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Hundeforum Der Hund
Moonchild77

Sam unterwirft sich immer noch nicht

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Guten Morgen ihr Lieben,

ich bin´s schon wieder.... :kaffee:

muss mich einfach mal auskotzen....

Ihr habt mir ja schon oft zugehört, mir viele verschiedene Tips gegeben. Doch nun bin ich langsam echt am Verzweifeln. Es geht immer noch um die EINE Sache:

FEHLENDER RESPEKT !!!

Sam ist nun 18 Wochen alt, seit 10 Wochen also bei uns und ich hab es immer noch nicht auf die Reihe bekommen, mir Respekt zu verschaffen.

Ich habe es auf die harte, auf die weiche und auf die mittelharte bis mittelweiche Tour versucht, nichts fruchtet :wall: . Nichts beeindruckt ihn... egal ob ich ihn nach einem Schnapper zurück schubbse oder ihn im Nacken zu Boden drücke, ob ich ihn ruhig und souverän 100x auf seinen Platz schicke oder in den Kennel "sperre", ob ich ihn, wie die Hundeschule geraten hat auf die Seite lege und so lange festhalte, bis er "aufgibt" ^^

Egal was ich mache, er wehrt sich mit Hand und Fuß, er wird immer wilder und schnappt immer heftiger. Ich baue mich vor ihm auf, ich hab geknurrt, gezischt und ignoriert, ich hab immer Ruhe bewahrt und hinter dem gestanden, was ich gemacht habe.... mit welchem Ergebnis???

Genau, nix beeindruckt den gnädigen Herrn... und das als WELPE!!! :motz:

Sam ist so ein gelehriger Kerl, er hat Spaß an den kleinen Übungen, die wir über den Tag verteilt machen (Unterordnung Sitz, Platz, kurzes Bleib), er geht nicht vor mir die Türen heraus sondern wartet, bis ich ihn freigebe, er läuft beim Gassigehen an der SL und orientiert sich an mir (es sei denn, wir kommen an einem frisch mit Gülle gedüngtem Feld vorbei :wall: ), er erarbeitet sich sein Futter über Dummy und Rückruf, er darf nicht auf´s Söfchen und auch nicht mit ins Bett. Im Umgang mit Hunden ist Sam sehr gut sozialisiert, da unterwirft er sich schnell und zeigt normales Verhalten.

Ich achte sehr darauf, dass er, aufgrund seines selbstbewussten Charakters nicht allzu betüddelt wird (mein Mann und die Kinder sind da sehr empfindlich, was treue Hundeaugen betrifft :Oo )... er bekommt nichts vom Tisch und und und... was ich sagen will: ich pass schon auf, dass Klein-Hulk nicht in den Glauben kommt, er sei hier der King... aber tut´s trotzdem :(

Wir laufen Gassi, aufeinmal überkommt es ihn und er fängt an, in die Leine zu beißen... ich ignoriere das, soll er doch, wenn es ihm Spaß macht und laufe unbeirrt weiter. Sam schnappt sich immer mehr von der Leine, Frauchen lässt die Leine fallen, sofern die Luft rein ist. Dann macht es aber wohl keinen Spaß mehr, also hüpfen wir mal am Frauchen hoch und schnappen in ihre Hand oder in den Arm... Frauchen kann nun nicht mehr ignorieren und schubbst mit Kscht weg, Hund rappelt sich auf und stürmt frech gleich wieder auf Frauchens Arm los, beißt schön in den Ärmel und reißt ein großes Loch rein... und genauso kann es noch 10x am Tag kommen, hin und wieder dann auch bei den Kindern und deren Hosenbeinen und er ist nur durch eines davon abzubringen: WASSERSPRITZPISTOLE!

Toll, Hund lässt ab, hört sofort mit dem Verhalten auf... aber habe ich dadurch Respekt und Unterwerfung erreicht??? NEGATIV!!!

Dann gibt es wieder Tage, in denen läuft alles wie geschmiert, oder Sam lässt sich durch meinen Auftritt doch von seinem Verhalten abbringen, aber wohl dann auch nur, weil etwas anderes, dass er just in dem Moment entdeckt oder hört, interessanter ist...

Eine liebe Forumslerin hier "begleitet" mich nun schon eine Weile und bestärkt mich in meinem Tun (danke Dir!!! :kuss: ) ... doch ganz ehrlich: ICH MAG NIMMER!!! Egal was ich mach, wir kommen in diesem einen Punkt nicht vorwärts. Und es ist alles so widersprüchlich. Er arbeitet gut mit, er ist relaxt und eine ausgeglichene Seele, aber er ist auch respektlos und frecher, als die Polizei erlaubt. Und er ist durch nichts zu beeindrucken...

Wenn ich ihn schubbse oder ihn auf den Boden drücke, hab ich eher den Eindruck, dass ihn das Angst macht, weil er dann die Ohren anlegt/hängen lässt. Er setzt sich vor mich hin, bellt mich mit hängenden Ohren an... das ist doch eher ein Zeichen für, um es jetzt mal übertrieben auszudrücken, "Angstaggression"??? Er schaut mich an, guggt aber weg, sobald sich unsere Blicke treffen.... aber wäre nicht spätetstens hier ein: Okey okey, ich geb auf! angebracht????

Hach ja, bei Martin Rütter, Cesar Millan, Holger Schüler und wie sie noch alle heißen mögen sieht das alles immer so einfach aus.... und bei einem 18 Wochen alten Welpen funktioniert nicht mal das, was einen beißwütigen Hund sofort in die Schranken weist .... :??? Wie sollen wir nur die Flegelphase und Pupertät überstehen .... :think:

danke Euch für´s "Zuhören" :kuss:

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Oje, das hört sich ja schlimm an.

Kann mir vorstellen, daß du verzweifelt bist.

Kann dir leider nicht helfen, da ich immer erwachsene Hunde hatte,

die immer "brav" waren!

Ich hoffe, jemand kann dir noch weiterhelfen!

Bis dahin :kuss:

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Hi,

schon mal daran gedacht, edir winen Hundetrainer empfehlen zu lassen. Anschauen, lesen, hören und nachmachen ist nicht jedermanns Sache. Ich brauchte damals jemand, der mit mir zusammen unterwegs ist und mich Schritt für Schritt anleitet. Also sagt: und jetzt mache das so, der Hund reagiert so aus dem und dem Grund ..... Hat mir sehr geholfen.

Kopf hoch!!!!

Gruß

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Ach ja, und der Trainer hat mich damals auch beruhigt, in dem er alles erklärte und mir fundiert sagen konnte: Das ist alles im grünen Bereich, völlig normal.

Gruß

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Ich schließ mich meiner Vorschreiberin an.

Such dir jemanden, der wirklich Ahnung hat und lass es dir ganz genau zeigen, wie man mit so einem Hund richtig umgeht.

Das was ich aus deinen Beiträge lese, ist, sorry, nur ein "Herumexperimentieren". Das verunsichert nicht nur den Hund, wie man an deinen Beiträgen ganz deutlich sieht.

Also such dir professionelle Hilfe!

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Hört sich an wie ein ganz normaler, junger Hund der keine Grenzen kennengelernt hat!

Und/oder nicht ausgelastet ist!

Auf den Boden drücken... schubsen.... Was soll das bringen ?!

Und warum soll er sich "unterwerfen" ? Was meinst du damit?

Wenn du ihn zurecht weist, soll er sich gleich ängstlich auf den Rücken drehen? Hhm...

Respekt von einem Hund bekommst du NUR durch konsequente Führung (aus Hundesicht) !

Wenn mein Hund damals solche "5 Minuten" hatte, unterbrach ich dies mit einem

"NEIN!"....

Allerdings habe ich ihn auch immer altersgemäß ausgelastet, nach dem Spazierengehen

wollte er immer nur schlafen ;)

Wirklich helfen kann ich dir da nicht, da ich bisher nie solche Probleme hatte,

und auch niemanden kenne, der mit einem Junghund überfordert war/ist!

Ich hoffe für dich, und vor allem für den Hund, das ihr viele hilfreiche Tips

bekommt!

LG

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Du gehst davon aus, dass eine Maßnahme deinerseits sofort "funktioniert".

Dem ist aber nicht so :) Nicht bei Kinder und erst recht nicht bei frechen Hundekindern.

Du hast sehr viel ausprobiert - selbstredend probiert Sam ebenfalls sehr viel aus.

Respekt verschafft man sich nicht durch "Maßnahmen", sondern durch Geduld und Konsequenz und Souveränität (dann ist es eigentlich vollkommen egal, wie man handelt.). Das bedeutet: Immer und immer wieder mit der von dir gewählten Methode auf das unerwünschte Verhalten eingehen.

Wenn man viel herumprobiert - dass das manchmal nötig ist, mag sein und steht auf einem anderen Blatt! - ist das ein deutliches Signal (an den Hund): man ist nicht souverän. Ist man nicht souverän, nutzt ein Hund das aus. Dann dauert es länger und der Hund wird auch neugierig. "Was macht sie nun wieder; was kommt jetzt neues; was passiert, wenn ich noch einen draufsetze?"

Du musst ihn nicht "unterwerfen" und von dem Tag an hast du nur noch den problemlosen Sam und der andere ist verschwunden. Das wird nie passieren. Sam wird vermutlich immer auch der austestende, der fordernde Sam bleiben - und die Pubertät wird das dahingehend ändern, dass er kreativer wird.

Was du tun kannst: Das, womit du dich wohl fühlst. Und nur das. Und das immer und mit der sichersten Einstellung, zu der du fähig bist.

Lies mal den Cesar Millan; nicht, um seine "Methoden" zu kopieren oder seine "Regeln" zu befolgen (vieles ist eh Mist), sondern um eine Ahnung davon zu bekommen, was das wichtigste ist: Die eigene Einstellung. Dann ist es nämlich völlig egal, wie du agierst.

Und der Hund wird dennoch nicht perfekt sein, aber du wirst trotzdem glücklich mit ihm sein.

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Sorry aber wenn ich deine Beiträge lese, dann geht mir die Hutschnur hoch....

Gib den Hund am Besten wieder ab.....bei Euch wird er SO nie ein glückliches Leben führen. Hoffe Du gehst mit Deinen Kindern anders um....

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Warum soll Dein Hund sich denn unterwerfen?

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Ja ,ich glaube schon,dass dein Hund "Angstagression" zeigt und zwar zu Recht!

Was willst du,dass er sich unterwirft?

Deshalb drückst du ihn zu Boden etc?

Was soll denn das???

Ich finde das hört sich nach einem völlig gestressten ,überforderten Hundebaby an,das viel zu viel rumgeschupst wird.

Wenn alles andere so gut klappt,warum versuchtst du es nicht auf der Schiene?

Kennt er ein Abbruchsignal?

Ist es gut aufgebaut?

Das Leine beissen,würde ich einfach unterbrechen,indem ich ihn an HB festhalte,bis er ruhig ist,runterfahren und anderweitig auslasten.

Ich bin echt gerade geschockt über deinen Umgang und deine Einstellung mit einem völlig normalen Welpen!

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