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Hundeforum Der Hund
Zauberfee

Lahmheit

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin ganz neu hier im Forum. Meine Freundin hat mir heute mittag davon erzählt. Mir geht es momentan nicht so gut bzw. meinem Hund geht es momentan nicht so gut oder wahrscheinlich noch ein wenig schlechter als mir. Deshalb würde ich hier gerne mal mein (momentan trauriges Herz) ausschütten. Kenzo heißt mein "kleiner Prinz" und ist ein 8 jähriger Rottweiler-Rüde (ich weiß, ich weiß - das ist für einen Rottweiler eine lustige Bezeichnung, aber er ist wirklich ein Seelchen und einfach traumhaft. Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der so feinfühlig und sensibel war) Es fing an am 13.4.2007. Da hatte ich Erste Hilfe am Hund (ist ein Pflichtfach, weil ich mit meinem "Dicken" Rettungshundearbeit mache und dies dazu gehört) und auf einmal humpelte er vorne rechts. Ich hab damals nur an einen kleinen "Verspringer" gedacht und schonte ihn die nächsten Tage einfach ein bißchen. Als es nach ner Woche nicht besser wurde ging ich zu meinem Tierarzt und er tippte auf Ellebogengelenk oder Bizepssehne. Ich hab ihm dann ein paar Tage Tensolvet auf seine freirasierte Bizepssehne geschmiert und bin halt weniger mit ihm Gassi gegangen. Nachdem dieses überhaupt nichts nützte und er eigentlich noch genausoviel humpelte bin ich wieder zu meinem Tierarzt. Er untersuchte meinen Süßen wieder und sagte, daß es sein könnte, daß er sich die Bizepssehne sogar angerissen haben könnte. Vorher hat er seinen Ellebogen und die Schulter geröntgt. Da ich nicht unbedingt eine Narkose wollte, sind die Aufnahmen nicht grade "scharf" geworden. Aber wir konnten zumindest darauf erkennen, daß er nicht meine "Horror-Befürchtung" Knochenkrebs hatte. Er gab uns anschließend auf meinen Wunsch hin noch Rimadyl mit und schickte uns in eine Tierklinik zum "Bizepssehnenschallen". Als Kenzo auf einmal anschließend in der nacht jaulte fuhr ich dann in die Tierklinik von Bertold Menzel nach Recklinghausen. Ich bekam den Tip von einer Freundin, die den Tierarzt persönlich kannte und sehr viel von ihm auf dem "Gelenk- und Knochengebiet" hielt. Dort wurde der kleine Schwarze zuerst untersucht. Er zeigte sich im Bereich des Ellebogens sehr empfindlich. Anschließend wurde er im gesamten "rechten Bereich" geröntgt. D.h. es wurden der Fuß, das Fußgelenk, der Ellebogen und das Schultergelenk geröntgt. Herr Menzel mußte mir aber leider (klingt jetzt komisch ich weiß) mitteilen, daß er bei meinem Hund nichts feststellen konnte. Daraufhin röntgte er auch noch die Halswirbelsäule (der Hund lag ja schließlich noch in Narkose). Aber auch da konnte er nichts finden. Erneut gingen wir wieder nach Hause mit dem Rat, den Hund doch etwas zu schonen und einer erneuten Verlängerung von Rimadyl. Das jaulen in der Nacht wurde aber leider seitdem immer mehr und mittlerweile (es sind seit meinem Besuch in der Tierklinik zwei Nächte vergangen) ist es für mich ein wahrer Alptraum abends ins Bett zu gehen und darauf zu warten, daß mein Hund irgendwann in der Nacht tierisch aufjault und die rechte Pfote hebt. Ich habe heute den ganzen Tag geheult und ich habe ziemlich Angst um meinen Dicken. Nachdem ich heute mittag mit meinem Tierarzt telefonierte und er mir sagte, daß er langsam die Vermutung hat daß es nicht der Ellebogen sondern die Wirbelsäule ist denke ich ununterbrochen nach und weiß nicht so recht was ich weiterhin machen soll. Mein Freund und ich springen abends aus dem Bett und stützen den Hund uns seinen vermeintlichen kranken Fuß so gut es gut. Nach einigen Sekunden ist es wieder ok und er kann langsam wieder auftreten. Tagsüber hat er diese "Schmerz-Attacken" nie. Nur abends und nachts. Mittlerweile habe ich wirklich Angst vor dem "Zu-Bett-Gehen" und die darauf folgende Nacht. Heute Abend war eine gute Freundin von der Rettungshundestaffel da. Sie ist Heilpraktikerin und hat meinen Süßen "akkupunktiert". Vielleicht hilft es ihm ja wenigstens für die nächste Nacht. Ich wünsch es ihm (und zu guter Letzt auch mir) daß wir beide mal durchschlafen können. Heute habe ich noch Teppichreste gekauft und sie teilweise aufs Parkett geklebt. Wieder eine Hoffnung mehr, daß es besser wird und er vielleicht in den nächsten STunden keine oder weniger Schmerzen hat. Ich weiß, daß wir uns irgendwann mal trennen müssen, aber es ist unheimlich schwer für mich meinen treuesten und liebsten Freund so leiden zu sehen und ich habe immer noch die Hoffnung, daß er wieder ganz gesund (oder zumindest schmerzfreier) wird. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung auf diesem Gebiet und kann mir was dazu sagen.

So, ich werde jetzt mal den Schritt ins Bett wagen und versuchen zu hoffen daß es gut wird.

Ganz liebe und momentan noch traurige Grüße

Martina

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Hallo Martina!

Ich bin Neuankömmling und habe einen 11 monaten alten Labrador. Es ist mein erster Hund und ich habe noch nicht die Erfahrung. Wenn mir ein Mensch diese Beschwerden beschreiben würde, dann müßte ich sogleich an einen Krampf denken. Wie ein Wadenkrampf. Ob es bei Hunden auch Magnesiummangel gibt. Denn wenn es nur nachts auftritt und nach kurzem Stützen wieder gut ist kann es doch eigentlich nichts knöchernes oder sehniges sein oder? Hast Du irgendeine bestimmte Übung gemacht bevor es anfing?

Viele Grüße und Gute Besserung

Susel

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Hallo Martina.

Vielleicht kannst du mit deinem Hund einen Chiropraktiker für Hunde/Pferde aufsuchen oder einen guten Hunde-Physiotherapeuten?

Ich habe für meine Hunde eine Chiropraktikerin, zu der ich gehe, wenn meine Hunde vom Bewegungsapparat her irgendwas haben.

Sie kennt das Hundeskelett genau und weiß genau, wie sich das anfühlen muss.

Auch wenn die Hunde irgendwo lahmen... meistens ist es die Wirbelsäule.

Die Chiropraktikerin kann durch gezielte Griffe da oft einiges wieder *gerade rücken*.

Dass dein Hund das nur oder hauptsächlich nachts hat kann daran liegen, dass im Schlaf die Muskeln entspannen und mancher Knochen/Muskel/Sehne dadurch in eine andere Position *rutscht*.

Auf den Röntgenbildern der Wirbelsäule waren keine Spondylosen zu erkennen?

Dr. Menzel ist in der Tat eine gute Adresse ... ich wüsste also auch nicht wirklich, wo du noch hingehen könntest.

In Dortmund gibts noch Dr. Rösch, den ich sehr gut finde, was Skelett-Geschichten angeht.

Ich drücke die Daumen, dass ihr bald eine Ursache findet.

Dein Hund wird sich ja kaum trauen, einzuschlafen, wenn er jede Nacht Schmerzen hat.

Wie schrecklich.

*Daumen drück*

Antje

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Hallo,

wollte kurzen Zwischenbericht zum Humpeln geben. Es wird Gott sei Dank besser damit :rock:

Ich freu mich soooooooooo :prost::prost::prost::prost:

Letzten Dienstag hab ich ne Freundin angerufen deren alter Hund damals auch Rückenprobleme hatte. Ich wollte von Ihr wissen welche Schmerztabletten sie damals gegeben hatte. Sie hatte daraufhin mit ihrem Tier-Doc gesprochen und er fragte ob mein "Schwarzer" schonmal auf Borelien (schreibt man das sooooo :-) überprüft und ob schon ein Blutbild gemacht wurde. Ich bin also abends zu dem Tierarzt hin. Als er meinen Hund gesehen und ihn untersucht hatte, zeigte er mir erstmal wie empfindlich er reagiert, wenn man an seine Sehnen kommt (warum stellte das nach eingehender Untersuchung keiner in Recklinghausen fest). Der Hund zuckte an der Schulter total zusammen. Der Tierarzt hat daraufhin ein "kleines Loch" in der Schultermuskulatur festgestellt. Er vermutet, daß Kenzo einen Muskelfaserriss hat. Diese Diagnose war im Vergleich zur bevorstehenden Rücken-OP ein Traum =) Er hat daraufhin noch das Blut von Kenzo untersucht und dort festgestellt, daß er eine bestimmte Art von weissen Blutkörpern ziemlich erhöht hat (ich muß das jetzt im Laien-Deutsch erklären, weil ich das mit den Blutkörpern auch nach zweimaligem Nachfragen nicht so ganz verstanden habe :Oo Mein Süßer hat jetzt Schmerztabletten mit Kortison (wegen der Entzündung) bekommen. Am DIenstag muß ich nochmal zur Blutuntersuchung um zu gucken ob die Entzündungswerte aufgrund der Tabletten besser geworden sind. Fazit ist: Mein Hund humpelt kaum noch (nur noch im Trab ein wenig) und schreit Nachts überhaupt nicht mehr. Ich bin soooooooooooooo glücklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ganz ganz liebe Grüße

Martina

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Das hört sich doch schonmal gut an, hoffentlich geht es weiter mit ihm bergauf. :)

Wünsche deiner Fellnase auf jeden Fall weiterhin gute Besserung.

LG Elke ;)

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Hallo Elke,

danke - das hoffe ich auch :)

Aber ich bin überzeugt davon - das wird wieder. Ich hab ihn in den letzten Tagen aus dem "aktiven Rettungsdienst" rausgenommen. Just for fun suche ich mit ihm schon noch, aber es wird für ihn keine Prüfungen und Einsätze mehr geben. Einfach nur so für'n Kopf. Selbst wenn sein Muskelfaserriss jetzt wieder verheilt (verheilt sowas überhaupt?) will ich es nicht riskieren, daß er irgendwann nochmal sowas bekommt. Ich werde jetzt meinen Job als 2. Ausbilderin etwa intensivieren und mein Süßer darf nur noch "leichte Arbeiten verrichten". Lach

Ich hab grade Deine Shari auf ihrem Paradieskörbchen gesehen. Einfach klasse! Hab sofort im EBAY danach gestöbert. Obwohl mein Prinzchen ja ne Kudde hat und dort einfach glücklich ist. Aber manchmal könnte ich kaufen und kaufen und kaufen und kaufen und .......................... :Oo

Wünsche Dir auch noch einen schönen Abend und ein guts Nächtle.

Ganz liebe Grüße von Tina und Kenzo

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Hallo Tina,

Muskelfaserrisse verheilen bei entsprechender Schonung. Es dauert nur eine ganze Weile - wie beim Menschen auch. Ich wünsche weiterhin gute Besserung.

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Hallo Daggi,

danke für die lieben Worte. Ich schone ihn jetzt schon ne ganze Weile und gehe nur ca. 3-4 mal am Tag für ca. 10 Minuten mit ihm raus. Gestern waren wir mal 20 Minuten am Rhein spazieren. Natürlich nur an der Leine und höchstens mal kurz im Trab :[ Der "Kleine" tut mir richtig leid. Lach. Jetzt wo er langsam wieder schmerzfrei wird dreht er teilweise echt am Rad und wird richtig albern und übermütig. Aber ich will das auf jeden Fall auskurieren und werde ihn erst dann wieder richtig laufen lassen wenn er keine "Humpel-Reaktion" mehr zeigt.

Hattest Du auch schonmal Erfahrung mit Muskelriss an Deinem Wauzi?

Liebe Grüße

Tina

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Hallo Tina,

der Hund eines Freundes hatte einen Muskelfaserriss. Das hat zwar ca. 4 Wochen gedauert, aber dann war der Rüde wieder absolut fit. Auch später traten keine Beschwerden mehr auf.

Die 4 Wochen waren allerdings seeeeehr anstrengend, da er bereits unter Schmerzmitteln meinte, Bäume ausreißen zu können. Deshalb wurde nach 1 Woche kein Schmerzmittel verabreicht und Willy war dann etwas vorsichtiger. :D

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Hallo Martina,

freue mich für Dich das es wieder aufwärts geht und das er um die OP rumgekommen ist.

Das beweisst doch wieder das man doch mehere Meinungen von Ärzten einholen sollte.

LG Susel mit Paco

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