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golum

Traurige Geschichte

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Es tut mir leid wenn ich gleich bei meinem Einstand hier soetwas erzähle aber ich muss es einfach loswerden und möchte ehrliche Meinungen haben.

Alles fing an mit drei kleinen Hunden, einem Haus und der Möglichkeit meinen langersehnten Traum eines Schäferhundes erfüllen zu können. Dieser Rüde wurde im VPG ausgebildet und da mein Mann auch Spass daran hatte folgte auch bald eine Hündin. Fünf Hunde zu betreuen funktionierte zu meinem Erstaunen ganz gut bis zu einem gewissen Punkt. Wir waren uns zwar durchaus bewusst, dass die Haltung eines soo unterschiedlichen Rudels schwierig ist aber Zwingerhaltung sollte für uns nur für absolute Notfälle in Frage kommen (bsp. feiern, wo die Hunde besser aufgehoben sind)

Die Hündin war unsicher gegenüber fremden, in der Gegenwart meines Mannes interessierte sie sich allerdings nur noch für ihn und blendete die Umgebung aus und war bis auf kleine Verhaltensaufälligkeiten gut zu händeln. Sie war immer sehr aufgedreht und man hatte einfach das Gefühl sie käme nie zur ruhe.

Dann kam der erste Angriff auf einen unserer kleinen Hunde, eine kastrierte Hündin (obwohl eigentlich egal, denn es war wahllos) die großen übernachten im Flur, die kleinen Hunde bei uns im Schlafzimmer. Ich öffnete die Tür und die Hündin stürzte sich vollkommen wahllos und grundlos auf eine Hündin und schüttelte sie fast tod. Ich konnte sie gerade so noch davon abhalten.

Danach war ich vorsichtiger und vermiet diese Situation!

Es kam allerdings noch ganz anders.

Nachdem wir sie aus dem Sport genommen hatten wegen schwerer HD war sie kaum mehr zu ertragen.

Jede Bewegung von mir und sei es nur der Toillettengang wurde von ihr mit heftigem vor mir her kreiseln beantwortet. Das wäre ja nicht mal so schlimm gewesen aber sie versuchte dabei auch etwas was sich in ihrem Umfeld befand zu schnappen, dass konnte mein Bein sein, das Ohr unseres Rüden oder eben das was sich sonst in ihrer Reichweite befand.

Es kam sogar soweit, das sie auf bestimmte Handlungsweisen reagierte: BSP. ich wollte meine 2,5 jährige Tochter ins Bett bringen und sie versuchte ihr in die Beine zu beissen.

Der schlimmste Tag ist noch gar nicht so lange her.

Ich kam vom Einkaufen, öffnete die Tür zum Wohnzimmer um unsere kleinen Hunde raus zu lassen (wir trennen sie immer von einander wenn wir nicht da sind) die Hündin war leider zu schnell, schoss in den Raum, griff sich einen von den kleinen und schüttelte sie fast zu tode. Abgelassen hat sie nur weil mein Mann dazwischen kam, sonst hätte sie die kleine Hündin sicher getötet.

Ich musste eine Entscheidung treffen, denn ich habe eine kleine Tochter...wer weiß?

Abgeben haben wir versucht aber mit schwerer HD no go...

Ich habe sie einschläfern lassen...ich mache mir schwere Vorwürfe, das ich dieses Rudel überhaupt versucht habe zusammenzustellen........

Der Tierarzt hat sie nur eingeschläfert, weil er meinte er hätte selten Hunde die mit solch einer Brutalität vorgehen (sie hat so zugedrückt, das die kleine sogar Blutergüsse in den Augen hatte) und weil sie schwerer HD keine Changse hätte.

Ihr dürft mich ruhig veruteilen aber ich habe keinen anderen Ausweg gesehen.

Golum

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Hallo Gollum,

das ist wirklich eine sehr traurige Geschicht und ich werde mir jetzt keine "Verurteilung" aus der Ferne erlauben.

Man liest heraus wie sehr Du unter diesen Vorfällen leidest und wie traurig Du bist. Deshalb gehe ich davon aus, dass Ihr Euch die Entscheidung nicht einfach gemacht habt...

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Hallo Golum

Trotz des trauigen Anlasses Erstmal HerzlichWillkommen.

Ich finde nicht das du dir Vorwürfe machen must.

Ich habe selbst ein Rudel mit meheren Hündinnen und einem Rüden und ich habe eine Zwergschnauzer Hündin alle anderen sind Riesenschnauzer.

Da auch für uns Zwingerhaltung nicht in Frage kommt ,haben wir auch schon mal das ein oder andere Mobbingproblem.

Vor vier Jahren kaufte ich eine geschlechtsreife Hündin zur Zucht.

Die Hündin war im gleichen Alter wie unsere Aila.

Die beiden sahen sich und beschlossen das sie sich nicht leiden können und gingen bei jeder Gelegenheit aufeinander los.

Keine der beiden gab nach und so schaukelten sich die Aggressionen nach oben.

Nach vier Monaten beschloss ich mich von Angel wieder zu trennen.

Sie hat ein traumhaftes Zuhause gefunden.

Hätte eine der beiden aber einen Befund gehabt wie eure DSH,wo das gesteigerte Aggressionsverhalten zusätzlich noch schmerzbedingt sein kann.

Dann hätte ich auch so entschieden.

Und zwar aus zwei Gründen

1. Weis ich nicht ob ein eventueller neuer Halter die Besonderheiten der Haltung bei schwerer HD beachtet hätte.

2. Ist Ihre Hohe Aggressivität Schmerzbedingt gesteuert ist der Hund nicht mehr berechenbar.

L.G.

Wotan

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Erst mal herzlich Willkommen und ich freu mich endlich mal jemand aus meiner Nähe auch wenn es esrt mal ein trauriger Anlass ist .

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