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Hundeforum Der Hund
Sabinchen 30

Angstaggression - Verhaltentherapeut

Empfohlene Beiträge

=) Hallöchen erst einmal.Freue mich auf ein so nettes Forum gestoßen zu sein.....

Ich will mich kurz Fassen,möchte euch nur um eine Info bitten.Kennt einer von euch einen guten Verhaltenstherapeuten im Raum Hannover mit Schwerpunkt Angstagression?

Unser Hund (3,5 J. alte Labbi/Rotti Hündin)übertrifft mit Abstand alle hier im Forum beschriebenen Hunde an agressivität.Ich denke nicht das ich mit Hilfe über das Forum umformrn kann und habe mich dafür schon selbst zu viel belesen und informiert.

Sicher bin ich kein Experte und über jede Info dankbar ,aber alles was im Problem-bzw. Agressionsforum steht haben wir seit 2 Jahren schon probiert und leider keine Erfolge erzielt.

Also,wir haben Maja im Alter von 8 Wochen aus dem Heiss. Draht gekauft und wissen nichts über ihre Herkunftbzw.ihre Erlebnisse bis zu diesem Tag.Sie ist extrem ängstlich und schon als Welpe mitunter agressiv gegnüber Artgenossen gewesen.Sie ist bei uns bestens sozialisiert und geprägt worden-war zu Welpen und Junghundgruppe......

Mit der erten Läufigkeit ist sie dann "gekippt"-d.h.sie hat angefangen Hunde zu jagen denen sie sich überlegen fühlte.Sie hat sich überall Feinede gemacht in dem sie anfing sich andere Hunde vorzunehmen wenn sie sich einem Haufen Vogelkacke näherten....

Ihr Freundeskreis hat sich auf diese Weise stark minimiert......Seitdem läuft sie nurnoch an der Leine und seitdem ist sie nurnoch agressiv mit anderen Hunden(egal welches Geschlecht,egal welche Rasse).

Mittlererweile gigt es KEINEN Hund mehr mit dem sie klarkommt.Sie hängt wie eine Irre in der Leine und ich habe echte Probleme sie noch zu halten.

Clicker klappt gut-aber nur zu Hause.

Ich habe sie auf die Subklinische SDU untersuchen lassen und war echt glücklich einen Ansatzpunkt zu haben......aber sie bekommt nun schon bald 3 Monate Forthyron(2 mal 700 My.),zeigt aber keine Besserung.

Wir sind echt am Ende-wisst ihr einen echt guten Therapeuten :heul: ?

LG Sabine

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Hallo Sabine,

bist du schon mit Maja in der THH gewesen? Soweit ich weiß, gibt es dort auch TÄ mit verhaltenstherapeutischer Ausbildung.

Ich hoffe, ihr findet bald Hilfe.

LG Manuela

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Nein,war ich nicht.Sind aber in einer (recht Großen)Kleintierklinik in Hannover.Dort gbt es auch eine TÄ mit Schwerpunkt Verhaltenst.-ich meine aber man muß sich ihr Verhalten vor Ort anschauen und das gibt deren Zeit nicht her.Das Problem der Agression ist nun auch ein sehr ernstes und ich hoffe auf jemanden mit eben diesem Schwerpunkt.

Aber trotzdem Danke...

LG Sabine

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Hallo Sabinchen,

herzlich willkommen ...

Das was Du da schreibst hört sich nicht wirklich gut an. Zumal die Situation, den Hund nur noch an der Leine ausführen zu können, die Agressivität noch verstärken wird. Dieses Problem hatte/habe ich auch ... wenn Du mal unter "Carla die Bestie" gelesen hast, wirst Du verstehen, was ich meine. Das große Problem: Der Hund wird zum Einzelgänger ... irgendwann ist überhaupt keine Resozialisierung mehr möglich. Ich habe dieses Problem jetzt über einen Zweithund, der überhaupt keine Probleme mit anderen Hunden hat, gelöst. Es bestand zwar das Risiko, dass ich anschließend zwei "Bestien" besitze, aber unsere Hündin lernt jetzt von ihm, wie man richtig auf andere Hunde zugeht ... und es klappt. Natürlich ist das keine Lösung, wenn Deine Hündin auf alle Hunde - auch auf bekannte - agressiv reagiert.

Tja, wie Du schon schreibst, eine Diagnose aus der Ferne ist nichts ...

Sieh Dir mal im Netz die Seite von "monalupa.de" an ... Die sitzen zwar in Ostfriesland, bieten aber auch die Möglichkeit der Problembehandlung in Verbindung mit einem Kurzurlaub an. Vielleicht wäre es ja was für Euch!?

Ich selbst habe lange Kontakt mit Frau Göbel gehabt und muss sagen, ich war sehr beeindruckt.

Hoffentlich findet Ihr schnell eine "helfende Hand". Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen!

LG

Cindy

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Hallo Sabinchen,

frag mal unter

http://www.hundeschulen.de

nach, ob ein geeigneter Hundetrainer in Deiner Nähe ist. Der Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater ist ein Zusammenschluss professioneller Hundeausbilder/innen aus ganz Deutschland und ein Ansprechpartner für moderne Hundeerziehung.

Ich habe selbst mit meinem Hund, den ich aus dem Tierheim übernommen hatte und der mit Panik und Angst auf verschiedene Sachen (Geräusche, Gegenstände, fremde Personen) reagiert hat, Einzelstunden bei einer BHV-Trainierin genommen, die auf Verhaltenskunde spezialisiert war.

Dabei wirst Du auch lernen, dass vieles was der Hund an falschem Verhalten zeigt auch durch Dich selbst unbewusst ausgelöst wird.

Schon allein die Erwartungshaltung, dass Du den Hund beim Spaziergang nicht unter Kontrolle haben könntest, bringt eine Anspannung in Euer Verhältnis. Z. B. wenn Du in Situationen die auf Dich und den Hund zukommen schon im voraus die Leine kürzer nimmst, signalisiert das dem Hund, dass gleich was passiert....

Du schreibst, dass Du den Hund seit der 8. Lebenswoche hast - klar ist eine gute Sozialisierung schon beim Züchter ein guter Start und das Gegenteil kann auch Probleme entstehen lassen.

Wart Ihr mit Eurem Hund denn in einer Welpenschule, Grunderziehungskurs?????

Wenn Ihr den Hund behalten wollt, wird es höchste Zeit, Hilfe durch einen Trainer anzunehmen.

Am besten erst Mal mit Einzelstunden und dann an den Problemsituationen arbeiten.

Gewöhne Deinen Hund an einen Maulkorb und führe ihn damit aus, dann musst Du schon nicht solche Ängste ausstehen, dass ein anderer Hund oder Mensch verletzt werden könnte

- schliesslich hast Du die Aufsichtspflicht und Verantwortung als Hundehalter.

Du nimmst einen passenden Maulkorb, steckst ein Leckerlie rein und lässt den Hund das

Leckerlie rausfressen. Wenn das reibungslos klappt, kannst Du den Maulkorb auch mal kurz schliessen.

Wenn Du das über mehrere Wochen übst, gewöhnt sich der Hund an den Maulkorb. Der Maulkorb muss aber wirklich passen damit der Hund auch bei Hitze noch genügend hecheln kann.

Gib nicht auf und arbeite mit Deinem Hund!

Cony

P. S. Eine Adresse für eine Hundetrainerin, bei der man Urlaub machen kann und gleichzeitig Trainingsstunden nehmen kann:

http://www.hundeschulegnuff.de

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Hallo nochmal!Ja wir sind in einer Welpenschule und anschließend Junghundgruppe gewesen.Grundgehorsam klappt drinnrn recht gut.Draußen nur wenn kein Sichtkontakt mit Fremden Tieren.

Ich weiß ,das mein Verhalten ,d.h. meine Angst,den Hund unsicher macht.Das gleiche Verhalten zeigt sie aber auch bei meiner Schwester und auch bei meinem Mann(und der hat keine Angst sie nicht halten zu können).

Den Maulkorb habe ich schon in Erwägung gezogen.Ehrlichgesagt hat sie ja so schon kaum mehr ein lebenswertes Leben und ich hätte es ihr gerne erspart.Habe sie auch nie an den Halti gewöhnen können(trotz 8 Wochen Fleischwurst und tausendfacher ,positiver Besärkung).

Ich habe keine Ahnung mehr wie und ob man ihr noch helfen kann.Vielleicht ist sie ja auch geistig behindert?Hört sich ja schon blöd an-gibt es bei Menschen nun auch.

Werde mal bei den Hundetrainern im Web. schauen-dachte es hat vielleicht irgendwer einen absoluten Geheimtip.Scharlatane gibt es ja genug ....

OK-liebe Grüße

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Hallo Sabine ...

ich weiß, wie Du Dich fühlst, habe das alles selbst mitgemacht, geheult, war wütend, den Hund verflucht, der aber doch nix dafür kann, wieder irgendwo irgendwelche Tipps geholt, wieder probiert, wieder aufgegeben ... die erste Zeit mit Carla war die Hölle! Und ich, ich wollte doch "nur" einen lieben Hund, den ich überall mitnehmen kann und der überall dabei sein kann. Dann gab es Probleme in der Familie, Nachbarschaft, Streit wg. den Hund usw. Am Ende war ich froh, wenn es draußen schüttete ... dann brauchte ich keine Angst haben, dass wir anderen Hunden begegnen und konnte in Ruhe spazierengehen ;-(

Aber: Ich habe zu meinem Hund gehalten ... weggeben war nie ein wirkliches Thema, auch wenn ich es ab und an mal angedroht habe. Keiner mochte uns wirklich ... aber zwischen mir und Carlchen ist etwas entstanden, was irgendwie stärker war.

Ein großes Thema ist wirklich der Hundeführer selbst ... jedesmal, wenn wir wieder um irgendeine uneinsehbare Ecke mussten ... ein Stoßgebet, bitte kein anderer Hund ... ich war so fertig, dass Carla mein Verhalten gleich übernommen hat, jedesmal wenn wir um eine Kurve oder ähnlich kamen, blieb sie stehen, bekam schon mal provilaktisch eine Bürste ...

Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt!!! Ich habe mir diese "Bestie" angeschafft und nun musste ich da irgendwie durch. Auch wenn ich sehr oft auf dem eigenen Hosenboden gelandet bin, mir die Hände von der Leine bereits wehtaten und meine Arme nach jedem Spaziergang wieder ein paar Zentimeter länger waren ... und wir sogar ab und an mitten auf der Straße gelandet sind ... Wenn sie ihre Abdreher hatte, wurde sie zu einem wahren Kraftpaket und reagierte auf nichts mehr.

Also bin ich mit ihr ersteinmal abseits von allem Trubel gelaufen, Grundgehorsam war erste Regel. Als dieses dann auch ohne Leine klappte, habe ich sie ins kalte Wasser gestoßen: z.B. hatte ich sie mit zum Osterfeuer ... viele Menschen, Lärm, Hunde ... insgeheim dachte ich, wir schaffen das niemals! ... Aber man glaubt es kaum, sie hing an mir, wie eine Klette ... sie war freundlich zu allem und jedem ... Es waren soviele Reize da, dass sie sich nicht wirklich auf einen "Feind" konzentrieren konnte ... Heute nehme ich sie überall mithin, meistens läuft es super ... und ab und an ist sie eben auch einfach mal Hund, nicht jeder Beller ist agressiv. Seit dem wir dann den Rüden dazu genommen haben, wie ich oben schon geschrieben habe, gibt es so gut wie keine Probleme mehr. Sie lernen beide voneinander.

Ach so ... um sie besser und vor allen sicherer halten zu können, habe ich (hoffe mal, jetzt kommt nicht wieder zuviel Kritik!? Ich finde es auch nicht toll) ein Halti, welches wie ein Geschirr umgelegt wird, besorgt. Damit hatte ich auf jeden Fall erst einmal die Sicherheit, sie im Notfall wirklich festhalten zu können, auch wenn es ihr dann weh tat, aber immer besser als sich den Hals zu brechen oder unter einem Auto zu landen. Dies half uns beiden ungemein. Ich musste nicht ständig Angst haben, dass sie mir durchgeht und konnte mich viel lockerer auf die Begegnungen mit fremden Hunden einstellen.

Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt, dieses Problem zusammen mit Deinem Hund zu lösen. Monalupa kann ich nur empfehlen, leider hatte ich seinerzeit nicht die finanziellen Mittel, aber auch durch den "Fernkurs" mit ihr habe ich viel über das Fehlverhalten - nicht nur meines Hundes - gelernt.

Ganz liebe Grüße

Cindy

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Liebe Cindy,

wie dankbar ich dir für das Verständnis bin kannst du dir nicht vorstellen.Ich habe vor lauter Verweiflung auch schon die ein oder andere Träne geweint.

Unsere Maja grenzt nicht nur sich selber sondern auch uns aus......

Haben zwei Söhne(10 u.11)die mit uns kaum noch etwas unternehmen können.An Urlaub ist nicht zu denken.Es kann sie keiner nehmen und mit ihrem Verhalten wäre das auch unverantwortlich.

Wir hatten sie letztes Jahr mit auf Schloss Dankern und das war eine mittelschwere Katastrophe.Sie hat das Wasser gerochen und nur geweint(wollte wohl baden).Dort waren so viele Hunde,das ging garnicht.Den Dalmartiner Rüden aus dem Nachbarhaus hätte sie um ein Haar gepackt.....

Unser Hund kennt große Menschenmengen(Zoo,Hundeauslaufflächen,Schützenfest....alles als Welpe mit ihr geübt.)

Trotzdem knurrt sie wenn ein Mensch plötzlich im Beet sitzt(im eigenen Vorgarten)oder ein Rolo sich schließt oder jemand plötzlich um die Ecke kommt.

Ich weiß,das unser Hund gefährlich ist ,möchte es aber eigentlich nicht wahrhaben.

Es ist nur das Managment was nötig ist um all diesen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Naja,danke für die Verständnissvollen Worte.

LG Sabine

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Hallo Sabinchen

Erstmal Herzlich Willkommen;

Einiges an deiner Beschreibung ist mir Unklar.

Ihr habt Maya mit 8 Wochen gekauft ? Und wisst nichts über ihre Herkunft und wie das Muttertier war bzw. wer der Produzent eures Hundes war?

Wie kann das sein? Habt ihr sie euch per Post zuschicken lassen?

Ihr wart in der Welpenschule und diese angebliche ängstliche Maus ging dort aggressiv auf andere Welpen los?

Wie kann das sein? Wurde sie dann nicht von euch oder von dem Trainer zur Ordnung gerufen?

Wie zeigt sich denn ihre Agresssivität denn noch ausser das sie ein Leinenpöbler ist?

Warum funktionierte die Unterordnung in der Hundeschule aber nicht im normalen Strassenverkehr?

Hat sich jemals jemand damit beschäftigt wie der Tagesablauf deines Hundes ist.

SDU kann eine Erklärung für eine Verhaltensauffälligkeit sein,ist aber meistens nicht die Ursache. Welche Symtome der SDU hat sie denn noch?

Nimm es mir nicht übel,ich glaube das Du ein wenig überfordert bist und eine Erklärung mit Krankheit deines Hundes suchst.

90% aller der von dir beschriebenen Verhaltensstörungen sind in der Regel im alltag des Hundes zu lösen.

Wenn du also Rat suchst wirst du hier bestimmt eine grosse Anzahl von Ratschlägen bekommen,vorrausgesetzt das du die Umstände näher schilderst.

Erziehungstabletten hat aber auch hier wahrscheinlich niemand zur Hand und die gibt es meines Wissens auch nicht;

Trotzdem freuen sich hier alle sehr wenn du uns auch mal ein Foto von deiner Rockerbraut einstellen würdest.

L.G.

Wotan

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(bearbeitet)

Hallo Sabine

Die Ärzte von der Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie (gtvt) - Überweisungslistesind spezialisiert auf solche Kandidaten.

Wenn die Schilddrüsentabletten keine Veränderung bewirken, ist das entweder eine Fehldiagnose oder die Dosis ist zu niedrig. Hierzu können dir o.g. Ärzte aber sicher Auskunft geben. Im Normalfall hat man bei einer richtig diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion die richtig behandelt wird, sehr schnell Varhaltensbesserungen.

Gruß Trial

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