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Trennen ! aber wie richtig ?

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Hallo liebe Fories,

da ihr mir ja schon mal mit guten Rat zur Seiten gestanden habt und ich die Interessierten gerne auf dem Laufenden halten möchte und natürlich auch hoffe mal wieder guten Rat, Beistand oder aber gar Kritik, zu erhalten.

Nach langem hin und her habe ich mich doch entschieden unseren Charly abzugeben. :heul:

Neben vielen Kleinigkeiten sind für mich zwei Hauptkriterien ausschlaggebend gewesen.

1. Charly wurde immer knurriger weil unser kleiner Sohn nun laufen kann und immer mehr und mehr sein Umfeld erobern möchte. (Was Charly mehr und mehr nicht gefiel)

2. Zeit für Charly ! Da ich nun auch zeitweise wieder arbeite kam Charly definitiv zu kurz.

Familie, Freunde und Bekannte hatten wir vorher alle schon gefragt ob sie Charly

in ihre Obhut nehmen können. Leider war keiner im engeren Umfeld dabei.

Um sechsunddreißig Ecken bekamen wir dann Kontakt zu einem jungen Paar was von unserem Dilemma gehört hat.

Die Beiden hatten schon vor einiger Zeit beschlossen einen Beagle soll es sein.

Sie haben ein großes Tierherz.

Sie haben 2 Katzen aufgenommen und Hundeerfahren sind sie auch.

Passt also alles !!!

Vor ca. vier Wochen ging es dann also los, erstes Kennenlernen aller Beteiligten.

Dann einige Spaziergänge gemeinsam damit sie Charly kennen lernen. (Sie waren total Begeistert von Charly)(Ich hatte insgeheim gehofft das nicht)

Nach ein paar Tagen erster Besuch bei ihnen Zuhause ob es denn mit den Katzen klappt !

Klappt!!

Nach ca. zweieinhalb Wochen war er das erste mal über Nacht da! Klappt auch !(er hat zwar mal kurz gejankt aber ich denke das ist normal ich habe mit schlimmeren gerechnet)

Nach ca. drei Wochen..... schluchz :heul: ... ist er nun Durchgängig da. Es scheint wohl auch ganz gut zu klappen und sie gehen sehr viel mit ihm raus und arbeiten viel mit ihm.

Charly hatte wohl die ersten zwei, drei Abende nach uns gesucht und ein wenig gejankt.

Aber mit ein wenig ablenkung ist es dann gegangen.

Das Ganze macht mich völlig fertig weil irgendwie ging die Trennung dann doch etwas schnell für mich !

Ich weiß einfach nicht ob es so die richtige Vorgehensweise war?

Hat jemand einen guten Rat?!

Hätte ich Charly mehr Zeit geben sollen um die Leute besser kennenzulernen?

Ich mache mir richtige Vorwürfe weil ich denke Charly fühlt sich von uns abgeschoben und versteht die Welt nicht mehr!

Wie kann ein Hund das alles überhaupt verstehen ?

Ich denke und weiß das es ihm eigentlich dort jetzt viel besser geht weil er da nun wieder die Nummer Eins ist.

Nun, was meint Ihr dazu ...?

eine sehr sehr sehr sehr traurige

Michaela

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Michaela, ich war noch nie in so einer Situation und kann dir keinen Rat geben.

Aber ich denke, ihr habt ihn langsam an die neue Familie herangeführt, und nicht einfach von einer Minute zur anderen *vor die Tür gesetzt*! ;)

Noch mehr Vorbereitung geht nicht! ;)

Kann aber gut verstehen, dass du nun traurig bist, aber ihr habt ein gutes neues Zuhause ausgesucht.

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Hallo Michaela,

Was ich jetzt schreibe ist sicher ein wenig unsensibel, aber es ist so.

Wenn Charly sich in seinem neuen Zuhause gut eingelebt hat, wird er an sein altes mit hoher Wahrscheilichkeit nicht mehr zurückdenken. Hunde haben nicht so ein Erinnerungsvermögen wie wir, sie leben in der Gegenwart und nie in der Vergangenheit.

Das heißt natürlich nicht das er Euch nicht mochte, aber er wird jetzt nicht bei seinen neuen Leuten liegen und denken: wo ist mein altes Rudel abgeblieben?

Was ich damit sagen will ist, das Du Dir keine Sorgen um seinen Seelenzustand machen brauchst, denn er lebt im hier und jetzt und nicht im gestern.

Freu Dich doch einfach für ihn das er es so gut getroffen hat, was anderes wäre es ja wenn es zweifelhafte Leute wären. Aber ich denke mal da hättest Du ihn nicht hingegben.

Natürlich ist es nicht ideal wenn ein Hund die Familie wechselt, aber Du hast die Entscheidung getroffen und ich denke Du hast das richtige getan.

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Hallo Michaela, ich schließe mich Renate's Worten an. Ihr seid doch, wie es klingt, sehr behutsam vorgegangen. Das Du ihm nachtrauerst spricht doch nur für Dich.

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Hallo Michaela!

Es tut mir leid, dass Du diese Entscheidung treffen musstest, aber es klingt wirklich danach, als hättest Du das Richtige getan.

Charly geht es jetzt gut und das ist wichtig! Ich schließe mich meinen Vorrednern an, er wird nicht um euch trauern, so wie Du es kannst und machst.

Sei glücklich darüber, dass Du so ein schönes Zuhause für ihn gefunden hast und versuche Du, mit der Situation umzugehen. Er kann es!

Das hat wirklich nichts damit zu tun, dass er Dich nicht mochte, als Hund geht er nur anders damit um!

Liebe Grüße und alles Gute

Tanja

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Hallo Michaela,

in meinen Augen hast Du eine Entscheidung zum Wohle des Hundes getroffen, die Dir schwer gefallen ist

.... das kann nicht jeder ..... :respekt:

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Hallo Michaela,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Ich kann verstehen, dass du traurig bist, aber ich denke ein Trennung, die sich länger hingezogen hätte, hätte keinem von euch geholfen. Traurig wärst du auch nach 6 Wochen.

Freu dich darüber, dass du ein gutes Zuhause für ihn gefunden hast!

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Hallo,

ich kann mich auch nur anschließen. Schön das Charly so ein

super Zuhause gefunden hat.

Deine Trauer verstehe ich sehr gut, aber Du siehst, es geht im gut.

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Hallo Manuela,

auch schließe mich meinen Vorrednern an. Du hast für Charly das beste getan. Freu dich, das er es so toll getroffen hat.

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Hallo Midra

Ich kann dir nicht wirklich einen Rat geben.

Ich habe einen Hund, der von dem Vorbesitzer aus Gründen die ich hier nicht näher erläutern will, quasi von jetzt auf gleich abgegeben wurde oder ansonsten eingeschläfert werden sollte.

Nach einer Woche wollten sie unbedingt den Hund noch mal sehen. Nach langem hin und her haben dann alle Beteiligten zugestimmt.

Und es kam wie es kommen musste: sie wollten den Hund zurück. Die Argumente, die sie bewogen hatten den Hund wegzugeben, und die vollkommen richtig waren, zählten plötzlich nicht mehr. Er war doch sooo ein Lieber….

Nun – letztendlich haben sie das einzige richtige getan: den Hund bei mir gelassen und sich einen Hund zugelegt, der besser in ihre Familiensituation passt.

Soweit ich es mitgekriegt habe, hast du es dir mit deiner Entscheidung nicht leicht gemacht, was auch völlig richtig war und ist.

Nun steh auch dazu und werf sie nicht aus „egoistischen“ Gründen über den Haufen (nicht falsch verstehen!).

Gruß Trial

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