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Hundeforum Der Hund
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Zitternde Hinterbeine, eingeklemmter Schwanz, Probleme beim Laufen

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Ich verstehe Dich voll und ganz Ananas!!! Und drücke Dir weiterhin die Daumen, finde es auch beruhigend, dass bisher kein Anruf kam, fühle Dich also gedrückt!!

Da Joss mein Traum-und Wunschhund ist ( Traum deshalb, weil ich mir immer einen eigenen Hund erträumt habe ), steht er auch über vielen anderen Menschen. Natürlich - meine Kinder und mein Partner, meine Mutter stehen an 1. Stelle, ist aber auch schwer zu vergleichen... :)

Aber dann kommt Joss, uneingeschränkt und ohne wenn und aber!! Danke auch, dass Du verstehst, was ich damit rüberbringen wollte, was den vieldiskutierten Satz angeht :)

Und nochmal und als kleine Kompromissbereitschaft und Entspannungsladung, besonders für Dich, Diana+Fine und Berner Sammy: ich habe - zumindest anfangs - nicht Euch kritisiert, sondern die Verwendung des Satzes :) Aber mehr braucht auch nicht mehr, zumindest von eminer Seite, darauf eingegangen werden, Meinungsfreiheit ist und bleibt ein tolles Gut :)

Verusche, Dich wegen des Fressens nicht allzusehr zu sorgen, Ananas, ich weiß, das ist so schwer!! Gerade unter solchen Bedingungen braucht der Hund natürlich seine Nahrung und dementsprechend seine Nährstoffe, aber in der Hinsicht ist ein Hund ganz anders gestrickt als ein Mensch. Hunde können über einen längeren Zeitraum hinweg wirklich recht gut ohne Nahrung auskommen, hauptsache, sie trinken. Da er in der Klinik ist, haben die Ärzte die Möglichkeit, sollten sie Mangelerscheinungen entdecken, ihn künstlich zu ernähren und ihm Flüssigkeit zukommen zu lassen und alle Nährstoffe, die er braucht.

Ich weiß.... es ist schwer und keiner kann Dir Deine Sorgen nehmen, deshalb nochmal: ich drücke Dir / Euch die Daumen und wünsche Dir, dass alles gutgeht!

Fühle Dich über die relativ kurze Distanz von 13 km gedrückt :)

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Ananas,

ich kann mir vorstellen wie du dich fühlst und welche innere Not du hast. :knuddel

Als ich Blaze zu einer "normalen einfachen" Arthroskopie für 2 Tage in der Klinik abgeliefert hatte, habe ich auf der gesamten Rückfahrt geweint und bis er wieder abholbereit war immer wieder.

Aber auch ich durfte weder mit in den Krankenbereich, noch ihn nach der OP besuchen.

Sei stark für deinen Hund! Ich glaube daran, dass sich bei inniger Verbindung Gedanken und Gefühle übertragen.

Schicke deinem Hund Mut und strahle Zuversicht aus - auch wenn dir ganz jämmerlich zu Mute ist.

Falls er wirklich das Essen weiter verweigert, dann werden die ihm Infusionen geben.

Und wenn er wieder bei dir ist, bekommt er wieder alles so wie gewohnt, besonders deine Liebe!!! :knuddel

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Doch, ich verstehe Dich und Deine Ängste... Ich hatte auch so eine Hündin, bei der ich mir schwor, dass ich sie niemals alleine in der KLinik lasse, weil ich mir auch sicher gewesen wäre, dass sie sich dort aufgegeben hätte..... Sie musste einmal in ihrem Leben dableiben, mit 10 Monaten hatte sie eine Hirnhautentzündung. Nach dieser Nacht rief die Tierklinik an und meinte, wir sollen unseren Hund abholen, da sie so sehr trauert und Angst hat, dass sie so nicht gesund wird....

Ich hatte in den darauffolgenden Jahren immer Angst davor, dass sie noch einmal in einer Klinik bleiben müsste, ich wusste, wenn sie wirklich todkrank wäre, die KLinik ihre letzte Chance wäre, dass ich dann echt nicht wüsste, wie ich mich entscheiden sollte....Denn für mich war es auch der schlimmste Gedanken mir vorstellen zu müssen, dass meine Hündin alleine ist und vielleicht alleine sterben muss....

Sie wurde dann mit 8 Jahren wirklich sehr krank und die Hofheimer Klinik wollte sie zum durchchecken auch dabehalten, mein Mann hat sie mitgenommen... Wir haben woanders ohne KLinikaufenthalt eine Diagnose bekommen.....

Ich drücke Dir und Deinem Hund wirklich die Daumen, dass er sich nicht aufgibt und kämpft..... Wünsche Dir für die nächsten Tag ganz viel Kraft und dass es wirklich nur noch bergauf geht mit Deinem Wauzi!!

Fühl dich unbekannterweise mal gedrückt!! :kuss::kuss:

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Da bin ich grade mal 3 Tage weg vom (Forums-) Fenster und dann lese ich das. Soweit ist ja alles gut gelaufen, denn dein Hund ist in Hofheim gelandet (da hätte ich dich auch hingeschickt und nicht nach Giessen ;) )

Ich habe mit meiner Leila dasselbe durchexerziert. Sie wurde an einem Samstagabend operiert und es hieß, ich solle am nächsten Tag ab 18:00h anrufen, um nachzufragen wie es ihr geht. Sie müsse aber etwa eine Woche in der Klinik bleiben. Nun, bevor ich am Sonntag anrufen konnte, ging bereits gegen 17:00h das Telefon und man sagte, ich könne Leila jetzt abholen. :???

Der Grund: Leila hat sich nicht in sich zurückgezogen, war nicht depressiv oder apatisch.

Leila hat Rabatz gemacht!

Sie hat schlankweg durchgejault, Fressen und wohl auch Wasser verweigert und die ganze Klinik so terrorisiert, dass die sie einfach nur noch loswerden wollten. Man hat es zwar auch damit versucht, sie zu einer Mitarbeiterin zu legen aber das half nur kurzfristig.

Wir fuhren los und als wir in die Klinik kamen, kam ein Arzt von hinten mit Leila auf dem Arm. Er übergab mir den Hund mit den Worten: "Nehmen Sie Ihren Hund mit, das ist ja nicht auszuhalten".

Wir wurden eingehend beraten wie und was wir zu tun und zu lassen haben und bekamen Medis mit. Klar, man betonte, das sei eine absolute Ausnahme aber in Leilas Fall könne sie sich, bei dem Stress den sie habe, ja gar nicht regenerieren. Also versuche man es oberausnahmsweise mal mit dem Nachhausegeben. Dann konnten wir Leila zuhause betreuen. Das war einigermassen anstrengend - eben wie mit einem Kleinkind - aber es hat funktioniert.

Ich kann nicht einschätzen, ob dein Fall vielleicht schwerwiegender ist und es medizinisch nicht verantwortbar wäre, deinen Hund nachhause zu lassen. Vielleicht ist dem ja so. Und ich denke auch, dass die Hofheimer sehr wohl wissen, dass nicht jeder Besitzer in der Lage ist, einem frisch operierten Hund gerecht zu werden.

Andererseits ist ein depressiver Hund "angenehmer" als ein Terrorist und da behält man ihn halt in der Klinik. Das ist einfacher (und außerdem wird jeder Tag in Rechnung gestellt).

Wenn du meinst, du kannst deinem Hund die Betreuung geben, die er braucht, dann rede mit den Ärzten (bei uns war es der Dr. Rupp). Wenn sie dir aber ganz strikt abraten und dies wohl zu begründen wissen, solltest du das jedoch besser akzeptieren.

Wir drücken hier ganz feste!

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Hallo Flix, ich winke mal ganz aus der Nähe :)

Außerdem zu empfehlen ( aber nicht aus eigenen Erfahrungen, sondern auch auf Empfehlung hin ) ist Dr. Gernot Delfs aus Hofheim, falls Du Rücksprache halten willst, Ananas.

Vielleicht ist ja einer der beiden ( Dr. Rupp oder Dr. Delfs ) Dein Arzt, und fragen kann man immer, eine Lösung wird sich schon finden!

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@ Ananas: Gibt es was Neues? Wie geht es deinem Hund?

@ Joss: Na, dann winke ich mal zurück. Wie nah ist denn deine Nähe? Evtl. in Gemeinsamgassigeh-Reichweite?

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Und nochmal und als kleine Kompromissbereitschaft und Entspannungsladung, besonders für Dich, Diana+Fine und Berner Sammy

Hab ich was verpasst?? :think:

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Das tut mir schrecklich leid für Dich und Deinen Hund,

und ich kann verstehen, dass Du unbedingt bei ihm sein willst.

Aber bedenke bitte auch, dass er vor allem Ruhe braucht, es war eine schwere OP.

Die hat er überstanden, nun muss alles noch gut heilen.

Auch wenn es hart ist, hör auf die Ärzte, wenn sie gute Gründe haben, dann akzeptier das, sie wollen auch nur das Beste für Deinen Hund.

Alles Gute, für Euch beide

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Die Ärztin hatte mich gestern angerufen. Es geht ihm etwas besser, seine Reflexe sind besser und er hat ein wenig gefressen. Heute muss er zum Neurologen. Aber mit dem Pipi machen klappt es noch immer nicht :(

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och mann! das tut mir leid!

hier sind aber alle verfügbaren Daumen gedrückt!

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