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Hundeforum Der Hund
gast

Wie Welpen erziehen bei Vollzeit-Job?

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Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten ;)

Also es ist definitiv so das sich über Tag erstmal keiner um die beiden kümmert, ich kann das leider auch nicht da ich mit meinem Hund erstmal genug zu tun habe und meine Zeit auch begrenzt ist wenn ich mit meinen Dingen fertig bin die ich zu tun habe ( inklusive meinen Hund vernünftig auszulasten).

Dazu kommt das der Althund deutlich über 40 kg hat und ich mir das nicht wirklich zutraue ( mein Hund hat gut 5,5kg :D und der Welpe zur Zeit etwas mehr als 2kg).

Außerdem möchte ich das nicht anfangen da man ansonsten schnell in der "Gassigeher-Haltung" ist die einen abhängig macht - versteht ihr was ich meine ?

Ansonsten kommen die Hunde morgens und abends raus und sind über Tag leise.

Ob sie wirklich schlafen ?

Der Besitzer war die ersten 4 Wochen zu Hause und hat sich da auch Zeit genommen den Welpen an Tagesabläufe zu gewöhnen aber groß Sozialisation in Form von Stadtbesuchen, Bahnfahren, Straßenspaziergänge etc. hat nicht statt gefunden ( das was wir eben halt alles mit einem kleinen Stadthnd täglich unternehmen ) .

Dafür laufen die beiden Hunde tagtäglich mit mehreren Hunden und sind sehr sozial was ich leider bei unserem in den jungen Jahren nur die Hundeschule auffangen konnte. Da ist der kleine Welpe klar im Vorteil muss ich zugeben *schäm*

Ich frage mich einfach die ganze Zeit wie man so einem Wurm gerecht werden kann. Was wohl mal aus dem Wurm wird ?

Tut mir leid für Nerven und danke fürs Schreiben dürfen .... :winken:

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wie bei vielem im Leben - es kommt darauf an

Gute Voraussetzung ist schon mal das Vorhandenseins eines anderen Hundes,

da ist "allein" nicht wirklich allein

allerdings: ich kenne auch Leute, die Althund und Welpe per Türgitter trennen mußten.

Die Idee, kann wenn's dumm läuft also auch ganz schön in's Auge gehen

und dann ist Vollzeit-Arbeit auch nicht immer gleich

eine Bakannte von mit arbeitet auch Vollzeit. Allerdings nur ca. 5km von zu Hause weg.

Sie stand um 5.00 Uhr auf, eine Runde mit beiden Hunden, dann zur Arbeit - mittags dann für zwei Stunden nach Hause, zwei Runden - mit jeden Hund eine, dann wieder zur Arbeit. Abends dann unterschiedlich. Wie die Frau das alles geschafft hat ist mit ein Rätsel. Aber sie konnte alle Zeit, die sie neben ihrem Beruf hatte in die Hunde investieren.

Das ist bei vielen Menschen mit Familie nicht so

Bei mir - ich arbeite auch Vollzeit - ist zu Hause eine Großfamilie unterwegs, incl. Schichtdienst (mein Mann) und gleitender Arbeit bei mir sowie der Möglichkeit auch zur Mittagspause nach Hause zu kommen haben auch wir es geschafft, daß der letzte Welpe mit fünf Monaten zum ersten Mal eine Stunde mit dem Althund allein war

Ich werde mich nie erdreisten, jemand zu sagen "das geht nicht" ohne daß ich die genauen Umstände kenne

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Ansonsten kommen die Hunde morgens und abends raus und sind über Tag leise.

Ob sie wirklich schlafen ?

Der Besitzer war die ersten 4 Wochen zu Hause und hat sich da auch Zeit genommen den Welpen an Tagesabläufe zu gewöhnen aber groß Sozialisation in Form von Stadtbesuchen, Bahnfahren, Straßenspaziergänge etc. hat nicht statt gefunden ( das was wir eben halt alles mit einem kleinen Stadthnd täglich unternehmen ) .

Dafür laufen die beiden Hunde tagtäglich mit mehreren Hunden und sind sehr sozial was ich leider bei unserem in den jungen Jahren nur die Hundeschule auffangen konnte. Da ist der kleine Welpe klar im Vorteil muss ich zugeben *schäm*

Ich frage mich einfach die ganze Zeit wie man so einem Wurm gerecht werden kann. Was wohl mal aus dem Wurm wird ?

Tut mir leid für Nerven und danke fürs Schreiben dürfen .... :winken:

Ich weiß nicht, ich finde das klingt nicht "schlechter" als bei den meisten anderen Hunden auch.

Wahrscheinlich (auch wenn ich nicht hellsehen kann) wird aus dem Hund ein sozailverträglicher freundlicher Hund, der gelernt hat, zu Hause Ruhe zu halten und weiß, das er nicht der Lebensmittelpunkt seines Menschen ist, der sich vielleicht ein wenig mehr an den Ersthund statt an den Menschen bindet (aber trotzdem eine gute Bindung zu seinem Menschen aufbauen kann) und der ein glückliches zufriedenes Leben führen kann.

Stadtbesuche, Bahnfahren... haben Hunde bei mir nie "gelernt", das wird irgendwann einfach gemacht. Und siehe da: Es klappt, wenn man dem Hund zeigt, dass das gar nichts anderes ist, als das, was man jeden Tag so macht ;)

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Fulltime-Job und Welpe geht meiner Meinung nach nur unter 2 Bedingungen:

1. Hund darf mit zur Arbeit und man hat einen unglaublich verständnisvollen Chef

2. Jemand anderes kümmert sich in der Zeit in der man nicht da ist um den Welpen

Ich finde es selbst mit einem erwachsenen Hund nicht besonders gut, wenn man ihn den ganzen Tag alleine lässt - auch wenn das vielleicht noch machbar ist. Mit einem Welpen halte ich es für ein No-Go... zumal ja auch ein Welpe das alleine sein erst mal lernen muß.

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Hallo,

ich möchte mich auch nicht erdreisten zu sagen das klappt nicht.

Es sind halt die Fragen die einem immer mal wieder durch den Kopf gehen, wenn man so einen Welpen unmittelbar aufwachsen sieht. So lange ist unsere Welpenzeit auch noch nicht her als das ich mich nicht daran erinnern konnte.

Ich denke mit Organisation ist das schon zu schaffen wobei die beiden Huch nde sich schon gut verstehen (es gibt keine Zankereien ).

Derjenige ist wirklich 9 Stunden ausser Haus, keine Gassirunde in der Mittagspause das geht nicht da die Pause trotz kurzer Anfahrt zu kurz ist.

Wie gesagt ich möchte keinen verurteilen deswegen sondern einfach nur Meinungen /Erfahrungen und vielleicht ein wenig mein Gewissen beruhigen (auch wenn es nicht mein Welpe ist :( )

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Hi!

Das geht, wenn der Welpe mit zur Arbeit geht ;)

Ich habe Gemma von klein auf mitgenommen und würde es immer wieder so machen (vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit natürlich :) )

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Ansonsten kommen die Hunde morgens und abends raus und sind über Tag leise.

Ob sie wirklich schlafen ?

Der Besitzer war die ersten 4 Wochen zu Hause und hat sich da auch Zeit genommen den Welpen an Tagesabläufe zu gewöhnen aber groß Sozialisation in Form von Stadtbesuchen, Bahnfahren, Straßenspaziergänge etc. hat nicht statt gefunden ( das was wir eben halt alles mit einem kleinen Stadthnd täglich unternehmen ) .

Dafür laufen die beiden Hunde tagtäglich mit mehreren Hunden und sind sehr sozial was ich leider bei unserem in den jungen Jahren nur die Hundeschule auffangen konnte. Da ist der kleine Welpe klar im Vorteil muss ich zugeben *schäm*

Ich frage mich einfach die ganze Zeit wie man so einem Wurm gerecht werden kann. Was wohl mal aus dem Wurm wird ?

Tut mir leid für Nerven und danke fürs Schreiben dürfen .... :winken:

Ich weiß nicht, ich finde das klingt nicht "schlechter" als bei den meisten anderen Hunden auch.

Wahrscheinlich (auch wenn ich nicht hellsehen kann) wird aus dem Hund ein sozailverträglicher freundlicher Hund, der gelernt hat, zu Hause Ruhe zu halten und weiß, das er nicht der Lebensmittelpunkt seines Menschen ist, der sich vielleicht ein wenig mehr an den Ersthund statt an den Menschen bindet (aber trotzdem eine gute Bindung zu seinem Menschen aufbauen kann) und der ein glückliches zufriedenes Leben führen kann.

Stadtbesuche, Bahnfahren... haben Hunde bei mir nie "gelernt", das wird irgendwann einfach gemacht. Und siehe da: Es klappt, wenn man dem Hund zeigt, dass das gar nichts anderes ist, als das, was man jeden Tag so macht ;)

Hallo,

ich sage ja auch nicht das es den Hunden schlecht geht um Gottes willen.

Ich frage mich halt eben nur wie man das alles in so ein kleines Zeitfenster unterbringt.

Gelernt hat unser Hund das auch nicht , aber ich habe ihn frühzeitig daran gewöhnt damit er schon mal was anderes als nur den Park und die Wiese gesehen hat.

Ich wollte auch keinen Hund der nur an einer bestimmten Stelle Pipi und Aa macht ,so dass ich an möglichst viele verschiedene Ort gegangen bin was aber auch Zeit und Geduld in anspruch genommen hat.

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Mit einem Ersthund, an dem der Welpe sich orientieren kann, sehe ich das auch gleich wieder etwas anders, sofern beide gut miteinander können.

Der ist ja nicht allein, der kann spielen, austesten, wird beschäftigt und zurech gewiesen, hat weniger Langeweile, mehr sozialen Kontakt und kommt dadurch auch weniger auf dumme Ideen.

Solange es so klappt, ist es ja kein Problem. Problematisch wäre nur, wenn es nicht klappt und man dann keinen Plan B hat (z.B. Freunde oder Verwandte, zu denen der Hund dann kommt).

Und mit Unfällen im Haus muss man dann eben leben. Wenn man das kann, so what.

Sicher kommt es auch darauf an, was man vom Hund erwartet. Wer einen zügigen Grundgehorsam anstrebt, wird das so wohl nicht erreichen, dazu braucht es einfach mehr Training als zweimal täglich eine Runde.

Aber wenn es reicht, dass der Hund erstmal mitläuft und alles andere Zeit hat ...

Ideal finde ich es nicht und meins wäre das nicht, aber - sofern es klappt - finde ich es auch nicht so schlimm, dass man sich als Außenstehender Sorgen machen muss.

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Hi!

Das geht, wenn der Welpe mit zur Arbeit geht ;)

Ich habe Gemma von klein auf mitgenommen und würde es immer wieder so machen (vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit natürlich :) )

Hallo,

das geht in dem Fall nicht da das Arbeitsumfeld steril ist und bleiben muss ;)

das war also immer klar das diese Option nie da sein wird

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Auch bei meinem kommenden Wurf werden Welpenkäufer dabei sein die Berufstätig sind. Trotzdem bekommen sie einen Welpen. Sie arbeiten entweder von Zuhause aus, haben einen Hundefreundlichen Arbeitgeber oder eine Familie die sie unterstützt.

Als Single mit Vollzeitjob wo der Welpe über Stunden allein bleiben muß ohne eine sichere Betreuung zur Hand zu haben geht für mich nicht. Auch nicht wenn ich den Hund erst mit 12-14 Wochen abgebe.

Ich vergleiche sie sogar so 8 Wochen ca 2 jährig 14 Wochen ca 4 Jährig niemand würde sein Kind alleine zurück lassen wieso also einen Hund?

Die traurige Wahrheit die ich kenne ist das diese Hündchen nur zu schnell entweder im Bad eingeperrt werden oder in einer Box sitzen müssen denn wenn niemand da ist wird der Hund seinen Forschungs und Erlebedrang nur zu gerne an Polter , Bücher, Möbel, Schränke usw. ausleben, von den unangenehmen Hinterlassenschaften mal nicht zu reden. Nur sehr selten geht es gut ihn die Freiheit der Wohnung zu überlassen meist ist dann bereits ein Hund im Haus vorhanden und nur ein Minijob mit 2 -4 h Berufstätigkeit gegeben.

Erziehen im Sinne von Sitz und Platz dürfte auch bei einer vollen Berufstätigkeit möglich sein aber das artgerechte soziale Bedürfnis eines Welpen wird sicher nicht abgedeckt.

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