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Hundeforum Der Hund
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Kastration ein einfacher Eingriff?

Empfohlene Beiträge

Hallo Fories

Ich möchte noch einmal das Thema Kastration aufgreifen.

Immer wieder höre ich das Kastartion zur Vermehrungskontrolle,aus Krebsprophylaxe und Erziehungsmittel empfohlen wird.

Oft sind sogenannte Hundetrainer und Tierärzte an diesen Empfehlungen beteiligt und stellen diesen Eingriff als harmlos dar.

Was alle vergessen dabei zu erzählen ist das laut Statistik ca. 6% dieser Eingriffe schief gehen und für den Hund gravierende Gesundheitsschäden nach sich ziehen können.

Fee wurde bei der Geburt ihrer letzten Welepn aus medizinischen Gründen Kastriert,sie ist eine von den 6% Hündinnen.

Ihr Leidensweg war schrecklich wie viele inzwischen die mein Tagebuch lesen wissen.

Sie schwebte vier Wochen in akuter Lebensgefahr ,musste zweimal nachoperiert werden und wird immer noch behandelt und nur eine Tatsache rettete ihr das Leben :Ihre unglaubliche zähigkeit und Grundgesundheit.

Troddel/Evi hat ihre Hündin ebenfalls aus medizinischen Gründen kastrieren lassen,auch sie gehört zu den 6% und liegt zur Zeit in der Giessener Uniklinik,in der man um ihr Leben kämpft.

Eine Welpenkäuferin von mir hatte ihre vorige Hündin im Alter von 20 Monaten auf Anraten des Tierarztes nach einer Scheinschwangerschaft kastrieren lassen,die hündin starb vier Tage später an einer Sepsis unter schrecklichen Schmerzen.

Eine weiter Welpenkäuferin von mir hat den Rüden den sie bei mir erwarb im zarten Alter von 10 Monaten auf Rat ihrer Hundeschule und ihres Tierarztes wegen angeblichem zu Dominanten Verhaltens und übersqteigerter Libido,ohne Rücksprache mit mir kastrieren lassen.

Ergebniss,der Hund hat immer noch ein Babyhaftes Fell,ist inzwischen viel zu dick,und hat Störungen im Bereich des Knochenwachstums,was laut Aussage der Uniklinik in Lüttich eindeutig auf die Frühkastration zurück zu führen ist.

Sein Verhalten allerdings hat sich in keinster Weise geändert.

Ein Jack Russel Rüde hier aus der Nachbarschft starb während der Kastration in Narkose an einem unentdeckten Herzfehler.

Dieses sind nur Beispiele aus den letzten 12 Monaten über die ich berichten kann,die Liste solcher schlecht verlaufender Eingriffe ist unendlich länger.

Deshalb möchte ich jeden bitten bevor er einer solchen schweren Operation ohne jeden medizinischen Grund zustimmt auch an die möglichen Folgen zu denken.

L.G.

Wotan

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ich beschäftige mich jetzt auch schon einige Zeit mit dem Thema

und ich wollte im Juni meine Lucy zur OP anmelden :Oo

aber mittlerweile habe ich soviel negatives gelesen

und bin total unsicher geworden :(

aber was hätte ich für eine Alternative ???

Lucy blutet wie ein abgestochenes Schwein und saut wirklich alles ein :heul:

Hösschen läßt sie nur an, soweit man sie beobachtet,

dreht man ihr den Rücken oder macht abends das Licht aus,

schwupp, weg ist die Hose :(

Was soll ich machen ???

und bitte jetzt nicht so kluge Weisheiten, von wegen, dann schaff ich mir keine Hündinn an

und sowas weiß man vorher, usw. :(

1.) wir wollten zu unserer Hündinn noch eine dazu

2.) hat unsere Alte nie so geblutet

3.) hat sie sich immer saubergehalten, was Lucy garnicht macht !

Gibt es eine Alternative für uns ? :Oo

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Hallo,

eine Bekannte von mir hat sehr gute Erfahrungen mit der sog. Pille für Hunde gemacht. Das heißt nicht, das sie das Medikament dauerhaft bekommt sondern immer ca. 1 Monat vor Beginn der Läufigkeit eine Spritze bekommt die 3 Monate wirkt. Die Scheinschwangerschaft, die sie trotzdem hat, nimmt sie gerne in Kauf. Und die Probleme mit starkem Bluten hat sich dadurch auch nicht ( die Blutung wird nur vermindert ).

Hier mal ein Link dazu.

Wäre eine Alternative zum Kastrieren.

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Meggie war noch nicht läufig (ca ein Jahr alt), aber es wird sicher nicht mehr lange dauern.

Nach gründlichstem Informieren und Abwägen sind auch wir zum Schluss gekommen:

Kastrieren nicht ohne medizinische Notwendigkeit!

Aber manchmal frage ich mich: gibt es denn überhaupt noch Hündinnen mit "gesundem" Zyklus?

Ständig höre ich in meiner Umgebung von üblen Scheinträchtigkeiten, Gebärmutterentzündungen, sehr starken oder krankhaft langen Blutungen etc... (und daraus resultiert dann i.d.R. eine Kastration!)

1. Sind die vielen Probleme mit dem Zyklus der Hündinnen etwa auch eine Folge von

Überzüchtungen und dergleichen?

2. Gibt es zur Kastration gute alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Gebärmutter-

entzündungen und Scheinträchtigkeiten?

:???:???

Viele Grüße,

Rike

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Rambo ist kastriert, weil Jeanny kam, und ich keine Welpen wollte. Jeanny wird nicht kastriert, solange die Läufigkeit so gut läuft, wie die letzten beiden. Sie macht sich sehr sauber, sie verändert sich nicht großartig, Rüden hatten wir bisher nur einen hier stehen.

Warum sollte ich ihr dann so eine große OP antun?!

Wotan, Du schriebst, die Welpenbesitzerin hat ohne Absprache mit Dir den Hund kastrieren lassen. Ist das eine Voraussetzung von Dir?

Sollte Jeanny aus irgendeinem Grund doch irgendwann mal kastriert werden müssen, werde ich sicher die Züchterin darüber informieren, aber mehr auch nicht. Jeanny ist jetzt meine Hündin und ich entscheide, was mit ihr "passiert".

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Hallo!

Ich bringe regelmäßig mit der Zusammenarbeit unserer Polizia Municipale Straßenhunde zur Kastration. Die Gründe dafür sind natürlich offentsichtlich.

Selbst war ich einige Male bei der OP dabei und kann nur sagen, dass es sich nie um einen Routineeingriff handelt und Komplikationen immer auftreten können.

Wer sich für einen solchen Eingriff entscheidet, sollte die Vor-und Nachteile gut abwägen. Letzendlich sollte die Entscheidung individuell getroffen werden.

Meine eigenen Hunde (Rüde und Hündin) sind ebenfalls kastriert. Aus verschiedenen Gründen haben ich mich dazu durchgerungen.

Wesensveränderungen konnte ich, Gott sei Dank, bei keinem Hund feststellen, wohl aber Fellveränderungen und sehr oft eine eindeutige Tendenz zur Gewichtszunahme.

LG Claudia

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Naja, Pinchen, Giocon da hat auch geblutet, kann nicht sagen ob es viel war. Wir sind da halt schmerzfrei, haben Glatte Böden und auf ihren Liegeplätzen alte Handtücher. Gibt für uns echt Schlimmeres. Das wäre für uns niemals ein Grund zur Kastration.

Die Stehzeit überbrücken wir mit langen Spaziergängen an der Schleppleine im Wald. Damit sie sich körperlich auch auspowern kann.

Pinchen, versuche doch ihr das Blut zu zeigen, wenn sie tropft, vielleicht animierst Du sie so zu mehr Sauberkeit. Lob sie wenn sie sich putzt, vielleicht hilft das.

@Elvira, ja auch hier arbeiten Hundeschulen mit Tieräzten zusammen!!!

Am besten wird der Eingriff schon vor der ersten Läufigkeit empfohlen, damit die Besitzer garnicht kennenlernen wie es tatsächlich ist. Die haben aus Erzählungen schon Panik.

Ich fand die erste Läufigkeit toll, Gioconda war so anhänglich, schmusig. Das haben wir sehr genossen und ich meine es hat unsere Bindung sehr gestärkt.

LG Meike

LG Meike

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@ Meike: aus welchem Grund wird jemand eine Kastration vor der ersten Hitze empfohlen?? Mein Tierarzt kastriert normalerweise nur nach der ersten Läufigkeit??

LG Claudia

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Weiß ich nicht, haben aber einige auf das Anraten hin gemacht. Ich denke, damit man garncht erst weiß, dass man es vielleicht doch händeln könnte.

LG Meike

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Weil irgendwelche Studien angeblich sagen, eine Kastration VOR der ersten Läufigkeit minimiert das Krebsrisiko auf ...lass micht lügen....fast 90 %.

LG Manuela

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