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Hundeforum Der Hund
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Leinenaggression clickern?

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:kaffee:

Mir geht es hier um erster Linie um Wissen. Und wenn ich nachfrage, dann mache ich das, weil ich etwas nicht verstehe oder es noch mal erklärt haben muss.

Es geht mir NIE darum:

@Yatzi:

Mit welcher Intention stellst du denn eine Frage?

Doch um eine Antwort, Erklärung, Argumentation, Begründung oder anders formuliert: Rechtfertigung für eine bestimmte Aussage zu erhalten.

Es geht mir um eine einfach Antwort, damit ich etwas verstehe.

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Sorry,da muss ich für micheinfach mal sagen,

da ist nix mit selber adäquat reagieren lassen.

Dafür Danke ich dir an dieser Stelle ganz herzlich. Und das meine ich ganz ernst!

Ich glaube es hat NIEMAND hier gesagt oder gemeint, dass Ines´ Hund selber reagieren sollte!! Wie kommst du darauf, Yatzi :???

Mit Interpretationen ist das immer so eine Sache. ;)

Denn während man anderen vorwirft, sie würden gewisse Dinge in die eigenen Aussagen hineinlesen, begeht man selber diese Fehler.

Du hast interpretiert, dass ich mit meinem "DANKE" in irgendeiner Form deine vorher getroffenen Aussagen bewertet habe. Wie du darauf kommst weiß ich nicht.

Nix für Ungut...

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Ich bezog mich auf "da ist nix mit selber adäquat reagieren"

Und Ja: Ich bezog dein "Danke" auf vorher getroffene Aussagen. Das war nicht korrekt von mir, aber genau deswegen FRAGE ich ja explizit noch mal nach, damit sowas auch richtig rüberkommt ;)

Du hast auch viel gefragt, als dir nicht klar war, ob ich Angsthunde oder allgemein Hunde meinte. Da habe ich dir auch nicht irgendwelche Intentionen vorgeworfen, sondern dir einfach eine Antwort gegeben...bis du es verstanden hast..

So..ich hoffe, dass wir das leidige Thema von uns beiden nun ad acta legen können...und wieder zu den interessanten Dingen kommen... :)

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Dafür muss eine Welt schon wesentlich klinischer sein,als wenn ich einfach einen Bogen um andere Hunde mache!

Und sie abzuwehren,das ist meinem Verständnis nach Management und mit einem Gassiegang zu vereinbaren.

Das hab ich vorher geschrieben und moechte in diesem Zusammenhang nochmal betonen.

Das tut man nur unter Anleitung und mit den richtigen Hunden!

Man laesst auf keinen Fall seinen Problemhund auf andere bekannte oder unbekannte Hunde los. Es war kein Vorschlag an dich, dieses zu versuchen oder eine Aussage meinerseits, das dein Weg nicht richtig war. Ich hoffe das hast du nicht so verstanden.

Mit einem normalen Hund, der keine (ausgepraegte) Verhaltsstoerung hat, kann man, zusammen mit einem Experten, so ein besseres Verstaendnis und passenderes Verhalten erarbeiten.

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Wenn deine Vorgehensweise als Ergänzung zu verstehen ist,dann stimme ich dir zu.

Meine Kritik bezog sich darauf,das es als einziges Lehrmittel eben nicht so zu realisieren ist,da die echte Welt eben auch noch dranhängt.

Da ich aber gerade so arg viel zu beantworten hatte,kann es sein,das ich es etwas zu grob quergelesen habe.

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Zum Thema Erlernen sozialer Fähigkeiten noch mal was aus meiner Sicht, wenn ich darf :) ! Etwa kurz umrissen und vielleicht etwas wirr, aber mir fehlt ein wenig die Zeit um gut auszuformlieren.

Ich habe hier einen sehr hemmbaren Hund, welchem ich schnell viele Kommunikationsmittel wie knurren, Zähnezeigen, abschnappen abgestraft hatte. Dieser Hund, der nicht mehr knurrte und gleich auf Mensch und Hund los ging, wurde vor eingier Zeit als dominant und linkslastig eingestuft von Trainern eingestuft... .

Ich wollte mit meiner Alano-Hündin ja nicht auffallen, wollte vom Ordnungsamt keine Auflage bekommen. Bollerköpfe müssen in unserer Gesellschaft immer einmal mehr ein "besserer Hund" sein als z.B. Border Collies oder Möpse.

Zara hat geknurrt, da sie von einem anderen Hund umgerannt wurde - um Himmelswillen nicht auffallen -negative Einwirkung meinerseits usw..

Innerhalb kurzer Zeit hatte ich einen Hund, der in sekundenschnelle ohne Anzeichen nach vorne Schoß in nicht freundlicher Absicht. Zara war nicht nur leinenaggressiv. Diese Attacken kamen wie aus heiterem Himmel. Sie hat sich nichts anmerken lassen. Warum auch, das gab von mir ja auch neg. Feedback.

Ich habe lange gebraucht, um das, was da passierte, überhaupt zu erkennen und habe dann versucht, mit Markersignalen und Belohnungen diese Kommunikationsmittel wieder herauszukitzeln! Zara beizubringen, wieder knurren zu dürfen, wenn ihr etwas unangenehm war, war schwer. Ich musste es für mich in der Umwelt zulassen und Zara musste sich trauen, gegen ihre Erfahrung mit mir, es wieder tun zu können.

Im Hundebegegnungstraining habe ich mit dem Marker die Möglichkeit, Zara über ihre feinsten Veränderungen in der Muskulatur, feinste Verhaltensweisen ein Feedback zu geben.

Daher ist es gut, wenn man einen Trainingspartner hat. Eine Distanz auswählen, wo Zara noch gut ansprechbar war, sie deeskalierende Verhaltensweisen zeigen konnte (schnüffeln, abwenden, Ohren leicht zurücknehmen etc. ). Dieses wird markiert und dann mit einem möglichst funktionalem Verstärker belohnt.

Ohne Marker bin ich da einfach zu langsam, da der Moment zu schnell vorbei ist.

Nun ist da ja noch der Trainingshund. Der reagiert auf das deeskalierende Verhalten seitens meines Hundes und verhält sich ebenfalls anders. Sie kommunizieren. DAS merkt mein Hund! Und das ist ein großer Teil der selbstbelohnendne Komponente. Er lernt, wie er selber aus dem Teufelskreis seines erlernten und eingeschliffenen Verhaltens rauskommen kann und sich dabei gut fühlt!

Trainingssituationen sind dazu da, um "Werkzeuge" benutzen zu lernen, um Abläufe für sich selber zu trainieren, so hat man als Mensch es einfacher im Alltag. Letztendlich findet das richtige Training aber dann genau dort statt.

Zara kann mittlerweile vieles alleine für sich regeln, sie braucht mich oft nicht mehr. Merke ich, dass sie meine Hilfe braucht und der Konflikt zu schwer für sie zu bewältigen ist und ich befürchte, sie zeigt gleich ein Verhalten, welches in der Siutation kontraproduktiv wäre, unterstütze ich sie oder sie kommt zu mir und zeigt mir "mach was, helft mir da raus".

Mag mir jetzt jemand erzählen, wie er seinem Hund soziale Fähigkeiten beibringt? Gerne auch mit Video?

Liebe Grüße

Nicole

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@Nicole :klatsch:

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Mag mir jetzt jemand erzählen, wie er seinem Hund soziale Fähigkeiten beibringt? Gerne auch mit Video?

Hallo Nicole!

Ich verstehe die Frage jetzt nicht. Soziale Fähigkeiten hat mein Hund doch schon, wie soll ich die ihm beibringen? Ich kann doch nur dafür sorgen, dass er diese bei Artgenossen (und Menschen) verfeinert lernt.

Oder meinst du die Frage in Bezug darauf, wenn sie vorher abtrainiet wurden, so wie bei dir?

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Es ging in diesem Faden um Leinenaggression. Wie vermittel ich einem Hund mittels Markersignalen und Belohnungen, sich anderen Hunden in unseren menschlichen Augen sozialer zu verhalten.

Es wurde dem Training mit Markersignalen wurde u.a. vorgeworfen, sie wäre zu künstlich, der Mensch müsse dem Hund zur Seite stehen, im Sicherheit geben usw. . Steht alles in den Seiten hier zuvor. Es sind noch deutlich mehr Punkte. Mir fehlt die Zeit, sorry :( .

Wie bringe ich einem in meinem Falle einen nicht-nur-leinenaggressiven Hund mit Markersignalen bei, nett mit seinem Artgenossen zu kommunizieren (Ausbau seiner sozialen Fähigkeiten), so dass es für ihn selbstbelohnend wird. Darauf bezog sich meine Geschichte.

Bissi klarer jetzt :) ? Muss jetz weg!

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Wie bringe ich einem in meinem Falle einen nicht-nur-leinenaggressiven Hund mit Markersignalen bei, nett mit seinem Artgenossen zu kommunizieren (Ausbau seiner sozialen Fähigkeiten), so dass es für ihn selbstbelohnend wird. Darauf bezog sich meine Geschichte.

Ja, ich verstehe, was du meinst...

Allerdings denke ich, dass ich zu viel am Hund manipulieren würde, wenn ich ihm beibringen wollte, nett zu Artgenossen zu sein.

Sam KANN ja kommunizieren: Aber er kommuniziert ja so, wie es die Lage erfordert: Mal freundlich, mal deutlich, mal aggressiv, mal devot etc...situationsabhängig und vom Gegenüber abgängig.

Wenn ich ihm beibringe, nett zu Artgenossen zu sein, dann nehme ich ihm ja ein großes Stück seiner Kommunikation.

Und kann Kommunikation selbstbelohnend sein?

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