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Belohnung und Überforderung!

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Hey,

ich habe gleich mal zwei Fragen, bezüglich Belohnen von erwünschtem Verhalten und Überfroderung in den ersten Tagen.

1. Er schäft nicht in seinem Korb sondern auf dem Teppich. Mal schauen wie sich das entwickelt wenn ich nicht mehr mit im Wohnzimmer schlafe. Jedoch ist sein Korb seine Spielzone. Seine zwei Kauspielzeuge werden immer wieder penibel rein transpiortiert und dort auch gern mal alleingespielt. Dazu auch meine Frage: wenn wir uns nicht um ihn kümmern geht er rein und spielt selbsständig. Das ist ja gewünschtes Verhalten was belohnt werden soll. Wenn wir jedoch hin gehen und ihn loben und ein Leckerli geben dann beschäftigt er sich mit uns. Wie macht man dsa jetzt? Nicht loben und ignorieren? Oder kurz Leckerli geben und wieder vershcwinden?

2. Wir wollen heute mal weiter weg fahren um Binungsübungen mit der Schleppleine zu üben. Ist es dan sinnvoll Mittags das zu machen und Abends mal in dir ruhige Stadt zu gehen? Oder ist das zu viel?

Danke und Liebe Grüße

Max und Rufus

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1. wuerd ich nicht belohnen... macht er doch schon selbst :D er hat ja Spass

2. wie alt ist der Knirps? noch ganz klein, gell? dann wuerd ich entweder oder machen... lieber zu wenig als zu viel in der ersten Zeit...

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Ich mein auch dass der Knirps noch sehr jung ist...

wie lange ist er bei euch?

Bindungsarbeit mit einem Welpen kann und sollte man erstmal daheim machen. Der muss doch erst richtig ankommen :)

Und dann würde ich die nächste Umgebung zum Haus/der Wohnung in Ruhe erkunden. Das ganz nahe Umfeld mit allem was da ist und wohnt (andere Hunde, Katzen, Nachbarn...) kennenlernen.

MAL mit ihn die Stadt nehmen ist sicher nicht falsch, aber erst, wenn Bindung und Vertrauen da sind.

Und Schleppleinentrining bei nem so kleinen Welpen...

ich würd mir da eher ne ruhige Wiese suchen oder einen Feldweg und dann den natürlichen Folgetrieb nutzen.

Ohne viel Ablenkung, die Stadt würde ich zurückstellen.

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Hab grade nochmal nachgelesen...

der Süße ist erst 9 Wochen alt und seit Valentinstag bei euch, also 2 Tage.

Laßt das mit der Stadt und der Schleppleine mal noch sein, gebt ihm mal wenigstens ne Woche um anzukommen.

Der hat jetzt so viele neue Eindrücke, und sollte erst euch und dann die nahe Umgebung kennenlernen.

Weniger ist oft mehr. :)

Bindungsaufbau braucht Zeit und Ruhe, nicht permanent neue Reize, schon garnicht bei so nem Hundebaby.

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Ich würde nicht versuchen, ihn durch Belohnung zu manipulieren. Eine Belohnung ist angebracht, wenn er eine "Leistung" vollbracht hat, etwas von Dir Gewünschtes gut gemacht hat.

Dass ein neuer Hund sich nicht in ein Körbchen legt, habe ich bei all meinen Hunden hier so erlebt. Ich hatte das so interpretiert, dass der neue Hund sich das Recht noch nicht herausnimmt, einen Platz zu beanspruchen, ähnlich wie Nichttrauen. Ich bin mir sehr sicher, dass dies sich schon bald geben wird und der Platz gut angenommen wird. Du solltest Dich darin üben, geduldig zu sein. :)

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Bindungsarbeit mit einem Welpen kann und sollte man erstmal daheim machen. Der muss doch erst richtig ankommen

Und dann würde ich die nächste Umgebung zum Haus/der Wohnung in Ruhe erkunden. Das ganz nahe Umfeld mit allem was da ist und wohnt (andere Hunde, Katzen, Nachbarn...) kennenlernen.

MAL mit ihn die Stadt nehmen ist sicher nicht falsch, aber erst, wenn Bindung und Vertrauen da sind.

Und Schleppleinentrining bei nem so kleinen Welpen... Ich würd mir da eher ne ruhige Wiese suchen oder einen Feldweg und dann den natürlichen Folgetrieb nutzen.

Ohne viel Ablenkung, die Stadt würde ich zurückstellen.

...Bindungsaufbau braucht Zeit und Ruhe, nicht permanent neue Reize, schon garnicht bei so nem Hundebaby.

Ich will dir nicht zu nahe treten, und ich hoffe, du meinst das nur für die ersten paar Tage... ansonsten ist das eine prima Anleitung, um sich einen Problemhund zu erschaffen.

Bis zur 12. Woche (nachprägend bis zur 16. Woche) sollte der Welpe möglichst ALLES kennengelernt haben, was ihm später keine Angst machen soll.

Mach das doch Tageweise - ein Tag Stadt, ein Tag Bus- oder Bahnstation, ein Tag ruhiger Straßenverkehr, usw.

Wichtig dabei ist, lass ihn nicht alleine vor den unbekannten Dingen stehen und geh nur so nah ran, wie der Hund es gut ertragen kann, ohne sichtlich Angst zu bekommen. Geh in die Knie, hol ihn nah zu dir und leg ihm eine Hand auf die Seite. So weiß er, dass du da bist, um ihn zu beschützen.

Lass ihn nicht von allen Menschen durchknuddeln, weil sie ihn süß finden. Die sollen in die Hocke gehen und ihn anlocken. Kommt er freiwillig, können sie knuddeln. Weicht er zurück, ist Streichelverbot angesagt!!

ALLE Regeln, die einmal für ihn gelten sollen, müssen vom ersten Tag an für ihn gelten, drinnen wie draußen.

Bindungsarbeit auf einem ruhigen Weg oder Feld ist eine gute Idee, ohne Leine. Ansonsten eine dünne Schleppleine, aber IMMER mit Geschirr, niemals mit Halsband!! Der Hund könnte sich sonst schwere Nacken- und Halswirbelverletzungen zuziehen.

Und es ist auch kein Problem, morgens eine Einheit (z.B. Bindung), mittags eine andere Einheit (Stadttraining) und abends nochmal Bindung zu üben - das überfordert einen Welpen in keinem Fall, sofern immer ein paar Stunden zum Schlafen dazwischen liegen und man nicht zu lange (maximal eine halbe Stunde mit Unterbrechungen) mit ihm übt.

Welpengehirne sind wie ein Schwamm - die saugen alles an Informationen auf, was sie kriegen könen und verarbeiten dann im Schlaf. Daher ist Schlaf enorm wichtig, man sollte einen Welpen dann nicht stören.

Thema Körbchen - wenn er freiwillig rein geht, geh hin und leg ihm kommentarlos! ein Leckerli in den Korb, nicht aus der Hand füttern. Er könnte sonst denken, in der Hand ist mehr, da folge ich mal... :)

Einfach ein Guddie neben ihn legen und wieder gehen. So verknüpft er - es ist toll, im Korb zu sein, da kriege ich immer was Gutes.

Bedeutet aber im Umkehrschluss auch - niemals im Körbchen schimpfen oder etwas mit dem Hund tun, was ihm Unbehagen bereitet. Decke / Körbchen sollen immer "grüne Zone", also ein Rückzugsort sein, an dem der Hud sicher ist.

So... doch ein halbes Buch geworden... :D

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Da stimme ich den anderen zu!

Mit 9 Wochen, und dann erst so kurz bei euch -

lass den Kleinen mal in Ruhe,

er beobachtet dich und lernt dich so kennen und wird sich auch drinnen so nach und nach an dich binden ein wenig.

Bindungsarbeit an der Schleppleine - das ist viel zu früh.

Mit 9 Wochen muß der Kleien zum Pipi raus, und fertig, ein paar Minuten mehrmals am Tag,

keine weiten Strecken gehen,

ich würde immer die selben paar Meter an einer abgeschirmten ruhigen Stelle gehen,

ihn schnüffeln lassen, fertig.

Ist es bei euch nicht auch kalt draussen?

stell mal vor, der Kleine hat erst ganz wenig Fell, auf garkeinen Fall hat er dickes Winterfell,

und damit so nah am gefrorenen Boden

(wie hoch ist er? 10cm oder so etwas? da unten am Boden ist es sehr sehr kalt, anders als da oben, wo wir unseren Kopf tragen... ;) )

Lass ihn zu dir kommen, wenn er will.

Das passiert nach einiger Zeit ganz sicher von allein.

Karosa hat es schon geschrieben: Geduld.

Er ist noch ein Baby.

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Ich stimme auch (fast) allen anderen zu:

Überfordere den Zwerg nicht. Das wichtigste sind erstmal die Hausregeln, die er erlernen muß. Durch das tägliche "Arbeiten" und das Zusammensein entsteht doch ganz unverkrampft eine Superbindung, er lernt, sich an Dir zu orientieren, wenn etwas spannendes passiert.

Zeige ihm seine Umgebung und das in täglich etwas größeren Bereichen. Fahr auch ruhig mal etwas Auto mit ihm, aber nur, damit er es lernt. Nicht um irgendwo hin zu fahren.

Wenn er sich den Korb als Spielstätte erwählt hat, ist es doch fein, meine dürfen schlafen wo sie wollen und sich beschäftigen wo sie wollen (nur nicht immer wie und mit welcher Intensität sie es wollen ;) ) Für in den Korb gehen zum Spielen würde ich nicht belohnen, das Spiel ist Belohnung, auch wenn der Mensch da nicht dran beteiligt ist.

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Genau, lieber zuwenig als zuviel mit dem kleinen Hund machen. Überforderung im Sinne von "permanent zuviele Eindrücke und die auch noch forciert" kann ganz schnell nach hinten losgehen. Laß' den Zwerg erstmal in Ruhe ankommen und lerne den Hund zu lesen.

Wenn der Hund schon allein spielt ist das super und braucht nicht extra belohnt werden.

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ich würde das Toben auf nachmittags verschieben, so mache ich das auch.. weil die hund an die ruhephasen gewöhnt werden müssen... Ab März muss sie zeitweise alleine bleiben und das wäre ja blöd, wenn sie sonst vormittags action hatte und dann auf einmal alleine ist...

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