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dorote

Verhalten gegenüber Fremden

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hallo, ich bins schon wieder. einige werden sich sicher an mich erinnern koennen. piper meine labradorhuendin ist mittlerweile 9 monate alt.

leider konnte ich mich noch nicht mit dem hundetrainer treffen, da ich mitten im umzug stecke.

sie reagiert immer noch agressiv wenn sie beim spazieren leute sieht. geht aber schon, am anfang ist es am schlimmsten und dann gewoehnt sie sich dran.

nun meine frage, ausser haus bellt sie leute an und es sieht so aus als wuerde sie sich auf die leute stuerzen. kommt sie aber naeher ran und die person spricht mit ihr, freut sie sich und legt sich halb hin und pinkelt dann einige tropfen.

kommt jemand zu uns an die tuer und steht im eingang, dann freut sie sich und laesst sich streicheln und legt sich auch fast hin und pinkelt.

wenn sie das tut, heisst das sie unterwirft sich oder warum pinkelt sie ?

danke schon mal......lg doreen

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Hallo Doreen,

das síe sich halb hinlegt und einige Tröpfchen verliert ist eine unmissverständliche Unterwerfungshaltung, ja.

Das beste was Du meiner Ansicht nach gegen das Bellen Fremden gegenüber tun kannst ist, die Leute dazu zu bringen Deinen Hund rein gar nicht zu beachten, sie nicht anzusprechen. Damit tut man ihr keinen Gefallen, wenn sie für ihr Bellen belohnt wird, und nichts anderes ist es wenn sie dafür Ansprache bekommt und gestreichelt wird.

Es ist Deine Aufgabe, die Menschen von Deinem Hund fernzuhalten, solange bis sie aufhört sie vorher anzubellen. So lernt / verknüpft sie: Anbellen = keine Belohnung in Form von streicheln= sinnlos.

Das ist der erste Schritt damit sie damit aufhört. Alles weitere solltest Du am besten mit einem Trainer besprechen sobald Du wieder Luft hast. Aber das ignorieren kannst Du schonmal alleine durchziehen.

Viel Erfolg :) .

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Bei der doch sehr unterwuerfigen Haltung frag ich mich gerade, ob sie das streicheln als Belohnung sieht... auch wenn ihr Besuch hat geht Piper auf den Besuch zu oder der Besuch zu Piper?

"Es ist Deine Aufgabe, die Menschen von Deinem Hund fernzuhalten"dem stimme ich zu, wenn auch aus meiner Vermutung,dass Piper sich bedroht fuehlt. Ich wuerde Piper ebenso ignorieren und der Person, die sie gerade anbellt ein laecheldes "hallo wie gehts... aber die Person nicht an Piper heranlassen. Wenn Piper sich beruhigt, kann sie zur Person gehen.

Ich kenne einfach eine andere Koerperhaltung von Hunden, die gestreichelt werden moechten zB Hand mit Nase anstupsen, sich an Beine schmiegen und wohl das klassische Kopf auf den Schoss legen, wenn man sitzt.

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Bei der doch sehr unterwuerfigen Haltung frag ich mich gerade, ob sie das streicheln als Belohnung sieht...

Hmm...damit könntest Du recht haben, ebenso gut könnte sie es als Drohung auffassen.

Überhaupt wenn sie von Fremden am Bauch berührt wird. Ein Hund der sich auf die Seite legt und den Bauch zeigt will nicht unbedingt auch am Bauch gestreichelt werden, sondern er unterwirft sich. Wenn er trotzdem noch bedrängt wird, indem Leute sich über ihn beugen

könnte es schon sein das ein Hund Angst bekommt.

Wie auch immer, am besten ist wenn sie von Fremden in Ruhe gelassen wird.

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hallo dog und elisabeth, danke fuer eure antworten.

dog, wenn ich normal mit ihr spazieren gehe, dann geht keiner auf sie zu oder spricht sie an. normalerweise sieht sie jemand von zig metern entfernung und faengt an zu bellen, knurrt und macht total einen los.

ich versuche dann einfach weiterzugehen, was nicht immer leicht ist bei ihrer groesse und schwere.

der zuechter meinte damals zu mir, bis 9 monate keine spaziergaenge (wegen der gelenke) ....tierarzt meinte das sei quatsch......und bis sie alle impfungen hat nicht von fremden anfassen lassen. hab ich auch nicht gemacht. wenn aber mal besuch kam, hat sie nur von weitem geschaut und ist aber zu keinem gegangen.

als wir dann aber als sie gut 4 monate war kurze spaziergaenge machten, hatte sie vor vielem angst, rumstehende muelltonne etc.

und dann mit ca 7 monaten fing sie sich an wie eine bestie zu benehmen. im haus bellt sie garnicht, nicht wenns klingelt oder so.

aber kaum kommt sie vor die tuer, faengt sie an, auch wenn nichts zu sehen ist.

sie beruhigt sich aber dann. so und wenn halt jemand auf der strasse vorbei laueft oder ich an einem haus vorbeikomme mit ihr dann bellt sie leute an und knurrt auch und haare stehen zu berge.

daher hab ich mit einem nachbarn mal einen test gemacht, er kennt piper da seine tochter oft bei uns spielt.

im haus unterwirft sie sich ihm. draussen bellt und knurrte sie erst und ich liess die leine etwas laenger und sie naeherte sich ihm langsam, bellend und schnueffelnd und irgendwann lag sie halb und es troepfelte.

bin ich auf meinem grundstueck vor dem haus und ich lasse sie hinlegen und leute gehen vorbei, dann bleibt sie liegen und bellt auch nicht. schaut aber und wedelt mit dem schwanz.

elisabeth, als welpe ging sie zu keinem besuch, mittlerweile geht sie zur tuer und "sagt" hallo.

sie bellt nicht....null. aber wenn sie gestreichelt oder angesprochen wird, legt sie sich hin und macht einige tropfen.

sie ist wie tag und nacht wenns ums haus geht oder sie auf der strasse ist.

ich mache einen zweiten kurs im herbst, mal schaun ob ich bis dann warte oder es sich ergibt ein treffen mit dem trainer zu machen.

danke und schoenes WE.......doreen

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Hallo Doreen,

jetzt musste ich gerade mal diesen unglaublichen Züchter in Grund und Boden fluchen, sowas gibt es ja wohl nicht ?!?:[

Das was er Dir da erzählt hat, vo wegen erst mit 9 Monaten spazieren wegen der Gelenke (was nun wirklich haarsträubender Unsinn ist) ist nichts anderes als eine Anleitung zum Verderben eines Welpen.

Du kannst nichts dafür wenn es Dein erster Hund ist, Du hast ein Stück weit auf den Züchter gehört weil Du mit Deinem Hund nichts falsch machen wolltest und dafür hast Du mein vollstes Verständniss.

Allerdings ist es für den Hund außerordentlich schädlich wenn er, wie Du schreibst, mit 4 Monaten erst seinen (oder Ihren in Deinem Fall) ersten Spaziergang hatte. Der Tierarzt hatte vollkommen recht das es Quatsch ist den Hund 9 (!!!) Monate lang von der Aussenwelt fernzuhalten, das dürfte der Grund sein warum sie jetzt solche Schwierigkeiten mit Menschenbegegnungen hat und auch Angst vor solchen Dingen wie Mülltonnen etc.

Wenn ein Welpe nicht beizeiten an seine Umwelt herangeführt wird dann kommt genau das dabei raus was Du beschreibst. Bitte nimm's mir nicht übel, aber unter den Umständen ist das kein Wunder. Ich glaube ganz sicher das Du nur das beste für Deinen Hund wolltest, aber leider hast Du ihr keinen Gefallen damit getan sie solange von ihrer Umwelt fernzuhalten.

Was Du jetzt tun kannst und solltest, ist üben, üben, üben. Es ist zwar schon vieles schiefgelaufen, aber verloren ist noch nichts.

Behalte die täglichen Spaziergänge bei, zeig ihr die Welt, aber mit Bedacht. Sie zu überfordern wäre ein Fehler, denke ich. Aber jeden Tag ein paar Umweltreize sind wichtig, sie muss einfach verstehen das ihr keine Gefaht droht.

Ich fände es am Besten wenn Du schnellstmöglich eine/n GUTEN Trainer/in kontaktierst und ihr /ihm das schilderst was Du hier geschrieben hast, denn was ihr jetzt braucht ist ein Trainingsprogramm um Piper den Umgang mit so alltäglichen Sachen zu erleichtern.

Wie ist denn Euer Verhältniss zueinander? Hat sie Vertauen zu Dir? Davon hängt natürlich viel ab.

Du kannst ihr wie gesagt schonmal viel helfen wenn Du ihr den unmittelbaren Kontakt mit Leuten erstmal ersparst. Das heisst jetzt aber nicht das sie keinen Menschen mehr zu Gesicht bekommen soll, das sollte schon sein. Es soll sie nur erstmal niemand anfassen und auch nicht ansprechen, das behindert nur den Lernprozess das Menschen was völlig normales, alltägliches sind.

Wenn sie draußen anfängt unruhig zu werden ist es am besten wenn auch Du in dem Moment nicht mit ihr sprichst und keinesfalls versuchst sie zu beruhigen, denn damit förderst Du nur ihre Aufregung.

Ok, mehr fällt mir gerade nicht ein, ich bin ein wenig entsetzt und wütend über solche Leute wie diesen Züchter. Das ist echt gefährlich das solche Leute Einfluss auf künftige Hundehalter haben, denn viele vertrauen eben auf das Urteil von jemandem, der eigentlich Ahnung haben müsste und es aber nicht hat.

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hallo dog, also erstmal muss ich gestehen, piper ist nicht mein erster hund. ich hatte bis zum okt 2006 eine labradorhuendin. ich hatte sie 9 jahre lang. sie musste wegen krankheit eingeschlaefert werden.

frauelein.....meine verstorbene, sie war mein erster hund und die ersten jahre mit ihr waren nicht einfach. sie hatte viel temperament und ich keine ahnung. leider konnte ich zu der zeit nicht zum training, habs probiert, aber mein frz war gleich null und engl......naja auch nicht so dolle, war grad mal 2 monate in kanada.

mein mann kaufte mir damals meine huendin, das ich nicht so allein bin etc.

jedenfalls hab ich damals viele fehler in der erziehung gemacht. teils aus unwissenheit, aber auch von falschen leuten abgeschaut.

durch die jahre mit ihr hab ich aber schon erfahrungen gesammelt. alles in allem lief es gut mit meiner dicken. sie hoerte nicht perfekt, aber es war okay.

diesmal wollte ich es aber richtig machen. suchte den zuechter aus. er hat hier einen sehr guten ruf. und er gab mir halt tips....wie den mit dem spazieren gehen.

mit frauelein bin ich damals von tag eins gegangen. sie war auch ganz anders als piper, freute sich ueber jeden der ihr begegnete. sie war aber im haus sehr wachsam, bellte und knurrte wenn jemand zum haus/garten kam.

tja mit piper........ich dachte der mann zuechtet seit 30 jahren und hat recht. liess sie also nur im garten spielen und rennen.

er meinte das sei okay, aber keine spaziergaenge.

die tieraerztin meinte dann, spaziergaenge seien okay, aber man sollte aufpassen das sie nicht zuviel springt.

mit 4 monaten bin ich dann auch mit piper zur hundeschule. der kurs ging 8 wochen lang.

die ersten beide male hatte sie angst, aber dann ueberhaupt nicht mehr.

dort waren noch 2 andere hunden. viel kontakt hatten sie aber nicht.

piper hat ein sehr gutes temperament laut trainer. er kennt einige hunde von dem zuechter.

soweit klappt es im trainig mit ihr gut. sie hoert schon sehr gut. vertrauen hat sie auch zu mir.

ich denke das beste ist, ich versuche nach dem umzugsstress den trainer zu sehen.

hab ja schon mit ihm am telefon gesprochen und er meinte das sie noch jung sei, also eventuell deshalb ihre reaktion.

danke fuer deine lange antwort........lg doreen

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Hallo Dorote,

ich denke nicht, dass Piper agressiv ist! Für mich klingt das nach ganz viel Unsicherheit und Angst.

Ist natürlich schwer zu beurteilen ohne sie gesehen zu haben.

Versuche Dir hier mal ein wenig aufzuschreiben.

Wenn Leute auf sie zukommen uns sie zum Bellen ansetzt, dann wechsele ganz bestimmt die Richtung. Führe sie aus dieser Situation raus.

Piper muss diese Begegnungen nicht enscheiden, das scheint sie aber zu glauben. Lass sie auch nicht von anderen immer anfassen, denn das scheint sie nicht zu mögen(pinkeln, Hinlegen)

Sobald Piper weiß, dass sie sich auf Dich verlassen kann und das Du alles für sie regelst, kann sie auch ruhiger sein, denn dann braucht SIE nichts zu regeln.

Schwer alles aufzuschreiben.

Suche Dir so schnell wie nur möglich einen fähigen Hundetrainer bitte, bevor sich das verfestigt bei Piper.

LG Meike und Gioconda

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