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Hundeforum Der Hund
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Wie Welpen erziehen bei Vollzeit-Job?

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Also, ein Kind würde ich nicht den ganzen Tag im Auto mitnehmen, auch würde ich ein Kind nicht bei Wind und Wetter zu spaziergängen nötigen, weil mir grad danach ist.

Einem Kind würde ich auch keine "Gute Nacht-Geschichte vorlesen um mittendrin zu sagen:"sorry, ich muß zu einem Notfall, aber dafür haste ja Verständnis!"

Ein Kind würde ich draußen nicht gammelige Knochen fressen lassen

..............

Meinen Hunden mute ich all dieses zu :no: und noch viel mehr!

Ich stelle fest (da es meinen Hunden recht gut zu gehen scheint), dass sie scheinbar keine Kinder sind und auch andere Bedürfnisse als diese haben ;)

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@diesiso Ich finde schon das Hunde ein paar Stunden alleine bleiben können und auch bestimmt keine Uhr im Kopf haben ob der Besitzer nun 5 oder 8 Stunden außer Haus ist außer das irgendwann die Blase drückt ;) ! Als ich Angel bekommen habe hatte ich knapp 3 Wochen Urlaub und bin dann wieder arbeiten gegangen, hatte damals allerdings "nur" einen Mini Job.

Darf ich fragen wie Du das mit dem Welpen und der Stubenreinheit gemacht hast, wenn ihr Beide den ganzen Tag außer Haus ward?

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Sooooo, hier bin ich wieder...

Genau DAS meine ich mit Menschen in Schubladen stecken und pauschalisieren.

Die meisten (hier) hören Mensch + Vollzeitjob + Hund / Welpe = Hund wird vernachlässigt = geht überhaupt gar nicht.

Meine Hunde sind, außer in totalen, absoluten Ausnahmefällen, die in den letzten 4 Jahren glaub ich einmal vorkamen, den Tag über nicht alleine. (edit: also keine 8- 10 Std. oder so. Mal ein paar Stunden fürs Einkaufen, Arztbesuche oder auch mal abends Kino, sicherlich (und bevor hier wieder was negativ geredet wird: nein, wenn die Hunde den ganzen Tag von uns getrennt waren, bleiben sie abends nicht alleine, wenn dann kommt so etwas mal am WE vor.)

Wie wir das mit dem Welpen geregelt hatten?

Für uns ganz einfach: wir haben unseren Jahresurlaub genommen, als Jack einzog und zwar, nicht wie sonst 3 Wochen gemeinsam, sondern nur eine Woche gemeinsam und den Rest getrennt.

So war der Knirps 5 1/2 Wochen in unserer Obhut.

Ich weiß nicht, ob wir "zaubern" konnten, denn wenn ich so manchen Thread zur Stubenreinheit lese kommts mir fast so vor, aber Jack wurde in dieser Zeit zu 95% stubenrein.

Er lernte sich bemerkbar zu machen, wenn er muss, wir lernten es zu erkennen, wenn er es tat... und wir haben einfach die Zeiten nicht schnell in die Länge gezogen, sondern sind einfach recht oft mit ihm raus...

Die Zeiten, die er einhielt wurden von selbst länger.

Aktuell ist er fast 10 Monate und hält tagsüber locker 5 Stunden und nachts 8-10 Stunden aus.

Hund und Vollzeitjob ist im ganzen einfach eine Frage der Organisation.

Luke darf zu den Schwiegereltern- ist da max. 4-5 Stunden mal alleine. Sollten die Schwiegereltern in Urlaub sein oder keine Zeit haben, geht Luke zu meinem Papa. Der wohnt zwar weiter weg, geht aber auch mal.

Jack dagegen ist seit er 13 Wochen alt ist tagsüber in einer sehr gut geführten und betreuten Hundekita...

Klar, ich hab mehr Fahraufwand, ich habe erhöhte Kosten und ich muss meinen Tag besser organisieren.

Für uns lohnt sich dieser Aufwand.

Ach ja, als ich mit meinem Mann zusammen gezogen bin, haben wir lange überlegt: zu ihm oder zu mir?

Die Entscheidung wurde übrigens primär nach der Betreuung von meinem Hund getroffen. Wäre diese nicht möglich gewesen, wäre ich nicht weg gezogen.

Ich habe auch meine zukünftige Filiale nach diesen Kriterien ausgewählt. Diese ist nämlich im selben Ort, wie die Hundekita.

Klar, jetzt werden gleich die Stimmen laut "Wie kann man sich für einen Hund denn nur so verbiegen? Würde ich NIEMALS machen..." usw.

Naja, aber was will man denn? Ein Leben mit Hund? Dann sollten irgendwo Abstriche gemacht werden.

ALLES kann man im Leben schlecht unter einen Hut bringen...

Ich fände es einfach nur sinnvoll erst mal genauer hinzuhören / -zusehen / - zulesen, bevor man jemanden der sagt, ich habe einen Hund UND Vollzeitjob in die Schublade steckt, dass es dem Hund schlecht geht.

Ach ja, neben den Hunden und den Vollzeitjobs haben wir sogar noch ein Pferd...

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Organisieren heißt doch nur, den Hund anderswärtig zu betreuen.

Ich frage mich, warum man sich einen Hund anschafft, wenn man ihn tagsüber in die Hundekita gibt.

Und abends ins Kino und Suana geht und man hat ja noch den Haushalt und einkaufen usw.

Und noch ein Pferd!

Editiert wegen Verstoß gegen die Forenregeln

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Hmm, als ich Vollzeit gearbeitet habe, wurden meine Hunde ja auch betreut. Für meine Hunde war es wohl ok, aber unter der Woche hatte ich eigentlich kaum was von ihnen. Hätte ich vorher den Job gehabt, hätte ich mir zu dieser Zeit, mit diesem Job keinen Hund geholt.

Allerdings kann nicht jeder sein Leben auf den Hund abstimmen. Da muß der Hund rein passen, wer kann sich heutzutage schon aussuchen wo er arbeitet. Da sind die meisten doch froh überhaupt ´nen Job zu haben. Bedenke ich wie viele gering verdiener oder schlecht bezahlt sind, können die sich auch kaum ´ne Kita leisten.

Ob Job und Hund passt ist schlichtweg Situationsabhängig und auch oft ist man auch nicht objektiv, man will schließlich einen Hund und so viele haben ja auch einen.....

Das es jedoch möglich steht ausser Frage denke ich, gibt ja genug die ihren Hund mit nehmen können, Paare Schichtdienst haben, Betreuung möglich ist usw....

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Ich frage mich, warum man sich einen Hund anschafft, wenn man ihn tagsüber in die Hundekita gibt.

Und abends ins Kino und Suana geht und man hat ja noch den Haushalt und einkaufen usw.

Vielleicht weil man Hunde gern hat und für sich selbst entschieden hat, dass es dem Hund trotz Tagesbetreuung gut gehen kann?

Ich finde das überhaupt nicht problematisch, sondern total in Ordnung.

Lässt jemand seinen Hund 5 mal die Woche für 8, 9 Stunden allein, wird gemeckert. Organisiert er eine Betreuung, wird auch gemeckert.

Wer soll denn noch Hunde halten? Familien, in denen die Frau Zuhause bleibt, Rentner und Arbeitslose? Na ich weiß nicht.

Ich werde noch 4, 5 Jahre studieren. Was danach kommt, keine Ahnung. Sollte ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen und bis dahin leider immer noch Single sein ( :zunge: ), würde mein Hund natürlich auch von jemand anders betreut werden müssen. Ich glaube auch gar nicht, dass sie das schlechter findet als bei mir zu sein.

Heute war ich z.B. tagsüber zu einer Veranstaltung, bei der ich nicht wusste, wie lange sie dauern würde, weshalb ich einen Freund gebeten habe, auf meinen Hund aufzupassen. Er hat meine Hündin aber gern bei sich und deshalb habe ich sie ihm schon gestern um 16 Uhr gebracht. Die beiden gehen zusammen in den Wald, toben durch den Garten und haben Spaß. Für Marley ist die Zeit da wie Urlaub, weil es viel mehr Action gibt als an einem durchschnittlichen Tag Zuhause.

Hier gibt's keine 24 Stunden Dauerbespaßung, weil ich nebenbei gerne den Haushalt in Ordnung halte, was einkaufen muss oder mal einen anderweitigen Termin habe. Immer kann sie halt nicht mit.

Was spricht also dagegen, seinen Hund von jemand anders betreuen zu lassen? Das muss dem Hund doch nicht schaden. Ich glaube, wenn Marley reden könnte, würde sie mir sagen, dass sie gern je eine Woche bei mir, bei meinem Kumpel und bei meinen Eltern leben wollen würde. Alle Orte habe ihren speziellen Vorteile. Als schlechte Hundebesitzerin fühle ich mich trotzdem nicht. Mein Hund war schon immer ein "Wanderpokal" und freut sich auf Urlaub vom Frauchen.

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An sich ist eine Betreuung sicher eine gute Alternative, wenn man Vollzeit arbeitet... ich glaube, dem Hund geht dabei nichts ab, sondern er profitiert davon, was das Soziale usw. angeht. Ich gehe natürlich nun nicht von einer Betreuung aus, bei der der Hund alleine in einem Zimmer/Zwinger untergebracht ist, sondern wo er quasi integriert ist und wo bestenfalls mehrere Hunde sind.

Für mich persönlich wäre es keine Lösung, zumindest keine, die ich gewollt und bewusst so planen würde.

Ist auch einer der Gründe, warum ich momentan nicht von Teilzeit auf Vollzeit (beides Schicht) wechsel, die Hunde wären bei Vollzeit 5 Tage die Woche zwischen 9 und 10 Stunden alleine... nein, das eigentlich auch nicht, der Kurze kommt ja mittags aus der Schule und mein Mann und/oder der Kurze sind abends zu Hause.

Wie auch immer, ich hätte dann einfach das Gefühl, dass neben Vollzeit, Haushalt, Mann und Kind die Hunde irgendwie zu kurz kommen würden.

Kommt so etwas ungeplant... da kann ich grad ein Lied von singen, ich habe im Mai 4 Wochen Schulung, wahrscheinlich 3 Wochen davon in Vollzeit... ich bin da nicht wirklich glücklich drüber, da die Hunde dann 6/7 Stunden täglich alleine sind (wie gesagt, der Kurze kommt ja um 14 Uhr aus der Schule). Ich selbst werde dann erst gegen 17 Uhr nach Hause kommen.

Momentan sind die Hunde lediglich 4 bis 7 Tage im Monat 6/7 Stunden lang alleine und selbst dabei mache ich mir schon Gedanken, dass sie zu lange alleine sind.

Natürlich gehe ich auch mal einkaufen usw., aber das sind dann ja wirklich immer nur recht kurze Zeiten, die sehr überschaubar sind.

Den Rest des Monats bin ich entweder den ganzen Tag zu Hause oder arbeite ab abends, dann sind mein Mann und/oder mein Sohn zu Hause.

Ich habe dieses Arbeitszeitmodell extra wegen den Hunden so gewählt, ohne Hunde würde ich sicher nicht dauernd freiwillig abends bis spät in die Nacht hinein arbeiten.

Langer Rede, kurzer Sinn, würde ich Vollzeit arbeiten und keinen Hund haben, dann würde ich persönlich es wohl auch dabei belassen.

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Originalbeitrag

Als schlechte Hundebesitzerin fühle ich mich trotzdem nicht. Mein Hund war schon immer ein "Wanderpokal" und freut sich auf Urlaub vom Frauchen.

Ich glaube, das Wort "Wanderpokal" ist nur für den Menschen negativ behaftet, den Hunden macht es wahrscheinlich viel weniger aus, wenn sie fremd betreut werden als wir Menschen uns das vorstellen.

Während meiner ersten Schulung vor zwei Jahren war mein Kurzer ja noch zu klein, um nach der Schule 2 bis 3 Stunden ganz alleine zu sein - da hat mein Mann einfach einen Hund mit auf Arbeit genommen (geht nur in Ausnahmefällen und auch nur zu Zeiten, in denen es nicht zu warm ist, also im Sommer gar nicht) und die anderen beiden Hunde (damals waren es noch drei Hunde) habe ich morgens zu meinen Eltern gebracht, die auch meinen Kurzen dann von der Schule abgeholt haben. Nach Feierabend hab ich dann Hunde + Kurzen bei meinem Eltern abgeholt.

Meine Eltern (absolut keine Hundefreunde, daher war diese Betreuung auch nur eine Ausnahme in Verbindung mit der Tatsache, dass sie den Kurzen dann hatten *seufz*) haben mir berichtet, dass besonders Sam anfangs an der Tür gelegen und gewartet hat, es dauerte eine gute Woche, bis er verstanden hat, dass ich eben nicht direkt wieder komme...

Meine Jazzy wollte bei meinen Eltern partout nicht in den Garten (groß Gassi gehen wollte ich meinen Eltern nicht mehr zumuten, sie sind schon ältere Semester) und hat tatsächlich täglich eingehalten, bis ich die Hunde abgeholt habe (natürlich war ich morgens eine gute 3/4 Stunde mit den Hunden spazieren, aber trotzdem...) :Oo

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Langer Rede, kurzer Sinn, würde ich Vollzeit arbeiten und keinen Hund haben, dann würde ich persönlich es wohl auch dabei belassen.

Genauso sehe ich das auch.

Außerdem kommt noch hinzu - wie soll man zu einem Hund eine Bindung aufbauen,(noch dazu zu einem Welpen)

wenn er tagsüber von Fremden betreut wird, nachts schlafen alle,

und auch abends hat man ja nicht immer 100 % Zeit für den Hund.

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Ich bitte darum, persönliche Anfeindungen, Unterstellungen und Behauptungen zu unterlassen!

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