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Leinenaggression clickern?

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Es ging in diesem Faden um Leinenaggression. Wie vermittel ich einem Hund mittels Markersignalen und Belohnungen, sich anderen Hunden in unseren menschlichen Augen sozialer zu verhalten.Wie bringe ich einem in meinem Falle einen nicht-nur-leinenaggressiven Hund mit Markersignalen bei, nett mit seinem Artgenossen zu kommunizieren (Ausbau seiner sozialen Fähigkeiten), so dass es für ihn selbstbelohnend wird.

Ines,

Kobukuro fragt in Bezug auf Leinenaggression (Sam war leinenaggressiv) aber auch allgemein ...

EDIT:

Ines, ich werde dir nicht mehr antworten, wenn du mich sofort angreifst. Ich möchte hier sachlich diskutieren und bemühe mich um einen sachlichen Ton. Deine Seitenhiebe werde ich ignorieren...

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Hmm... ich werde echt unpräzise und schwammig in der Wortwahl, wenn ich zwischen Tür und Angel schreibe. Ich versuche das später irgendwie klarer zu formulieren!!!

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Hmm... ich werde echt unpräzise und schwammig in der Wortwahl, wenn ich zwischen Tür und Angel schreibe. Ich versuche das später irgendwie klarer zu formulieren!!!zitieren

Danke, es kam hier schon zu genug Missverständnissen!

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Äh,Steffie,ich hatte durchaus nicht vor dich anzugreifen!

In diesem Fred geht es um Leinenagression,ich hatte dasGefühl,das deiner keine Probleme damit hat und wollte genaueres wissen.

Und wollte klarstrellen,das diese Methoden für dich wohl überflüssig sind,wenn kein Handlungsbedarf besteht.

Er dann aber wohl nicht das beste Beispiel für die Wirksamkeit deiner Vorgehensweise ist.

Mehr nicht.

Weiss nicht,wiso du dich angegriffen fühlst.Und Seitenhiebe verteile ich auch nicht.

Ich hatte allerdings auch keine allgemeine Frage erkannt.

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Video kann ich nicht bieten, Markersignale auch nicht.

Leinenaggressiver Hund?

Zwei Stück ;)

Naja, einer der es mal war, und jetzt gelegentlich pöbelt - Mein Lemmy - und einer, der es mal war, und nur noch pöbelt wenn die anderen beiden Hunde loslegen und er meint er müsse mitmachen (oder wenn der HH grade doof reagiert hat)

Kommunikation bzw soziales Verhalten habe ich Higgins (dem Hund meiner Eltern) nicht beigebracht. Er ist allerdings auch jetzt ein Auflagenhund geworden :Oo - und muss Maulkorb tragen, daher sind wir so oder so etwas gehemmt beim sozialen Kommunizieren ;)

Was wir aber hinbekommen haben - ohne Markerworte (wäre das ein "Gut" oder "Fein"? Dann vielleicht doch) soweit ich weiß, dass er die Leinentoberei sein lässt und sich den Hund wenigstens mal anschaut, bevor er losbrüllt. Er kann wunderbar und entspannt-interessiert in einigem Abstand sitzen oder Liegen und die Hunde passieren lassen.

Wie gesagt, soziale Interaktion ist nicht so richtig möglich im Moment, mit Hündinnen schon, da benimmt er sich aber wie ein Kindskopf - Spielaufforderung, übertrieben-kreischendes Bellen - und das unterbinde ich, also ich führe ihn da weg - wenn die Hündin das ganz klar doof findet. Das allerdings nicht aus einem erzieherischen Grund, sondern weil ich ich nicht möchte, dass die Hündin sich über Maß belästigen lassen muss.

Wenn er was draus lernt, um so besser.

Lemmy und die Leine... weia :D

Ohne Leine ging es meistens immer schon gut, da benahm (und benimmt) er sich zwar wie ein Gockel mit Federschmuck (hoch aufgerichtetes Staksen, Weg abschneiden, Rute starr und aufgerollt (hoch geht nur entspannt ;) ) und eben mit allen Registern, die ein Hund so zur Verfügung hat.

Von daher hab ich ihm nix beibringen müssen - auch wenn er Knurren gegenüber Menschen auch nicht einsetzt sondern nur minimal Unbehagen ausdrückt bevor die Zähne zum Einsatz kommen.

Was das angeht - ich vermute man hat ihm Knurren abtrainiert, weiß es aber nicht - belohne ich sein Warnknurren, indem ich den geforderten Abstand einnehme und dann langsam und für ihn ersichtlich mein "Recht" einfordere, so dass er zwar für das Knurren Erfolg erlangt, aber eben nicht den Erfolg, machen zu können was er will nur weil er knurrt.

Beispiel Humpeln: er hatte neulich ohne erkennbaren Grund vorne gehumpelt. Als ich die Pfote untersuchen wollte, hat er angefangen zu knurren. Ich also Hand weg genommen und stattdessen ihn überredet ("Komm, Lemmy, mach Platz, na fein, komm Platz, soooo ist gut, fein Platz") sich hin zu legen (was nie ein Problem ist, er rollt sich gerne auf den Rücken).

Ich konnte dann die Pfote greifen und ertasten. Wenn er knurrte, ließ ich die Hand locker, die Pfote aber nicht aus der Hand. Zog er schnell weg - Schmerz? - ließ ich ab, zog er nur ein wenig, ließ ich nicht ab.

Nein, dafür gibt es keine Anleitung. Es ist nur die Kenntnis meines Hundes, die ich inzwischen habe, dass ich weiß wann ich wie weit gehen kann, und wo und in welchen Situationen ich lieber zurück ziehe - um es später nochmal zu probieren ;)

Lemmy ist bei anderen Hunden SEHR deutlich, bleibt aber im Rahmen dessen, was andere Hunde verstehen. Hunde die unterwürfig oder ängstlich sind, werden ignoriert, selbstbewusste Rüden eben stolzierend umrundet. Sind beide fertig mit den Runden, wird an Bäume gepinkelt - abwechselnd, immer brav der Reihe nach :D - und zum Abschluss bellend gescharrt. DANN knurrt er auch, aber das ist eher ein "Roarrr, ich bin ein toller Hund, roarr, ich bin der Held". Es interessiert ihn nicht, ob der andere das auch macht - und in solchen Situationen gibt es auch keine Prügeleien, sofern nicht ein neuer Faktor dazu kommt.

Lemmy ist also wirklich ein Leinenprollo, und nicht ein in sich aggressiver, unsozialer Hund. Ein Macho, ja, das ganz klar, und er hat sich auch schon öfter mal gebeult mit anderen Hunden - meist durch mein Fehlverhalten.

Ich denke, wenn ich so lese was ich geschrieben habe, ich kann doch nicht so recht mitreden :D

@Steffie:

Ich glaube, Kobukurro meinte mit "nicht-nur-leinenaggressiv" einen Hund, der aggressiv ist, und zwar nicht nur an der Leine. Also nicht Lemmy, sondern eher Higgins. ;)

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Mag mir jetzt jemand erzählen, wie er seinem Hund soziale Fähigkeiten beibringt? Gerne auch mit Video?

Ueber was fuer Hunde sprechen wir? Welchem Hund muss man soziale Faehigkeiten beibringen? Ich gehe davon aus das ein normaler Hund, der mindestens mit Mutter und Geschwister aufgewachsen ist, ausreichend Zeit mit ihnen verbracht hat und danach nicht von der Welt und Hunden isoliert wurde, diese hat. Was soll man als Mensch, der in der huendischen Kommunikation eher eingeschraenkt ist, einem Hund beibringen?

Notwendig ist es allerdings das der Mensch dafuer sorgt, das Hunden die Moeglichkeiten bekommen ihre Faehigkeiten weiterhin zu ueben und zu trainieren.

Es ging in diesem Faden um Leinenaggression. Wie vermittel ich einem Hund mittels Markersignalen und Belohnungen, sich anderen Hunden in unseren menschlichen Augen sozialer zu verhalten.

Wie bringe ich einem in meinem Falle einen nicht-nur-leinenaggressiven Hund mit Markersignalen bei, nett mit seinem Artgenossen zu kommunizieren (Ausbau seiner sozialen Fähigkeiten), so dass es für ihn selbstbelohnend wird.

Ich persoenlich habe nicht das Ziel das meine Hunde 'nett' mit ihren Artgenossen kommunizieren. Mir ist wichtig das sie so angemessen wie moeglich kommunizieren. Sie entscheiden was angebracht ist, Hoeflichkeit oder etwas Anderes. Dabei duerfen sie auch Fehler machen oder einfach einen schlechten Tag haben, das gleiche ich hoffentlich meistens aus.

Ich moechte sie nicht in eine Freundlichkeitspelle pressen und sie zwingen netter oder sozialer zu sein. Denn ich kann mir gar nicht sicher sein, das meine Verstaendnis und meine Erwartung in einer Konfliktsituation, die Richtige ist. Daher traue ich im Zweifelsfalle dem Urteilsvermoegen meiner Hunde.

Es ist allerdings nicht immer moeglich, die Wuensche und Gefuehle meiner Hunde, mit den Erwartungen unserer Gesellschaft anzugleichen. Daher gibt es Momente, in denen ich mich dazwischen schalte und Reaktionen verhindere, obwohl sie im Recht waeren.

Warum eine erfolgreiche Kommunikation selbstbelohnend ist, hast du selber schon geschrieben. Dazu braucht man keine Markersignale und Belohnungen.

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