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Leinenaggression clickern?

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Und ich frage mich wirklich,warum soviele hier soziale Interaktion und Miteinander ausschliessen,nur weil ein Klicker dabei ist.

Ich kann genau dasselbe trainieren,kommunizieren und mit meinem Hund machen,wenn ich klickere.

Mensch Leute,es ist nur ein Hilfsmittel,und macht einen nicht stumm und zur Pappfigur!

Hier ging es um ein bestimmtes Video. Da gibt es keine soziale Interaktion, keine Kommunikation zwischen Hund und Halter (außer der kurze mit Futter belohnte Blick zählt auch dazu), es wird nur geklickert und Leckerchen gegeben; jau, und der Vergleich mit der Pappfigur, auch im zweiten Video, passt wie die Faust aufs Auge!

Die Leute, die ich hier bei uns live füttern und clickern sehe bei Leinenpöblern, clickern und / oder füttern bei Hundesichtung, sonst machen sie nichts, außer schwitzen, nervös sein und sehr hilflos und überfordert wirken, wenn der Hund trotz Clickerei und Fütterei denn doch austickt. :Oo:Oo

Aber eine klare Ansage an den Hund - nein danke, das ist Tierquälerei.

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*gg*

ich habe mir einfach mal erlaubt genauso zu verallgemeinern wie andere ;)

war nicht böse gemeint.

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Anwendungsfehler würde ich sagen.

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@ Silivi das der Hund beißt muss ja nicht an dem HH liegen. Was wenn man den Hund übernommen hat als er schon älter war und man damit nicht gerechnet hat ?

Man kennt es von seinem Hund den man vorher hatte, das dieser sich eben schnell zurück drängen lässt, und macht es bei dem Hund auch.

Du weißt ihn zurück und wirst gebissen.

Habe das nicht nur einmal gesehen.

Hier gibt es eine Hündin die ihre Besitzerin nicht nur einmal in solch einer situation gebissen hat, dann gewaltätig zu werden, macht das ganze nur noch viel schlimmer. Anderer seuits hat sie aber auch einen Rüden bei dem ein Wort schon reicht und der sie nie beißen würde.

Der ganze Wurf dieser Hündin ist so. Ich kenne noch eine Schwester und einen Bruder dieser Hündin und die sind alle so. Die eine Hündin hat meine Hunde schon mehrfach gebissen und der Rüde hatte schlimste agressionen gegen Menschen.

Die eine Hündin wie gesagt wird gedeckelt und beißt, die Besitzerin ist alles andere als zimperlich und kastiert dafür jedes mal die Quittung.

Die andere Hündin die meine gebissen haben, würde beim Vorbeitzer im keller gehalten und der neue besitzer arbeitet mit Stachler oder schläge, auch diese Hundin erleb ich stet agresiv auch dem besitzer gegenüber

Der Rüde der am schlimmsten war weil er wirklich die absicht hatte Menschen zu verletzten, ist bei einer Frau die nicht mal Käfer erschlagen kann. ich hab noch nie in meinem Leben eine so immer positiv gegen über Tiere eingestellte person gesehen. Sieht sie das ein Hund Mäuse buddelt dann ist aber Haligali.

So viele meinen diese Frau hätt ne Meise, sie hat nen Haus voller Tiere und rettet jeden Käfer der auf dem Rücken liegt usw.

So diese Frau hat aber auschließlich positiv mit dem Hund gearbeiten und das wäre selbst mir schwer gefallen bei dem Kaliber.

So das ganze hat 2 Jahre gedauert das er so weit ist das sie ihn ohne Sorge ableinen kann. Er geht keine Menschen mehr an, lässt sich sogar streicheln und beschmusen.

Sie hat den Hund nie grob gedeckelt, nie auch nur einmal die Hand erhoben sondern immer nur mit viel lob und auch mit cklicker gearbeiten.

Diese drei Hunde sind nun ca 3 Jahre. 2 davon sind unableinbar und ständig unter stress und agression, 1 davon läuft nur noch offline und genisst die Menschen mitlerweile.

Da muss ich kein Wissenschaftler sein um zu erkennen was die bessere methode war oder ?

Und ich merke es auch bei meinen Hunden, sind zwar kinkerlitzen im vergleich zu härtefällen aber man merkt es schon.

So Vivo ist stur, arbeitet aber gerne

Sage ich ihm jetzt platz und er tut es nicht habe ich es versucht mit auf den Boden drücken, weil cih nicht diskutieren wollte. So dann macht der Hund aber ganz dicht und macht nichts mehr was ich will. Schimpf ich dann noch oder so, dann bessert sich garnicht, der hund schaltet komplett ab.

Nehm ich Vivo aber aus der situation raus und mach kurz ne andere übung oder geh 2 schritte weiter und lobe, dann macht er danach sofort platz und bleibt bis er wurzeln schlägt daneben.

Das ist nur ein Beispiel.

Ich sehe immer wieder das man Positiv besser bei Tieren ankommt in der Erziehung.

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Ich finde, dass der Rüde im Video da vorn sehr alleingelassen wird....

Der tut mir echt leid. :(

Der wird ja beklickt für alles was man nicht machen sollte. Also wie lange dauert es, damit der vergisst, worum es eigentlich geht?

Das meine ich ganz ernst.

zitieren

Ich denke, dass sich so ein Training über Wochen/Monate ziehen wird.

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Hi,

dazu eine Frage

Ich bestätige erwünschtes Verhalten, ich belege Dinge, die ihr Angst machen, positiv und ich bringe ihr bei Slalom durch meine Beine zu machen.

Wenn du ihr den Slalom beibringst, dann bestärkst du sie ja mit Klick jede ihre Handlungen die in Richtung Ziel führt, richtig? (Ich kenns halt so vom Pferd mit dem ich clickere. Wenn ich will, dass der nen Eimer mit der Nase umstubst, belicke ich zuerst mal jede Richtung der Pferdenase zum Eimer usw usf). Das heißt, du bestärkst eine Handlung, die der Hund gerade ausführt.

Wie belegst du vor diesem Hintergrund Dinge die ihr Angst machen positiv?

Die Gefahr is ja groß, dass du in dem Augenblick klickst, wo der Hund grad nen schritt Rückwerts macht vor dem unheimlichen Objekt. Und was hat der Hund dann gelernt? Genau das Gegenteil, oder?

Das heißt man muss doch irgendwo aufpassen.

Denn inwieweit - um auf das Tali Video zurück zu kommen - kann der Hund denn unterscheiden WAS genau beklickt wird. Wie sonst die ausgeführte HANDLUNG (das wäre im Video dann unter anderem fixieren, stramm an der Leine stehen) oder der Versuch ihm ein positives Gefühl zu verschaffen, also einen Gefühlszustand modifizieren.

Woher weiß der Hund, was der Click in diesem Kontext bedeutet?

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Frage: wie lange muss ich denn einen Hund dauerbeschallen mit dem Clicker, damit dem egal ist, dass ich ihn zuvor stets fleißig in seinem (Fehl)Verhalten bestärkt/belohnt habe?

Der wird ja beklickt für alles was man nicht machen sollte. Also wie lange dauert es, damit der vergisst, worum es eigentlich geht?

Das meine ich ganz ernst.

Ich clickere ja in die Angst hinein, und verändere dadurch ihre Sicht der Dinge. Bei Aggression ähnlich. Es geht wohl eher darum ,einen Fuss in die Tür zu bekommen.

Wie gesagt, da man nachweislich Aggression oder Angst nicht bestärken kann, belohne ich hier kein Fehlverhalten!

Beispiel: Keiko flippt aus bei Katzen. Sie weiß, es ist eine im Garten und quiekt und hampelt vor der Terrassentür rum. Ich setze mich daneben und sobald sie weder quiekt noch hampelt kommt der Click + gutem Leckerchen (Leberwurst wird IMMER genommen). Oder ich clicke sogar in die Hampele rein! Ich dauerbeschalle nicht unbedingt (manchmal schon :D ) sondern beobachte sehr genau! Das Timing ist wichtig ... muss man halt lernen.

Das mache ich solange, bis flapsig gesagt, Keiko "denkt" "kaaaatze!!!!!!.... mmh Leberwurst ......kaaaatze!!!!! ...mmh, Leberwurst .... Katze!!?? ... Leberwurst!! .... Katze?? ... Leberwurst!!! Leberwurst!!

Ich weiß, liest sich doof, ist aber per Tastatur schwer zu beschreiben. Kann - muss aber nicht - auch ein langwieriger Prozeß sein, bei so starken Emotionen wie Angst und Aggression. Selbst wenn sie die Leberwurst nicht nehmen würde, der Click löst im Gehirn einen positives Gefühl aus. (Pawlov`sche Hund)

Ich bin einfach so begeistert und überzeugt davon, möchte einfach meine Begeisterung teilen! Ich finde, es ist bei richtigen Problemen immer einen Versuch wert!

Ich hoffe, das half ....

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Ich klickere zwar nicht, aber schlagen und Stachelhalsband verwenden, in den Keller sperren und permanent Deckeln tue ich auch nicht.

Verstehe nicht, warum das in einen Topf geworfen wird mit einer klaren Ansage gegenüber einem Hund. :???

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Die Gefahr is ja groß, dass du in dem Augenblick klickst, wo der Hund grad nen schritt Rückwerts macht vor dem unheimlichen Objekt. Und was hat der Hund dann gelernt? Genau das Gegenteil, oder?

Das heißt man muss doch irgendwo aufpassen.

Denn inwieweit - um auf das Tali Video zurück zu kommen - kann der Hund denn unterscheiden WAS genau beklickt wird. Wie sonst die ausgeführte HANDLUNG (das wäre im Video dann unter anderem fixieren, stramm an der Leine stehen) oder der Versuch ihm ein positives Gefühl zu verschaffen, also einen Gefühlszustand modifizieren.

Woher weiß der Hund, was der Click in diesem Kontext bedeutet?

Absolut ... die Gefahr besteht! Z. B. Keiko bellt, weil ihr Menschen, die auf uns zukommen, Angst machen (sie geht in ihrer Angst leider auch nach vorn).

Normalerweise klickere ich wenn sie nicht bellt, manchmal aus Versehen klickere ich ins Bellen hinein ... dumm gelaufen.

Timing ist wichtig ... manche üben da mit Hühnern! Die sind irre schnell ;)

Ich habe auch keinen Anspruch auf Perfektion in meinem Hundetraining ... wer hat das schon. Denn gravierende Fehler kann ich kaum machen, wenn von 10 Klicks 2 oder 3 zu spät oder falsch kommen.

Voraussetzung ist bei mir: ich weiß (oder vermute) was Keiko Angst macht. Ich sehe an ihrer Körperhaltung, daß sie es sieht, sich drauf konzentriert (bei Tali ja auch, er fixiert).

Ich hab mal meine Schwiegermutter geklickert: Keiko knurrte sie immer an ... beide auf Sofa, nebeneinander, Keiko schaut sie an: Click und Leckerchen. Das ganze so 5 Minuten und ne gute Tüte Leckerchen lang. Alles irgendwie aus reiner Neugierde.

Siehe da, Keiko fing an, mit ihr rumzuprobieren, Pfote drauf, Nase drauf ... natürlich durfte Schwiemutter nichts machen ... aber das Eis war am schmelzen.

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@OldHemp2

dann trau deinem hund doch was zu statt zu strfen,

ansonsten,Isy hast du wohl recht ;)

Ich habe meinen Hund NIE bestraft, um ihm ein anderes Verhalten zu zeigen!

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