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Hundeforum Der Hund
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Leinenaggression clickern?

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@ Frau Heisenberg: Ich weiß, mich hast Du nicht gefragt :) Aber bei Deiner Frage sind direkt Gedanken angekurbelt worden bei mir, da kann ich mich nicht vom tippseln abhalten :)

Würde da schon vorher ansetzen, sprich zuhause üben, Hund auf mich fixieren, bestimmte Kommandos einführen mit dementsprechender Übung zuhause, darunter auch ein Abbruchkommando ( wie z.B. Stopp, Warte, was weiß ich ) und auch ein Aufhebkommando ( wie z.B. OK, oder ähnliches ). Hundebegegnungen in den ersten Wochen so gut es geht vermeiden oder weiträumig umgehen, um mit diesem Abstand die Übungen von zuhause auch draußen zu festigen :)

Weiterhin würde ich definitiv daran arbeiten, den Zug von der Leine zu nehmen, damit die Leine locker hängt und nicht straff gezogen ist, auch hier gibt es verschiedene Methoden, wie z.B. ständiger Richtungswechsel ( natürlich ohne Hund in der Nähe ;) ) ohne Beachtung auf den Hund, das kontinuierlich durchgeführt, nur als Beispiel.

Danach kontrollierte Hundebegegnungen, den Abstand der Entfernung verringern, bei Bedarf eben wieder einen Schritt zurückgehen, falls diese Übungen noch nicht "gut sitzen" :)

Ich für meinen Teil möchte meinem Hund nicht hündisch beibringen und habe dies auch nie praktiziert, ich möchte einfach ein tolerantes Aufeinanderzugehen zwischen ihm und mir, eine gegenseitige Rücksichtnahme, um es mal mit sehr milden Worten auszudrücken :)

Hund darf auch Hund sein und muss mit Artgenossen kommunizieren dürfen, aber bitte entsprechend sozialisiert mit eben solchen Artgenossen und auch mit mir :)

EDIT: das hat bei meinem Hund funktioniert, sogar super funktioniert, ich bin mir bewusst, dass es nicht auf jeden Hund anwendbar ist. Sollte ich auf einen Hund treffen, bei dem diese Methode nicht umzusetzen ist mit positivem Ergebnis, dann muss man natürlich andere Methoden in Betracht ziehen :)

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Allen Beteiligten wird wohl klar sein,was da kommuniziert wird,aber es geht ja auch und vor allem darum,die Einstellung des Hundes zu ändern und ihn sozialkompatiebel zu machen.

Das weiß ich nicht, ob das so klar ist.

Was zeigt uns der Hund denn an Kommunikation und was schließen wir daraus?

Was hat der Hund für eine Einstellung und was für eine soll er erlangen?

Ist der Hund nicht sozial?

Was würdest du denn machen?

Leine ab und die Hunde kommunizieren lassen???zitieren

Nein, Kommunikation findet immer statt, auch wenn der Hund angeleint ist.

Wichtig sind die oben angeführten Fragen.

Was kommuniziert der Hund da und was will ich eigentlich verändern.

Es ist deshalb auch keine Fragen von "Was würdest du denn machen", denn jeder soll seine Methode verfolgen (sodenn sie nicht tierschutzrelevant ist) und das ist doch auch okay so.

Für mich ist der Clicker nichts, für andere schon.

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und was schliesst da den Clicker aus?

:???

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Fly, du hast mich nicht verstanden.

Es geht nicht darum, dass ein Hund machen darf, was er gerade möchte, nur weil es hündisch ist.

Es geht um die Art und Weise, wie mit dem Hund in der Situation gearbeitet wird.

Das finde ich aus Hundesicht höchst seltsam.

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Echt ?

Ich nicht. Hast du dir das ganze Video komplett ohne vorspulen angeschaut ?? Ich finde es fantastisch. Ernstaft.

Klar man muss es jetzt noch öfter machen mit vielen Hunden, aber man kann von Minute zu minute eine so positive veränderung beim Hund sehen, damit hab ich garnicht gerechnet.

Wie gesagt, was wäre den deine Methode ??

Jeder eben wie er mag, aber ich find es super, wenn der Hund es so gut annimmt und den Klicker so gut beherrscht.

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@ Silvie

Ich bin fast sicher,so wie du es beschreibst,oder sehr ähnlich,gehen die Cumcane Trainer auch vor,aber dieser part:

Danach kontrollierte Hundebegegnungen, den Abstand der Entfernung verringern, bei Bedarf eben wieder einen Schritt zurückgehen, falls diese Übungen noch nicht "gut sitzen" :)

wird eben mit dem Clicker verbunden und ist so wesentlich effektiver!

Ausserdem kannst du so tatsächlich auch Situationen "überstehen"in denen du gerade nicht den nötigen Abstand herstellen kannst.

erlich,das klappt! :) WeHund vom Clicker positiv gelaunt ist rastet er wesentlich weniger aus.

...Ich für meinen Teil möchte meinem Hund nicht hündisch beibringen ...

Es geht nicht darum dem hund hündisch beizubringen,sondern ihm lösungswege für die menschlich beengte welt aufzuzeigen.

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Originalbeitrag

Es geht nicht darum, dass ein Hund machen darf, was er gerade möchte, nur weil es hündisch ist.

Es geht um die Art und Weise, wie mit dem Hund in der Situation gearbeitet wird.

Das finde ich aus Hundesicht höchst seltsam.

Ich möchte mich Mia anschließen!

Natürlich bringt ein Klicker manchmal große Erfolge, der Hund lernt schließlich durch das Klickern.

Aber die Frage ist doch, wie man dem Hund etwas beibringen möche:

1. Klickern: Der Hund lernt durch reine Konditionierung. Die Beziehung/Bindung wird aber nicht gestärkt.

2. Mensch: Der Hund lernt über das soziale Lernen und lernt außerdem noch, dass sein Mensch Lösungen parat hat, Sicherheit bietet etc. und so ein Hund wird sich eher an seinem Halter orientieren und diesem vertrauen und dann werden alle Hilfsmittel nichtig!

Klickern verstärkt die Aggression nicht (richtig!)

Es kann aber aber aggressives Verhalten Be-stärken!

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Ihr reduziert das immer noch auf "Nur Clicker" .....da gibts noch ein drumherum... ;)

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Nein, ich rede auch vom "drumherum", was mir in diesem Video ebenso wenig gefällt.

Würde ich auch ohne Clicker so empfinden.

OldHemp, wie schön dich hier wieder zu lesen :kuss:

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Originalbeitrag

Ihr reduziert das immer noch auf "Nur Clicker" .....da gibts noch ein drumherum... ;)

Ne, ich reduziere nicht auf "nur Clicker", ich beziehe mich extra und mehr auf das Drumherum!

Hi Mia :kuss:

ich vermisse dich bei FB!

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