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Hundeforum Der Hund
Karlotte

"Richtiges" An-der-Leine-Gehen ?

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Angeregt von der 2. HTS Hunde-DVD, wo etwas über die rote Linie gelehrt wird, muss ich wohl unser "An der Leine Gehen" überdenken.

Unser Hund geht sehr gut an der Leine, das heißt er zieht nicht, und die Leine hängt eher etwas durch. Allerdings nicht, wenn uns seine "Lieblings"hunde begegnen oder eine Katze in der Nähe ist. Da legt er sich kräftig in die Leine und motzt. Da merkt man erst, wie kräftig er ist, ich nehme ihn dann kürzer, aber so richtig beruhigt bekomme ich ihn erst, wenn der "Feind" sich entfernt.

An der Leine geht er bei uns meistens so, dass er voranläuft, meistens fast bis zur zugelassenen Länge der Leine (längste Einstellung). Das ist bei uns in einer eher ruhigen Wohngegend auch meistens ohne Gefahr. Wenn uns Leute (mit oder ohne Hund) begegnen oder Autos nahe am Bürgersteig fahren, nehme ich ihn kürzer.

Wie macht Ihr das: Läuft Euer Hund an der Leine auch voran oder neben oder sogar etwas hinter Euch?

Habt Ihr eventuell auch auf Voranlaufen auf Nebenlaufen umgestellt? Wie habt Ihr das gemacht?

Danke im Voraus für Eure Tipps und Erfahrungen!

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Ich bin gerade sehr froh das meine Maus ohne geziehen an der Leine geht, sie darf die Leine ausnutzen, wenn uns Leute auf engem Weg entgegen kommen rufe ich sie an mich ran (hier ran heißt = Links an meinen Fuß ins Sitz , das hat sie sau schnell verstanden)

Aber beim gehen bin ich froh wenn die Leine durchhängt, sie ist zwar immer einen Schritt vorraus , mit der Nase auf dem Boden , aber das stört mich nicht.

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Hundeschulter auf Menschenkniehöhe verlange ich meiner Hündin an der Leine nicht ab. Sie darf gerne ein Stück vor oder hinter mir laufen, darf auch schnüffeln, sofern sie dabei nicht vergisst, dass sie folgen soll. Solange die Leine locker durchhängt und Schnuffi mich nicht beim gehen behindert, ist alles im grünen Bereich.

Wenn's denn sein muss, gebe ich das Kommando "Fuss".

Mein Doggenmischling ist aber auch noch kein Jahr alt und die Beine hören einfach nicht auf zu wachsen. Stures Fussgehen ist für sie noch recht schwierig, ab und an gerät sie dabei sogar ins Straucheln. Würde ich generell an der Leine Fuss verlangen, würde ich sie damit glaube ich noch überfordern.

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Es kommt drauf an, wo wir laufen.

Bei uns darf er ohne Leine laufen.

(kaum Autos und andere HH)

In der Stadt nehme ich extra die kurze Lederleine.

Er läuft dort an meiner Seite , wenn jemand entgegenkommt etwas hinter mir.

Bei Hundebegegnungen will er einen Bogen laufen.

Da muss ich noch üben (Radius des Bogens verkleinern) oder die Straßenseite wechseln.

Ich neige zu Radius verkleinern.

Ich unterscheide also zwischen einfach entspannt Laufen (ohne Leine oder lange Flex.

vor ,hinter,neben mir.

Oder diszipliniert an der Lederleine.

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Bin ja froh, dass die meisten von Euch nicht das dauernde Nebenherlaufen verlangen.

Blöd ist allerdings, dass z.B. die Begegnungen mit den nicht beliebten Hunden (zum Glück nur zwei aus unserer Gegend) eben spontan geschehen und unser Hund meistens voranläuft und dann Krawall macht, so dass ein Zurückschicken hinter die imaginäre rote Linie auf meiner Höhe eher schwierig ist.

Daher muss ich es wohl üben, dass er zumindestens teilweise neben mir herlaufen muss, wobei ich "Fuß" und nebeneinander herlaufen auch noch etwas unterscheiden würde; "Fuß" sozusagen als konzentriertes, aufmerksames Nebenherlaufen und das "Mit" von Power als lockeres Nebeneinanderlaufen, oder ist das zu pingelig unterschieden und hündisch gesehen nicht differenzierbar?

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Ich unterscheide beim Nebenherlaufen nicht.

Selbst wenn mein Hund ohne Leine läuft, sobald ich etwas sehe, was ich nicht einschätzen kann, kommt von mir ein "Fuß" und er kommt zu mir.

Im Moment will er nur "Komm" machen, also bei mir,egal wo, stehen.

Also korrigiere ich sein "Fuß" und stelle ihn neben mich.

Und dort muss er auch laufen.

Ebend neben mir, so dass ich sein Halsband sofort bequem erreiche.

Ich habe noch das Kommando "Warte", wenn er zu weit vor läuft, also aus der Sicheren Abrufdistanz.

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Das hört sich ja nach richtig gut erzogenem Hund an, Pesu.

Meiner hört leider teilweise sehr verzögert, z.B. im Freilauf beim "Komm" sind immer noch ein paar interessante Grashalme auf dem Weg, die sein langsames Auf-mich-Zutraben unterbrechen können.

Deine Unterscheidung von "Komm" (= bei Dir stehen ? <=> nicht zu Dir hinlaufen ?) und "Fuß" verstehe ich nicht so ganz...

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Komm ist wie bei Euch ein zu mir herkommen , egal, wo er DANN bei mir steht.

(in meiner Nähe)

Fuss ist klar an meiner Seite am Fuss mit Gesicht nach vorne, so dass ich ihn am Halsband packen kann.

Sollte schnell gehen, z.B. wenn ein anderer Hund zu sehen ist.

Aber Yerom ist ein langsamer HUnd, er macht alles mit viel Ruhe.

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Meiner darf die Leine voll ausnutzen - ohne sie auf Zug zu bringen. Der läuft meist leicht vor mir, was ich auch am besten finde für uns, denn dann hab ich ihn im Blick.

Ein klassisches "Fuß" gibt es bei uns nicht. Nur ein "bei mir" (was für den Hund bedeutet, dass er mich nicht überholen darf).

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Originalbeitrag

Das hört sich ja nach richtig gut erzogenem Hund an, Pesu.

.

Yerom ist ganz anders als all meine bisherigen Hunde.

Er hat alles gemieden, auch den Menschen und war kaum vermittelbar. (TH)

Er reagiert nur auf eine sehr ruhige, klare Ansage.

Sonst wird er sofort panisch.

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