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Hundeforum Der Hund
Schlüppi

"Hundbettdepression"?

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Oh ja das kenn ich auch-als unser Mädel einzog stand die Welt Kopf-ich überglücklich und mein Rüde fand es mehr als doof.

Eine Woche hartes Training mit zT trastischen Umstellungen-unsre Trainerin war manchmal 6 Stunden bei uns(keine Sorge-nicht wegen Erziehung des Hundes-der hatte natürlich seine Pause-es ging mehr um uns)

Ich war so ausgelaugt,so was von müde und fertig und dann immer diese Selbstzweifel: "Was tu ich meinen alten Herren an!","Warum tu ich mir das an?","Packen wir das?","Wird das je klappen?".....usw und manchmal wenn die Kleine schlief schaute ich sie an und dachte:"Hola,das wird ein richtiger Brocken-sie sieht manchmal doch "gefährlicher"aus als ich dachte-habe ich mich da übernommen?"

Naja,was soll ich sagen:durch diese ganze Geschichte und mit Hilfe von anderen-die mir Mut zusprachen und mich runter holten habe ich heute ein gutes Gewissen und auch sehr viel über mich und Hunde lernen dürfen.

Wenn heute jemand zu uns kommt und Angst vor der Erscheinung der Hündin hat versteh ich es gar nicht mehr-für mich ist sie winzig und überhaupt nicht gefährlich wirkend-ich nehme aber trotz allem mein Hund ernst und auch die Menschen, die sich vor Ihr fürchten-obwohl ich mir ein unterdrücktes lächeln manchmal nicht verkneifen kann.

Man gewöhnt sich an Größe und Gewicht-will ich damit nur sagen!!!

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Traurig ist es, dass viele Hunde in genau dieser Phase weggegeben werden!

Wenn die Phase sehr lange dauert oder gar keine Bereitschaft von seiten des Halters da ist, seine eigenen Gefühle eine Weile zurückzustecken, ist es in manchen Fällen sicher auch besser so.

In vielen anderen Fällen ist es aber bestimmt auch eine voreilige Entscheidung. Deshalb ist es wichtig, dass wir drüber schreiben!

Ich überlege gerade, warum ich bei Berta diese Probleme nicht hatte, zumal sie mein erster Hund war/ist.

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Gestern las ich nur den Betreff "Hundebettdepression" und dachte es gehe, um einen Hund, der der Depression verfallen sei und nur noch in seinem Bett rum liegt :D ABER nun ging mir ein Licht auf und auch ich erkannte mich hier wieder.

Als Ruby kam war meine Vorfreude grenzenlos, aber schon nach wenigen Stunden als das verflohte Würmchen hier war, machte mir die Tatsache, dass ich ganz alleine das Leben dieses kleinen unterernährten Hündchens zu behüten hatte irgendwie Angst.

Mein erster eigener Hund mitten im Studium und auch noch in einer WG. Was das bedeutete wurde mir dann erst bewusst.

Sie begrüßte meine eine Mitbewohnerin in der Küche mit einem Haufen, den sie direkt neben ihr machte (während sie sich grad, was kochte) :Oo Ging freiwillig durch keine Tür und lag mehr am Boden vor Angst als dass sie sich bewegte. Bei anderen Hunden war Panik angesagt. Schön das ich genau keinen Angsthund wollte, mich aber auf die Orga verlies.

Hinzu kam meine wahnsinnige Unwissenheit, was kleine Wehwehchen anging. War die ersten Wochen mehrmals beim Tierarzt, weil ich immer dachte oh nein ein Knubbel, wie schrecklich, oh nein sie hat zwei mal gehustet... und ich sah mein Geld nur dahin fließen.

Ich weiß nicht wie oft ich meine Schwester die ersten 2 Wochen heulend angerufen habe, die mir schon sämtliche Tierarztkosten und Hundetrainer aus Mitleid schenken wollte, damit ich nur endlich glücklich bin ;)

Essen und selbst duschen wurden zu unüberwindbaren Hindernissen, zu denen ich kaum noch Zeit hatte, so kam es mir vor, weil ich nachts vor lauter getippel und gekratze nicht mehr schlafen konnte und jede Sekunde tagsüber dann zum Schlafen nutzte.

Doch zu guter Letzt kann auch ich mehr als glücklich verkünden, diese Phase war schnell vorbei und ich muss herzlich darüber lachen, wie schrecklich anstrengend mir die ersten Wochen vorkamen, wie doll ich überfordert war trotz Vorbereitungen und das es hier noch so wie viele andere Leidensgenossen gibt.

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So mein Hunde-Blues geht langsam etwas zurück...ich heule nicht mehr den ganzen Tag, nur noch ab und zu und vorallem abends wird es meist etwas schlimmer...puh

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Siehste, es wird! *g*

Halt weiterhin durch, irgendwann isses ganz vorbei...

Wie hat der Hund sich denn jetzt eingelebt?

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Och der fühlt sich hier schon pudelwohl^^

Er kommt eigentlich fast immer hinterher getrottet um zu gucken, was man so macht.

Auch dass er nicht mit ins Bettchen darf hat er mittlwerweile akzeptiert und liegt meist davor. Betteln nimmt auch langsam ab. Nur halt sein Sozialverhalten ist mir noch ein Rätsel...gestern Abend an der Elbe war ein kastrierte Beagle, den mochte er total und heute in der Hundeschule hat er wirklich jeden Hund verbellt (durfte aber leider auch nicht schnüffeln um die anderen kennen zu lernen).

Naja und er knurrt/bellt uns gern an, wenn er beschäftigt werden will...erst hat mir das total Angst gemacht, aber es ist ein freudiges/aufforderndes Knurren/Bellen...hoffentlich krieg ich es noch hin, dass das nachlässt...

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Das mit dem Sozialverhalten: als meine aus dem Ausland kam hatte sie eigentlich keine Lust auf fremde Hunde. Sie hatte taeglichen Kontakt mit einem Rueden, mit dem wir uns das Buero teilen und das hat Gott sei Dank von Anfang an super geklappt und sie hatte auch gesunden Respekt vor ihm. Vielleicht findest du EINEN Hund, der zu ihm passt und mit dem kann er Kontakt haben. Ansonsten wuerde ich das mit anderen Hunden nicht erzwingen, sondern da eher aus dem Weg gehen.

Gib ihm einfach etwas Zeit. Er muss ja auch erstmal alles neue verarbeiten. Bei meiner wurde es mit anderen Hunden nach ca. 8 Monaten ziemlich laessig. ;);)

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Traurig ist es, dass viele Hunde in genau dieser Phase weggegeben werden!

Wenn die Phase sehr lange dauert oder gar keine Bereitschaft von seiten des Halters da ist, seine eigenen Gefühle eine Weile zurückzustecken, ist es in manchen Fällen sicher auch besser so.

In vielen anderen Fällen ist es aber bestimmt auch eine voreilige Entscheidung. Deshalb ist es wichtig, dass wir drüber schreiben!

Ich überlege gerade, warum ich bei Berta diese Probleme nicht hatte, zumal sie mein erster Hund war/ist.

Hast du dir bei den späteren Hunden vielleicht mehr Druck gemacht? Ich weiß auch nicht.. Bei meinen ersten Hunden hatte ich das auch nicht, aber das waren auch nicht nur meine eigenen, das waren Familienhunde. Als ich Takoda bekommen habe, wars ja riesen Drama. ;) Ich hab auch überlegt, ihn zurück zu geben. Dabei fällt mir jetzt im nachhinein nichtmal mehr der Grund ein, wieso ich das gedacht hatte. :Oo

Vielleicht spielt ne Rolle, wie lange man mit dem Hundegedanken "schwanger" war? :D Wenn man sich vorher nicht soviel Stress gemacht hat, dann ists nicht so schlimm? Oder vielleicht ist es die Menschart? Welche, die sich viel Druck machen und viele Sorgen machen? Dass alles gut laufen muss?

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Hast du dir bei den späteren Hunden vielleicht mehr Druck gemacht?

Das kann sein. Nicht, dass ich wollte, dass alle so wie Berta sind. Ich versuche immer, die Hunde so zu nehmen, wie sie sind, sie haben sich schließlich nicht ausgesucht, von mir adoptiert zu werden.

Aber bei Fricka war es wohl so, dass sie anfangs ziemlich durch den Wind war und Berta an die Wand gestellt hat. Auf dem Weg hierher hatte sie auch schon eine andere Hündin im Auto getackert. Da tat mir Berta einfach leid.

Bei Fricka habe ich sehr gefremdelt am Anfang, und es nur ausgehalten, weil sie (zunächst) nur Pflegehund war.

Nachher war Fricki der größte Schatz überhaupt, mein Fels in der Brandung. :)

Bei Alma habe ich nur einen Tag lang den BB gehabt - da habe ich einfach Fricka vermisst und ich war auch etwas krank.

Und bei meinen jetzigen beiden hatte ich auch ein paar Gewöhnungsschwierigkeiten, weil sie in vielem so anders waren als die bisherigen Hunde. Aber das hat sich nach einer Weile gelegt. Da haben sie sich an mich gewöhnt. :D

Und ich kannte das Spielchen ja schon.

Vielleicht ist es für mich einfacher, weil meine Hunde schon älter sind (außer Ylvi, die war erst 6, als sie hier einzog) und ich nicht 15, sondern nur 3-4 Jahre mit ihnen klarkommen muss.

Natürlich ist das nur für die ersten Tage beruhigend.

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