Jump to content
Hundeforum Der Hund
Südamerika

Kinder und Hunde, eure Meinung zu meiner Überlegung

Empfohlene Beiträge

Hi,

ich möchte eine Überlegung von mir zum Thema "Kind und Hund" zur Diskussion stellen.

Vorab: Mit Kind meine ich alles was sich gezielt selbständig bewegen kann und von Bartstoppeln oder Brustansatz noch weit entfernt ist. Mit Hund alles mit Fell und einer nicht traumatischen Vergangenheit.

Die Grundüberlegung: beide Lebensformen sind Lebensformen, also nicht programmierbar - keine Roboter. Sie sind eher lust- den rationell gesteuert und je nach Alter und Entwicklungsstand mehr oder weniger in der Lage, Situationen zu erfassen und Konsequenzen ihres Handelns im Voraus zu erkennen.

Der berechtigte Anspruch an alle Zwei- und Vierbeiner: Zu einem Leben in der Gemeinschaft in der Lage sein.

Das muss erlernt werden.

Die Lektionen, die ein Hund lernen sollte, sind unter anderem: Alleine bleiben, an der Leine laufen, Rückruf, im Auto mitfahren ...... . Alles Dinge, die der Hund erstmal so nicht mitbringt und auch eher gegen seine Natur sind. Könnte er sich frei entscheiden, er würde sich sicher gegen die Leine aber für den leckeren Menschenkackhaufen entscheiden.

Ein Kind muss im Umgang mit Hunden lernen, dass der Hund kein Spielzeug ist, dass seine Ruhe respektiert werden soll, dass er in Rune fressen darf ..... .

Ich höre allerdings selten, dass der Hund auch lernen muss, zu ertragen, wenn das Kind mal nicht so handelt.

Sprich: Hund wird geweckt, mal zu fest angepackt beim Spielen, Kind greift in Futternapf ....

Das sind doch Situationen, die man - ebenso wie andere Alltagssituationen - trainieren kann und meiner Meinung nach auch sollte.

Oder was meint ihr?

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

so etwas üben z.B. ja

therapiehunde auch: z.b. dass sie mal hart angefasst werden. Aber ich denke das sind Hunde, die prinzipiell nicht empfindlich sind. Ausserdem denke ich schon dass einHund der an Kinder und ihren Umgang mit dem Tier ( tapsiger, überschwenglicher, wilder...) gewohnt ist auch gelassener damit umgehen kann als ein Hund der noch nie ein Kind gesehen hat.

Ich handhabe das so, dass ich den Hund vor meinen Kindern schütze ( Ruhe, Fressen, angemessender Umgang..), aber gleichzeitig von meinem Hund erwarte, dass er eine etwaige Übertretung auch hinnimmt, d.h. ich würde knurren oder schappen definitiv nicht durch gehen lassen ( außer ein Kind hätte dem Hund extrem wehgetan).

D.h. ich würde dem Hund kein aggressives Mittel erlauben.

Grüßle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube, normal sozialisierte Hunde können das schon von selbst, oder? Meine Hunde waren bisher alle so, dass sie einfach weggehen, wenn ihnen was nicht gefällt. Das muss man ihnen dann natürlich auch ermöglichen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe das bisher auch so erlebt, hatte aber auch nie einen besonders ängstlichen oder sensiblen Hund.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

okay, dann stehe ich damit ja nicht alleine.

Ich habe hier oft den Eindruck, wenn es um diese Thema geht, dann heißt es für meine Begriffe sehr einseitig: Kinder erziehen, der arme Hund, Kind darf dies und jenes auf keinen Fall und wenn es dies doch mal tut und der Hund reagiert unwirsch (knurrt, zwickt ...), dann gehört das Kind besser erzogen.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Ich handhabe das so, dass ich den Hund vor meinen Kindern schütze ( Ruhe, Fressen, angemessender Umgang..), aber gleichzeitig von meinem Hund erwarte, dass er eine etwaige Übertretung auch hinnimmt, d.h. ich würde knurren oder schappen definitiv nicht durch gehen lassen ( außer ein Kind hätte dem Hund extrem wehgetan).

D.h. ich würde dem Hund kein aggressives Mittel erlauben.

Sehe ich genauso!!

Mein letzter Hund war eigentlich recht lieb ,zur Familie hat auch viel tolerriert,dann wurde er krank und alles änderte sich,zum Glück war meine Tochter aber schon groß und ist ihm dann aus dem weg gegagen.

Mein jetztiger Hund ist noch klein fast 7 Monate alt und lässt sich alles gefallen.Dem darf man sogar das Stück Wurst klauen und er schaut nur dumm und genau so soll es auch bleiben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Südamerika,

den Eindruck hatte ich tatsächlich auch schon :) .

Grüßle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie will man das denn üben?

Man kann ja schlecht das Kind dazu auffordern, nun mal den Hund ordentlich zu drangsalieren, damit der sich dazu veranlasst sieht, zu schnappen, damit man ihm das dann verbieten kann? :???

Wie konkret würde so eine Übung mit dem Ziel "Hund soll weggehen, statt zu schnappen, wenn Kind ihm weh tut" denn aussehen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe das auch als absolute Anforderung an einen Familienhund. Ob man das üben kann, weiß ich nicht... besser,man sucht sich gleich ein wesensstarkes Tier aus :-D

Unser Hund ist echt sensibel, aber vor und mit unseren Kindern verhält er sich tadellos. Bei diesem Sensibelchen würde ich sagen: Glück gehabt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

GEnau das meine ich. Redet man von Kindern, dann habe manche gleich das Bild von "ordentlich drangsalieren" im Kopf.

Ich schrieb nicht von "ordentlich drangsalieren", sondern von ganz normalen Alltagssituationen. Also Hund pennt auf seinem Platz und kein Lilly steichelt ihn und weckt ihn auf oder Wautz frißt und Sohnemann streichelt ihn oder greift auch mal in den Freßnapf oder findet den Kauknochen auch grad megaspannend.

Solche Situationen - ganz normaler Familienalltag.

Das kann man genauso Trainieren wie jede andere Situation, in der man ein bestimmtes Verhalten vom Hund erwünscht - z.B. Jogger nicht jagen - das Trainiert man ja in der (möglicherweise gestellten) Situation.

Und wie hier auch geschrieben, Therapiehund üben ganz gezielt Situationen, die sie als nicht so toll empfingen (ungelenktes Antatschen), zu ertragen.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hunde und Kinder

      Ich wollte schon länger mal so einen Thread eröffnen. Wie sind eure Erfahrungen?  Macht euer Hund Unterschiede zwischen hauseigenen und fremden Kindern? Wie sieht euer Management aus im Haus? Welche besonderen Regeln gibt es für die Hunde und für die Kinder? Gibt es schwierige Situationen?   Femo findet Kinder gruselig. Kinder im Kindergartenalter sind am schlimmsten. Grundschulkinder sind auch noch schwierig. Ab 10/11 Jahren geht es eigentlich, wenn sie sich r

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Rüde 6 Monate Labbi-mix, schnappt und beisst Kinder

      Hallo, ich bin auf der Suche nach Rat.   Wir haben unseren Labbi-Mix seid der 9 woche,  anfangst war alles in bester Ordnung,  die Kinder (7&11 Jahre) waren total happy. Die Kinder sind beide mit einem Rottweiler aus der Familie gross geworden und kennen somit den Umgang mit Hunden. Wann der hund Aufmerksamkeit haben möchte und wann Ruhezeit ist usw. So nun mein Problem mit unserem Hund, vor ca. 8 Wochen ging das massive beissen los in die Hände und wenn die Kinder sich i

      in Junghunde

    • Eure Meinung: Hund und Beruf

      Hallo zusammen   Ich spiele schon lange mit dem Gedanken,  einen Hund zu halten. Nachdem ich nun einiges abgeklärt habe, weiß ich immer noch nicht, ob ich einem Hund ein glückliches Zuhause schenken kann.    Mich würde dabei sehr die Meinung von anderen Hundehaltern interessieren.    Zu mir Ich bin 30 Jahre und lebe alleine in einer ca. 90 qm Mietwohnung. Ich habe einen sehr großen Balkon und den kleinen Garten kann ich auch nutzen.  Mein Vermieter ist mi

      in Der erste Hund

    • Meinung über Rasse

      Hallo zusammen,   ich habe vor für einige Zeit einen Hund in Pflege bei mir aufzunehmen. Ich versuche seit einiger Zeit einschätzen zu können um welche Rasse es sich bei dem süßen wohl handeln könnte. er ist ca vier Monate alt und ganz sicher ein mischling, die Frage ist nur, was wird wohl vertreten sein. natürlich habe ich ne Vermutung würd aber gern andere Meinungen hören. was denkt ihr? :) Danke im Voraus 

      in Mischlingshunde

    • Euer Hund und Kinder?!?

      Erzählt doch mal wie Euer Hund mit Kindern umgeht und zurechtkommt.   Das frage ich, weil meine beiden ACDs Kinder einfach großartig fanden und finden, während mein Border Collie sie eher als Plage ansah, und ihnen weitestgehend aus dem Weg ging.   Spock klettert in dieser Woche einmal in das Auto einer entfernten Bekannten, die auf dem Parkplatz gerade ihren Hund in den Kofferraum lud und die Fahrertür offen gelassen hatte, nur um kurz die dreijährig

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.