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Jamahok

Futterverweigerung bei Zwingerhusten - normal?

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Hallo ersma,

zuallererst mein Outing.. ich bin kein Hundenarr, hab sogar ein wenig Angst vor ihnen, wenn's nicht grad unser eigener ist. Und selbst den hätten wir wohl nicht, wenn meine Schwester meine Mutter nicht überredet hätte, einen anzuschaffen.

Aber nun ist er einmal da und irgendwie ist er mir dann doch an's Herz gewachsen.

Um so mehr weh tut mir sein momentaner Zustand. Er hat, laut Tierarzt. den Zwingerhusten. Ich hab das natürlich sofort gegoogelt und tatsächlich, er zeigt fast sämtliche Symptome. (Außer eigentlich den Schleim aus der Nase.. der ist nicht vorhanden.) Behandelt wird er mit Spritzen und Antibiotika.

Nun aber mein Problem: Nirgendwo finde ich im Zusammenhang mit Zwingerhusten, daß der Patient (also in diesem Fall unser Hund) nicht fressen will. Aber genau das ist der Fall.

Vielleicht sollte ich erstmal erzählen, was 'Normalzustand' ist.

Normalerweise steht immer Futter für Kim (also unseren Hund) bereit, es gibt in dem Sinne also keine "Futterzeiten". Aber laut unser Mutter frißt er ca. soviel, wie für ihn normal wäre. Mal bisserl mehr, mal bisserl weniger. Dazu kommen natürlich diverse 'Leckerlies', je nachdem, wie oft meine Schwester zu Besuch kommt oder wie gutmütig ich so drauf bin. Er hatte bis jetzt auch immer eine ziemlich gute Figur, war weder zu dick noch zu dünn.

Seit ca. einer Woche aber nimmt er kaum noch Nahrung zu sich. Versucht man, ihm was zu geben, schnuppert er meist lustlos dran rum und geht weg. Frißt er doch mal etwas, bricht er es oft fast umgehend wieder aus, vor allem Fleisch.

Ist das normal?

Oder könnte sich der Tierarzt geirrt haben und es ist ganz was anderes?

Aber die wichtigste Frage: Wie krieg ich den Hund dazu, IRGENDETWAS zu fressen?

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, der arme Kerl wird immer schlapper und lustloser...

auf bald

Wolfgang

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Huhu.

Beim Zwingerhusten ist der Hals vermutlich gereizt oder sogar angegriffen.

Da fällt Schlucken schwer.

Ist nicht anders als bei uns, wenn wir nen heftigen, trockenen Husten haben.

Kann gut sein, dass er Nahrung verweigert deswegen.

Kann aber ebenfalls sein, dass der Tierarzt sich geirrt hat.

Nimmt er genügend Flüssigkeit zu sich? Trinkt er genug?

Grüßle

Antje

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(bearbeitet)

Wir hatten den Zwingerhusten vor 4 Wochen im Rudel.

Der Schleim kommt erst zum Schluß, wie bei einer Erkältung. Unsere fraßen auch etwas spitz. Wichtig ist jedoch, daß sie ausreichend trinken. Bei uns wurde noch Kamillentee untergemischt. Wenn die einmal ein paar Tage nicht fressen, ist es nichts weltbewegendes. Wir haben derzeit eine läufige Hündin und unsere Rüden haben am Futter fast kein Interesse.

Gruß

Thomas

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Hallo und gutem Morgen,

er frißt schon eine Woche ganr nichts oder nur ganz wenig?

Eine Woche finde ich persönlich schon lange und ich glaube

ich würde mal einen anderen Tierarzt aufsuchen um eine 2. Meinung

einzuholen. Wie lange kriegt er die Medikamente, habe nämlich

auch mal gegoogelt und mach einer Woche müßte eigentlich

schon eine drastische Verbesserung der Symptome auftreten.

Wie alt ist Euer Hund und welche Rasse/Mix?

Unser Scotty hatte im Februar eine schlimme Bronchitis.

Er bekam auch Antiobiotika, aber statt besser wurde

es schlimmer, war jeden 2 Tag beim TA. Dann haben wir

das Medikament gewechselt und schwups ging es ihm besser.

Das vorherige Antibiot. hatte bei ihm gar nicht angschlagen.

Was habt ihr mit dem Tierarzt vereinbart, bzw was meint er

wie lange es dauert oder wann Ihr wieder hinkommen sollt?

Das habe ich gerade noch im Netz gefunden unter Zwingerhusten + Futter-

verweigerung

Zitat

ZWINGERHUSTEN

Zwingerhusten wird auch infektiöse Tracheobronchitis genannt. Es handelt sich um eine Erkrankung der oberen Atemwege. Zwingerhusten wird per Tröpfcheninfektion übertragen. Fieber, Futterverweigerung, Würgen und Erbrechen von Schleim, Schleimbildung und Lustlosigkeit können Anzeichen sein. Der Bully zeigt leider erst sehr spät, dass es ihm schlecht geht, somit ist der Zwingerhusten oft schon bis in die Lunge vorgedrungen. Unbedingt zum Tierarzt! Die Behandlung kann sehr lange dauern und es werden meist starke Antibiotika verabreicht.

Die regelemäßige Imfpung (unbedingt auch die Nasenimfpung) sind der beste Schutz.

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Hallo und Guten Morgen

Erstmal Herzlch Willkommen.

Zu deneim Problem:

Zwingerhusten ist eine sehr hartnäckige Virusinfektion.

aber nach einer Woche Antibiotika sollte es eigentlich besser werden.

Ist ein Antibiogramm erstellt worden?

Vielleicht bekommt Kimm nicht das richtige Antibiotika?

Und was ist in den Spritzen die er bekommt?

Wenn Kim die Antibiotika in Tabletten Form bekommt,dann kann es sein das sie eine Gastritis hat und deshalb Futter erbricht bzw. keinen Appetit hat.

Wieviel Nahrung Kimm noch zu sich nimmt kannst du nur genau überprüfen in dem Du ihr zwei feste Mahlzeiten gibts.

Ich würde es mit gekochtem Huhn,natürlich ohne Knochen und Reis versuchen.

Ausserdem würde ich erneut den Tierarzt aufsuchen und eine môgliche Resistzenz mit ihm besprechen.

Gute Besserung für deine Kim

L.G.

Wotan

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Mein BC hatte auch den Zwingerhusten!

Hat aber ganz normal gefressen und vor allen Dingen getrunken!

Es gab da keine Probleme!

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Als Ramses den Zwingerhusten hatte, hat er Hustensaft bekommen und Antibiotikum - ihn hatte es recht heftig erwischt und die Behandlung musst noch einmal verlängert werden, anschließend bekam er eine Mandelentzündung. Gefährlich am Zwingerhusten ist nicht unbedingt die Erkrankung selbst, sondern die Folgeerkrankungen, die während des Zwingerhustens oder im Anschluss kommen können.

Ramses hatte in der Zeit eine Suppe von mir gekocht bekommen die ich vor dem Fressen aufgewärmte. So nahm er extra viel Flüssigkeit zu sich und fraß noch lieber - Suppe (mit Möhre, Fenchel, Kartoffel und Huhn) findet er super.

Ist eine Lungenentzündung bei dem Hund ausgeschlossen worden?

Ihr solltet das Futter für den Hund nicht permanent stehen lassen, damit födert man kein normales Fressverhalten und es zeugt in meinen Augen davon, dass der Hund sein Futter nicht sehr gern mag. Oder ihr habt euch den schlechten Fresser schon ranerzogen. Das aber nur am Rande.

Sucht auf jeden Fall sicherheitshalber noch einen anderen Tierarzt auf, sicher ist sicher.

Alles Gute für den Patienten!

LG,

Verena.

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Hallo ersma,

und schon einmal herzlichen Dank für die Antworten. Ich versuch das mal zu sortieren:

>Wie alt ist Euer Hund und welche Rasse/Mix?

8 Jahre, Labrador/Unbekannt

>Nimmt er genügend Flüssigkeit zu sich? Trinkt er genug?

Ja, trinken tut er normal.

>er frißt schon eine Woche ganr nichts oder nur ganz wenig?

Wenig und sporadisch. Er nimmt dann 2-3 Bissen und das war's dann ersma wieder.

Und bis jetzt hat er das Wenige oft auch wieder erbrochen. Allerdings

scheint er wenigstens das heute nicht getan zu haben.

>Wie lange kriegt er die Medikamente

Also heute wäre es genau eine Woche.

>Ist ein Antibiogramm erstellt worden? Und was ist in den Spritzen die er bekommt?

Öhm, da muß ich morgen meine Schwester fragen, die war mit dem Hund beim Tierarzt.

>Was habt ihr mit dem Tierarzt vereinbart, bzw was meint er

>wie lange es dauert oder wann Ihr wieder hinkommen sollt?

Vereinbart ist mit dem Tierarzt, daß der Hund morgen nochmals untersucht werden soll.

Er wollte sich nicht genau festlegen, wie lange es dauert, meinte aber, daß

es eine langwierige Geschichte werden kann.

>Einige Rezeptvorschläge

Die werd ich gleich morgen mal ausprobieren.

>Viele viele Genesungswünsche

Habt ganz herzlichen Dank, auch im Namen von Kim.

Werd dann morgen nach dem Arztbesuch mal 'n Update reinstellen...

auf bald

Wolfgang

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