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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

2 Wochen nach der Diagnose - nichts ist mehr wie es war

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Och mööönsch... ich knuddel dich natürlich auch mal ganz dolle! :knuddel

Zu deiner Situation:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es was mit den Tabletten zutun hat.

Denn soweit ich das herausgehört habe, gibst du ihm die Tabletten (alle) noch nicht allzu lange, der "Zustand" ist aber jetzt seit 4 Wochen so.

Ich lese aber heraus, dass du selber ein Problem damit hast, von Anfang an. Mit der Tablettengabe. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass du ihm dabei irgendwas "überträgst". Sprich: Du "hasst" vielleicht Tabletten selber und magst ihm die eigentlich gar nicht geben.

Ich kenne das von Shelly. Wenn ich ihr mal ne Traumeel "reinschieben" musste und die Schnute kurz zuhalte (weil sie die sonst aus ALLEM herauspult, auch aus einem Stück Käse!), ist sie danach auch immer etwas angep***t. Aber das hat sich in ein paar Minuten erledigt, denn ich mache da kein Drama drum. Muss sie durch, ist was ganz normales, soll ihr ja helfen und fertig.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es teilweise mit den Schmerzen und den Medikamenten ansich zutun haben kann.

Ansonsten würde ich mich Anja voll anschließen und erst mal nichts mit ihm machen. Gib dem Bären und dir etwas Zeit.

Ich hatte vor einiger Zeit auch so eine "Phase". Da habe ich bewußt auch nicht mit Shelly gearbeitet, denn das hätte mehr kaputt gemacht, als uns etwas gebracht. Weil ich gar nicht in der Lage dazu war, konzentriert, ruhig und fair zu arbeiten. Und ich bin froh, dass ich das so gemacht habe.

Denn als es mir besser ging, war auch Shelly wieder "mit von der Partie" und es hat unser Beziehung nicht geschadet, als wenn ich vielleicht zuviel gewollt hätte und alles kaputt gegangen wär.

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Hallo Anja!

Ich kann dir zwar keine Tipps geben, da ich mich mit sowas viel zu wenig auskenne, aber ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst! Es tut mir so leid für euch beide, dass sich alles so zum Negativen gewendet hat! :heul:

Ich wünsche euch beiden ganz viel Kraft, dass ihr das zusammen wieder in den Griff kriegt. Nach allem, was ich hier von euch gelesen habe, seid ihr so ein Dreamteam, und so eine enge Bindung ist nicht von heute auf morgen einfach so restlos weg!

Fühl dich ganz fest gedrückt!

Viele Grüße, Iris

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Hallo Anja,

das ist natürlich eine schwere Zeit für Euch beide, ich nehme mal an das beides miteinander zu tun hat, weil Sherlock in den letzten vier Wochen relativ viel durchmachen mußte.

Kannte er vorher ja auch nicht denke ich mal. Erst der Schmerz beim spielen, danach die doofe Tablettenfresserei, und bei beiden die Verknüfpung zu dir.

Der Hund weiß ja nicht das du es gut mit Ihm meinst und ich kann mir vorstellen, weil er sowas ja von Dir nicht gewohnt war, er dadurch einen ziemlichen Vertrauenseinbruch hat.

Vielleicht ist es wirklich ne gute Idee das mit dem Tabletten erstmal deinen Mann machen zu lassen. Lass Ihn erstmal das Ding mit den Schmerzen verdauen. Dann wird er sicherlich bald wieder der Alte werden. Mach dir nicht zu viele Sorgen das merkt dein Liebling auch ;-)

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Hallo Anja,

ich kann es dir nachempfinden.....

Ich denke und hoffe, es ist alles eine Frage der Zeit.

Mir haben Spaziergänge im Wald geholfen. Nur Momo und ich!!!

Für deine "Kunden" hättest du mit Sicherheit einen Rat, weil du dort den gewissen "Abstand" hast.

Weine in sein Fell!!! Du wirst merken, dass ihr eine neue, etwas andere, Beziehung aufbauen werdet.

Ich wünsche dir viel Kraft und drücke dich (unbekannterweise) aus der Ferne.

Liebe Grüße

Tanja

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Hallo guten Morgen Anja,

ich drücke Dich, ich denke auch das ihr ein wenig Zeit braucht.

Vermutlich hat er einfach Angst, sich weh zu tun. Irgendwann

kommt es sicher wiede von Alleine, spätestens wenn die Medikamente

wirken und die schmerzen nicht mehr so schlimm sind.

Ich stelle mir das auch ein wenig wie bei einem alten Hund vor,

der macht auch nichts unüberlegtes mehr, auch wenn er möchte,

weil er genau weiß, ups, eine falsche Bewegung und es piekt..

ist bei Menschen ja nicht anders.

"Habe jetzt gerade erst gelesen das er das nur bei Dir macht,

sorry, aber er ist sicherlich einfach nur übervorsichtig,

so stelle ich mir das vor"

Was die Tabletten angeht, Scotty muß ja seit neuestem morgens

auch 2 Tabletten einnehmen, abends nur eine. Die Herztablette ist eine Kapsel.

Da er morgens und abends immer ein wenig Naßfutter über sein

Trockenfutter bekommt, nehme ich einfach Naßfutter und lege die Tabletten

samt des Futters auf meine Hand. Das schleckt er nur so ab..

Früher habe ich sie sonst auch immer in Leberwurst oder anderer

leckerer Wurst gegeben, das hat bei ihm auch super funktioniert.

Voraussetzung war eben das die Wurst nicht zu glatt war...

Gestern abend war ich später Zuhause und mein Mann hatte gefüttert.

Ohne die Herztablette in Kapselform. Die habe ich ihm dann einfach

in ein Frolic gestopft, schön in das Loch, hat er auch super gefressen.

Ganz liebe Grüße und gute Besserung für Deinen Bären, das wird schon.

Jasmin

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Spontan würde ich sagen, annimiere ihn nicht mehr, sondern warte bis er Dir Interesse signalisiert. Also lass ihn quasi von allein wieder ankommen.

Mache Dich mit etwas ganz Neuem, dass Ihr noch nier gemacht habt interessant bei Ihm

Das mit den Tabletten denke ich ist für Dich schlimmer als für ihn.

Gibt es keine anderen Darreichungsformen? Oder laß Damit Du jemand anderen die Tabletten geben. Dann bist Du da nicht involviert.

Drücke Dich und den Bären

LG Meike und Gio

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Hallo!

Das ist ja echt eine traurige Situation für dich, aber ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, denn schließlich können wir nicht sicher sein, warum Sherlock gerade so reagiert, das können wir nur vermuten.

Aber das Gute ist, du kannst mal in dich reinschauen und an deiner Einstellung arbeiten, auch wenn das fürchterlich schwer sein kann.

Ich denke jeder Hund freut sich über ein Leberwurstbrot am Morgen, auch wenn es vorher eine blöde Tablette gibt, aber so ist das nunmal im Hundeleben, man muss immer erst irgendetwas tun (sitz, platz oder die Tablette...) bevor das Leckerlie kommt.

Wenn Sherlock mit dir nicht spielen will, dann würde ich ihn auch erstmal nicht dazu animieren, es gibt soviele andere schöne Dinge die man tun kann. Hast du vielleicht mal an Tellington-Bodenarbeit gedacht, das ist hier irgendwo mal unter Mobility beschrieben worden, das ist eine super Sache die man mit viel Spaß gemeinsam erleben kann.

Oder stell dich mal dazu wenn dein Mann und deine Kinder mit Sherlock spielen und werde vielleicht ganz langsam einbezogen.

Ich denke gerade weil deine Bindung so tief ist, bekommt Sherlock ganz genau mit, was gerade bei dir los ist, villeicht bezieht er ja deinen Unmut auf sich und er weiß gar nicht was er "falsch" macht und ist verunsichert.

So ich hoffe ihr werdet ganz schnell wieder ein gutes Team, wenn auch vielleicht ein anderes als vorher.

LG

Nicole

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Ich lese aber heraus, dass du selber ein Problem damit hast, von Anfang an. Mit der Tablettengabe. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass du ihm dabei irgendwas "überträgst". Sprich: Du "hasst" vielleicht Tabletten selber und magst ihm die eigentlich gar nicht geben.

Hi Anja,

genauso sehe ich es auch.........du hasst es Sherlock Tabletten zu geben....aber du musst es weil er krank ist, und da liegt der Hase begraben, meiner Meinung nach!

Du signalisierst ihm schon wenn du die Tabletten holst *Tabletten hasse ich, ich muß das jetzt aber machen weil du sie brauchst....am liebsten würde ich sie wegschmeißen.....aber du brauchst sie ja*

Ich denke das Sherlock das genau mitbekommt was du so denkst, das du ihn jetzt viel mehr beobachtest, das du ihn immer *beschützen* willst (er soll nicht springen usw.), er einfach weiß das er mit dir im Moment keinen Spaß haben kann.

Mach von den Tabletten geben keinen Staatsakt mehr, Tabletten rein und gut ist........auch wenn er sich auf die Seite legen muß, denke nicht daran das du es eigentlich nicht willst, sondern tu es und fertig!

Es wird sich bestimmt alles wieder einrenken, ganz bestimmt......ich knuddel dich auch mal eben noch schnell :knuddel , alles wird gut, ganz ganz sicher!

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Das tut mir total Leid :(

Wie die anderen aber schon gesagt haben spürt dein Bär wahrscheinlich das du bedrückt bist und das kann er wahrscheinlich nicht verstehen.

Ihr müßt das ganze auch erstmal verdauen, du die Diagnose und der Bär dein Verhalten und das mit den Tabletten.

Ich denke das ihr beide Zeit braucht um damit klar zu kommen und die solltet ihr euch auch nehmen.Wenn er nicht auf den HP will dann lass ihn, wenn er nicht spielen will dann lasst es.

Ich bin mir sicher das sich das alles wieder normalisiert und eine Bärenteam seid ihr doch immer noch !!!

Ich drück dich mal ganz feste.

Lg Birgit

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Hallo Anja,

wegen der Tabletten sehe ich es wie Ricky und Birgit ..... :( ......

Mir persönlich macht es nix aus Nelly den Mund zuzuhalten, damit sie die Dinger schluckt. Ich finde diesen "Kampf" eher lustig.... einmal weil sie so schön "doof" schaut und immer wieder versucht mich rein zu legen :D

Hier wird Dir nur die Änderung Deiner inneren Einstellung weiterhelfen .... :)

Das mit dem nicht mit "mir" spielen wollen hatte ich auch eine Weile bis vor ca. 2 Wochen und ich kann sehr gut verstehen wie traurig Dich das macht ....

Plötzlich war es Nelly lieber "stundenlang" alleine auf einem Stock zu kauen, als ihn mir zum spielen/werfen zu bringen :( .... habe auch versucht es auszusitzen .... brachte NULL :Oo

Dann hat mich Anna darauf gebracht das ich von Nelly immer was "verlange" bevor ich spiele und das auch mit "Nachdruck" durchsetze ..... das war für Nelly wohl nicht lustisch :Oo

Ich habe dann mein Verhalten geändert und sie verwöhnt ...... also nur noch selten was fürs "spielen" "verlangt" und dieses ohne "Druck" ...... nach 2-3 Tagen waren wir wieder das "alte" Spielteam ....

Anja .......... ich bin mir ganz sicher, Ihr werdet aus diesem Tief ganz schnell rauskommen .... und noch gestärkter als ihr sowieso schon seid ....

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