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Hundeforum Der Hund
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Wie Welpen erziehen bei Vollzeit-Job?

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Ich finde das überhaupt nicht problematisch, sondern total in Ordnung.

Lässt jemand seinen Hund 5 mal die Woche für 8, 9 Stunden allein, wird gemeckert. (Bei Katzen finden es hier einige im Forum sehr in Ordnung, wenn man die tagelang ohne menschliche Betreuung alleine lässt) Organisiert er eine Betreuung, wird auch gemeckert.

Wer soll denn noch Hunde halten? Familien, in denen die Frau Zuhause bleibt, Rentner und Arbeitslose? Na ich weiß nicht.

Ich werde noch 4, 5 Jahre studieren. Was danach kommt, keine Ahnung. Sollte ich einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen und bis dahin leider immer noch Single sein ( :zunge: ), würde mein Hund natürlich auch von jemand anders betreut werden müssen. Ich glaube auch gar nicht, dass sie das schlechter findet als bei mir zu sein.

Heute war ich z.B. tagsüber zu einer Veranstaltung, bei der ich nicht wusste, wie lange sie dauern würde, weshalb ich einen Freund gebeten habe, auf meinen Hund aufzupassen. Er hat meine Hündin aber gern bei sich und deshalb habe ich sie ihm schon gestern um 16 Uhr gebracht. Die beiden gehen zusammen in den Wald, toben durch den Garten und haben Spaß. Für Marley ist die Zeit da wie Urlaub, weil es viel mehr Action gibt als an einem durchschnittlichen Tag Zuhause.

Hier gibt's keine 24 Stunden Dauerbespaßung, weil ich nebenbei gerne den Haushalt in Ordnung halte, was einkaufen muss oder mal einen anderweitigen Termin habe. Immer kann sie halt nicht mit.

Was spricht also dagegen, seinen Hund von jemand anders betreuen zu lassen? Das muss dem Hund doch nicht schaden. Ich glaube, wenn Marley reden könnte, würde sie mir sagen, dass sie gern je eine Woche bei mir, bei meinem Kumpel und bei meinen Eltern leben wollen würde. Alle Orte habe ihren speziellen Vorteile. Als schlechte Hundebesitzerin fühle ich mich trotzdem nicht. Mein Hund war schon immer ein "Wanderpokal" und freut sich auf Urlaub vom Frauchen.

Es ist alles eine Frage der Organisation und des persönlichen Verzichtes.

Machbar ist alles!

Warum denn nicht so?

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Mh, also nun auf das rot geschriebene bezogen - wir haben auch eine Katze, die war aber noch nie länger als zwei Tage oder besser gesagt eine Nacht alleine. Sprich beispielsweise Samstags weggefahren und Sonntags wieder heimgekommen.

Zwei saubere Katzentoiletten, genügend Trockenfutter, genügend Wasser und Nassfutter eine Tagesportion, die nächste gabs dann am nächsten Tag evtl. etwas später.

Länger würde ich meine Katze aber nicht alleine lassen.

Zum Thema - einen Welpen bei Vollzeitjob, das mag gehen, wenn man die Betreuung organisiert - aber ich persönlich würde nicht wollen, dass mein Welpe zum größten Teil von einer anderen Person erzogen wird, ich möchte meinen Welpen selbst prägen, sozialisieren und erziehen.

Das wäre MEIN Problem, dass ich hätte bei Welpe + Vollzeitjob. Ich möchte mich um MEINEN Welpen auch selbst kümmern, wie ich das für richtig und nötig halte und dies nicht anderen Menschen überlassen.

Aber das ist meine eigene, für mich geltende, persönliche Einstellung zu diesem Thema, ich verurteile niemanden, der dies für sich selbst anders handhabt. :winken:

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Dass man sich anfangs so lange wie möglich Urlaub für die Eingewöhnung nehmen muss, steht hoffentlich außer Frage.

Bevor meine Uni losging, war ich 4 Monate mit dem Hund Zuhause. In der Zeit war ich aber trotzdem zwischendurch etwas arbeiten.

Einen Hund mit 8 Wochen anschaffen, 2 Wochen Urlaub nehmen und ihn mit 10 Wochen schon in die Tagesbetreuung zu geben, finde ich etwas früh. Da würde ich schon so 6, 8 Wochen für einplanen.

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Auch wenn ihr mich jetzt haut...einen Welpen so lange alleine zu lassen finde ich unverantwortlich. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, sorry.

Und ich schaffe mir doch keinen Welpen an, der dann von anderen erzogen wird... :Oo

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Und ich schaffe mir doch keinen Welpen an, der dann von anderen erzogen wird... :Oo

Leider macht man das heutzutage nicht nur mit Welpen, sondern auch mit Kindern..... :Oo

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Leider macht man das heutzutage nicht nur mit Welpen, sondern auch mit Kindern..... :Oo

Ja, denn glücklicherweise denkt man in Deutschland langsam um.

Freumdbetreuung ist in anderen Ländern etwas ganz natürliches. Deutschland hingegen ist eins der wenigen Länder, in denen zwei vollzeitarbeitende Eltern kritisiert werden ... :kaffee:

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Ja, da bin ich dann wohl auch etwas "altmodisch", denn ich bin der Meinung dass das nicht ok ist, weder bei Kindern noch bei Welpen. :kaffee:

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Leider lässt einem die finanzielle Situation leider häufig keine andere Wahl. Und wer nicht arbeiten geht, bekommt Hartz4 und wird dann als Sozialschmarotzer betitelt.

Tja, irgendwas ist ja immer....

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Oder, wenn man keine Kinder hat, weil man sich genau aus diesem Grund dagegen entschieden hat (Ich möchte keine Kinder, die ich dann nur gestresst nach "Feierabend" sehe, aber das ist nur meine Meinung für MICH, für mein Leben!), ist man unsozial.......

Wie man sich dreht und wendet, der Ar*** bleibt immer hinten ;)

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Ich MUSS auch arbeiten gehen, das heißt aber nicht, dass ich das ok. finde. Inzwischen sind die Kids schon groß, aber ich hätte gerne mehr Zeit mit ihnen verbracht. Heute kann ich glücklicherweise von 5.00 Uhr bis 12.00 ins Büro, gleitende Arbeitszeit und die Jungs sind schon größer.

Sorry wegen OT

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