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Hundeforum Der Hund
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Leinenaggression clickern?

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Ich akzeptiere das, ich zeige nur auf, dass es andere Blickwinkel gibt und du WEISST doch gar nicht, was bei deinem Hund funktioniert hätte...

Du interpretierst viele Sachen: Woher weißt du, dass er ein Deprivationssyndrom hat? Wer hat das diagnostiziert?

Woher weißt du, dass er keine Staffs mehr mag? Vielleicht mag er sie nur nicht, weil DU sie innerlich ablehnst, weil sie deinen Hund angefallen haben??

Also,das wird mir jetz langsam zu blöde!

Das wurde mir von einer Verhaltenstherapeutin diagnostiziert.

Und woher ich das weiss?

Keine Ahnung,das er auf einen 10 Monate alten Hund losgegangen und ihn attackiert hat? und auf jeden ähnlichen Phänoyp agressiv reagiert?

kein Problem mit irgendeiner rasse,und so dämliche pseudopsychologische Unterstellungen gehen mir gerade echt auf den Piss!

Mach weiter mit deiner "innere Ruhe und alles wird toll,wölkchenwelt-Methode"Ich glaube,wenn du nur halb so schlau wärst,wie du tust hättest du schon wesentlich mehr kapiert.

Tschüss

:???

Äh...ich wollte eigentlich nur höflich sein und mal Fragen stellen, die einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Viele HH reagieren nach solchen "Diagnosen" verunsichert und werden in ihrer Erziehungsarbeit blockiert. Sie klammern sich dann so fest an diese "Meinungen", obwohl es auch ganz andere Möglichkeiten gäbe.

Dass du jetzt so reagierst, ist mir unverständlich, zeigt aber auch etwas über dich als Mensch...

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Ja,daszeigt über mich als Mensch,das ich irgendwann die geduld verliere und zu agressivem Verhalten neige.

Ja,ich bin ein Problemmensch,mit sozialen Defizieten!

Habe mich gerade erstmal ne Runde runtergeklickert,als primären Verstärker gönne ich mir jetz ein Bier.

Möchte mich auch für meinen Ton entschuldigen.

Das war unnötig!

Aber ich bekomme irgendwie das Gefühl,das du Steffie immer und immer wieder die selben Sachen aufführst,die bei dir ja so toll funktionieren ,und nicht einsehen willst,das das nicht alles ist.

Auf deiner Schiene war ich vor Jahren,habe damit zwei Hunde erzogen,ganz locker und bei meinem Dritten ging es nicht mehr so.

Bin auf die Fresse gefallen und habe umgedacht,und jetz dieselben Agumente widerlegen zu müssen,die ich damals selber genutzt habe,lassen mich frustriert um mich schlagen!

Und was den Phänotyp angeht,inzwischen ist der kein Problem mehr ,aber es waren kurzhaarige kräftige Hunde,auf die er sehr unverhältnismässig reagiert hat,obwohl er eher auf Körpersprache reagiert.

Deprivation ist im Grunde hauptsächlich das Fehlen von Reizen,(da gibt es verschiedene Varianten)

Was bei meinem Hund dazu führte ,das er auch einen recht engen Rahmen in seiner Lernfähigkeit hat.

Aber ob ich es so nenne ,oder einfach sage,er hat vor seiner 16 Lebenswoche nicht ausser einen Hof,seine Familie und seine Halter kennengelernt ist eigentlich auch egal.

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Möchte mich auch für meinen Ton entschuldigen.

Das war unnötig!

Wer sich entschuldigen kann, zeigt Haltung! Also o.k.!

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Aber ich bekomme irgendwie das Gefühl,das du Steffie immer und immer wieder die selben Sachen aufführst,die bei dir ja so toll funktionieren ,und nicht einsehen willst,das das nicht alles ist.

Wenn das SO rübergekommen ist, dann muss ich mich entschuldigen, denn das war NICHT meine Intention. Ich weiß, dass es viele Wege gibt, ich zeige nur meinen auf.

Und ich stelle Fragen, die aufzeigen, dass man vielleicht zu starre Meinungen über seinen Hund hat (ist mir ja selbst passiert). Manchmal sieht man subjektiv den Wald vor lauter Bäumen nicht und ich wollte nur objektiv helfen, um dir andere Blickwinkel aufzuzeigen.

Wenn das jetzt falsch rüber kam, dann habe ich es schlecht formuliert...

Deprivation ist im Grunde hauptsächlich das Fehlen von Reizen,(da gibt es verschiedene Varianten)

Was bei meinem Hund dazu führte ,das er auch einen recht engen Rahmen in seiner Lernfähigkeit hat.

Aber wie Mialour schon sagte: Es MUSS ja kein Deprivationssyndrom sein...Auch Verhaltenstherapeuten können sich irren und den Hund fälschlicherweise in in eine Schublade stecken.

Deprivation steht in erster Linie für einen Mangel (auch von Reizen), impliziert aber nicht automatisch, dass Hunde engere Rahmen in der Lernfähigkeit haben.

Aber ob ich es so nenne ,oder einfach sage,er hat vor seiner 16 Lebenswoche nicht ausser einen Hof,seine Familie und seine Halter kennengelernt ist eigentlich auch egal.

Das war bei Sam genauso. Es hat sogar noch weniger kennen gelernt.

Durch meine Sichtweise (ach, der Hund ist schlecht sozialisiert) habe ich mir viel kaputt gemacht. Das heißt ja nicht, dass das bei dir auch so ist, aber man sollte das wenigstens hinterfragen...

EDIT: Oder so wie Miemingborders schrieb :D

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Aber ich bekomme irgendwie das Gefühl,das du Steffie immer und immer wieder die selben Sachen aufführst,die bei dir ja so toll funktionieren ,und nicht einsehen willst,das das nicht alles ist.

Ich glaube eher, dass sie bei ihrem eigenen Hund sehr umdenken musste, vorher eine komplett andere Einstellung hatte und daher bemüht ist jedem aufzuzeigen, dass es immer mehrere Sichtweisen gibt. Und da hinterfragt sie eben auch kritisch.

Da brauchst du dich aber meines Empfindens nach nicht angegriffen fühlen. Ich verstehe aber, dass du gerade sehr in die Defensive gedrängt wurdest und das dann einfach eine Abwehrhaltung zur Folge hat. Aber das ist schlicht eine Diskussion ohne Endpunkt und sie dient auch nicht (nie?) dazu, dass man dringend auf einen Nenner kommt. Die wahre Erkenntnis aus einem solchen Thread kann und muss immer sein: Es gibt unterschiedliche Wege und manchmal muss man um die Hausecke gucken, sich vielleicht etwas abschauen, objektiv sich selbst und die eigenen Handlungen von außen betrachten und dann weiter machen.

:)

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Naja,um das zu beenden,mir sagen die Leute eher,das ich zu unbeschwert bin,meinen Hunden zuviel zutraue,ihnen zu viel freiheit gebe,ich habe kein Mitleid,ich habe Verständnis.

Ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen,das mein Hund defiziete haben könnte,die nicht mit ein wenig sicherer Führung zu beheben gewesen wären.

Also,ich habe bereits eine andere Sichtweise,nur eben in die andere Richtung.

Wer weiss,vielleicht passiert dir das auch irgendwann. ;)

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Ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen,das mein Hund defiziete haben könnte,die nicht mit ein wenig sicherer Führung zu beheben gewesen wären.

Das meinte ich eigentlich nicht. Sondern eher eine vorgefertigte Meinung über den Hund (so wie Mialour schrieb)

Ich fand die ganze Diskussion sehr interessant und es ging hier niemanden darum, anderen seine Sichtweise aufzudrücken!

EDIT: Es gibt keine Richtungen in Sichtweisen. Man kann nur verschiedene Sichtweisen betrachten und dann eine eigene Meinung dazu bilden oder eben etwas für sich und seinen Hund "rausholen".

ICH habe durch die verschiedenen Sichtweisen hier soviel gelernt, dass ein "Danke" nicht ausreichen würde (Kamalii, Miemingborders, Mialour, Lemmy, Yatzi, Angelika, Riko, Tinnu, Hansgeorg, Ganstoll0), um nur einen Bruchteil zu nennen.

Ich habe ihre Sichtweisen nicht übernommen, sondern etwas neues gelernt, was ich für mich dann noch einordnen musste. Auch diese Sichtweisen sind z.T. sehr unterschiedlich! Dennoch konnte ich etwas Neues erfahren, besonders weil es allesamt Menschen sind, die sich mit mir auseinander setzen und diskutieren, es fand ein wirklicher Austasch statt!

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Sorry,da muss ich für micheinfach mal sagen,

da ist nix mit selber adäquat reagieren lassen.

Dafür Danke ich dir an dieser Stelle ganz herzlich. Und das meine ich ganz ernst!

Ich glaube es hat NIEMAND hier gesagt oder gemeint, dass Ines´ Hund selber reagieren sollte!! Wie kommst du darauf, Yatzi :???

Ich wüsste jetzt ehrlich gesagt nicht, wieso ich mich für ein DANKE, das ich in Richtung Ines sage, vor dir rechtfertigen oder erklären soll oder warum du alles auf Dich/andere Diskutanten hier beziehst.

Aber ich bin ja nett und geb dir gerne ne zusätzliche Sichtweise: ich habe schon vor zig Seiten geschrieben, dass es Hunde gibt, die (in unseren Augen) nicht angemessen kommunizieren können. Und dass es auch Hunde gibt, die das NIE eigenständig hinbekommen, weil die eine ganz andere Vorstellung von den Dingen haben.

Und weil sich genug Leute hinstellen und sagen "naja, die klären das schon unter sich", "muss halt nur mal auf nen Hund treffen, der ihm in dieser Hinsicht den Zahn zieht" etc pp und ihren Hund munter auf alles loslassen, habe ich Achtung vor denen die sich der Verantortung bewusst sind und dafür Sorgen, dass ihr Hund keinem anderen Schaden kann.

Ob die das in meinen Augen mit Training xy besser hinbekommen würden, spielt für mein DANKE gar keine Rolle. Denn es geht nur darum, dass jemand Verantwortung übernimmt und sich bemüht - was mehr ist, als man von vielen anderen erwarten kann.

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Sorry, war lediglich eine Frage - nicht mehr und nicht weniger...(bin halt sehr neugierig)

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Mit welcher Intention stellst du denn eine Frage?

Doch um eine Antwort, Erklärung, Argumentation, Begründung oder anders formuliert: Rechtfertigung für eine bestimmte Aussage zu erhalten.

Und die hast du ja nun auch erhalten.

Kopfschüttelnde Grüße!

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Mit welcher Intention stellst du denn eine Frage?

Doch um eine Antwort, Erklärung, Argumentation, Begründung oder anders formuliert: Rechtfertigung für eine bestimmte Aussage zu erhalten.

Und die hast du ja nun auch erhalten.

Kopfschüttelnde Grüße!

Bor Yatzi.... Du unterstellst mir hier Dinge, die du einfach mal annimmst und vollkommenn aus der Luft gegriffen sind!!!

Ich wollte einfach nur wissen, was du mit "Danke" meinst! Das wars. Wie kommt es, dass du da so viel reininterpretiertst???

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