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Hundeforum Der Hund
Witchi

Verm x (gegen Wurmbefall), Erfahrungen?

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen,

eine interessante Diskussion!

Da Parasitologie nun nicht gerade mein erklärtes Steckenpferd ist, möchte ich mich da gern einklinken; ich habe da noch so die ein oder andere Verständnisfrage.

Ich lasse zunächst mal die Auswirkungen eines Wurmbefalls sowie der chemischen Entwurmung außen vor und fange mal an der Stelle an, wo Eva Adam den Apfel hin hält:

Originalbeitrag

Wenn der Hund ein intaktes Immunsystem hat, kommt es gar nicht erst zu einer Verwurmung!

Originalbeitrag

Nun ist das Immunsystem aber angegriffen, die körpereigene Abwehr greift nicht und der Hund verwurmt nun erst recht.

Frage 1:Verstehe ich das richtig: Ein gesunder Hund wird erst gar nicht von Würmern befallen?

Wo ich jetzt auch grad etwas auf dem Schlauch des Verständnisses stehe:

Originalbeitrag

Hehe der war gut ;)

Warum glaubst du braucht man Gartenzwerge, Klopapier mit Motiv, Zigaretten, Snaps und Wackeldackel?

Weil man sie braucht und sie wichtig sind? ;)

... Man sollte im Leben aber mal ein paar Dinge anzweifeln und den Sinn und Nutzen selbst erforschen ... Man wird dann wesentlich vorsichtiger und glaubt nicht mehr alles, was manch Arzt oder selbsternannter Fachmann dir sagt. ...

Wilde Tiere bekommen auch keine Wurmkuren und sind bisher auch noch nicht ausgestorben.

Da gibt es sicher auch schwache und kranke Tiere, die damit zu kämpfen haben.

Originalbeitrag

Parasiten gibt es seit ewigen Zeiten und kein Parasit hat einen Nutzen davon den Wirt zu töten oder so zu schwächen, dass er schwer erkrankt. Er lebt ja von seinem Wirt.

Okay, ob es nun so fachmännisch ist, die Dekoration von Haus und Garten mit der Gesundheitsvorsorge seines Hundes zu vergleichen, sei an dieser Stelle mal dahin gestellt. Kommen wir aber zu meiner

Frage 2:

Warum befallen deiner Ansicht nach Parasiten ihren Wirt?

Welchen Lebenszweck hat deinem Verständnis nach ein Parasit im Kreislauf der Natur?

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Ein Hund mit einem gesunden Immunsystem machen Parasiten nichts aus!

Sicher wird es auch einen Befall geben, aber der Hund oder das Tier allgemein wird damit fertig.

Dies ist meine Auffassung und nicht nur meine ;)

Skita schrieb ja auch, dass das Immunsystem den Parasiten bereits bei seiner Wanderung durch den Körper "killt" und nur die Parasiten dann durch die Wurmkur erreicht werden, die später evtl. noch im Darm landen.

Macht für mich Sinn.

Verwurmung ist für mich ein solcher Befall, der Schaden beim Wirt anrichten kann. Dies wird bei einem gesunden Tier mit starken Immunsystem nicht auftreten.

So meine Beurteilung mit normalen Verstand. Bin ja kein Tierarzt.

Ein Parasit lebt von seinem Wirt, also erst einmal ein Schmarotzer ohne Sinn und Nutzen für seinen Wirt, wenn man so nachdenkt.

Für mich gibt es aber für fast alles, was die Natur hervorbringt einen Grund.

Deshalb finde ich den letzten Link den ich gesetzt habe ganz gut.

Da wird ja auch der Zusammenhang von Parasiten und Allergien beim Menschen ganz gut beschrieben.

Dies ist sicher beim Hund auch recht sinnvoll.

Nur wir Menschen meinen mit übertriebener Hygiene und Vernichten von allem was kräucht und fleucht den richtigen Weg zu gehen.

Die Allergien beim Menschen sind ja auch erst so angestiegen, seit dem immer mehr Desinfektionsmittel auf dem Markt sind.

Es wurde ja auch erst kürzlich eine Studie angekündigt, wo auch der Zusammenhang mit den ganzen Krebserkrankungen beim Hund erkundet wurde.

Da geht man davon aus, dass durch jährliches Impfen, Wurmkuren und SpotOns Mastzelletumore auftreten. Im Knochenmark wurden wohl Quecksilberverbindungen, Nervengifte und Praziquantel nachgewiesen, was wohl genau in den Sachen vorkommt.

Nichts geschieht ohne Grund und wir Menschen sind nicht allwissend, meinen es aber zu sein.

Wir greifen in natürliche Prozesse ein, weil man annimmt es wäre richtig.

Irgendwann kommen dann doch wieder Studien dazu, wo all das revidiert wird.

Siehe das Colesterin in Eiern oder andere Sachen, die erst schlecht waren und nun auf einmal doch nicht mehr.

Warten wir mal ab, was all die Hundehalter in ein paar Jahren sagen, wenn die Hunde älter sind und ob sie dann immer noch der Auffassung sind, alles richtig gemacht zu haben.

Wie gesagt alles nur meine Meinung, die ich mit meinem beschränktem Verstand ganz sinnvoll erachte.

Noch Nachtrag:

Habe mich auch mal auf so einigen Homepageseiten hier umgesehen.

Skita hat ja auch tolle Hunde und die werden sicher auch regelmäßig entwurmt, geimpft usw.

Auch sie hat einen Hund durch Krebs und Nierenversagen verloren. Wer kann sagen, ob es nicht wie in der Studie ein Grund dafür war?

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ich kann den Gedankengang schon auch nachvollziehen... aber was machst du, wenn du tatsaechliche einen dramatisch hohen Befall hast? Meine Epileppy aber Happy Huendin hat im Moment nicht wirklich eine gute Immunabwehr... bei allem, was an Erregern so vorbei kommt schreit sie laut Hier... :Oo

wenn sie jetzt wirklich starken Befall haette, was mache ich dann? weil egal was ich an Immunstaerkenden Dingen fuettere und verabreiche, der starke Wurmbefall schaedigt ja das Immunsystem immer weiter!

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ich kann den Gedankengang schon auch nachvollziehen... aber was machst du, wenn du tatsaechliche einen dramatisch hohen Befall hast? Meine Epileppy aber Happy Huendin hat im Moment nicht wirklich eine gute Immunabwehr... bei allem, was an Erregern so vorbei kommt schreit sie laut Hier... :Oo

wenn sie jetzt wirklich starken Befall haette, was mache ich dann? weil egal was ich an Immunstaerkenden Dingen fuettere und verabreiche, der starke Wurmbefall schaedigt ja das Immunsystem immer weiter!

Hatten wir bisher noch nicht, zum Glück.

Würde dann aber wie unsere Bekannten auf die Kräuter-Gemüsemischung ausweichen.

Durch die Kräuter, Knobi und Möhren oder so, werden wohl die Würmer im Darm auch betäubt und können somit ausgeschieden werden. Müßte man sich dann damit genau beschäftigen, also mit der Wirkung der Kräuter.

Die Bekannten hatten früher wohl öfters mal Würmer in den Kotproben, seit sie roh füttern gar nicht mehr.

Gibt da sicher auch noch einen Zusmamenhang.

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Also nutzt Du dann die gleichen "Gifte" wie in den chemischen Mitteln, nur in unbekannter Menge?

Grübel

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Also mal wirklich: Ein Hund mit einem gesunden Darm übersteht auch ne Wurmkur. Ist der Darm nicht ganz so fit (kommt vielleicht mal vor), kann man nach einer Wurmkur ne Darmkur machen (nenn ich jetzt mal so).

Immer noch besser, als das arme Viech verwurmt zu lassen. Oder seinen Hund zum Versuchstier zu dekratieren (wer weiss, was da alles in das Tier an Naturgiften reingehauen wird). Vor allem, weil ich es auch Rücksichtslos finde, verseuchten Kot zu verteilen und andere Tiere sich "anstecken".

Ach ja, und das ein Tier an etwas wie Nierenversagen stirbt (irgendwo habe ich den schlauen Spruch gelesen "Ein Hund stirbt nicht einfach so, es gibt immer einen Grund." Eigentlich logisch, aber das ist ja nicht das Thema) hat nichts damit zu tun, das der Hund entwurmt wurde. So ist der Hund zumindest nicht an den Folgen der Verwurmung (Mangelerscheinungen) gestorben.

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Also nutzt Du dann die gleichen "Gifte" wie in den chemischen Mitteln, nur in unbekannter Menge?

Grübel

Seit wann sind in Möhren Gifte??? Oder in Basilikum?

He :???

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Seid wann bedeutet Wurmwidrig auch Wurmaustreibend? :???

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Also mal wirklich: Ein Hund mit einem gesunden Darm übersteht auch ne Wurmkur. Ist der Darm nicht ganz so fit (kommt vielleicht mal vor), kann man nach einer Wurmkur ne Darmkur machen (nenn ich jetzt mal so).

Immer noch besser, als das arme Viech verwurmt zu lassen. Oder seinen Hund zum Versuchstier zu dekratieren (wer weiss, was da alles in das Tier an Naturgiften reingehauen wird). Vor allem, weil ich es auch Rücksichtslos finde, verseuchten Kot zu verteilen und andere Tiere sich "anstecken".

Ach ja, und das ein Tier an etwas wie Nierenversagen stirbt (irgendwo habe ich den schlauen Spruch gelesen "Ein Hund stirbt nicht einfach so, es gibt immer einen Grund." Eigentlich logisch, aber das ist ja nicht das Thema) hat nichts damit zu tun, das der Hund entwurmt wurde. So ist der Hund zumindest nicht an den Folgen der Verwurmung (Mangelerscheinungen) gestorben.

Nein lies doch mal was in den Knochenmarksproben bei den krebskranken Hunden gefunden wurde.

Die Gifte aus Impfen, Wurmkuren und Spot!!

Naja, jeder muß dies für seinen Hund wohl selbst entscheiden, wie für sich ja auch ;)

Darüber will ich ja auch nicht schreiben oder diskutieren, sondern über die Sache an sich.

Ob jemand seinem Hund alles gibt, was es käuflich zu erwerben gibt, ist seine Sache.

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Mal davon abgesehen das das Obst und Gemüse sowie Kräuter nicht chemisch behandelt wurden geschweige denn Abgase und Co über sich ergehen lassen mußten :kaffee:

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