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Hundeforum Der Hund
Jemmily

Iriskolobom beim Welpen

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Du kannst dich aber auch (ohne Hund) jederzeit bei einem der DOK-Ärzte informieren, dafür sind sie da! Von was für einem Tierarzt wurde die Untersuchung gemacht oder wer hat festgestellt? Liegen Dir Untersuchungsanlagen der Elterntiere schriftlich vor?

Hier mal der Link zur DOK-Seite

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@ Wolfshunde Hern

war das an mich gerichtet? bin mir gerade nicht ganz sicher.

Unterlagen über die Elterntiere hab ich nicht, denn er kommt aus einer

Animal Hording Stelle, ist dort auch geboren worden.....da gab keinerlei Papiere.

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nein, war an den Thread-Ersteller gedacht ;-)

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ups...sorry :(

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Du kannst dich aber auch (ohne Hund) jederzeit bei einem der DOK-Ärzte informieren, dafür sind sie da! der Elterntiere schriftlich vor?

Bekommt man da auch Auskunft, wenn man weder Besitzer/Eigentümer noch Züchter ist??

Das kann ich mir nicht ganz vorstellen.

Die TE ist weder das eine noch das andere.

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Mail ist raus :)

habe Frau Dr. Müller angemailt mit der Bitte, uns/mir den Unterschied des Gen-Defektes kurz zu erklären.

Sprich: Unterschied zwischen Iriskolobom und Uvea Kolobom. Und ob IK das Anfangsstadium von UK ist.

Danke Uli, ich bin gespannt. Habe meiner DOK-TÄ gleichzeitig auch eine Email geschrieben.

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Soo ich bin auch wieder da ;) Nee ich bin weder Züchterin noch Besitzerin des Welpen oder einer der betroffenen Hunde. Ich kenn und habe von beiden Hunden das Pedigree und die Untersuchungsergebnisse...die stehen halt im Internet bzw von der Hündin, die die Welpen bekommen hat weiß ich die Sachen von der Besitzerin/Züchterin die ja ne Freundin von mir ist. Ich kenn auch den Tierarzt nicht der die Augenuntersuchung jetzt im Welpenalter gemacht hat. Ich werde die Seite mal an meine Freundin weiterleiten. Ich habe mit ihr auch jetzt nochma gesprochen zwecks Bluttest was diesen Gendefekt angeht.

@Jasperxy: nee nicht schlimm nutz den Tread ;)

@Uli: das is super dann wissen wir hoffentlich bald mehr und es ist nicht mehr so unklar was das ganze bedeutet

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Guten Morgen,

Sina und ich habe jeder bei seiner DOK-TÄ angefragt.

Ich zitiere mit meinen Worten die Antwort von Frau Dr. Müller.

Ein Kolombo ist grundsätzlich ein Loch. Die Iris gehört zur Uvea. Die Uvea ist die Traubenhaut/Aderhaut, die die mittlere Augenhaut des Auges auskleidet.

Die äußere Augenhaut ist die Sklera oder Lederhaut, die in die Hornhaut übergeht. Die innere Schicht ist die Netzhaut (Retina)

Das Auge entsteht ab dem 13. Trächtigkeitstag. Es formt sich aus einer Augengrube zur Augenblase, die sich eintülpt zum Augenbrecher. Der sich unten (bauchwärts) wiederum einstülpt.

Auf 6 Uhr (ist wie ein Ziffernblatt zu sehen) entsteht eine Spalte, deren Ende am 30. Trächtigkeitstag verschmezen. Verschmelzen sie sich nicht vollständig, entsteht ein Kolobom.

Ein Iriskolombom ist typischerweise bei 6 Uhr.

Ein Uvea-Kolombom (diese Spalte in den hinteren Augenabschnitten) ist äußerst selten.

Das Iriskolobom ist sicher eine erbliche Augenerkrankung. Diese wird im DOK-Bogen unter Punt 7. mit erfasst.

Es gibt keinen Gentest für Iriskolombom.

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Hallo,

dies ist nun mein erster Beitrag und ich habe mich wegen diesem Thread speziell angemeldet, weil ich wirklich erschüttert bin, mit was für Hardlinern und Halbwissenden man hier umgehen muss.

Es gibt bei den Aussies ein kompetentes, genetisches Institut, was sich mit solchen Sachen beschäftigt und ein Iriskolobom ist kein Uvea K. und kann auch keins werden, zumindest wurde noch nie und an keiner Stelle in fachkundiger Literatur darauf hingewiesen und auch meine DOK-Ärztin hat mir (und ich bin selbst betroffen, habe es selbst entdeckt und sofort angerufen) nichts über irgendwelche Spätfolgen von Iriskolobomen gesagt oder mir geschweige denn geraten (und ich bin ein sehr transparenter und verantwortungsbewusster Züchter und habe danach gefragt!) irgendwelche besonderen Verträge zu machen oder meine Hündin (mit perfekten, jährlich untersuchten Augen) aus der Zucht zu nehmen! Beide Elterntiere des Wurfes sind zudem CEA-GEN(!!)getestet und clear also weder Träger noch sonst irgendetwas! Den Zusammenhang mit der CEA an dieser Stelle herzustellen, wenn es sich um Iriskolobom handelt ist wieder typisch für gefährliches Halbwissen! Im Gegenteil solche Beiträge veranlassen Familien dazu eben keinen solchen Hund aufzunehmen, weil ja krank gezüchtet wurde... hallo? Ich mache alle (!) wichtigen und auch einige unwichtige (GEN-)Tests bei allen Hunden und suche sorgfältig nach der Verpaarung und auch dann kommt es vor! Ja auch Kieferfehlstellungen (trotz Freiheit der ganzen Linie) kommen vor und OCD bei frei getesteten Hunden aus Verpaarungen, wo auch die Linien i.O. sind. Wie viele Menschen machen denn Babies ohne sich auf alles Mögliche testen zu lassen oder trotz des Risikos, um das sie wissen. Natürlich hinkt der Vergleich etwas, aber wieso soll denn ein Züchter, ein Gott sein, der alles kontrollieren kann? Ich gebe mir klar die Schuld, auch wenn mich keine trifft, was auch meine DOK-Ärztin sagte : "Sie können da nichts dafür" Der Erbgang ist nicht geklärt und ist vielleicht sogar polygen und dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass so etwas überhaupt jemals wieder vorkommt! Es gibt keinen Test auf Iriskolobom und deswegen sind gesunde Hunde auch nicht von der Zucht auszuschließen, weil der Erbgang nicht geklärt ist! Wenn sehr viele Welpen in einem Wurf krank sind oder eben Elterntiere, dann ist es logisch diese Hunde raus zu nehmen oder gar nicht erst einzusetzen sind und auch nur diese Fakten werden von den Instituten (nicht den Verbänden) publiziert! Der Rüde zum Beispiel hatte vorher noch keinen Fall davon... So nun habe ich mir ein bisschen Luft gemacht und bin trotzdem sehr interessiert, was die anderen DOKs dazu gemailt haben, wobei ja schon in Ulis Mail der DOK-Ärztin einiges rauszulesen ist, was ihr hoffentlich selber die Augen geöffnet hat. Und

@Xeron eine Frage, die ich mir stelle: Ist dein Hund in irgendeiner Weise weiß überzeichnet? Weißes Ohr? Ziemlich große weiße Schwanzspitze? Überhaupt viel weiß am Kragen oder Bauch? Waren die Wurfgeschister "fehlgezeichnet", also hatten sie überdurchschnittlich viel weiß? Kennst du das Pedigree ziemlich weit? Gab es MerlexMerle Verpaarungen in den Linien? Meine Theorie ist, dass Irisk. mit Weißüberzeichnung (kann auch verdeckt - Weißträger sein, der Hund trägt einen hohen Weißfaktor) zusammenhängen und nicht wie oft beschrieben an das Merle Gen gekoppelt sind. Xeron kannst du vielleicht bitte mal ein Foto machen, dass ich den "Schweregrad" sehen kann? Habt ihr Einschränkungen im Sport oder Alltag? Herzliche Grüße an alle!

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DOK-Ärztin hat mir (und ich bin selbst betroffen, habe es selbst entdeckt und sofort angerufen) nichts über irgendwelche Spätfolgen von Iriskolobomen gesagt oder mir geschweige denn geraten (und ich bin ein sehr transparenter und verantwortungsbewusster Züchter und habe danach gefragt!)

Guten Morgen,

bist du die Züchterin des Welpen der TE?

Und - "Augen öffnen" muss man mir nicht :)

Ich unterlag einer Fehlinormation was das Iriskolombom anging. Man sollte halt nicht immer dem www glauben :Oo:D

Da es mir jeodch wichtig ist, züchterisch auf gesunde Hunde zu achten (egal in welcher Form!), da ich selber unterm FCI züchten möchte, habe ich von meiner Seite aus die TÄ angemailt und ihre Antwort rein gestellt.

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