja?

Wenn das stimmt... dann kann dieser Effekt aber doch nur einmal auftreten, oder? Dann müsste der Hund beim nächsten mal etwas komplett neues, komplett unerwartetes kriegen, so dass er nicht weiß: tue ich A, dann gibt es (manchmal eventuell) den Ball.

Sondern stattdessen: tue ich A, dann gibt es immer etwas tolles, was ich nicht erwarte. (mal Ball, mal Stock, mal Wurst, mal ein Suppenhuhn etc etc)

hab ich das so richtig verstanden?

Dann wäre diese Erkenntnis für die Hundeerziehung nur in Maßen anwendbar, oder? Denn man kann ja nicht immer etwas komplett unerwartetes tun - das geht schon rein logistisch irgendwann nicht mehr :think:

Allerdings ließe sich das sicherlich dann anwenden, wenn man zum Beispiel nach GENAU DEM RICHTIGEN Handeln des Hundes mal die gesamte Leckerli-Tüte auf den Boden streut, statt nur einen ;) Oder eben völlig unerwartet den Ball wirft (und nur einmal, nicht öfter)

Interessant. :)

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Wenn jemand permanent die Fleischwurst, oder das Katzenfutter einstecken hat, hat das nichts mehr mit dem hier beschriebenen „Unerwarteten“ Ereignis zu tun.

Der Hund ist vorbereitet und ist nur noch in einer „allgemeinen Erwartungshaltung“, denn er spekuliert ebenfalls (permanent) auf die Belohnung

Stimmt Hansgeorg,

so weit hab ich gar nicht gedacht.

Vom "Unerwarteten" darf der Hund also auch nichts wissen. Sonst: Erwartungshaltung ...einleuchtend.

Und Friederike deine Folgerungen finde ich auch schlüssig:

Demnach, hg, wäre dieser Effekt den Juline hier anspricht (der aus dem Artikel) NUR dann erreicht, wenn man also vollkommen unerwartet dem Hund (als schnödes Beispiel) seinen Lieblingsball zuwirft, was man NIE vorher gemacht hat. Ja?

Wenn das stimmt... dann kann dieser Effekt aber doch nur einmal auftreten, oder?

Jede unerwartete Belohnung kann also wahrscheinlich situativ nur einmal so "wirken".

Aber es gibt ja tausend belohnenswerte Situationen und tausend Arten der Belohnung, wenn man die Augen aufhält und bissel kreativ ist.

:think:

Mich erinnert das übrigens an das Phänomen, dass jeder Erstkontakt mit einem Ereignis dem Verhalten den "Stempel aufdrückt", egal ob im positiven oder im negativen Sinn.

Denn wenn es noch keine Erwartungshaltung gibt, ist logischerweise alles folgende unerwartet...und wird somit ganz fest im Gedächtnis gespeichert.

...ömm kann mir jemand folgen?

Beispiel.

Als Jule zum ersten Mal sah, wie sich die Wutz-Retrieverin in nem Kuhfladen wälzte, ging sie hin und setzte an, sich da ebenfalls seitwärts reinkippen zu lassen. Hatte sie noch nie getan.

Ich war aber hinter ihr her geschlichen und schrie gut getimt ein saulautes EY!!!! in ihr Ohr...

sie hat nie mehr den Versuch unternommen, sich in Kuhscheiße oder sonstwo zu wälzen.

Erster Kontakt zu dem Geschehen "Wälzen" : riesiger Schreck und Abbruchsignal --> Wälzen ist gefährlich. Für immer im Hundehirn.

Elektrozaun ist auch ein mögliches Beispiel für dieses Erstkontakt-Phänomen.

Na, ist mir gerade so dazu eingefallen.

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