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Lucy

HUND ZERFLEISCHT KIND! Eine Geschichte zum Nachdenken

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Ich find die Geschichte voll taurig..... :( ....aber oft ist es ja leider wirklich so, dass Leute sich nicht um ihre Hunde kümmern....dass ist doch total unmenschlich! :heul:

"HUND ZERFLEISCHT KIND"

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist in Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! Das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen. Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.

Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.

"Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch! Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mit eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...

Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. "Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: "HUND ZERFLEISCHT KIND!" In den Artikeln wird es heißen: "Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..." Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.

Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Einschaltquoten. Gute Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

© 2006 Lydia Schweigert. Urheberrechtlich geschützter Text, alle Rechte vorbehalten. Eine private oder kommerzielle Veröffentlichung, Vervielfältigung und Bearbeitung in jeder Form, auch auszugsweise, bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung der Urheberin. Dieser Copyrighthinweis ist Bestandteil der Geschichte und darf nicht entfernt werden! Anfragen von Tierfreunden, die diese Geschichte veröffentlichen möchten, um damit zum Nachdenken anzuregen, sind aber immer willkommen! http://alexdogblog.blogspot.com

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Ich finde die Geschichte auch traurig :heul:

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oh, ich seh gerade von wem der Beitrag kommt,

und um wieviel Uhr er geschrieben wurde :Oo

dieses freche Weib, nur weil heut keine Schule ist

streift sie durchs Internet,wenn andere schlafen ;)

na warte, wenn du wach bist..... :Oo

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Hallo Lucy

Das ist nicht nur eine traurige Geschichte ,sondern leider auch ein die oft nur zu wahr ist.

Ich möchte sogar behaupten das mindestens 95% aller Hunde die aus sogenannter Überarrgessivität euthanisiert werden ,

aufgund solcher vorprogrammierter Unfälle der Spritze zum Opfer fallen.

L.G.

Wotan

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Voll traurig aber es regt zum Nachdenken an auch mal die andere sicht zu betrachten !!

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ich finde die Geschichte echt heftig, mir stehn die Tränen in den Augen wenn ich das lese, solche Leute sollten kein Tier haben und auch kein Kind...

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Eine wirklich traurige Geschichte...aber wenn man manchmal sieht wie Kinder mit Hunden umgehen, dann wundert einen doch eigentlich nichts mehr...

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mir stehen die Tränen in den Augen, einfach nur schrecklich.

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Ich kann es nicht (weiter)lesen....

Der erste Abschnitt hat mir gereicht.... Bin ein Weichei....

In diesem Sinne

Tanja

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Das ist traurig und häufig Realität :heul::[:(

Solche Menschen sollten weder Kinder noch Hunde haben, am besten sollten sie ganz unter sich bleiben und alle Hunde und ihre Mitmenschen mit ihrer Existenz und ihrer Anwesenheit verschonen.

Vor ein paar Wochen habe ich was in den Nachrichten gesehen, da war ein Nachbarskind, 2 Jahre alt, bei einer Hundehalterin zur Betreuung.Der Hund hatte ein Problem mit kleinen Kindern, wie die Halterin auch ganz genau wusste.

Trotzdem hat sie Kind und Hund alleine gelassen, und das traurige Ergebniss war das der Hund, der sicher nichts dafür konnte, den Kleinen im Gesicht verletzt hat.

Aus seiner Sicht war es eine Abwehrreaktion, weswegen auch immer.

Der Kleine tat mir natürlich leid, der Hund aber genauso. Er wusste es doch einfach nicht besser.

Er wurde auch nicht eingeschläfert, sondern nur seiner sauberen Besitzerin weggenommen.

Der Fairness halber kam der Tierheimleiter auch zu Wort, und er hat gesagt das der Hund sicher keine Bestie sei, sondern ein Hund der in komplett verkehrten Händen war.

Was soll man zu sowas sagen, ich bin fast sprachlos über solche "Menschen".

Wenn der Vater des Kindes bei meinem Tierarzt aufgekreuzt wäre mit einem Hund, der Tackernadeln im Ohr hat, hätte er ihn achtkantig rausgeschmissen und ihm Polizei und Tierschutz auf den Hals gehetzt, darauf wette ich. Den Hund hätte er, glaube ich, nicht eingeschläfert. Aber an den Menschen hätte er ihn ganz sicher nicht mehr rausgerückt.

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Eine traurige Geschichte, aber wie alle anderen schon schrieben die Traurige Wahrheit. ´

Wißt ihr, da bin ich froh, das es bei uns nicht so ist.

Klar habe ich auch manchmal keine Zeit für beide, wenn ich arbeite, aber Hundi schläft dann und Sohnemann spielt neben mir.

Und wie wahr es doch ist. Letztes Jahr, war auch ein ähnlicher Fall im Nachbardorf. Die Mutter ließ ihre Tochter mit einem Gefährlichen Hund spazieren gehen, okay, gefährlich übertrieben, aber der Hund konnte nicht mit Kindern war ein ausgebildeter Jagdhund und nicht ganz ohne. Beide wußten es, Besitzer und Mutter, und ließen das Mädchen mit ihm gehen,dann fiel das Mädchen und der Hund sah es als Beute an. Was passiert ist könnt ihr euch dann ja denken. Tja und das schlimme daran war wieder, das hier sofort Hundehasser reagieren und Gift auslegen, eine Katze hat es erwischt. Echt ätzend, wenn gleich alle über einem Kamm geschert werden!

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