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Hundeforum Der Hund
Karlotte

"Richtiges" An-der-Leine-Gehen ?

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Das hört sich ja nach richtig gut erzogenem Hund an, Pesu.

.

Yerom ist ganz anders als all meine bisherigen Hunde.

Er hat alles gemieden, auch den Menschen und war kaum vermittelbar. (TH)

Er reagiert nur auf eine sehr ruhige, klare Ansage.

Sonst wird er sofort panisch.

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Meiner darf die Leine voll ausnutzen - ohne sie auf Zug zu bringen. Der läuft meist leicht vor mir, was ich auch am besten finde für uns, denn dann hab ich ihn im Blick.

Ein klassisches "Fuß" gibt es bei uns nicht. Nur ein "bei mir" (was für den Hund bedeutet, dass er mich nicht überholen darf).

Bei uns genau dasselbe, nur heißt unser "bei mir" "Ran!", und bedeutet: Geh an meiner (durch ein Zeichen angezeigte) Seite. Die Leine hängt dabei durch (wenn eine Leine dran ist).

"Ran" kommt zum Einsatz, wenn wir dicht an Hunden, Joggern, Kindern oder Fahrradfahrern vorbei müssen, damit fühlen sich alle Parteien sicherer.

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wobei ich "Fuß" und nebeneinander herlaufen auch noch etwas unterscheiden würde; "Fuß" sozusagen als konzentriertes, aufmerksames Nebenherlaufen und das "Mit" von Power als lockeres Nebeneinanderlaufen, oder ist das zu pingelig unterschieden und hündisch gesehen nicht differenzierbar?

Lotta kann das unterscheiden, bei mit darf sie sich aussuchen, ob sie links oder rechts laufen will.

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Also mit Samy hab ich bis vor paar Wochen das an der Leine gehen auch nicht so ernst genommen. Doch dann hab ich angefangen in mit dem clicker Fuß beizubringen.

Eine weile konnte er das dann, doch dann hat er auf einaml gemeint er möchte alle paar Sekunden daran erinnert werden, was er tun soll.

Seit 3 Tagen mache ich es so, dass an der Leine IMMER Fuß angesagt ist und wenn er von der Leine ab ist, darf er laufen wie er will.

Das Fußgehen habe ich so eingeführt, dass ich JEDESMAL die Richtung gewechselt habe wenn er mich überholt hat.

Am ersten Tag hatte es lange gedauert, bis er mich nicht mehr überholt hat, am 2. Tag gings dann schon besser und gestern musste ich schon fast nicht mehr die Richtung wechseln.

Das ganze habe ich eingeführt, weil Samy sehr sensibel ist und die Bindung zwischen ihm und mir sich immer mehr verschlechtert hat, da ich ihn unter anderem beim Spazierengehen zu viel geschimpft habe.

So schimpf ich ihn gar (fast) nicht mehr, wenn er an der Leine geht, sondern wechsel einfach kommentarlos die Richtung.

Das einzige was man bei dieser Methode beachten muss ist dass man wirklich durchgehend immer bei jedem an der Leindegehen konsequent sein muss, auch wenn es nur 10 meter sind die er an der Leine läuft.

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Hallo!

Bei uns gibt es das "bei Fuß", rechts und links. Das heißt mein Bärchen geht neben meinem Bein. Das "Fuß" machen wir mit Leine (in der Stadt und wenn andere Hunde kommen z.B.). Wir üben auch ohne Leine "Fuß". (Würde aber leider noch nicht zuverlässig über eine lange Strecke bei großen Außenreizen klappen. Deshalb üben wir nur in Reizarmer Umgebung Fuß ohne Leine , damit nichts passieren kann.)

Dann darf er, wenn es kein Fuß-Kommando gibt, die 2 Meter-Leine ausnutzen und mit Abstand vor/hinter oder neben mir gehen. Aber die Leine muß immer locker sein und muß durchhängen!

Bei engen Passagen wie schmalen uneinsichtigen Wegen läuft mein Hund dicht hinter mir. Ich gehe voraus. So auch wenn wir Busfahren und in den Bus einsteigen.

LG von tabbie

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Denkanstoß:

Hm eine Frage warum wird für das laufen an lockerer Leine eine Kommando verlangt?

Ein Kommando wir aufgelöst durch ein anderes oder ein Auflösungswort.

Ein abweichen des Kommandos hat zur Folge das ich es permanent neu einfordern muss. Dadurch bekomme ich aber keine Ruhe in den Hund.

Leinenführigkeit sollte ohne Kommando funktionieren und somit auch entsprechend dem Hund vermittelt werden.

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Daß eine Leine immer locker sein sollte, ist doch klar. Dafür braucht man kein Kommando. Das hat doch hier auch keiner geschrieben, daß er ein Kommando für "lockere Leine" gibt, oder habe ich was überlesen?

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Meiner geht innerörtlich am Fuss, neigt dazu vorauszurennen, ich muss oft korrigieren. Geht aber inzwischen, ist kein endlos Spiel mehr wie vor einigen Monaten noch.

Freiwillig ohne Befehl hinterndrann läuft er nur nach nem Mehrstündigen "mördermarsch" oder so :)

Wenn ich ihn dann frei gebe darf er die länge der Leine ausnutzen und läuft mir auch oft seitlich nach vorn oder hinten rein. Ich habs troz ewigem training (wenn er zieht gehts nicht weiter) nur geschafft das er nicht nach vorne auf Dauerzug geht.

Wenn er nach vorne irgendwohin will, läuft er rein, bremst und läuft wider rein. Die Zugstärke ansich hält sich in Grenzen - ich kann ihn mit einem Finger halten...

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Meiner darf die Leine voll ausnutzen - ohne sie auf Zug zu bringen. Der läuft meist leicht vor mir, was ich auch am besten finde für uns, denn dann hab ich ihn im Blick.

Ein klassisches "Fuß" gibt es bei uns nicht. Nur ein "bei mir" (was für den Hund bedeutet, dass er mich nicht überholen darf).

So handhabe ich das auch. Auch das "Bei mir!" gibt es, in gleicher Bedeutung.

"Fuß" üben wir hin und wieder, vielleicht noch aus Hundeplatznostalgie.

:redface

Es funktioniert dann auch. Aber im Alltag brauchen wir es nicht.

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