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Shyla

Stresssituationen bewältigen, vermeiden, durchleben?

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Ich habe die Beitraege zum Forumstreffen mit grossem Interesse verfolgt und mich gefragt, waere uns an so einem Anlass wohl?

Einiges ueben wir geziehlt: Hunde an Leine Begruessen und weitergehen. --Shyla entscheidet wie nahe sie am anderen Hund vorbei moechte. In der ersten Agilityklasse hat uns die Trainerin aufgefordert die Hunde sich an der Leine gruessen zu lassen und den ganzen Raum auszukundschaften,so es wird hier erwartet, dass ein Hund auch Konntakte an der Leine kennt.

An einer Stelle angebunden warten.

Zu meinen Fuessen liegen/sitzen, waehrend ich mich mit Leuten, teils mit Hunden unterhalte. Eine schwierige Uebung fuer mich und Shyla...je nach Hund moechte sie mehr Abstand als fuer unsere Unterhaltung angenehm.

Mich auf die Bank/Post begleiten und in der Warteschlange warten.

All dies brauchen wir regelmaessig in der Stadt, auch moechte ich sie als Therapiehund ausbilden.

nun zu den Situationen, die mich unsicher machen und ich sie so schnell wie moeglich von dem Stressverursachenden entfernt habe.

Strassenmusiker mit Trommel, umringt von Hunden in Hundepark oder Hundestrand, Menschenansammlung an Bushaltestelle, Menschen mit mehreren Hunde an der Leine, Gruppe von Kinder oder Erwachsene, die sie streicheln/bedraengen.

Auch in der Agilityklasse gab es ein paar Situationen, bei denen wir die Verbindung zueinander verloren, sprich sie scheinbar kopflos Kreise um mich dreht und andere Teilnehmer um Leckeli anbettelt, obwohl sie 5 min voreher den Parcur problemlos absolviert hat. Meist half es, wenn ich mich mit ihr aus dem Raum zurueckzog und ihr den Gummiball zum fangen zugeworfen habe. Hilft kauen und eingespielte Uebungen zum Stressabbau? Auf jeden Fall ist Shyla danach besser ansprechbar und ich habe ihre Aufmerksamkeit.

Meine Frage an Euch, was sind fuer Euch und Euere Hunde Stresssituationen? Welche trainiert ihr damit sie Stressfrei werden und welchen geht ihr aus dem Weg?

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Meine Frage an Euch, was sind fuer Euch und Euere Hunde Stresssituationen? Welche trainiert ihr damit sie Stressfrei werden und welchen geht ihr aus dem Weg?

Gute Frage! :D

Da ich zwei komplett verschieden *gestrickte* Hunde habe, heisst es für mich jeden Tag, gewisse Situationen zu meiden UND zu provozieren! ;)

Mit Boomer vermeide ich Begegnungen mit *Erzfeinden*, muss ich und Hund nicht haben!

Ebenso schreiende, spielende Kinder (Schule, Kindergarten, Spielplatz!)

Bei Shelly Provoziere ich abends gezielt den Wald, bzw. Begegnungen mit Wild, in der Hoffnung, etwas am Jagttrieb zu ändern! :P

Ebenso gibt es mindestens einmal am Tag mit ihr ne Runde mitten durch den Ort, an der Hauptstrasse entlang, da sie sich etwas ängstlich zeigt,w enn grosse LKW`s oder laute Traktoren an uns vorbei knattern.

Ich wäge immer ab, wenn ich eine Situation proviere, wie und wie gut ICH damit umgehen kann, bzw. auch MEINE Tagesform! ;)

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Shyla entscheidet wie nahe sie am anderen Hund vorbei moechte. In der ersten Agilityklasse hat uns die Trainerin aufgefordert die Hunde sich an der Leine gruessen zu lassen und den ganzen Raum auszukundschaften,so es wird hier erwartet, dass ein Hund auch Konntakte an der Leine kennt.

Sorry det jeht jahrtnicht!!! Niemals an der Leine!!!!

Weiß nicht, welche Philosophie Deine Trainerin verfolgt:

ICH entscheide!!! Grüßen? - das ist menschlich, der Hund hat dann da schon entschieden.....

Mein Hund entscheidet im Idealfall niemals, ich muss entscheiden. Manchmal kommt es jedoch vor, dass der Hund auf Grund meiner Unaufmerksamkeit sich gezwungen sieht zu entscheiden. Das ist mein Auftrag im Moment und da arbeite ich echt hart dran.

und das ist echt Mist!!!

LG Meike und Gioconda

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Für Lucy ist es eine Streßsituation, wenn sie von Rüden bedrängt wird

das mag sie nicht und ich stelle mich jetzt immer schützend vor sie

weil ich gemerkt habe, daß sie das braucht,in so einem Moment :Oo

und meine Tammy hat Streß bei Gewitter, da weiß ich immer noch nicht

wie ich mich verhalten soll, da diese Sache durch mein Fehlverhalten ausgelöst wurde

aber ich laß sie jetzt in der Situation ganz in Ruhe und hoffe, es ist gut so :(

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Shyla entscheidet wie nahe sie am anderen Hund vorbei moechte. In der ersten Agilityklasse hat uns die Trainerin aufgefordert die Hunde sich an der Leine gruessen zu lassen und den ganzen Raum auszukundschaften' so es wird hier erwartet, dass ein Hund auch Konntakte an der Leine kennt.

Sorry det jeht jahrtnicht!!! Niemals an der Leine!!!!

LG Meike und Gioconda

Nun ja nicht an der Leine kann man generell nicht sagen. Ich habe eine Hundebegrüßung an der Leine unter Kontrolle und sehe schon beim annähern das geht gut oder nicht.

Aber eine Hundebegegnung ohne Leine die dann noch 15 m von mir statt findet habe ich nicht mehr unter Kontrolle und wenn es dann rund geht hat mein Hund wieder mal ein negatives Erlebnis was ich ihm und mir lieber erspart hätte.

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Strassenmusiker mit Trommel, umringt von Hunden in Hundepark oder Hundestrand, Menschenansammlung an Bushaltestelle, Menschen mit mehreren Hunde an der Leine, Gruppe von Kinder oder Erwachsene, die sie streicheln/bedraengen.

Ich würde Dir raten, die Situationen regelmäßig zu suchen, aber nicht allzu lange darin zu verweilen. Wenn es zu viel auf einmal wird kann sie sich mit dem Gedanken anfreunden das dies ganz normale Dinge sind vor denen sie sich nicht zu fürchten braucht.

Zunächst vielleicht erstmal fünf Minuten, dann eine 1/4 Stunde und immer ein wenig steigern.

Was allerdings die Leute angeht die sie womöglich ungefragt streicheln oder bedrängen, denen würde ich unmissverständlich sagen das sie das bitteschön unterlassen sollen.

Hunde sind doch kein allgemeines Eigentum, das sie sich von allen möglichen Händen betatschen lassen müssen ?!? . Mein Argument ist bei sowas immer, das ich es gewohnt bin gefragt zu werden bevor fremde Leute einfach meinen Hund anfassen. Und meist erlaube ich es nur Kindern nachdem sie mich gefragt haben.

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Für Momo und mich sind fremde Menschen Stress! :(

Noch vor ca. 6 Wochen hat sie (fast) jeden fremden Menschen als Bedrohung empfunden, sprich verbellt, geknurrt und wenn Mensch zu nahe kam Scheinattake.

Mittlerweile können wir bei uns im Dorf auf den Strassen rumlaufen ohne Leute zu belästigen. Momo findet fremde Menschen immernoch nicht toll aber ganz normale Passanten die sie nicht beachten und sich "normal" verhalten sind kein Problem mehr.

Bei zu wenig Abstand von Menschen oder wenn sie jemand direkt anschaut oder gar anspricht wird sie nervös, Atmung und Haltung verändert sich und sie wufft aber sie sich beruhigt mittlerweile auch schnell wieder.

Also wir gehen in Stresssituationen (müssen ja schließlich raus) aber halten Abstand (wenn möglich) so weit das Momo den Stress gut überstehen kann. Wir laufen Bogen um potenzielle Bedrohung, ich nehm sie auf die abgewandte Seite, hinter mich, etc.

Aber wir üben auch ganz gezielt, Beispiel: Supermarktparkplatz, Momo hinter mir angebunden, ich schützend davor, ich versuche Ruhe auszustrahlen, esse eventuell was, grüße vielleicht Passanten die uns sketisch anschauen, jegliche Reaktion des Hundes wird ignoriert (bellen, knurren, ganz egal) wenn Momo sich beruhigt /hinlegt und keine Menschen mehr fixiert o.ä. bekommt sie Futter und wir gehen.

Oder auch: Vor dem Kindergarten wenn die Kiddis draußen hinterm Zaun auf dem Sielplatz spielen, spielen Momo und ich direkt davor mit dem Futterbeutel. Sie darf den Beutel dann z.B aus direkter Nähe der Kinder aber ohne direkten Kontakt, geschützt durch den Zaun apportieren.

Am Wochenende wollen wir mit Unterstützung unserer Trainerin "Menschentraining" machen. Also kontrollierter Kontakt, Begrüßungssituationen, etc. Momo soll lernen wenn Frauchen sagt Menschen sind harmlos da brauchst du keine Angst haben, dann ist das auch so.

Unkontrollierten Kontakt (och is die süß, *täschel, grapsch*) werden wir so lange (wenn möglich) vermeiden bis Momo im Umgang mit fremden Menschen sicher ist.

Ich glaube auch wenn man gemeinsam Abenteuer erlebt und schwierige Aufgaben zusammen bewältigt wirkt sich das auch positiv auf Selbstbewusstsein und Vertrauen aus.

Wir waren letztens zusammen schwimmen weil Momo sich allein nicht getraut hat. Ich halte ihr aufdringliche, rüppelige Hunde vom Leib. usw.

Glaubst du das Shyla als Therapiehund überhaupt geeignet ist wenn sie Stress mit "grapschenden" Menschen hat?

Aber das Wichtigste ist m.M. Geduld und Souveränität der Bezugsperson.

LG Stefanie

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In Sache gruessen an der Leine, da habe noch immer ich das Kommando, wen sie gruessen darf. Meist sind es Hunde, die ruhig auf uns zu laufen und der Besitzer keine Anstalten macht sie in Fuss zu nehmen. Wir kreuzen dann in 1-2m Abstand, je nach Weite des Buergersteigs und die Hunde laufen seitlich aneinader vorbei mit der Erlaubnis kurz zu schnueffeln.

Ist fuer uns viel entspannter, als wenn ich Shyla in Fuss habe und dann noch versuche den anderen Hund zu blockieren oder den Hundefuehrer aufzufordern seinen Hund in Fuss zu nehmen...Wenn ein Hund bereits in der Leine haengt, wenn er uns sieht ist Shyla in Fuss und wir machen den noetigen Bogen, dass der Hund uns nicht erreicht.

Glaubst du das Shyla als Therapiehund überhaupt geeignet ist wenn sie Stress mit "grapschenden" Menschen hat?

Das bin ich noch am abwaegen. Sie ist nun 1 1/2 Jahre alt und liebt Menschen, aber mit Mass. So kann sie sich auch an Fremde ankuscheln und sucht Kontakt, aber sobald es mehr als 6 Haende an ihrem Koerper sind, wird sie nervoes.

Auf jeden Fall denke ich an Besuche bei Einzelpersonen und weniger Arbeit mit Schulklassen.

Ich werde vermutlich im Herbst einen Vorbereitungskurs besuchen. Mal sehn, ob wir freude daran haben werd sie aber sicher zu nichts zwingen...

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Für Kyra sind definitiv andere Hunde Stress und Sachen die sie nicht kennt, die aber wenn wir dann eine Weile ganz unbekümmert dabei stehen bleiben kein Problem mehr sind.Gutes Beispiel war gestern so ne Skaterbahn, machte einen Höllenlärm aber nachdem ich davor stehen geblieben bin und in die andere Richtung geschaut habe war es für sie ok.

Vermeiden möchte ich mittlerweile gar nix mehr.Ich suche Hundebegegenungen so wie das Forumstreffen aber den Kontakt der Hunde an der Leine gibt es bei mir nicht.

Ich finde es wichtig das meine Hündin gut dosiert alles kennenlernt.

Gestern stand Kyra im Wasser und wir hörten das von oben einen Frau kam, ein Hund lief bellend und ohne Leine auf uns zu und den anderen konnte sie kaum halten.Meine Trainerin meinte, ganz ruhig, gib ihr das Kommando warte und sie sichert ab.

Es war schon komisch für mich weil ansonsten nehm ich Kyra sofort an die Leine aber sie blieb im Warte bis ich es aufgelöst habe und wir sind nach Hause mit vor stolz geschwellter Brust :)

Lg Birgit

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Hm...Stresssituationen...also ICH bekomm seit meinem Beissvorfall Stress wenn mir draußen fremde unangeleinte Hunde begegnen und die Besitzer nicht in Sichtweite sind...

Gismos größte Stresssituation besteht darin, dass ich weggehen könnten, gerade an Orten die er nicht kennt...für uns war das Treffen eine gute Übung!

Büdi...verfällt schnell in Stress, wenn man laut wird oder sie mit Körperhaltung "bedroht", ansonsten sind im Moment mal wieder nur die Schranken an Bahnübergängen Stress und lösen Fluchtgedanken bei ihr aus...

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