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Hundeforum Der Hund
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Kastration ein einfacher Eingriff?

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Weil läufige Hündinnen bei uns auf dem Hundeplatz nicht ausgeschlossen werden und ich damals noch im Irrglauben war, kastrierte Rüden interessieren sich nicht derart für läufige Hündinnen.

Ich hatte es bisher ja auch nur anders gesehen. Und bis dato zeigte er ja kein Interesse an ihnen, warum hätte ich ihnen dann aus dem Weg gehen sollen?

Also verstehe ich die Frage nicht ganz.

LG Manuela

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Ilona:

Sorry, aber wenn Du mir grade eine OP mit allen nachgewiesenen Risiken/Nebenwirkungen als harmloser erklären möchtest, als eine hormonelle Behandlung, damit die Hündin eben keine Welpen bekommt, dann kann ich Dir nicht ganz folgen.

Bei dem Menschen gibt es die "Pille danach", beim Hund eben die "Spritze danach".

Beides kann/sollte verhindert werden und rechtfertigt meiner Meinung nach keine OP.

Du hast geschrieben

Aber WENN es zu einer ungewollten Trächtigkeit kommt, kann man das direkt "abspritzen" lassen...

Die Hündin ist also trächtig, sprich die Eizellen sind befruchtet und haben sich in der Gebärmutter eingenistet, da geht es dann man nicht so eben um eine "schnelle Spritze", sondern um ein gezieltes Abstoßen der Föten in der Gebärmutter, das stelle ich mir nicht gerade harmlos vor.

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Aber eine Kastration schon?!

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Weil läufige Hündinnen bei uns auf dem Hundeplatz nicht ausgeschlossen werden

Ergo wird eine läufige, nein, sogar stehende Hündin, mit Rüden zusammengebracht. Ist ja vollkommen logisch. Die Standzeit bei einer Hündin beträgt pro Läufigkeit (2mal im Jahr) maximal 7 Tage. Über diesen kurzen Zeitraum ist es nicht möglich eine Hündin mal etwas kürzer treten zu lassen? Kastrieren ist viel einfacher!!!!!!!!!!!!!!

Bei großen Ausstellungen ist es übrigens verboten läufige Hündinnen auszustellen. Jeder weiß warum. Dann kommen irgendwelche Besucher aufs Gelände die freudenstrahlend erklären, daß ihre Hündin im Moment gut rieche. Als Rüdenbesitzer kann man sich da nur fragen, wie dumm sind manche Menschen.

Gruß

Thomas

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Sorry, aber Rettungshunde müssen auch dann arbeiten können, wenn läufige Hündinnen in der Gegend sind. Völlig egal, ob kastriert oder unkastriert.

Im Falle eines Einsatzes kann man ja auch nicht erst in der Gegend rumfragen, ob da vielleicht läufige Hündinnen sind und dann den Einsatz ablehnen, weil der Hund nicht arbeitet.

In den extremen Stehtagen bleiben die Hündinnen dann zu Hause, völlig klar.

An Prüfungen werden sie an den Schluß gesetzt, aber nicht ausgeschlossen und müssen abseits warten.

LG Manuela

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Mea Culpa,

mit den Rettungshunden das wußte ich nicht. Nicht böse sein.

Gruß

Thomas

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Das macht ja nichts, man kann ja nicht alles wissen.

Mein erster Rüde, der auch RH war, musste mit 8 Jahren auch kastriert werden (Geschwulst), bei dem war der Trieb völlig verschwunden.

Dem konnte ich befehlen, von der Hündin runterzusteigen. Er war ein derartiger Charmeur, dass vorzugsweise reinrassige Hündinnen ihn auch weit nach den Stehtagen noch ran gelassen haben.

Und Aaron war eben anders, und mit diesem Verhalten hatte ich nun gar nicht gerechnet. Es hat sich übrigens später auch wieder normalisiert.

LG Manuela

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Aber eine Kastration schon?!

Nein, das habe ich auch nie behauptet.

Allerdings, wenn eine Hündin kastriert ist, ist sie kastriert, wird die Trächtigkeit mit der Spritze abgebrochen, kann das wieder passieren.

Eine OP ist immer ein Risiko, aber ganz ehrlich ... wenn die Kasse es bezahlen würde, würde ich mich sofort unters Messer legen und mich "ausräumen" lassen. Die Nebenwirkungen die ich durch die Menstruation habe, sind mir das Risiko wert (ich verbrauche 1x im Moment mind. einen 20er Pack Thomapyrin, bin mit vorsicht zu genießen und mind. zwei Tage nicht einsatzfähig und das eigentlich Monat für Monat). :D

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Jetzt habe ich mal ne blöde frage : Warum ist vom Tierschutzgesetz das kastrieren verboten , aber wenn man einen Hund von einer Tierschutzorga nimmt muss der ja kastriert werden ?

Das wiederspricht sich irgendwie ?

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@ Thomas

Auch halte in meiner Zucht Rüden und Hündinnen und kann dir ddeshalb nur zustimmen.

Mein Rüde hatte bis heute noch keine Herzkasper wenn er nicht durfte und schon allein aus Infektionsgründen veerhindere ich das Besteigen sämtlicher freilaufender heisser Dorfschönheiten.

Und mein Rüde gehört auch nicht gerade zu den Kleinen.und deckt seit sechs Jahren mehr oder weniger oft.

Andererseits ist es so das es völlig normal ist das heisse Hündinnen auf Hupla's sogar bei Prüfungen geführt werden,sie kommen dann eben am Schluss dran.

Auf Hundeausstellungen ist das wegen der Enge des Raums und der Ringeinteilungen nicht möglich

Zur Pille für Hunde solllte man wissen das diese nachgewiesener Massen das Krebsrisiko erhöht.

Die spritze danach ist eine prophylaktische Vorsichtsmassnahme ,die den Knochenbau der Hündin belastet,sollte also wirklich nur in der grössten Not angewendet werden.

Wenn ich mit einer heissen Hündin spazieren gehe bekommt sie grundsätzlich Sitzbefehl wenn sich ein anderer Hund nähert und mit indianergeheul und Rappeldose wird der Freier vertrieben;

L.G.

Wotan

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