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Hundeforum Der Hund
SabineG

Mastzellentumor - wessen Hund ist geheilt worden, und wie?

Empfohlene Beiträge

Ich drehe bald am Rad wenn das so weitergeht.

Ollie, nicht mal fünf Jahre alt, hatte nun insgesamt die dritte OP, bei der am Oberkiefer und am Brust/Bauchbereich etwas entfernt wurde. Wir haben noch keinen Laborbefund.

Die ersten beiden Tumoren, entfernt 2010 und 2011, waren Mastzellentumoren Grad II. Sie befanden sich am Ellenbogen und am Gesäuge.

Ollie bekommt seit der OP im Oktober letzten Jahres Misteltabletten, immer zwei Monate lang, dann ein Monat Pause.

Ich habe über Horvi-Therapie gelesen, über Eigenbluttherapie, und neuerdings beschäftige ich mich mit dem Thema Heilpilze.

Mittlerweile bin ich total verunsichert, jeder sagt was anderes. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso irrer werde ich.

Gibt es jemanden im Forum, der seinen Hund so behandelt hat, dass er gesund wurde? Ich würde so gern wissen was ihr gemacht habt!

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Erstmal mein Mitgefühl - ich weis wie das ist.

Eibe hatte seit ich sie bekam, schon Mastzelltumore erfahren habe ich das 2009 nachdem einer entfernt wurde ( 2. Grad) - dummerweise hat die Tierarzt zu knapp geschnitten danach hatte Eibe überall kleine Knubbel. Ein anderer Tierarzt stellte dann mittels Feinnadelbiopsie fest, das das auch MCTs sind die Prognose war sehr schlecht.

Ich habe mich deswegen gegen weitere Ops und eine Chemo entschieden, was in Eibes Fall richtig war. Stattdessen habe ich mich an eine THP gewand die mir Curcuma empfohlen hat. ( Das ist eine Ingwerart die es im Asia Laden gibt) (Inzwischen bekommt sie es nur phasenweise)) Das ist nebenwirkungsfrei hemmt die Histaminausschüttung, wirkt entzündungshemmend ( der Tumor wird ja von Entzündungsprozessen genährt) zerstört Krebszellen und beugt Metastasen vor.

Leider kann man keine pauschale Empfehlung geben, da die Verläufe immer anders sind, Eibe hat wohl beschlossen, das sie einfach verknubbelt alt wird.

Aber im Rückblick bin ich froh, das ich keine Chemo gemacht habe und kein Cortison gegeben habe, denn dann wäre sie jetzt vermutlich an den Nebenwirkungen gestorben oder zumidnest mehr davon beeinträchtigt als durch die MCts- die ihr gsd keinerlei Probleme machen, bis auf einen empfindlichen Magen. Natürlich weis ich, das irgendwann die Metastase kommt die ihr Leben beenden kann. Aber ich würde immer wieder den Alternativen Weg gehen, grade bei Krebs und grade bei MCTs sprich Immunsystem stärken, und aufs Futter achten - KEIN Fisch z.B! Ich persönlich halte wenig davon eine Erkrankung des Immunsystems ( mastzelltumore sind ja ein Teil davon) mit Immundepressiva zu bekämpfen ( Cortison) wenn es vielleicht reicht, das System wieder ins Lot zu bekommen.

Aber das ist meine persönliche evtl verquaste Meinung, vielleicht haben wir auch nur Glück gehabt das es so langsam verläuft - immerhin sind es jetzt min. 4 Jahre.

Edit - die Knubbel sind bis auf zwei verschwunden.

Kennst du das Forum Krebs- beim- Hund ? da gibt es recht viele Infos, auch habe ich gehört ( von einem uralt Tierarzt - der darauf schwört) das Atopika MCTS heilen kann - aber das ist A- richtig heftig teuer und hat B massive Nebenwirkungen.

Ansonsten glaube ich, das die Tierklinik Hofheim die erste Anlaufstelle für Krebserkrankungen ist.

lg karin

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Guten Abend,

tut mir Leid mit deinem Ollie... gerade mit 5 ist er ja auch noch extrem jung!

Unser Rüde hatte auch vor kurzem einen Tumor, allerdings kamen wir erst gar nicht mehr dazu herauszufinden, um welchen Tumor es sich handelt, noch ihn zu behandeln - wir mussten ihn leider bereits 5 Stunden nach der Diagnose einschlafen lassen.

Trotz allem kann ich die Tierklinik Hofheim wärmstens empfehlen, hier waren wir auch mit unserem Süßen. Super freundliche, einfühlsame und vor allem kompetente Ärztinnen und Ärzte!!

Viel Glück weiterhin, und halte uns doch auf dem Laufenden....

Liebe Grüße!

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Karin und Isabel,

lieben Dank für eure Antworten! Karin, dann hast du, bzw. Eibe also auch konkret mit Mastzellentumoren Erfahrungen machen müssen.

Curcuma habe ich notiert und werde wissbegierig darüber nachlesen. Nebenwirkungsfrei ist schon mal gut! In welcher Form und Dosierung hast du es verabreicht?

Cortison, Chemo und ähnliches hat Ollie bisher noch nicht bekommen und es war auch nie die Rede davon, es wäre natürlich schön wenn das auch so bleibt. Die bisherigen Tumoren sind im Gesunden entfernt worden, der letzte jetzt am Bauch hoffentlich auch, nur die Zubildung am Kiefer ließ nicht allzu viel "Geschnippel" im direkten Umfeld zu.

Na, erstmal sehen was der Laborbefund sagt.

Konnte man damals bei Eibe anhand der Feinnadelbiopsie den Tumorgrad bestimmen?

Das genannte Forum kenne ich, konnte aber bisher noch nicht sehr viel daraus mitnehmen. Sie schwören auf BARF, wovon "mein" THP mir abgeraten hat... Dieser oftmals genannte Apotheker, bei dem sie ihre Mittel bestellen, scheint den Leuten eine immer breiter werdende Palette anzubieten, das scheint mir auch nicht der richtige Weg...

Karin, ich würde mich freuen wenn du auf meine Fragen noch antworten würdest!

Deiner Eibe (wie alt ist sie?) wünsche ich noch ein ganz langes, lebenswertes Leben!

@Isabel: wie kam es, dass ihr euren Hund so schnell gehen lassen musstet?

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Also die Dosierung bei Eibe (20kg) war 2x2TL /Tag jeweils 9:1 mit schwarzem Pfeffer gemischt - verstärkt die Aufnahme der Wirkstoffe.

Die THP die mir das empfohlen hat kommt aus dem Humanbereich und macht Hunde "nebenher" d.h die hat einen wesentlich fundiertere Ausbildung - leider ist sie weggezogen- :( Inzwischen gebe ich es Eibe wenn die Tumore wieder Anschwellen - nach 3 Tagen sind die wieder klein. Seitdem Ich sie habe Kastrieren lassen ist aber eh Ruhe was das angeht eingekehrt - die reagierten sehr auf die hormonellen Schwankungen.

Das mit dem Apotheker ist mir da auch ähem ja .. also .. (..) Aber ich finde man bekommt einen recht kompakten Überblick.

Und die Wünsche gebe ich weiter :) Eibe ist jetzt ca. 8/9 Jahre alt.

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Liebe Sabine,

es hat am Wochenende vom 20.04.12 angefangen, da hatte er freitags zum 2. Mal einen "Anfall", wo er plötzlich nicht mehr laufen konnte, gezittert hat etc. .. das hat etwa 20 Minuten gedauert, waren bereits in telefonischem Kontakt mit der TÄ, plötzlich war es wieder weg. Sind dann noch zu ihr gefahren um Schmerzmittel zu holen, 5 x Rimadyl, 1 Tablette am Tag, da sie dachte, es käme vom Rücken.

Habe mir Charly dann am nächsten Tag ein bisschen genauer angeschaut und hatte irgendwie den Eindruck, dass er kräftiger war als sonst - aber eigentlich nur, wenn er lag. Er hatte wie einen Blähbauch.

Irgendwie hatte ich direkt das Gefühl da stimmt was nicht, hatte aber noch die Hoffnung, dass es evtl. nur am Futter liegt, das hatte er immer wieder mal, dass er sein Futter plötzlich nicht vertragen hat.

Alle sagten es sei nichts schlimmes, ich bin trotzdem montags direkt mit ihm zur TÄ. Nach dem Röntgen wurden wir hereingerufen und er hatte leider einen recht großen Tumor im Bauch.

Der Schock war groß, jedoch hat die TÄ uns Hoffnung gemacht. Vielleicht ist es nur etwas gutartiges? Und wenn nicht - die Tierklinik Hofheim sind DIE Spezialisten.

Abends hat er plötzlich ganz merkwürdig geatmet, er lag auf dem Boden und eigentlich atmen Hunde ja dann "flach", er jedoch war total verkrampft und ist mit seinem körper beim einatmen richtig nach oben gegangen und hat "geächzt", weiß nicht, wie ich das beschreiben soll.

Wieder dachte ich "Da stimmt was nicht!" und wir sind statt donnerstags bereits am gleichen Abend noch, montags, in die TK.

Hier wurde er nochmals untersucht, der Tumor war geplatzt :( außerdem hatte er Lungenmetas. Nachdem er hier schon sehr leiden musste und die Chancen nach einer OP - falls er sie denn überstehen sollte - sehr gering waren, mussten wir uns erst wenige Stunden nach dem Schock der Diagnose von unserem größten Liebling verabschieden...

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Das tut mir sehr leid für euch! Danke, dass du es nochmal erzählt hast.

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Originalbeitrag

Also die Dosierung bei Eibe (20kg) war 2x2TL /Tag jeweils 9:1 mit schwarzem Pfeffer gemischt - verstärkt die Aufnahme der Wirkstoffe.

Die THP die mir das empfohlen hat kommt aus dem Humanbereich und macht Hunde "nebenher" d.h die hat einen wesentlich fundiertere Ausbildung - leider ist sie weggezogen- :( Inzwischen gebe ich es Eibe wenn die Tumore wieder Anschwellen - nach 3 Tagen sind die wieder klein. Seitdem Ich sie habe Kastrieren lassen ist aber eh Ruhe was das angeht eingekehrt - die reagierten sehr auf die hormonellen Schwankungen.

Das mit dem Apotheker ist mir da auch ähem ja .. also .. (..) Aber ich finde man bekommt einen recht kompakten Überblick.

Und die Wünsche gebe ich weiter :) Eibe ist jetzt ca. 8/9 Jahre alt.

Danke dir nochmals. Dann muss ich jetzt jemanden finden der sich damit auskennt und mir die genaue Dosierung für Ollie nennen kann... ich weiß nicht ob unser THP das weiß, er hat irgendwie auch so wenig Zeit in den letzten Monaten.. :Oo

Am besten mache ich für die Frage nochmal einen neuen Fred auf, vielleicht kennt ja jemand einen guten THP in meiner Nähe...

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