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Hundeforum Der Hund
pologirl

Scotti macht große Probleme =(

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hallo ihr ich brauche mal eure hilfe

wir haben ja am samstag unseren 6 monate alten Labi-(Dalmi?)Mix geholt. Von der Vorbesitzerin kenne ich folgende geschichte:

Scotti wurde viel zu früh von seiner mutter getrennt, soll schon mit 4 wochen getrennt worden sein. Dann kam er zu einer Frau die voll arbeitstätig war, also war er wohl den ganzen tag alleine. Dann kam er vor ca. 8 wochen zu seiner letzten besitzerin, bei der er mit 2 kindern (7 und 10), 1 katze und wohl 2 meerschweinchen in einer kleinen 3 zimmerwohnung im 3. stock hauste.

Als wir ihn holten zeigte er ein sehr ausgeprägtes spielverhalten, was ich aber eher auf ein problem der langeweile, platzmangel und keiner erziehung zurück folgere. Er springt jeden an, meist vor freude und versucht in die hände zu schnappen. hören konnte er kaum, das einzigste was er konnte war sitz. Alleine das locken zum herkommen entpuppt sich als zerreißprobe.

Nun hat er sich seit samstag schon arg beruhigt, vll weil er bei uns jederzeit raus in den garten kann und sich austoben kann. Allerdings konnten wir durch sein verhalten (schnappen und teilweise unkontrolliert) kein wirkliches vertrauen aufbauen. Nun kam heute abend wieder ein rückschlag.

Ich fuhr extra abends einkaufen, damit mein mann in der zeit bei Scotti und den kindern bleiben konnte. Gerade aus der Tür drehte Scotti regelrecht durch, er sprang gegen die türen und heizkörper, bellte und rannte wie wild in der wohnung, egal was mein mann machte, beruhigend auf ihn einreden, mit ihm in den garten gehen, ins körbchen schicken, egal was er tat, Scotti reagierte nicht, drehte regelrecht durch um es mal so zu sagen.

Als ich dann nach hause kam war die freude bei ihm groß, auch wenn ich wieder gegen das schnappen angehen musste.

Danach gab es streicheleinheiten und nochmal im garten spielen.

Später dann in der küche, saß er neben mir, meine tochter (fast 7) ging an ihm vorbei und was machte scotti ? Er schnappte nach der hand meiner tochter, sie zog die hand erschrocken weg und man hörte die zähne aufeinander klappen.

Wir wissen einfach nicht was wir tun sollen. hier mal unsere gedanken in kurz fassung

- wir möchten das Scotti endlich ein hundegerechtes leben führen darf, mit liebe zuwendung und viel raum zum hund sein

-wir möchten aber nicht das unsere kinder angst vor hunden bekommen, was allerdings schon etwas beginnt, da die beiden einfach das schnappen nicht verstehen und es auch nicht gerade toll ist wenn er nach kindern schnappt

- ich möchte auf keinen fall das er wieder zurück in die 3 zimmer wohnung muss

- ich würde ihn am liebsten behalten, genauso mein mann, aber wir haben heute abend merken müssen das wir so wohl nicht weiter kommen :heul:

-wir wissen nicht was wir tun sollen, es weiter versuchen, es damit aber zu riskieren das die kinder mehr angst vor ihm und evt. generell hunden bekommen, selber unter den umständen "leiden" wenn wir ständig aufpassen müssen das er uns und keine besucher schnappt

Mein kopf sitzt voller gedanken, ich habe so lange um ihn gekämpft und muss nun merken das er ganz tief in seiner seele wohl so kaputt gemacht wurde.

was sollen wir tun? wir wissen nicht weiter.

Ist es überhaupt für uns realistisch wenn wir ihn weiterhin hier behalten würden? oder könnten wir dadurch noch mehr an ihm "kaputt" machen?

bitte bitte helft uns, wir wissen nicht weiter, seit heute abend ist das vertrauen leider noch weniger geworden. und morgen früh müsste ich mit ihm und den kindern zur schule laufen, geht aber wohl schlecht, so. ach man was mach ich nur???

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Sorry, aber ihr habt den Hund doch gerade mal 4 Tage.... ?!? was erwartest du von dem Kleinen??? Lass ihn erstmal in Ruhe ankommen und gib ihm Zeit!!!

Bei seiner Vorgeschichte hättest du eigentlich wissen müssen, dass es bestimmt nicht einfach wird! So ein Hund braucht sehr viel länger um eine Vertrauensbeziehung aufzubauen!

Irritierte Grüße Jessy mit Aysha und Pepples

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Hallo,

also puh erstmal.. Ihr wißt einiges über den Hund.

Sein Verhalten ist für mich nicht unlogisch.

Er ist ja erst seit ein paar Tagen bei Euch

und wohl nie eine wirkliche Erziehung wie Beißhemmung

im Welpenalter etc. genoßen.

Ich denke, wenn ihr ihn behalten wollt, und es wäre Schade

wenn nicht, weil dann wäret Ihr wieder nur eine Durchgangs-

station für so einen jungen Hund, weil 6 Monate ist ja kein Alter...

dann setzt Euch schleunigst mit einem guten Hundetrainer

in Verbindung, der Euch zu Hause besucht und mit Euch und mit

dem Hund zusammen lernt.

Das ist meine Vorstellung und Meinung.

Aber sicher werdet Ihr hier noch andere Meinungen von Fories

bekommen, die Erfahrung damit haben.

Ich habe zwar schon sehr lange Hunde, hatte aber nie

Probleme mit Ihnen.

Ich finde es auf jeden Fall toll, das Ihr nicht sofort den Kopf

in den Sand steckt. Aber, ich ergänze meinen Beitrag jetzt

nochmal, muß Mausejule Recht geben, ihr wißt ziemlich

viel über ihn, das es kein Kinderschlecken wird, hättet Ihr

Euch denken können.

Liebe Grüße

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klar erwarten wir nicht von ihm das er ab dem 1. tag wie ein schoßhund ist und absolut lieb. Das er arbeit machen würde wusste ich auch. Nur macht es mir sorgen das er nun sogar nach den kindern schnappt. bei aller liebe sowas darf nicht sein, vor allem wenn sie ihm nichts getan haben.

vor allem wie soll ich noch reagieren wenn er wieder schnappt? ich weiß keinen rat mehr, denn alles was man macht , macht ihn "heißer" es sei denn ich rufe einmal richtig laut seinen namen und ein AUS danach gleich das kommando für sitz, dann sitzt er und ich beruhige ihn, aber kann ich so reagieren wenn er nach den kindern schnappt?

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Meine Freundin hat auch eine Hündin aus dem Tierschutz, so alt wie euer Scotti, seit vier Wochen!

In der ersten Woche ist die Familie auch fast verzweifelt, Milly gab es nur entweder tief schlafend oder auf 180!

Nun wird es langsam besser, Milly ist für Kommandos ansprechbar, auch sie zwickte, wann immer es ihr in den Sinn kam!

Also, nur Mut, konsequent bleiben, dann kommt Scotti auch irgendwann bei euch an! :D

Gebt ihm einfach Zeit und eine faire Chance! ;)

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Holt Euch Hilfe von einem Profi, der sich das Ganze vor Ort anguckt.

Ich kenne zwar niemanden auf Eurer Ecke, aber ihr könntet Michael Grewe in Bad Bramstedt kontaktieren, vielleicht kann er Euch jemanden bei Euch auf der Ecke nennen, so "down" wie Ihr zur Zeit scheinbar seid, kommt ihr allein wohl nicht wirklich weiter.

Und die Frage ist, ist es fehlende Sozialisierung oder ist Euer "Lütter" einfach nur total überdreht, oder beides zusammen, oder ist er einfach so selbstständig geworden durch seine Vorgeschichte oder, oder, oder.

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Hundeschule ....schnell .....!!

Investiere die Zeit und das Geld , ihr lernt da ALLE was für´s Leben und erspart dem armen Kerl eine weitere Abgabe weil ihr überfordert seid ...

Kannst ja mal hier schauen : http://www.hundeschule.de/

Martina mit Cleo , Tyer und Yuma

Ps .. ich würde sein Verhalten nicht überbewerten , er ist nicht tief in seiner Seele verdorben , weil er schnappt und rumknabbert und rumhüpft , sondern ein WELPE !

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@schwarze hex . danke für deinen link werde mich gleich mal an ihn wenden. Ich habe keine ahnung warum er so ist, ich möchte ihm ja auch helfen, das er endlich ein neues leben anfangen kann und endlich einen platz hat wo er zu hause ist. ich wusste auch das es kein zucker schlecken wird. allerding wusste ich nicht (das wurde mir nicht erzählt) das er so viel schnappt und hochspringt. aber nun gut wir müssen nun das beste draus machen.

wie würdet ihr das morgen machen? zu hause lassen kann ich ihn nicht, dann dreht er durch, heute sind wir mal zum test die schulstrecke mit buggy meiner großen und scotti gelaufen, ging soweit gut. nur weiß ich nicht wie er reagiert wenn die kinder an einem vorbeifahren? ich könnte meinen vater mit laufen lassen, als sicherheit, da der die woche noch urlaub hat. er fragte mich aber ob ich nicht einen maulkorb kaufen will, aber wäre das sinnvoll? ich finde irgendwie nicht, was sagt ihr?

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Holt Euch Hilfe von einem Profi, der sich das Ganze vor Ort anguckt.

Ich kenne zwar niemanden auf Eurer Ecke, aber ihr könntet Michael Grewe in Bad Bramstedt kontaktieren, vielleicht kann er Euch jemanden bei Euch auf der Ecke nennen, so "down" wie Ihr zur Zeit scheinbar seid, kommt ihr allein wohl nicht wirklich weiter.

Und die Frage ist, ist es fehlende Sozialisierung oder ist Euer "Lütter" einfach nur total überdreht, oder beides zusammen, oder ist er einfach so selbstständig geworden durch seine Vorgeschichte oder, oder, oder.

genauso empfinde ich es auch und das ist wohl kein Wunder bei

der Geschichte.

sonst gibt es auch noch die Rütter-Schule, ob die was ist weiß ich aber

auch nicht. Die sind mittlerweile wohl deutschlandweit vertreten.

Aber sicher gibt es auch bei Euch in der Umgebung Phsychologen/Trainer

die das mit Euch in den Griff bekommen. Einfach mal googeln.

@schwarze Hex/Ilona, mir hat jemand mal etwas sehr negatives

über die Schule von Grewe erzählt.

Hast Du Erfahrung bzw. positives gehört?

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Das ist ein Jungspund, der ist völlig normal, nur nicht erzogen.

Bring deinen Kindern den Umgang mit ihm bei, wenn er zwackt umdrehen, wenn er weitermacht weggehen, er wird es auch lernen. Und vor allem müssen die Kinder auch lernen. Die Kinder müssen ebenfalls lernen wie man mit dem Hund umgeht.

Scotti will niemandem wehtun, der kennt nur seine Grenzen noch nicht. Ich hab auch so einen Flummi der gerne hoppst und auch ma ordentlich zuzwackt. Ich schimpfe kurz, reicht schon wenn man einfach ma kreischt wie eine Jungfer und dann drehe ich mich von ihm weg und ignoriere ihn. Ist er dann brav lobe ich ihn. Gespielt wird generell nicht mit den Händen, nur mit Spielzeug. Erwischt er mich oder die Kinder quitschen wir laut los. Er hört dann schon auf, schon weil er sich erschrickt.

Mein Joshy ist mir ganz zu Anfang in der ersten Woche zur Begrüßung ins Gesicht gesprungen und hat mir in die Nase gebissen. Ich hab in im gleichen Moment geschnappt und in sein Ohr gebissen. Tat ihm zwar weh, aber der Biss in die Nase tat mir halt auch weh ;) Seitdem kriege ich morgens Kussis und keine Zähne mehr ins Gesicht.

Du musst Geduld haben und konsequent sein. Und Deine Kinder ebenfalls. Der Hund weiß nicht das er Rücksicht auf die Kinder nehmen muss, er hat es nie gelernt. Das sind für ihn Spielkameraden, mit denen er toben will.

Da Du alleine überfordert zu sein scheinst bin ich auch der meinung das Du dir mal eine Hundeschule suchen solltest, oder einen Hundetrainer, der dir vielleicht vor Ort sagen kann wie Du Dich am besten verhälst.

Mit 6 Monaten ist kein und auf ewig versaut. Mein Joshy wurde geprügelt und getreten bevor ich ihn bekam. Und versaut ist er nicht, er muss nun nur strikt lernen was er darf und was nicht. Und das nicht mit vielen Strafen, sondern am besten mit ignorieren und sobald er das Verhalten zeigt was Du dir von ihm wünscht sofort ausgiebig loben.

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