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polar-chat.de  Der Hund
jutti1357

An Pferde gewöhnen - wer hat Erfahrung / Tipps?

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Hallo ihr lieben,

unser Balou kostet uns etwas Nerven.

Wir haben ihn nun ja Stück für Stück an einiges gewöhnen können.

Pferde auf der Koppel sind fast alle nicht mehr so böse, dass sie angemacht werden müssen, genauso wie Kühe oder Autos oder Reiter, andere Hunde.

ABER es kommt leider immer wieder mal vor.

So gestern, als uns eine Frau mit ihrem Pferd (Pferd geführt) auf dem Waldweg entgegen kam. Balou lief auf Kommando auch brav rechts neben dem Quad - die Frau war gegenüber mit ihrem Pferd und blieb stehen (Quad war zwischen Balou und Pferd/Mensch). Frank wollte langsam dran vorbei und beobachtet auch die Pferde, weil einige Angst vor dem Quad haben und wenn die zu unruhig werden, bleibt er stehen und macht dann auch meist den Motor aus, damit die vorbeigehen.

Balou hat gestern die Gelegenheit genutzt und ist, als wir auf der Höhe der beiden waren kurz vorgesprintet und hat das Pferd angemacht - läuft dann auch weiter und auf Kommando Platz legt er sich sofort hin, ohne wieder loszutoben.

Aber diese Situation ist einfach sch....

Nun wollen wir mit dem Pferd von der Freundin meines Neffen gezielt üben.

Das Pferd kennt es mit Hunden (die hat selbst zwei) und ist ruhig und sicher.

Wir haben das mit ihr schon abgesprochen.

Nun bräuchte ich von euch, wer das schon mal gezielt geübt hat mal Tips,

wie ihr das so Stück für Stück aufgebaut habt.

Ich will auch meine Freundin noch anrufen, die auf einem Reiterhof ein Pferd stehen hat,

ob wir da mal mit in die Reithalle kommen können, und da auch weiter mit ihm üben können, ihn an Pferde gewöhnen.

Was inzwischen mit ihm geht ist, dass er sich neben mir am Zaun hinlegt und ich Pferde über den Zaun füttern kann. Ich streichel die auch und laß ihn die Hand riechen und sowas.

Zuerst haben wir ihn auf Abstand abgelegt und ich bin mit Tessa an den Zaun gegangen und so.

Nun würde ich mich über Tips freuen, wie ihr evtl. eure Nasen langsam an vorbeigehende Pferde / Reiter gewöhnen konntet, ohne dass sie ab und zu immer noch der Meinung sind, mal den großen Tieren "die Meinung zu sagen".

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Ich hab mit Kleingeschnittener Wurst gelobt , wenn sie artig in der Nähe des Pferdes waren. Auch mussten beide ab und zu Zeit in der Box verbringen , wenn ich sie wegen dem Reiten nich t beaufsichtigen konnte. Also lagen sie quasi in dem Geruch des Pferdes.. Ein scharfes "Nein" , wenn sie gebellt haben und wenn ruhig doll belohnt...

Meine Hunde mochten auch beide die Pferdeleckerlie , so dass ich alle 3 Tiere zusammen füttern konnte. Erst das Pferdchen und dann die Hunde .

Ich denke mal , dass die so das Pferd Positiv betrachten konnten.

Allerdings kenne ich auch Hunde , die nie mit dem Bellen bei Pferden aufhören, allerdings wird mit denen auch nicht geübt.

Vielleicht kannst du das Pferd ja mal ruhig am Anbindeplatz putzen und der Hund schaut zu und bekommt Leckerchen. Meist haben die ja auch nur Schiss , wenn sich so ein grosses Tier vor denen bewegt.

Viel Erfolg wünsche ich Euch

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Ich mache das mit Cleo ähnlich - die vergißt nämlich über Winter immer , dass Pferde nichts tun und macht im Frühling ein Riesentheater , wenn dann die Koppeln voll sind :( ..

Also mache ich Pferde - Übungsstunden und gehe mit Cleo (fuß und an der Leine ) immer wieder an der Koppel vorbei .. ist sie entspannt , lasse ich sie auch an der längeren Leine schnuppern. Das Problem ist , dass Pferde sich eventuell bewegen oder näher kommen :( ab einer gewissen Distanz wird es dann kritisch - meiner Meinung nach aber Übungssache ...

Bewährt hat sich , im Fuß auf die Pferde zuzulaufen und rechtzeitig abzubiegen , bevor sie hochdreht , und sie wieder auf mich zu konzentrieren .. würde ich das konsequent täglich machen , wäre mein Hund vermutlich mittlerweile ein :holy: !!

Pferde, Reiter und Kutschen , die uns entgegenkommen , werden von Cleo höchst misstrauisch beobachtet , ich lege sie ab, leine sie aber an , da es mir passieren kann , dass Madame doch hochgeht ;) ..

Martina mit Cleo ,Tyler und Yuma UND den 300 Baustellen an allen ;)

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Liebe tigra1976,

wir selbst haben ja kein Pferd, darum haben wir uns nun ja schon an die Freundin eines meiner Neffen gewandt. Die wohnen auch bei uns am Ort und das Pferd/Stall ist nur am anderen Ende vom Ort.

Meine Freundin wohnt einige km weg - aber wenn wir da auf dem Reiterhof mit ihm üben können - dann fahren wir da auch hin - so oft, bis es klappt !

@Martina,

das mit den Pferden oder Kühen auf der Wiese habe ich auch so gemacht.

Was ja nun auch als Ergebnis gezeigt hat, dass er neben mir am Zaun liegen kann - auch entspannt - ohne in Hab-acht-Haltung - selbst wenn von den am Zaun stehenden dann eins weggeht oder "komische" Geräusche macht, hat es ihn zuletzt nicht mehr interessiert.

Wenn ich mit ihm unterwegs bin, kann ich ihn ja auch an die Leine nehmen.

Das Problem stellt sich nur für meinen Mann anders dar.

Er fährt sein Quad bei den großen Hunderunden und da er Rollstuhlfahrer ist,

kann er ihn nicht mal eben an die Leine nehmen.

Nun muss Balou erstmal wieder an der Leine am Quad laufen - aber das soll ja kein Dauerzustand sein. Erstmal machen wir dann die großen Runden, wenn ich zu Hause bin.

Sonst macht er sie nämlich alleine.

Wir waren ja schon so glücklich, dass es mit ihm so schnell geklappt hatte,

das er auf Kommandos vom Quad aus hört - rechts läuft usw.

Nur diese Situation wie beschrieben sind Rückschläge, die Nerven kosten.

Ich weiß - man hat immer mal Rückschläge -

Wir möchten ihn halt sicher machen.

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Danke Bibi,

ich hatte nach Pferd gesucht - aber soviele Einträge gefunden ,

das ich mich nicht durchgeklickt habe.

Ähm - es geht nicht darum, dass er ein Reitbegleithund werden soll.

Ich reite schon lange nicht mehr und habe auch kein Pferd.

Es geht "nur" darum, dass er bei Begegnungen mit Pferden sich nicht immer mal wieder genötigt - gereizt fühlt, auf das Pferd zuzurennen und zu bellen - es "anzumachen".

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Schieb - hat denn niemand seinen Hund an vorbeigehende - entgegenkommende - trabende - wiehernde - Pferde auf den Feld- und Waldwegen oder rennende Pferde auf der Wiese gewöhnen müssen und da noch ein paar Tips für mich?

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Hallo Jutta,

ich habe es in Halstenbek im Reitgebiet trainiert. Dany ist ja aus einer Reiterbox und meinte, alle Pferde müssen bellend zum Spielen aufgefordert werden.

Ich bin regelmäßig in dieses Gebiet gefahren und habe Dany an die Schleppe gelegt. Mit einer erst großen Distanz haben wir die Pferde beobachtet. Wollte sie losrennen und bellte, so habe ich sie abgelegt und für die Ruhe belohnt. Dann habe wir nach und nach die Distanz zu den Pferden verringert.

Ein Reiter hatte mich wohl über Tage beobachtet und kam heran. Er fragte, ob ich mit dem Hund trainieren wolle, wenn das Pferd direkt vorbei käme. Ich war begeistert, zumal sein Pferd absolut hundesicher war. Wir begannen mit Schritt und endeten mit einem vorbei galoppierenden Pferd.

Das kannst Du ja mit dem Pferd Deiner Bekannten auch trainieren.

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Danke Daggi,

ich habe es so verstanden, dass es bei dir heute also kein Problem mehr ist.

Wie lange hast du mit deiner Nase trainiert?

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Ca. 2 Monate/2x in der Woche. Und jetzt frischen wir es immer mal wieder auf. Gestern im Klövensteen hat sie sich bei den Reitern wieder vorbildlich benommen. Hinschauen, wedeln und weiter gehen. Ganz entspannt. FREU!

Den Durchbruch hatten wir aber eindeutig über den netten Reiter erreicht. Danach haben wir das Gelernte nur gefestigt.

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