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Hundeforum Der Hund
CorneliaLeon

...dabei wollte ich ihn nur impfen lassen

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Im Laufe meines Lebens habe ich, wie auch viele andere, so meine Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Sei es Tierärzte oder Ärzte der Humanmedizin. Meine Erfahrungen und Reaktionen decken sich aber nicht immer mit denen anderer Leute.

Viele Jahre habe ich Diagnosen und Behandlungen als Gott gegeben hingenommen, in dem Bewusstsein die wissen schon was sie tun. Das ist ihr Beruf und die haben das studiert und nicht ich.

Dies änderte sich allerdings mit der schweren Erkrankung meiner Eltern. Ich habe meine Eltern beim sterben begleitet und als ich im Krankenhaus als erstes bei meiner Mutter miterleben durfte wie Reaktionen der Sterbenden auf neue Medikamente ignoriert und schön geredet wurden änderte sich bei mir eine Menge.

Im grossen und ganzen habe ich gute Erfahrungen mit Schwestern und Ärzten gemacht aber halt auch andere. Und diese Erlebnisse haben mich aus meinem "ich-nehm-das-mal-so-hin-denken" herausgeholt. Als dann meine Schwester später auch schwer erkrankte und ein Prof. ihren Mann labidar abbügeln wollte war ich schon anders davor.

Ich habe daraus gelernt das man Ärzte und Pfegepersonal mit gezielten Einwänden und Fragen erst einmal nervt aber meistens dann ein Aufwachen aus ihrer Routine erreicht und sie gerne bereit sind einem etwas zu erklären und auch Änderungen vorzunehmen.

Ich denke immer noch das Ärzte das Fachwissen haben und ich richte mich im Normalfall danach (wenn ich alles anzweifeln und zu 100% verstehen wollen würde, würde ich erstens verrückt werden und zweitens sollte ich dann am besten selber Medizin studieren), allerdings nur soweit wie es mein Bauchgefühl zu lässt.

Ich glaube aber dies kann man erst wenn man seine Erfahrungen gemacht hat und der Typ danach ist. Es gibt Menschen die können noch so viel Erfahrung haben sie werden nie den Mund aufmachen.

Was will sie uns damit sagen ;)

Ich kann also schon nachvollziehen das jemand etwas machen lässt ohne genau zu wissen was und warum auch wenn das Bauchgefühl ein anderes ist.

Für meinen Teil wäre die Grenze des "Ich nehm es mal so hin" aller spätestens dann erreicht wenn mein Tier in Narkose gelegt wird und ich nicht weiss warum.

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Meine Erfahrung:

Dass, wenn ich meine Wünsche und Vorstellungen ausspreche und mit dem Tierarzt REDE, ich viele Missverständnisse ausräumen kann.

Hat mein Hund irgendein Problem gehe ich zu meiner TÄ und frage sie, was sie davon hält und was es sein KÖNNTE und welche Behandlungsoptionen möglich sind. Dazu gehört dann auch, welche Riskien einer Methode anhängen und ob man davon eine erfolgsversprechende Diagnose erwarten kann.

Und wenn so ein Gespräch dann 10 Minuten länger dauert ist es auch ok - denn ich zahle dafür. Ich habe in all der Zeit übrigens noch keinen Tierarzt getroffen, dem das zu viel Arbeit war.

Gefällt mir nicht, was der Tierarzt sagt kann ich mir eine zweite Meinung einholen und ein guter Tierarzt wird einem auch Adressen nennen (Spezialkliniken zB), wo man sich hinwenden kann.

Und erst danach fälle ich eine Entscheidung. Mir ist in all den Jahren noch nie ein Tierarzt unter gekommen, der angefangen hätte zu behandeln, ohne mein OK. Das war immer ganz selbstverständlich.

Bei all dem steht aber ein Faktor im Mittelpunkt: Kommunikation.

Stelle ich keine Fragen, geht ein Tierarzt davon aus, dass ich es verstanden habe.

Viele trauen sich offenbar nicht zu sagen "Sorry, das habe ich noch nicht verstanden. Erklären Sie es nochmal, bitte".

Es ist ganz einfach im Nachhinein zu sagen: "Ach, das hat mir eigentlich nicht gefallen. Das hätte er/sie besser erklären müssen, so hatte ich es nicht verstanden und konnte keine Entscheidung treffen."

Meine Antwort darauf: wer nicht fragt, bleibt dumm.

Tierärzte sind auch nur Menschen - ich muss mit dem nicht einer Meinung sein. Aber ich kann mich über alles mit dem unterhalten. Und das sollte ich auch, denn es ist meine verdammte Pflicht. Meinem Hund zu liebe.

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Ich erinnere mich gut: Es ist nicht allzu lange her, da habe ich mich allein auf das bezogen, was eine Userin in ihren Beiträgen schwarz auf weiss beschrieben hat - da hast du, Flashmay84, mir vorgeworfen, ich würde nicht hinterfragen.

Erstens kann ich mich gar nicht daran erinnern, dich einmal persönlich angesprochen, bzw. angeschrieben zu haben und zweitens ist mir alles Recht :-)

Das hier ist ein Forum, jeder darf seine Meinung frei äußern. Aber ich finde halt der Ton macht die Musik...

Naja, dann ist die Hauptsache wohl, dass man immer und für alles Verständnis hat, ob heute so oder morgen so, egal.

Neiiiiiin, quatsch ;)

Darum gehts wie gesagt nicht.

Hab ja auch mit keinem Wort gesagt, dass das Schimpfen auf den Tierarzt ok ist, nur weil er sich schützt mit dem Maulkorb etc.

Darum ging's ja nicht...

Man muss sicher immer nen bisschen davon abziehen, wenn man sowas liest, klar.

Kennt ja jeder: man regt sich über jemanden auf (vielleicht auch über sich selbst?!) und dann macht man alles gerne etwas schlimmer, als es war...

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@ Yatzy,

na das ist doch mal eine An-/Aussage ;) , die völlig gereicht hätte in diesem Thread, als nur zu richten. :party:

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Originalbeitrag

Wenn ich mit meinem Hund zum impfen gehe, dann wird daraus garantiert keine Narkose und Herumfummeln an den Augen.

Wieso läßt du zu, dass ein fremder Tierarzt so mit deinem Hund umgeht?

Jetzt im Nachhinein aufregen und der Hund durfte es ausbaden. *kopfschüttel*

Springst du auch von einer Brücke, wenn es dir jemand sagt?

ich glaube in manchen Situationen ist man einfach völlig paralysiert und kann nicht klar denken und/oder handeln - so doof sowas ist, mir leider auch schon passiert. Erst wenn der "Schock" nachlässt kann man die Situation deuten. Eigentlich hätten da schon die Helferinnen "helfen" müssen, wenn sie sehen, daß jemand weint und am Boden zerstört ist!!!!!

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Ich arbeite im humanmedizinischen Bereich seit 15 Jahren und kann sagen, das eine gute/schlechte Arbeit von einem Laien nicht unbedingt erkannt werden kann. Wie man die Arbeit des Arztes beurteilt liegt viel daran wie sympathisch ein Arzt rüber kommt und wie gut er sich verkaufen kann. (Wieviel Zeit nimmt er sich, wieviel erklärt er mir, ist er mir sympathisch usw.) Man kommt leicht zu einer Fehleinschätzung.

Mein Tierarzt erklärt nicht viel. Hat Hades auch schon Spritzen gegeben, von denen ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, was er verabreicht. Er ist sehr sympathisch und kann gut mit Tieren. Er mag Tiere und das merkt man. Ich gehe in erster Linie davon aus das der Tierarzt schon weiß was er tut. Der Tierarzt hat studiert und hat Erfahrung.

Ich bin nicht mit viel Selbstbewusstsein gesegnet und lasse mich schnell und leicht verunsichern.

Letztenendes hätte mir das auch passieren können, denn ich bin nicht eine Person, die eine Praxis verlässt und/oder sich beschwert.

Ich weiß nicht ob ich das jemals können werde, aber es wird besser.

Ob die Geschichte jetzt so oder anders passiert ist, vermag ich nicht zu beurteilen, lediglich kann ich sagen das mir das genauso hätte passieren können und deshalb ist die Geschichte für mich erstmal glaubwürdig.

Ob die HH vorher schon hätte auf die Idee kommen können ihren Hund mit einem Maulkorb zu sichern oder den Tierarzt vorwarnen hätte können, kommt darauf an, ob es ähnliche Vorfälle schon vorher gegeben hat. Das liest sich für mich nicht aus dem Beitrag heraus.

Spätestens nach diesem Vorfall wird eine verantwortungsbewusste HH dies tun. Dann kann es für alle Beteiligten stressfreier ablaufen.

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Es geht doch weniger um das Sichern, sondern hauptsächlich mal darum, dass ich doch nicht meinem Hund an den Augen rumkratzen lasse, wenn ich eigentlich nur zum impfen gekommen bin.

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Originalbeitrag

zudem wollte ich einen groben Gesundheitscheck machen lassen und da ich nicht sicher war pb die bisherige Tierärztin überhaupt für einen Gesundheitscheck qualifiziert ist ...

Na ja, sie wollte ihn ja nicht nur impfen lassen. Und sorry, wenn ich mit meinem Hund zum Tierarzt gehe und der sagt zu mir: mei der hatt aber entzündete Augen epp. dann lasse ich ihn auch machen was notwendig ist, und mache mir dann vorwürfe dies nicht eher bemerkt zu haben ..

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... und genau deshalb habe ich meinen Account nach dem ersten Beitrag zu einem anderen Thema in einem anderen Forum gelöscht :Oo

Es wird hier auf meinem verhalten rumgehackt, auf meiner Glaubwürdigkeit, auf meinem Hund,...

Wenn ich mich in allen Situationen richtig verhalten würde... Hätte es dieses Thema nicht gegeben

Wenn ich irgendwelche Märchen schreiben wollen würde ... dann nicht in einem Hundeforum

Wenn ich gewollt hätte das meinem Hund ein generelles aggressives Verhalten unterstellt wird ... müsste ich nur vor die Haustür gehen

Ja ich weiß jetzt, für den Großteil von euch bin ich eine unverantwortliche, dumme, naive Hundehalterin, die gern mal Märchen erzählt und die sich nicht ganz im Klaren darüber ist dass sie einen männlichen Rottweiler und keinen Schoßhund besitzt.

Aber Danke für die PNs und die restlichen lieben Worte, von Menschen, denen schön ähnliches passiert ist.

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Naja, du wirst nie in einem Forum nur Zustimmung bekommen.

Und das eigene Empfinden und die Gefühle die man in einer solchen Situation hat, lassen einen einiges unter Umständen im Nachhinein anders wahrnehmen. Niemand behauptet das du absichtlich lügst oder überhaupt lügst.

Und nach diesem Vorfall solltest du deinem Hund nunmal an den Maulkorb gewöhnen, denn er wird evtl wieder unter wiedrigen Umständen zum Tierarzt müssen. Und im Übrigen, ich gewöhne meinen Hund auch gerade an den Maulkorb. Wer weiß wann man das mal brauchen kann. In Bahnen usw. muss man den eh dran haben und der Tierarzt ist auch sicherer. Ich habe einen Jack Russel der noch nie einen Menschen gebissen oder gezwickt hat . Das nur dazu. Und es ist für den Hund schlichtweg stressfreier wenn er den Maulkorb schon kennt.

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