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Hundeforum Der Hund
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Allergietest positiv

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Zuerst die gute Nachricht. Die histologische Untersuchung der entfernten"Warze" von Rayu ergab: gutartig!

Aber der Allergietest ... Rayu ist auf fast alle Gräser allergisch, ebenso auf Weide, Birke ....

Konnte mir gar nicht alles merken, bekomme den Befund schriftlich sobald die Nahrungsmitteltests ausgewertet sind.

Und nun? Wie soll ich meinemHund ein kratz- und leckfreies Leben ermöglichen?

Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem "Allergiehund"?

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Ja haben wir leider. Sissi ist hochgradig auf Pollen und Gräser allergisch. Die letzte Zeit war teilweise die Hölle. 1 x tgl. Allergietabletten und 3-4 x tgl. Allergieaugentropfen.

Bei sehr trockenem windigen Wetter meiden wir Wiesen und bleiben bei Spaziergängen eher im bebauten Gebiet. Ist nicht sehr toll, hilft aber nichts. Tun kann man da leider nicht sehr viel. Außer Medis (bis zum Herbst) gibt es keine Hilfe. Mit den Tabletten hat sie aber viel seltener

Ich drück Euch die Daumen, dass bei den Nahrungsmittel nicht auch noch was ist.

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Was fütterst Du denn Deinem Hund?

Behandelst Du derzeit die Symptome?

Wie fing das mit den Allergien denn an?

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Hallo,

unser Gondi hat " nur " Reaktionen auf Kuhmilch ,Rind ,Lamm ,Hausstaub-u.

Futtermilben.

Dafür aber alles von Stufe 3-5 ,wobei 5 schon die höchste Stufe ist.

Wir haben das mit einer Ernährungsberatung nach TCM und einer Umstellung

des Futters von Trockenfutter auf Frischfüttern gut in den Griff bekommen.

Außerdem bekommt Gondi noch Zikorotat .

Sein Körbchen haben wir mit einem Milbenbezug bezogen.

Und wir haben erstmal mit Impfungen / Wurmkuren ausgesetzt.

Anzeichen waren -rot umränderte Augen und eine immer wiederkehrende

linksseitig ,heftige Ohrenentzündung mit Pilzbesiedelung.

Bei Gondi haben wir seitdem keine allergischen Erscheinigungen mehr

gehabt.

L.g.

Carola mit Gondi

und Nele

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Ich habe auch so einen "auf alles mögliche allergisch" Hund....(festgestellt durch Allergie-Test)

Im letzten Sommer habe ich ihn in regelmäßigen Abständen ( 2-mal die Woche) mit einem Schampoo vom Tierarzt gewaschen - Da war sein Serum noch nicht fertig...

Dann habe ich im Spätsommer, Herbst und Winter eine "Desensibilisierung" gemacht. D.h. ca. ein halbes Jahr jede Woche eine Spritze und dann noch mal eine Zeit lang alle 2Wochen eine Spritze. Bis jetzt hat er den ersten Pollenflug gut überstanden...Mal abwarten, Erfolgschance ca.80%...

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Eine Desensibilisierung muß ein Hundeleben lang gespritzt werden da Hunde ein anderes Allergiegedächtnis haben als Menschen.

Die Intervalle zwischen den Spritzen können herausgezögert werden, jeh nach Hund und stärke der Allergie.

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So, jetzt kann ich noch ein wenig ausfühlicher werden.

Wichtig ist das Du darauf achtest das Dein Hund keine Sekundärinfektionen bekommt duch das kratzen und lecken.

Wir fangen gerade wieder mit einer imunstimmulierenden Therapie an da die Pollenbelastung im Moment sehr hoch ist und Nelli wieder anfängt zu nabbeln.

Wenn Dein Hund auch auf Fleisch und Getreide (welches davon auch immer) reagiert, solltest Du diese Dinge gerade in den Blühzeiten möglichst meiden.

Futter/Leckerchen und Co umstellen auf etwas in dem die allergenen Substanzen nicht enthalten sind. Futter mit "tierischen Nebenerzeugnissen" grundsätzlich meiden!!

Es ist Anfangs sehr mühseelig aber nicht unmöglich. Bei Gräser/Pollenallergie wird es immer wieder zu Schüben kommen aber diese fallen dann nicht mehr so extrem aus.

Wichtig ist auch das Du darauf achtest das keiner aus Deiner Umgebung Deinen Hund mit diversen Leckerchen füttert.

Poste mal die Befunde dann könnten wir nach passendem Futter gucken wenn Du magst.

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Hm, ich weiß, allerdings meinte mein Tierarzt man könne die Abstände auch auf 1/2 bis 1 Jahr ausdehnen.

Allerdings weiß ich nicht wann ich dann wieder spritzen soll - wenn die Pusteln kommen, ist der Schub ja schon da und dann weiß ich ja auch nicht, wie stark er wird....

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Ich kenne einige Allergikerhunde und keiner von denen die spritzen hät längere Intervalle als 5 Wochen dazwischen.

Wie gesagt haben Hunde ein anderes Allergiegedächtnis und daher würde der Hundekörper quasi "vergessen" das er dagegen desensibilisiert wurde wenn die Abstände zu groß werden.

So hat meine TÄ mir das erklärt und es ist auch nachvollziehbar für mich.

Ansonsten müßtest Du ja wieder ganz von vorne anfangen mit der Desensibilisierungseinstellung :???

Würde ich an Deiner Stelle bei Deinem Tierarzt nochmal genau hinterfragen wie er die langen Intervalle begründet.

Edit: Bei richtigen Pusteln hatte Nelli eine Infektion durch staphylococcus aureus. Dafür spritz ich ihr jetzt wieder die Imunisierung. Diese wird Kurweise gespritzt.

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Schade, hab so ghofft, das ich mit dem Spritzen iwann aufhören kann....

Meine damalige TÄ sagte, wir ziehen die "Kur" jetzt durch und warten mal ab, sollte es wieder kommen, machen wir mit dem Spritzen weiter. Es kann gut gehen, bei ca. 80% wäre es erfolgreich - prima Aufklärung...

Naja, muß nächste Woche sowieso zum Impfen, da werde ich noch mal nachfragen und ggfalls gleich neues Serum bestellen

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