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Hundeforum Der Hund
Witchi

Verm x (gegen Wurmbefall), Erfahrungen?

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Originalbeitrag

@Witchi:

Es hat überhaupt niemand bestritten, dass es Sinn macht, durch eine entsprechende Fütterung ein Wurmwidriges Millieu zu schaffen (wobei neben der Ernährung noch viele anderen Elemente eine Rolle spielen, wie z.B. Streß, ansdere, evt. chronische Erkrankungen, Alter.....)

Nur geht es mir einfach absolut gegen den Strich, wenn jemand Wurmkuren als "Chemiebomben" verteufelt, behauptet, sie würden das Immunsystem belasten (ohne dafür irgendwelche wissenschaftlich fundierte Belege zu erbringen, auf einen wissenschftlich fundierten Link hin behauptet, es würde seine These der Giftigkeit ja bestätigen, dass bei einer mehr als 20fachen Überdosierung eine Toxidität besteht und jemanden, der seinen Hund 1 mal jährlich entwurmt, vorwirft, er (sie) würde seinen (ihren) Hund vergiften!

Und dann als "Beweis" mit der immer wieder gerne herangezogenen "freien Natur" aufführen, in der die Jungtier-Sterblichkeit aber ganz sicher um ein vielfaches höher ist als bei Haushunden, was unter anderem auch in Parasitosen begründet ist.

Soviel zu Thesen und nicht bewiesenen Sachen :Oo

Ich kenne da andere Beiträge.

Wäre also nett, wenn auch du Beweise dafür lieferst bzw. Studien, Links etc.

Andere dafür verteufeln nicht ihre Ausfassungen, die Jahre funktionieren, zu beweisen, aber selbst seine Meinung nicht beweisen zu können und Impfstrategien vorbringen, die mal vor 40 Jahren "In" waren, wo es nur Totimpfstoffe gab und nicht mit Lebensimpfstoffen geimpft wurde.

Wenn eine Wurmkur eine Toxische Wirkung hat bei hoher Dosis, kann mir doch keinen weismachen, dass es dann gesund und unschädlich ist. :Oo

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Und, fütterst Du Knoblauch?

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00056694.01?inhalt_c.htm

Wie Du siehst, empfiehlst Du selber ein Gift!

Ach, und der Unterschied zwischen Tot- und Lebendimpfstoffen wurde auch zu meiner Zeit an der Uni schon gelehrt ;)

Und verteufeln tust ganz alleine Du hier Dinge. Dinge, von denen Du nichts verstehst!

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Eine kleine Geschichte ,bitte lesen!!

Wir haben Kot abgegeben beide negativ dann fing der Grosse an zu husten.Der(gradumsEck sehrnett)TA hat ihn mitb allem möglichen behandelt am Ende auch AB wirklich besser wurde es aber nicht. Wir dann muss die TK her der Arzt er hat bestimmt Lungenwürmer da wir schon ziemlich in Sorge waren bekam er das erstemal eine "härtere" Wurmkur und wir sammelten brav über Tage wieder den Kot.Die Probe war wieder negativ nach ca 1 Woche nochmal nichts auch keine Giardien gefunden er hustete aber noch.Der Tierarzt war sich aber immer noch sicher darauf bekam er 10Tage die "spezielle" Wurmkur.Danach war alles wieder ok er fidel und munter.

Soviel zum Thema "Kotproben".

Wenn ich meine Hunde mit Besprechen,Kräuter und Kügelchen wirklich helfen könnte tät ich es.

Ich bin es auch leid immer im Verdacht des langsamen Vergiftens zu stehen.

lg Bj

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Und wie sollen Lungenwürmer im Kot nachgewiesen werden?

Ich dachte immer Lungenwürmer sind dann eben auch nur in der Lunge?

Es wir immer auf beiden Seiten Extremfälle geben.

Tiere, die gestorben sind,weil man gezögert hat mit dem Einsatz von Chemie und Tiere, die gestorben sind, weil man es übertrieben hat/falsche Diagnosen stellte/Mittel falsch einsetzte.. was weiß ich.

Letztlich muss es doch jeder selbst entscheiden.

Ich für mich halte es so, dass meine Tiere nicht von schulmedizinischen Medikamenten fernhalte und sie natürlich auch damit behandeln lasse, wenn die Notwendigkeit besteht.

Aber ich lasse mir auch keinen Bären mehr aufbinden und hinterfrage, wenn z.B. meinem Hund einfach mal so auf Verdacht für 10 Tage Antibiotika verschrieben werden.

Die gesunde Mischung machts.

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Ich behandel oft gar nicht mich, die Kinder, die Hunde meistens reicht ja Zeit Schlaf usw. zum wieder Gesundwerden.

Ist es dann aber ,aus meiner Sicht,doch nötig lass ich mich ungern als unterbelichtetes Opfer der Pharmaindustrie hinstellen.

lg Bj

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Alles mögliche ist in hoher Dosis giftig. Bananen und Ananas zum Beispiel auch. Oder Knoblauch für Hunde. Oder verschiedenste Kräuter mit ätherischen Ölen...warum sterben wir daran nicht? Weil kein normaler Mensch darauf kommt, solche Mengen zu essen (bzw bei hochgiftigen Pflanzen, die überhaupt zu essen).

Und was Würmer lähmt, ist Gift für Würmer, wie soll das denn sonst gehen? Ob es dann auch für den Organismus des Wirtes giftig ist, ist eine andere Frage...deswegen gibts ja ausgeklügelte chemische Stoffe gegen Würmer, Insekten, Bakterien etc, die nur auf die Zieltiergruppe wirken, nicht auf den Wirt (oder zumindest viel schwächer).

Ich kenne ja zufällig so ein paar Wildtierforscher...und ja, hier sterben die Füchse an Würmern, an Räude und ähnlichem netten Zeugs.

Sehr richtig, ein Parasit will normalerweise seinen Wirt nicht umbringen, er will sich ja verbreiten (sonst wäre er Parasitoid, *klugscheißmodus aus*). Trotzdem schadet der Parasit dem Wirt oft, wenn es irgendwie zu einem Ungleichgewicht kommt. Und selbst wenn der Hund subklinisch Parasiten hat (also kleine Mengen, keine Symptome), dann verbreitet er die mit jedem Häufchen lustig weiter...zur Freude weniger immunstarker Individuen (alte Hunde, Welpen etc pp).

Eine Studie über das Alter von Wölfen in freier Wildbahn fände ich interessant...mussich nachher mal suchen.

Edit: Ich bin ein absoluter Fan von Heilpflanzen und spiele hin und wieder mit dem Gedanken, eine THP-Ausbildung Richtung Phytotherapie oder so zu machen...soviel dazu :D

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Wenn es denn mal nötig ist.

Dagegen sage ich (für meinen Teil) ja auch überhaupt nichts :)

Gebe meinen Tiere ja auch schulmedizinische Medis, wenn es "denn sein muss".

Aber ich glaube da ist die Grenze halt einfach bei jedem anders gesetzt.

Ich habe viele TÄ durch und ich finde es überhaupt nicht seltsam, wenn man da einfach mal kritisch nachfragt- ist ja schließlich mein Tier für das ich als Mensch sprechen muss.

Wenn ich dann merke, dass der Tierarzt vielleicht nur teure Untersuchungen oder Medikamente verkaufen will oder mit Kanonen auf Spatzen schießt, dann suche ich mir als mündiger Mensch eine zweite Meinung und nehme nicht alles dankend an, nur weil der Tierarzt einen weißen Kittel trägt.

(Und nein, damit möchte ich niemandem hier unterstellen, er würde blauäugig alles absegnen und unmündig sein, weil er dem Hund mal Chemie gibt. Ich will lediglich meinen Standpunkt verdeutlichen).

Ich bin dennoch der Meinung, dass es durchaus Ärzte gibt, die leider Gottes irgendwie "Opfer der Pharmaindustrie" sind... sei es aus Unwissenheit oder aus finanziellen Gründen.

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Wenn es denn mal nötig ist.

Dagegen sage ich (für meinen Teil) ja auch überhaupt nichts :)

Gebe meinen Tiere ja auch schulmedizinische Medis, wenn es "denn sein muss".

Aber ich glaube da ist die Grenze halt einfach bei jedem anders gesetzt.

Ich habe viele TÄ durch und ich finde es überhaupt nicht seltsam, wenn man da einfach mal kritisch nachfragt- ist ja schließlich mein Tier für das ich als Mensch sprechen muss.

Wenn ich dann merke, dass der Tierarzt vielleicht nur teure Untersuchungen oder Medikamente verkaufen will oder mit Kanonen auf Spatzen schießt, dann suche ich mir als mündiger Mensch eine zweite Meinung und nehme nicht alles dankend an, nur weil der Tierarzt einen weißen Kittel trägt.

(Und nein, damit möchte ich niemandem hier unterstellen, er würde blauäugig alles absegnen und unmündig sein, weil er dem Hund mal Chemie gibt. Ich will lediglich meinen Standpunkt verdeutlichen).

Ich bin dennoch der Meinung, dass es durchaus Ärzte gibt, die leider Gottes irgendwie "Opfer der Pharmaindustrie" sind... sei es aus Unwissenheit oder aus finanziellen Gründen.

Genau dies Meinung vertrete ich auch und die sollte man auch äußern können :Oo

Skita ich habe ja nicht gegen dich als Tierarzt, aber genau mit Tierärzten habe ich eben bzw. meine Eltern schon verdammt schlechte Erfahrung gemacht. Man wird dann mißtrauig und zweifelt viel an, informiert sich auch über andere Dinge.

Ich gehe doch auch zum Arzt und lass meinen Hund medizinisch betreuen, wenn es sein muß, aber ich passe nun sehr auf.

Grund, um nur ein paar Beispiele zu nennen:

Wenn du zum Arzt gehst um deinen Hund impfen zu lassen, verlangst extra nur die Impfung SHP und dann impft er. Du denkst toll, schaust dann in das Impfbuch und es steht die 7-fach Impfung drin. Du bist entgeistert, fragst nach und bekommst zur Antwort:

Machen wir immer so und ändern dies wegen Ihnen auch nicht - fertig. Rechnung und gut.

Du kannst nichts mehr tun, deinem Hund geht es danach 5 Tagen so übel, er kotzt, er frisst nicht und ist vollkommen apatisch.

Erst der Tierheilpraktiker hatte dann mit einer Entgiftung Erfolg.

Einen anderen Hund haben wir ja aus so einem Grund auch verloren, auch da wollte der Tierarzt dann nur die Rechnung bezahlt haben, kein Bedauern und die Aussage, so etwas kann passieren.

Oder du gehst zum Arzt weil dein Hund sich eine Glasscherbe eingetreten hat und du nicht sicher bist, ob es vielleicht genäht werden soll.

Es ist nicht entzündet, du hast bereits gut desinfiziert und verbunden.

Der Arzt schaut drauf und meint er müsse es erweitern, damit er einen größeren Wundrand hat, dann nähen und dann für 7 Tage Antibiotika. Du zweifelst dann nun doch, weil so schlimm sieht es ja gar nicht aus.

Also zahlst du nur die Untersuchung, sagst nein zur OP und gehst zu einem anderen Tierarzt. Der schaut, lächelt und sagt, ach ist in zwei Tagen schon vergessen. Gut weiter sauber halten, muss nicht genäht werden und will für´s Drüberschauen noch nicht einmal Geld.

Oder du willst bei deinem Tierarzt eine Kotuntersuchung machen lassen. Er meint so einen Quatsch macht er nicht, ich solle mich an ein freies Labor wenden. Hier gibt es Wurmkuren alle drei Monate - fertig.

Dann erzählt dir dein Arzt wie gefährlich doch rohe Knochen sind und rohes Fleisch überhaupt. Wieviel schlimme Bakterien und Keime darin sind und welch böse Krankheiten dadurch kommen. Du bekommst schon Angst und fragst, was er denn empfehlen würde.

Er holt einen Sack Royal Canin und meint, man könne es direkt bei ihm kaufen. Etwas besseres gibt es nicht für den Hund. Ok?

Könnte hier noch mehr schreiben und es war nicht etwa der selbe Tierarzt, wir haben einige Praxen durchwandert.

Jetzt haben wir einen Tierarzt, der auch Heilpraktiker ist. Er kombiniert klassische Schulmedizin mit der Heilpraxis. Hier fühle ich mich ehrlich beraten und betreut.

Bei Impfen liest er mit mir gemeinsam die Herstellerangaben durch, damit auch ich als Kunde nachvollziehen kann, warum was wie usw. ist. Er wird nie chemische Wurmkuren geben, wenn eine Kotuntersuchung negativ ausfällt. Er meint ein geringer Befall, der dann in dem Moment wohl im Kot auch mal nicht nachgewiesen werden könne, würde dem Hund nicht schädigen.

Sonst gibt er Tips zur alternativen Parasitenvorbeugung, eben mit besagten Kräutern usw.

Nur bei eingeschleppten Parasiten aus dem Ausland wie Giardien ist er schon mal mit der "Chemiekeule" hinterher, wenn sie nicht so wegzubekommen sind. Die nehmen halt immer mehr zu, weil immer mehr Hunde aus dem Auslandstierschutz hier einfliegen.

Auch davor sollte man die Augen nicht verschließen.

Wie gesagt ist mein Standpunkt, der meines Arztes, auch der von noch anderen Tierärzten, die zum Glück langsam auch umdenken.

Ich muß hier in der Alterpflege auch jährlich zu einer Weiterbildung, es kommen immer wieder neue Erkenntnisse. Viele bleiben aber auf einem Stand stehen, kennen nur schwarz und weiß.

Warum so viele Krankheiten bei Hunden auftreten, die mit den Entgiftungsorganen zusammenhängen, möchte man immer gern auf die ach so schlimmen Umweltbedingungen abwälzen, auf Autoabgase oder das Ozonloch usw.

Warum aber im Knochenmark von krebskranken Hunden Schadstoffe nachgewiesen wurden , die an Knochenkrebs z.B. an der Hinterbeinen erkrankten, z.B. Quecksilberverbindungen und Formaldehyd, kann man dann wohl doch nicht mit der Luft abtun. Genau diese Verbindungen sind nun mal in den Impfstoffen.

Warum in erkranktem Nierengewebe z.B. Praziquantel, Nervengifte oder BHT gefunden wurde, kann sicher hier auch jeder mit der Luft erklären usw. Nur seltsam das die Stoffe in Wurmkuren oder SpotOns oder in Futtermitteln sind.

Schon klar :Oo

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Hast du Nachweise/Artikel zu den Giftstoffen in Knochenmark/Niere?

Formaldehyd ist in jeder normalen Zelle als Stoffwechsel-Zwischenprodukt zu finden, bei Quecksilber gibt es ebenfalls häufig Einnahme über die Umwelt.

Interessant wäre, wie lange nach der Gabe man sowas im Gewebe findet...und in welchen Mengen.

BHT ist sogar für den menschlichen Verzehr zugelassen (was natürlich nicht heißt, dass es gesund ist...)

Praziquantel wird schnell verstoffwechselt und hat eine geringe Halbwertszeit...

Wie gesagt, ich bin absolut kein Verfechter des ständigen "Chemie"-Einsatzes...aber dieses "Halbwissen" regt mich einfach auf. Irgendwie gibts dann immer nur ein ganz oder garnicht und kein Abwägen von Risiken und Nutzen...

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Ich weiß ja nicht aber wenn ich so einen Tierarzt hätte würde ich den schleunigst wechseln.

Mein Tierarzt hat mich über alles aufgeklärt, hat im Impfbuch alles gescheit eingetragen ( Tollwut erst in 3 Jahren , Lepto, SHP und Pi in einem Jahr), er hat mir auch nicht gesagt das ich entwurmen muss, das wollte ich selbst. Er hat meine Hündingenausten angeschaut. Er kennt sie auch schon von der 4 Lebenswoche an. Ich werd auch weiterhin zu ihm fahren, auch wenn ich bald in Bremen wohne - langer Weg aber für qualität macht man das. Hab hier in Verden nur einen Tierarzt für akute Notfälle(Hund angefahren etc.).

Nurmal so zu deinem Satz am anfang das der Tierarzt einfach macht ;)

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