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Hundeforum Der Hund
Tamy2012

"Eigentlich" nur ein Bandscheibenvorfall... Hund nach 3 Tagen tot

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Liebe Tamy,

ich bin sprach los... :Oo und wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.

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Die Hündin einer Bekannten hatte wohl auch einen Rückenmarksinfarkt.Sie war lange in der Tierklinik,war hinten gelähmt und mußte letztendlich eingeschläfert werden.Ganz genaues weiß ich leider nicht,da wir immer nur mal schreiben.

Ich finde es sehr schlimm,was Dir und Deinem Bommel passiert ist.Mach Dir bitte nicht zuviel Vorwürfe,Du hast doch alles versucht.Drück Dich mal und dem Bommel eine gute Reise!

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Oh man das hört sich echt krass an.....aber das ganze klingt für mich nach Vergiftung....(wobei ich kein Tierarzt bin, und der natürlich mehr Ahnung hat als ich)..... :( ...nur eins darsft Du nicht...nämlich Dir Vorwürfe machen....(weil er was von der Strasse aufgenommen hat) das hätte jedem passieren können. Jetzt denken bestimmt einige....Nein....sowas darf nicht passieren, aber da kann sich niemand von Frei sprechen.... ;)

Es tut mir sehr leid für Dich...und ich wünsche Dir sehr viel Kraft um das Erlebte zu überstehen.....

Deiner Fellnase wünsche ich eine gute Reise über die Regenbogenbrücke..... :kuss:

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Offensichtlich beschäftigst du dich sehr mit der Frage: "WARUM?"

Ich glaube nicht, dass es dieser Rückenmarksinfarkt war. In deinem verlinkten Artikel steht:

>> "In den beigefügten Videosquenzen können sie die Entwicklung der

Erkrankung in nur drei Wochen beobachten. Es ist klar, dass der Verdacht des

Rückenmarksinfarktes somit ausgeschlossen war, denn eine solch schnelle

Entwicklung ist bei einem Rückenmarksinfarkt in dieser Zeitspanne praktisch

unmöglich.<<

Ich tippe nach wie vor auf eine Vergiftung als Todesursache. Evtl. hatte Bommel beides - sowas kommt vor. Wer weiß, vielleicht hat er auch durch eine Rückenmarksquetschung kein Gefühl mehr gehabt und gar nicht gemerkt, dass er seinen eigenen Penis anfrisst?

Was sagt denn dein Tierarzt dazu? Was war letztendlich der Grund für's Einschläfern?

Ich verstehe, dass dieses "WARUM?" an einem nagt, aber Schuld hast du mit Sicherheit nicht! Ich habe einen Labbi auf Diät und passe auf wie der Teufel beim Spazierengehen. Trotzdem haben es die beiden geschafft, sich zu vergiften.

Ich bin sicher, du machst einen schönen Grabstein für Bommel.

Leg' auch ein Blümchen von mir mit auf's Grab.

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Mein aufrichtiges Beileid.

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Originalbeitrag

- Offensichtlich beschäftigst du dich sehr mit der Frage: "WARUM?"

......

- Was sagt denn dein Tierarzt dazu? Was war letztendlich der Grund für's Einschläfern?

hallo flix

erstens - JA das tue ich... komm nicht ab davon

zweitens - mein Tierarzt war auch mega baff, schon am Samstag als er Bommel gelähmt auf dem Tisch hatte (weil er ja am Freitag noch laufen konnte, als wir ihn geröntgt haben)

Er wäre am Sonntag sowieso zu mir nach hause gekommen um Bommel nochmal zu spritzen - od. da hätte ich mich entscheiden müssen, für Tierklinik OP od. Regenbogenbrücke.... letztendlich hat das Penisbeißen die Entscheidung definitiv gemacht!

Eine OP hätte - nach jetziger Kenntnis - eh wenig Chancen für Bommel gegeben! (ich denke auch das wusste der TA)

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Er wäre am Sonntag sowieso zu mir nach hause gekommen um Bommel nochmal zu spritzen

Womit? wofür? wogegen? Nochmal, ich glaube nicht dass die Bandscheibengeschichte tödlich war. Das geht einfach nicht so schnell. Was ich aberb super finde, ist, dass der Tierarzt am Sonntag dazu extra zu dir gekommen wäre, das machen auch nicht alle.

- mein Tierarzt war auch mega baff
Eben.

Wenn und wäre und vielleicht...: Vielleicht hätte Bommel in einer Tierklinik eine (evtl. mögliche) Vergiftung behandelt bekommen - ob er es überlebt hätte, ist dabei aber auch nicht sicher. Möglicherweise hätte man seinen angefressenen Penis so operieren können, dass er damit hätte leben können. Das weiß keiner. Eine Bandscheiben-OP hätte in dieser Situation vermutlich gar nichts gebracht, das wäre, wenn überhaupt, später gekommen.

Das sind soviele Mutmassungen und es ist verständlich, dass du dir den Kopf zerbrichst.

Aber: Du hast Bommel leiden sehen, du hast gesehen wie schnell es bergab ging. Du hast das Richtige getan, indem du zum Tierarzt deines Vertrauens gegangen bist und alles dir nur Mögliche getan hast, ihm zu helfen. Dann hast du auch noch, wie du schreibst

...soviel Blut....
gesehen. Dein Tierarzt war hilflos. Und darum habt ihr entschieden, Bommel zu erlösen. Du hast nichts falsch gemacht!

Und glaub' mir, Bommel macht dir keinen Vorwurf!

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Vielleicht war es irgendein Nervengift und es wäre auf jeden Fall so ausgegangen!

Trotz aller Bemühungen!

WAS genau die Ursache war, wird sich nicht mehr herausfinden lassen, das ist doch auch nicht wichtig! Wichtig alleine ist, dass Du ALLES getan hast, um ihn zu retten und um ihm zu helfen! Manchmal gelingt das leider nicht! Das tut furchtbar weh und man möchte es verstehen können! Aber wie lange Du auch grübelst: Es wird keine Antworten geben, die Dich mit dem Grübeln einhalten lassen!

Versuche, diese traurige Geschichte als einen Teil Deines Lebens zu akzeptieren. Und das mit dem Wissen, das Du alles gegeben hast und noch mehr gegeben hättest, wenn es möglich gewesen wäre. Niemand hat Schuld!!! Vor allem Du nicht!!! Zum Schluß hast Du doch das getan, was jedem von uns am schwersten fällt: Im Sinne des geliebten Tieres loslassen!

Mache Deinen Frieden mit Dir, dann kannst Du Dich auch wieder unbeschwerter an die schönen Zeiten mit Bommel erinnern und Dich freuen, dass er Dich ein Stückchen in Deinem Leben begleiten durfte!

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Hallo,

mein herzlichstes Beileid.

Ich musste letztes Jahr auch meine Hündin einschläfern lassen und habe mir ewig Vorwürfe gemacht....

Am Ende hat mir aber der Gedanke am meisten geholfen, dass ich immer versucht habe alles für meine Hündin zu tun damit sie ein hundgerechtes, glückliches Leben hat.

Wer dann am Ende die Schuld hatte, obs ein Behandlungsfehler vom Tierarzt war oder dass du nicht eher bemerkt hast, dass er was aufnimmt... Das bringt doch jetzt auch keinen mehr weiter. So traurig das ist.

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Ich kann Dir aus eigener Erfahrung aus dem Bekanntenkreis berichten:

Da wurde auch ein Dackel auf Dackelähme behandelt und zusehends wurde der Hund innerhalb 3 Tagen schwächer. Er war 3 Tage täglich beim Tierarzt zur Behandlung wegen Rückenproblemen.

In der 3. Nacht bekam der Hund Durchfall und das pure Blut lief ihm hinten aus dem After.

Hier lag eine klassische Fehldiagnose vor. Der Hund ist an Rattengift verstorben.

Geh heute mal mit einem Dackel zum Tierarzt, der den Rücken aufzieht, mit den Hinterbeinen Probleme hat. Die erste Diagnose ist immer das typische Dackelproblem: der Rücken.

Rattengift geht mit Lähmung der zentralen Nervenbahnen einher. Zeigt im Anfangsstadium Lähmungserscheinungen wie die eines rückenkranken Dackels.

Warum er sich selbst angefressen hat? Das sind die geschädigten Nerven, die ein starkes Kribbeln auslösen und - auch, wenn es sich so einfach liest - furchtbare Unruhe auslöst. Der Hund will diesen unsagbaren Zustand loswerden.

(Genau das hatte ich bei einer alten Hündin erlebt, die nach einem Schlaganfall sich alle 4 Pfoten angenagt hatte.)

Du hast alles richtig gemacht. Du brauchst Dir keine Vorwürfe zu machen. Ich wünsche Dir viel Kraft und Deinem Herzen die Kraft den Weg zu einem anderen Hund zu finden. Kein Bommel, aber einfach wieder ein Hund!

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