Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Zuchtideale beim Deutschen Schäferhund

Empfohlene Beiträge

Ich finde es sehr Schade das diese tolle Rasse so verzüchtet wurde. Ich bin zwar kurznasen Besitzer, jedoch hat Pebbles eine recht lange Nase (war mir wichtig) und kann wirklich völlig Problemlos atmen. Ich finde es nicht gut, wenn Hunde schon bei normalen Gassiegehn röcheln. Aber da wurde es genauso übertrieben wie beim DSH, die Nasen immer kürzer, die Geischter immer faltiger.

Leider muß ich den Verfall ds DSH zur Zeit selber mitansehen. Francko ist zwölf Jahre und hat schon sehr starke Probleme beim Laufen. Francko haben wir aus dem Tieheim mit 11,5 Jahren geholt.

Das schlimme ist, er ist im Kopf noch so jung, nur der Körper verfällt. Er will Ballspielen und schwimmen gehen im kalten Bach, nur kommt er die Böschung nicht mehr hoch.

:heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul::heul:

Ich verstehe es auch nicht. Bei den Bostis heißt es ja auch das wohl mehr die Urform gezücfhtet werden soll, seh ich nix von.

Und der ist halt in Deutschland wirklich kein Modehund...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Problem ist eben auch, dass die Fehler jahrelang vertuscht wurden und immer erst reagiert wird, wenn das Kind schon bis zu den Ohren im Brunnen hängt. Und das ist bei den Hovis nicht anders, nur dass dort einfach nur ein minimaler Bruchteil an Hunden pro Jahr gezüchtet wird und sie nie modern oder schick waren.

Jetzt stehen viele Verbände mit einem kaputten, engen Gen-Pool da und wissen keinen Ausweg, weil es nur noch so wenige wirklich gesunde Linien gibt.

Die Referentin eines Seminars, das ich kürzlich besuchte, meinte, man müsste komplett andere Hunde in eine Rasse einkreuzen und dann wieder vorn vorne beginnen mit der Selektion. Dadurch bekäme man eine Genvielfalt, die den kaputten Rassen eine Chance gäbe, noch einmal zurück zu rudern. Dies würde aber durch die Statuten der Verbände behindert und so wird es immer schwieriger, wirklich zu züchten. Ich fand diese Aussage sehr interessant.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also zumindest hier in Sachsen sind so gut wie nur noch DDR-Linie und die aus der Leistungszucht vertreten,wo zwar immernoch Froschrücken vorkommen, aber die Hunde schrubben mit ihren Hinterteil nicht fast über den Boden, wie die Tiere aus der Hochzucht oder gar der amerikanischen Showlinie.

Man muss doch merken wie die HD/ED Ergebnisse der Linien über die Jahre verlaufen, ich versteh die Standarts einfach nicht.

OT:

Es regt mich auch auf das der Labrador in der Showlinie immer mehr zu einer Tonne wird.

lab1.jpg

Da wird beschrieben die Linie wäre muskolös und kurzbeinig....ich seh da nur einen Fettkloss..und sowas räumt nun die Preise ab.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So ein Projekt wird auch nur mit der Erlaubnis des Verbandes möglich, aber es bleibt eben schwierig.

Bei den Broholmern ist es geglückt, bei den Continental Bulldogs ist eine neue Rasse enstanden.

Bei den Australian Terriern hat mein Schwager zB eine Ahnentafeldatenbank angelegt, die sehr Umfangreich und weltweit funktioniert.

Das ist sehr hilfreich, es muß sich "nur" jemand finden, der die Daten zusammenträgt. Dann noch echte Züchter, die nicht nur die Super Camps aus der Nähe zum Decken nehmen.

Mit Dasha Yar ist mein Neffe zum Rüden nach Dänemark gefahren, und wer sich wirklich für eine Rasse interessiert, scheut keinen Aufwand und keine Wege, damit die genetische Vielfalt erhalten wird.

Alles etwas kompliziert...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Fuer jemand, der nicht so ganz den Sinn sieht in einer Rasse genau nach Standart zu erhalten, sollte sich vermutlich nicht in die Diskusion einmischen.

Bei mir kommt die Gesundheit des Hundes und die erwuenschten Faehigkeiten zuerst, vor dem Aussehen. So gefallen mir die Beagel/Mops mixe, die hier sehr beliebt sind und wuerde sie sofort jemandem empfehlen, die ein kleiner Hund mit Energie und Ausstrahlung suchen.

Auch denke ich es macht Sinn Hunde anderer Rassen einzukreuzen um Schwachstellen und vererbte Krankheiten zu reduzieren.

Tja so denkt jemand, dem keine Rasse wirklich ans Herz gewachsen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist richtig

Jahrelang wurden diese Mängel vertuscht und zwar bei allen Rasseverbänden.

Hier muss ich einmal eine Lanze für den SV brechen der wohl über die grösste Datenbank in der Hundezucht verfügt.

Diese kann jeder der an einem Welpen aus einer bestimmten Verbindung intressiert ist einsehen.

die kann auch jeder bekommen der züchten will und seine Verbindung plant,aber eben wie gesagt wenn er will.

Dank des Internets ist es heute vielen Rassezüchtern möglich Ahneforschung zu betreiben ,wenn er will.

kein Verband hindert seine Züchter daran nach der best möglichen Qualität zu greifen.

Andererseits ist so etwas Zeit und Geld aufwendig.

Und da ein Markt immer von Angebot und Nachfrage geregelt ist und auch jeder Züchter der wirklich das beste will dem unterworfen ist ,

denn auf dem Markt gibt es Rassehunde fast geschenkt ,natürlich aus ordentlicher Familienzucht

und nicht die bösen kommerziellen Züchter ...........

was glaubt ihr wo da das Engagement bleibt

Am liebsten ist mir immer die Frage

Haben sie denn keinen billigeren ?

Ich will ja nicht züchten oder ausstellen ..........

L.G.

Wotan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Jetzt stehen viele Verbände mit einem kaputten, engen Gen-Pool da und wissen keinen Ausweg, weil es nur noch so wenige wirklich gesunde Linien gibt.

LG Anja

Ja und was macht man...?

Sperrt für erstmal zwei Jahre den Zuchtrüdenaustausch :Oo

Kann ich nicht nachvollziehen. :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Also zumindest hier in Sachsen sind so gut wie nur noch DDR-Linie

Schön wäre es.

Die Züchter sind heutzutage heilfroh noch irgendwo eine reine Ostlinie zu finden,

da die meisten eben nach der Wende alle in den Westen zum decken gerannt sind.

Verstehen kann ich es,wollten auch mal die "schönen"Schäferhunde haben.

Der D.Schäferhund hat mehr Probleme als HD oder ED, viel mehr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

im moment hab ich zwei schaeferhunde, meine eigene huendin und die huendin von meiner freundin. die beiden sehen wahnsinnig unterschiedlich aus. maisie, die huendin von meiner freundin ist eine typische 'west' schaeferhuendin. im gegensatz dazu ist lucy entweder nicht reinrassig oder irgendwie hat es einen ostschaeferhund hier her verschlagen. ich muss mal ein foto von den beiden machen und es reinstellen, dann seht ihr was ich meine.

ich finde es sehr traurig was wotan gesagt hat, das die deutsche polizei verstaerkt belgische schaeferhunde einsetzt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

dadurch dass ich mit Arwen momentan sehr viel Schautrainin betreibe bin ich sehr oft momentan in Ausstellungskreisen.

Ich finde es immer wieder faszinierend wie unterschiedlich der "Hochzuchthund" im gegensatz zum Leistungshund ist.

kathrin ( Pepper-Lee) hat uns die letzten zweimal begeleitet und wir kamen aus dem staunen nicht mehr raus, wie frischgeschlüpfte Welpen bereits den typischen Hochzuchtgang hatten.

Ich will nur sagen, in der Zucht herrschen seit Jahren zwei kategorien der Schäferhundeucht, die auch nichts besseres zu tun haben, als sich zu bekriegen.

Heutezutage kann man den Deutschen Schäferhund auch nicht mehr über einen Kamm scheren, dafür gibt es halt zwei Läger davon.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Tierheim Manresa: AILA, 4 Jahre, Schäferhund-Mix - bildhübsch

      AILA: Schäferhund-Mix-Hündin , Geb.: Juni 2015 , Gewicht: 35 kg , Höhe: 60 cm   AILA, die wohl ihr ganzes Leben in Freiheit und ohne Besitzer verbracht hat, erschien eines Tages mit ihren Welpen an einem Haus, wo sie von dem Hausbesitzer gefüttert wurde und so entschied sie, dort zu bleiben. Der Mann verschenkte alle Welpen nur einen Welpen (VILLY) und seine Mutter AILA behielt er noch eine Weile. Die Beiden lebten dort in Freiheit und ohne festen Bezug, bis der Mann sie zu uns brachte

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Tierheim Manresa: LLUNA, 4 Jahre, Schäferhund-Mix - eine absolut menschenfreundliche Hündin

      LLUNA: Schäferhund-Mix, Hündin, geb.: März 2015, Gewicht: 31 kg, Höhe: 63 cm   LLUNA kam mit ihrem Bruder Tro und ihrem Vater Chow ins Tierheim. Bisher lebten sie wohlbehütet bei älteren Menschen in einem großen Landhaus. Leider mussten die Besitzer aufgrund ihres Alters ins Seniorenheim uns so mussten sie sich schweren Herzens von ihren Hunden trennen. LLUNAs Vater starb einige Wochen später mit seinen 14 Jahren im Tierheim. Und so blieben LLUNA und TRO übrig. LLUNA kennt bi

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Tierheim Manresa: VILLY, 1 Jahr, Schäferhund-Mix - ein bildschöner Kerl

      VILLY: Schäferhund-Mix-Rüde , Geb.: September 2017 , Gewicht: 38 kg , Höhe: 67 cm   VILLY ist der Sohn von AILA, die wohl ihr ganzes Leben in Freiheit und ohne Besitzer verbracht hat. Sie erschien eines Tages mit ihren Welpen an einem Haus, wo sie von dem Hausbesitzer gefüttert wurde und blieb. Der Mann verschenkte alle Welpen, nur VILLY und seine Mutter behielt er noch eine Weile. Die Beiden lebten dort in Freiheit und ohne festen Bezug, bis der Mann sie zu uns brachte. VILLY kan

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Tierheim Manresa: JAYTONER, 2 Jahre, Schäferhund - ein bildhübscher Kerl

      JAYTONER : Schäferhund-Rüde Geb.: März 2017 , Gewicht: 25 kg , Höhe: 65 cm   JAYTONER wurde von seinem Frauchen auf Grund ihrer psychischen Erkrankung bei uns abgegeben. JAYTONER war in der ersten Zeit sehr nervös und es brauchte einige Tage bevor wir einen Zugang zu ihm fanden. Nun fängt er an zu vertrauen und gibt sich als sehr gehorsamer, fröhlicher und treuer Hundemann. JAYTONER hat bei seiner früheren Besitzerin noch nicht viel gelernt, zeigt sich aber willig und aufnahm

      in Erfolgreiche Vermittlungen

    • Tierheim Manresa: DUNA, 5 Jahre, Deutscher Schäferhund - ist sehr gestresst im Tierheim

      DUNA: Deutscher Schäferhund, Hündin, geb.: November 2013, Gewicht: 31 kg, Höhe: 62 cm   DUNA kam zusammen mit Dam ins Tierheim. Beide hatten bisher ein tolles Leben in einer Familie mit großem Haus mit Terasse. Doch nun musste ihre Familie in eine kleine Wohnung umziehen und konnte die Beiden nicht mitnehmen. DUNA zeigt sich im Tierheim sehr gestresst. Sie neigt dazu, die dort freilaufenden Katzen jagen zu wollen. Zudem ist sie auf dem Tierheimgelände wenig ansprechbar und sucht k

      in Hunde suchen ein Zuhause

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.