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Sasi

Was sollte man einem Welpen als erstes beibringen?

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Hallo, ich bekomm den Hund jetzt doch schon in 2 Wochen dann ist er 12 Wochen alt. Ich habe beschlossen nicht in den Urlaub zufahren um mich um den Hund kümmern zukönnen.

Also was sollte ich meinen Welpen als erstes beibringen? Und wie lange am Tag?

Sasi

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Hallo Sasi,

erstmal Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Welpen =)=)=)

Was bringt man ihm zuerst bei? Mir fällt da spontan die Stubenreinheit ein, das war eins von den ersten Dingen die ich meinem als Baby beigebracht habe. Ich bin alle zwei Stunden mit ihm raus, Tag und Nacht. Das waren 2 - 3 anstrengende Wochen, aber dann konnte er das schon recht gut, bis auf ein paar kleine Rückfälle.

Ansonsten würde ich mich nicht auf eine Sache versteifen, ich hab mit meinem z.B. Sitz, Down und solche Kleinigkeiten geübt, nicht länger als ca. 10 Minuten am Stück und zweimal täglich.

Sehr wichtig ist auch, das Du ihn an seine neue Welt heranführst, ihm alles zeigst womit er es künftig zu tun haben wird (z.B. Straße, Menschen in aller Form, "Kuriositäten" wie z.B. Rollstühle, Gehhilfen, Kinder mit Luftballons und sowas) Aber auch das nicht zu lange am Tag, sondern auch nur ca. 15- 20 Minuten täglich.

Wenn er mit zwölf Wochen zu Dir kommt hast Du noch zwei Wochen Prägephase mit ihm, alles was er in dieser Zeit kennenlernt wird er sich merken. Was aber nicht heißen soll, das Du nach dieser Zeit nicht mehr üben brauchst, das macht man eigentlich ein Hundeleben lang.

Je mehr positive Erfahrungen er in dieser Zeit macht, desto besser wird er später mal klarkommen. Das bezieht sich auch auf die ersten Hundekontakte, die Du schon kontrolliert zulassen solltest, dann hast Du sehr gute Chancen mal einen sozial verträglichen, souveränen Hund zu haben.

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Vilen Dank für die ganzen Tipps... nur noch zwei Frage :1. Brauch ich eigentlich mit dem welpen zur Hundeschule zugehen? oder kann ich ihm alles alleine beibringen( Stubenreinheit, Sitz, Platz, Komm , aus)?

2. Die Züchterin gibt den Welpen Trockenfutter von Pedygree

, dies würde ich gerne beibehalten. ich habe aber hier im forum gelesen das dies nicht gut sei. bis jetzt geht es den welpen aber ganz gut. sollte ich dem Welpen was anderes geben oder Pedygree beibehalten?

Sasi

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Hi Sasi,

eine gute Hundeschule finde ich absolut notwendig.

Stubenreinheit bekommst Du allein hin , aber die Hundeschule ist unersetzlich. Schau Dir bitte erstmal einige an oder vielleicht hat hier jemand aus Deiner Nähe einen guten Tip.

LG Meike und Gioconda

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Hallo Sasi,

ich denke eine wirklich Reihenfolge was du deinem Welpen zuerst beibringst gibt es nicht...das ist immer ein Stück individuell...abhängig davon, was dir wichtig ist usw.

Vieles würdest du wahrscheinlich auch alleine schaffen, aber mit der tatkräftigen Unterstützung einer guten Hundeschule geht es gleich viel einfacher und man fühlt sich sicherer....

Ich kann mich Meike da nur anschließen...eine gute Hundeschule ist unersetzlich...

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Krefeld wie weit ist Krefeld denn von Xanten weg da gibt es nämlich eine die echt super ist ,aus dieser Hundeschule hab ich meinen kleinen !!Also zum Thema Pedigree teuer und schlecht da sind gerade mal 4 prozent Fleisch drin ist ja nich gerade viel ich hab ganz sachnell gewechselt!!!

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Eine gute Hundeschule ist sicher hilfreich, aber als unersetzlich würde ich es aus eigener Erfahrung nicht bezeichnen. Ich gestehe, nie eine besucht zu haben und mein Hund ist trotzdem gut erzogen. Vielleicht haben die anderen noch ein paar Tipps, woran Du eine GUTE Hundeschule erkennst. Es gibt leider auch eine Menge Schwarzer Schafe auf die niemand reinfallen sollte. Ich genieße dieses Thema eher mit Vorsicht. Lieber gar keine Hundeschule als eine schlechte.

Wegen dem Welpenfutter: ich hab nun auch schon von einigen Hundehaltern gehört das Peddigree nicht gerade gut sein soll, und Du bist natürlich nicht gezwungen es beizubehalten. Wenn Du aber wechseln solltest, gewöhne ihn langsam an die neue Sorte.

Am Anfang sollte er also weiter Peddigree bekommen, und jeden Tag mischst Du ein wenig von dem neuen, von Dir gewähltem Futter unter. Die Mege steigerst Du täglich, bis sozusagen nur noch das neue Futter übrig ist.

Als Tipp kann ich Dir Animonda geben, das füttere ich seit Jahren und bin zufrieden damit (meinem Hund schmeckt es natürlich auch :D ) Davon gibt es auch Welpenfutter.

Was mich noch interessieren würde: welche Rasse ist Dein neuer Hausgenosse?

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Erstmal würde ich das Futter nicht umstellen. Der Welpe hat genug Streß durch den Umzug, da sollte man den Verdauungstrakt schonen. Später kannst Du Dich ja für ein anderes Futter entscheiden.

Das erste, was ein Welpe bei mir lernt ist VERTRAUEN! Wenn sich der Hund bei mir wohl und geborgen fühlt, dann ist das schon die halbe Miete. Ansonsten würde ich persönlich mit einem Komm-Signal anfangen, da man dies immer braucht. Sitz, Platz und Co. haben m.M. nach noch keinen Vorrang.

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Huhu,

schön das Du Dir nun doch die Zeit für die Eingewöhnung nimmst und

ihn früher abholst.

Ich würde schon in eine Hundeschule gehen, auch wenn wir in der

ersten Welpengruppe kaum etwas gelernt haben, was man nicht auch

zuhause lernen könnte, finde ich auch die sozialen Kontakte, das spielen

mit den anderen etc. gut.

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Hallo,

ich habe ja zur Zeit auch (wieder) was Kleines zuhause - mittlerweile 16 Wochen alt und 7 Wochen bei mir.

Ehrlich gestanden trainiere ich mit ihm überhaupt nicht regelmässig - und Sitz und Platz auch noch nicht. Da ich mit ihm Sport machen werde, wird er diese Hörzeichen auch erst recht spät kennenlernen.

Was mir zur Zeit am wichtigsten ist, ist die Bindung und das Vertrauen zu mir. Ich spiele über den Tag verteilt mehrmals mit ihm - meist nicht länger, als 3, 4 Minuten am Stück. Und dies auch ohne meinen erwachsenen Rüden dabei.

Der Hund hat als erstes bei mir seinen Namen kennengelernt und das Kommando "Komm" zum herankommen zu mir. (Ich verwende "Komm" und nicht "Hier", da das "Hier" später für den Sport reserviert ist.)

Für mich ist das zuverlässige Herankommen das wichtigste, was ein Hund können muss und im Welpenalter bekommt man das ja wegen der Anhänglichkeit fast geschenkt. Deshalb übe ich das jetzt intensiv und mit viel positiver Bestätigung (streicheln und Leckerlie) um später möglichst wenig Probleme damit zu haben.

Regelmässiges rausgehen und "entleeren" - und dann damit verbunden die sich schnell einstellende Stubenreinheit, passiert so nebenbei und betrachte ich nicht wirklich als Training.

Dann geht er einmal die Woche in eine Welpenspielgruppe (die ich mit einer Vereinskollegin zusammen betreue) und hier ist mir wichtig, daß er möglichst verschiedene Hundetypen und -rassen kennenlernt. Die Gruppe wird übrigens von einer erwachsenen Hündin geleitet.

Achja und dann auch ein wichtiges Kapitel, da wir mitten in der Stadt leben: An der Leine gehen.

Ich wünsch Dir viel Spass mit Deinem Kleinen Wirbelwind!

Claudia mit Q & U-Man

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