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Hundeforum Der Hund
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Hund unterscheidet nicht zwischen bekannt und fremd

Empfohlene Beiträge

hallo,

ich bin neu im Forum.

Ich habe eine weiße Schäferhündin (1 Jahr und 7 Monate).

Im Prinzip ist der Hund toll und hört meistens auch gut. Es gibt nur ein Problem, das mich fertig macht.

Der Hund scheint alles und jeden zu lieben. D.h. wenn mich auf der Strasse jemand anspricht oder begrüßt, fängt sie sofort an sich dazwischen zu stellen. Ich kann mich überhaupt nicht unterhalten. Sie freut sich und springt die Person an. Wenn ich das anspringen unterbinde läuft sie ständig schwanzwedelnd um ihn herum und leckt ihn ab. Wenn ich sie dann am Halsband halte und sie zum Sitzen bringe, winselt und jault sie, so dass ich die Person kaum verstehe. Mit ihrer nervenden überfreude verhindert sie jeden Kontakt. Und damit hört sie auch nicht auf, egal wie lange das Gespräch dauert. Am Schlimmsten finde ich, dass sie dabei Bekannt und Fremd nicht voneinender unterscheidet. Es kam schon vor, dass ich einem Mann zum ersten mal begegnet bin und sie ihn auf die gleiche verrückte weise begrüßen wollte.

Sogar Leute, die mich und meinen Hund hassen scheint sie zu lieben und zerrt an der Leine, wenn sie sie sieht.

Ich verlange ja nicht, dass mein Hund jeden anknurrt, aber ein wenig Misstrauen wäre mir schon recht.

Ich wünsche mir, dass mein Hund zu Freund und Feind neutral bleibt. Ich will, dass sie Menschen in ruhe lässt.

Selbst, wenn ich sie mit Hunden spielen lasse, kommt sie immer wieder vorbei um den Besitzer des anderen Hundes anzuspringen. Wenn ich sie rufe, wärend sie mit einem Hund spielt, kommt es vor, dass sie stattdessen zur Person neben mir geht (ich weiß, runtergehen um belohnen, aber irgendwann muss der Hund auch kommen, ohne dass ich runtergehen muss).

Ich habe bisher alles versucht, seit einem Jahr arbeite ich schon daran. Ich erwarte kein Wunder, aber es hat sich nicht im Geringsten verändert. Nicht einmal die Hundeschule konnte/wollte helfen.

Es klingt vielleicht wie ein kleines Problem, aber wenn so ein Problem zum Dauerzustand wird und mich zwingt Menschen zu meiden, macht es einen verrückt.

Viele sagen, dass ich abwarten soll bis sie erwachsener wird (sprich: bis sie 3 ist), aber ich weiß nicht ob ich mich darauf verlassen kann (sie ist ja kein Welpe mehr).

Wenn hier jemand weiter weiß, bitte ich um Ratschläge oder Kritik (ich schließe nicht aus, dass ich das Problem bin), denn ich merke, dass ich mehr und mehr Nachts unterwegs bin um Begegnungen zu vermeiden.

Danke..

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Hallo

erstmal willkommen

ich denke das der Hund einfach zu oft und zu viel Aufmerksamkeit bekommt...

Versuche es doch mal mit Ignorieren !

mach einfach mal die Leine in einem kleinen Abstand zu euch fest wenn ihr euch unterhaltet

so das er nicht an euch ran kann

gib ihn ein Kommando wie "Platz" was er dann über die gesammte Unterhaltung ausführen muss

stell dich am Anfang nicht mit dem Rücken zum Hund so das du immer sehen kannst ob er das gewünschte Kommando bei behält

wenn die Unterhaltung vorbei ist dann lobe den Hund und spiele ausgiebig mit ihm zur Belohnung

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Ich würde solche Situationen sogar gezielt üben. Also Hund in einiger Entfernung anleinen, ohne groß zu reden, keine Aufmerksamkeit für den Hund (sie dann auch ins Platz schicken, wie iceteaa es schon geschrieben hat), hin zum "Gesprächspartner", etwas "schnacken", dann wenn ihr fertig seit erst dem Hund zuwenden und ihm die entsprechende Aufmerksamkeit geben, begrüßen, streicheln loben und weiter.

Ich würde mit kurzen Übungseinheiten anfangen und dass dann steigern.

Auch wenn sie winselt und jault keine Aufmerksamkeit, denn letztendlich hat sie dann ja schon das erreicht was sie will, sie "drängt" sich dazwischen und "bestimmt" und bekommt die geforderte Aufmerksamkeit.

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Es gibt nur ein Problem, das mich fertig macht.

Der Hund scheint alles und jeden zu lieben.

Hallo,

ich wäre an deiner Stelle froh darüber das es so ist, und nicht anders herum!

Und das *Problem* könntest du mit Konsequenz (an den Beispielen meiner Vorschreiber) auch bestimmt lösen, die Vorschläge finde ich richtig gut!

Gib deinem Hund keine Chance mehr an fremden oder auch dir bekannten Personen hochzuspringen (auch bei dir sollte es ein absolutes NO sein), wenn du Bekannte unterwegs triffst sag ihnen sie sollen bitte Abstand halten.....das müsste wohl zu schaffen sein, denke ich!

Leg sie ins Platz, und dort hat sie zu bleiben, und wenn sie dann jault oder faxen macht...beachte sie nicht, sorge nur dafür das sie im Platz bleibt (und das ganze bitte im ruhigen, aber bestimmten Ton)!!

Das du jetzt anfängst deine Hauptrunden auf die nächtlichen Stunden zu legen kann und sollte keine Lösung sein, hey.....du hast einen Hund, und kein Monster!

Also arbeite an der Sache, es wird mit Sicherheit nicht von heute auf morgen alles Sonnenschein sein, bitte geb nicht auf und meide Kontakte :)

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Danke für die Antworten, Ich werde daran arbeiten.

Es gibt nur ein Problem' das mich fertig macht.

Der Hund scheint alles und jeden zu lieben.

Hallo,

ich wäre an deiner Stelle froh darüber das es so ist, und nicht anders herum!

Dass sie jeden liebt ist nicht mein Problem, nur dass sie es auf diese Weise auslebt. Ausserden hab ich übertrieben, denn sie entscheidet selbst wen sie liebt. Es sind meistens die Menschen, von denen ich nichts wissen will, die sie liebt. Menschen mit denen ich gut klarkomme werden stattdessen manchmal grundlos angeknurrt und verbellt. Sie versucht zu entscheiden wer in ordnung ist und wer nicht..

Und wie ist es mit dem Erwachsenwerden? Ist es wirklich so, dass der Hund sich dann bessert oder bleibt er für immer so, wenn man sein Verhalten nicht in die richtige Bahn lenkt.

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Ich hatte einen Bearded Collie und da war das genauso!

Er war überfreundlich zu allem und jedem!

Beinahe bekam ich mal eine Strafanzeige, weil er einem

hundefeindlichen Mann fast auf den Arm gesprungen ist!

Es war meinem Hund nicht abzuerziehen bzw. umzukonditionieren.

Er war halt von Natur aus zu jedem nur freundlich und fröhlich!!

Es war natürlich auch lästig, aber so war er halt!!

Ich hab's dann akzeptiert!

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