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Hundeforum Der Hund
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Hallo ...

es geht wieder mal um unsere Carla! So langsam verliere ich die Geduld, die Kraft und auch das Verständnis für sie.

Carla (2,5 Jahre, kastriert) mobbt andere Hunde. Dieses Problem hat sie schon von ersten Tag an gezeigt. Wir haben sie ca. einjährig aus dem Tierschutz übernommen. Ohne Leine ist es noch einigermaßen ok, an der Leine flippt sie völlig aus. Da wird meine Hündin zu einem kaum noch zu haltenden Kraftpaket. Sie läßt sich durch nichts und niemanden ablenken. Bei größeren Hunden klappt es ohne Leine nach einiger Zeit und sie beruhigt sich, kleine Hunde werden geworfen. Treffen wir aber auf Hunde, die dann auch zurückpöbeln, ist das Chaos perfekt.

Sie hat noch niemals gebissen, gebärdet sich aber so, als würde sie ihr Gegenüber am liebsten zerfleischen. Das dieses Verhalten natürlich diverse Hundebesitzer hier im Dorf sehr ängstlich macht, ist nachzuvollziehen. Sie flüchten!

Dazu muss ich sagen, sie hat im Welpenalter keine Erziehung erhalten. Zu Hundekontakten kann ich leider nicht viel sagen. Sie ist eine sehr kluge Hündin und hat die Grunderziehung problemlos gemeistert. Einzig und allein problematisch ist die Begegnung mit anderen Hunden und ihr großer Jagdtrieb.

Sollte das hier jemand lesen, der sich wirklich auskennt, würde ich das Problem gerne noch genauer beschreiben bzw. disskutieren - bitte bitte aber keine allgemeinen Antworten und Ratschläge mehr (Es ist wirklich nicht böse gemeint, aber wir haben schon soviel hinter uns. Probiert, gelesen, zugehört, wieder probiert. Haben Rat und Tat in Hundeschulen, bei Hundepsychologen usw. gesucht. Es war immer so, dass man auf eine Frage 10 verschiedene Meinungen bekam. Effektiv geholfen hat bis jetzt nichts. Ich kann es mir leider auch nicht leisten 30 Euro und mehr für eine Stunde für Einzelunterricht zu bezahlen. Eine Hundeschule bringt insoweit nichts, da sie sich dann durchaus benehmen kann, ihre Übungen macht, sogar mit den anderen spielt. Anschließend fällt sie dann aber jedesmal wieder ins alte Verhaltensmuster zurück.)

Auch der Zweithund, ein 9 Monate alter Rüde, der sehr freundlich, manchmal unterwürfig auf andere Hunde zugeht, trägt nicht gerade zur Besserung dieses Verhaltens bei. Nach langem Üben habe ich sie soweit, dass sie an Grundstücken, wo andere Hunde kläffen, einigermaßen ruhig vorbeigeht. Die direkte Begegnung - wo sie den anderen Hund aber schon auf weite Entfernung fixiert - überfordert mich mittlerweile massiv, vor allen Dingen kräftemäßig. Desgleichen passiert, wenn sie aus der Entfernung nur einzelnen Personen sieht. Sie sucht dann gleich die Gegend nach einem evtl. vierbeinigen Begleiter dieser Leute ab.

Also passiert jetzt das, was ich immer vermeiden wollte. Wir gehen zu Zeiten hinaus, wo ich am wenigsten damit rechnen muss, auf andere Hunde zu treffen. Sehen wir von weitem einen Hund, suchen wir uns einen anderen Weg. Es macht mir und auch ihr keinen Spaß mehr und ist allgemein stressig. Leider ist auch der Freilauf insoweit eingeschränkt, da die anderen Leute Angst haben, uns verbal angreifen. Auch ihre jagdlichen Ambitionen sind viel zu hoch, um sie ohne Leine (Schleppe) laufen zu lassen.

Ach so ... dieses Verhalten ist hier im Dorf am schlimmsten. Sind wir im Auslaufgebiet unterwegs (Freilauf möglich, man kennt uns nicht ;-) außerdem ist es übersichtlich und wildarm) oder in völlig fremden Gegenden, regt sie sich zwar auch auf, ist aber nach einer kurzen "Disskussion" mit mir relativ schnell wieder unten.

Also, für wirklich professionelle Hilfe und Ideen bin ich unendlich dankbar!

LG

Cindy

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Hallo ...

Sollte das hier jemand lesen, der sich wirklich auskennt, würde ich das Problem gerne noch genauer beschreiben bzw. disskutieren - bitte bitte aber keine allgemeinen Antworten und Ratschläge mehr (Es ist wirklich nicht böse gemeint, aber wir haben schon soviel hinter uns. Probiert, gelesen, zugehört, wieder probiert. Haben Rat und Tat in Hundeschulen, bei Hundepsychologen usw. gesucht. Es war immer so, dass man auf eine Frage 10 verschiedene Meinungen bekam. Effektiv geholfen hat bis jetzt nichts. Ich kann es mir leider auch nicht leisten 30 Euro und mehr für eine Stunde für Einzelunterricht zu bezahlen. Eine Hundeschule bringt insoweit nichts, da sie sich dann durchaus benehmen kann, ihre Übungen macht, sogar mit den anderen spielt. Anschließend fällt sie dann aber jedesmal wieder ins alte Verhaltensmuster zurück.)

Nimm es mir bitte nicht krumm, aber auch wenn Tipps kommen können, ist das meiner Meinung nach kein Lösungsweg übers Forum, für mich eindeutig ein Fall für einen guten Trainer bei Dir in der Nähe, der sich nicht nur um Deinen Hund kümmert, sondern auch um Dich. Es liest sich nämlich ein klein wenig so, als hattest Du "die Waffen schon gestreckt".

Zum Jagdtrieb würde ich Dir gerne den Tipp geben, Dich mal bei der Jägerschaft bei Dir in der Umgebung umzuhören - sind nicht alle so schlimm, wie man vermutet *lol* -, ob Dir dort geholfen werden kann, vielleicht bekommst Du dort auch Tipps zum mobben/Leinenpöbeln von Carla. In einigen Gegenden werden Ausbildungskurse (Grundausbildung) von der Jägerschaft angeboten, die man auch als Nichtjäger mitmachen kann. Wo liegt Talkau genau?

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(bearbeitet)

Huhu,

nicht so weit von Dir Ilona, Richtung Berlin, 20 Minuten über Horner Kreisel..Richtung

Mölln/ Ratzeburg..

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Hallo ...

Eine Hundeschule bringt insoweit nichts, da sie sich dann durchaus benehmen kann, ihre Übungen macht, sogar mit den anderen spielt. Anschließend fällt sie dann aber jedesmal wieder ins alte Verhaltensmuster zurück.)

Das kenn ich

Auch der Zweithund, ein 9 Monate alter Rüde, der sehr freundlich, manchmal unterwürfig auf andere Hunde zugeht, trägt nicht gerade zur Besserung dieses Verhaltens bei. Nach langem Üben habe ich sie soweit, dass sie an Grundstücken, wo andere Hunde kläffen, einigermaßen ruhig vorbeigeht. Die direkte Begegnung - wo sie den anderen Hund aber schon auf weite Entfernung fixiert - überfordert mich mittlerweile massiv, vor allen Dingen kräftemäßig. Desgleichen passiert, wenn sie aus der Entfernung nur einzelnen Personen sieht. Sie sucht dann gleich die Gegend nach einem evtl. vierbeinigen Begleiter dieser Leute ab.

Das kenn ich auch, und auch das Suchen, ob die nicht doch nen Hund dabei haben.

Also passiert jetzt das, was ich immer vermeiden wollte. Wir gehen zu Zeiten hinaus, wo ich am wenigsten damit rechnen muss, auf andere Hunde zu treffen. Sehen wir von weitem einen Hund, suchen wir uns einen anderen Weg. Es macht mir und auch ihr keinen Spaß mehr und ist allgemein stressig.

Das mach ich nicht mehr. Ich drehe mich um, wenn Rambo anfängt, zu pöbeln und gehe in die andere Richtung. Dann guckt er mich sofort an und wird gelobt. So kommen wir meist ruhig an den anderen Hunden vorbei

Also, für wirklich professionelle Hilfe und Ideen bin ich unendlich dankbar!

Bin kein Profi, wollte Dir nur sagen, ich kann Dich so gut verstehen und hoffe für Dich, das Du endlich mal richtige Hilfe bekommst.

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Ja, die Jägerschaft wäre eine gute Anlaufstelle. Außerdem gibt es in Deiner Nähe eine Hundeschule, die viele Seminare mit Ute Blaschke-Berthold abhält. Vielleicht kannst Du dort mal ein entsprechendes Seminar besuchen. Den Link sende ich per PN.

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Ich kenne dein Problem und weiß wie du dich fühlst :(

Ich hab das auch alles hinter mir und hab alles durchprobiert aber nichts war von langer Dauer weil letztendlich der Auslöser wir Menschen dafür sind. Leider nutzen die Hunde die Schwäche unseres nicht Führens aus um selber zu führen.

Ich arbeite immer noch dran aber sei mir nicht böse denn ohne einen Kompetenten Trainer oder Trainerin wirst du ihr Verhalten nicht ändern.

Ich geb dir Recht das ein Hundeplatz nichts bringt denn auf dem hat sich meine Hündin auch immer benommen aber wehe wir sind vom Hundeplatz gekommen. :heul:

Ich weiß das ist nicht das was du hören willst aber es ist halt so.

Lg Birgit

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Hallo Cindy,

keine allgemeinen Ratschläge möchtest Du hier hören? Geld für einen Hundetrainer der Dir gezielt helfen könnte (es gibt ja auch Trainer, die ausserhalb des Hundeplatzes unterrichten) möchtest Du auch nicht ausgeben ?!?

Andererseits hast Du selbst festgestellt, dass Du mit Deinem Hund überfordert bist und nicht mehr weiter weisst.

Aus der Ferne sind solche Situationen immer schwer zu beurteilen. Möglicherweise brauchst Du Hilfe, die schaut, wie Du mit Deinem Hund umgehst und die Hilfestellung, was Du daran ändern solltest - das kann jedoch nur ein kompetenter Trainer vor Ort leisten.

Da helfen schon einige Einzelstunden mit Tipps, die Du dann natürlich langsam mit Deinem Hund erarbeiten musst.

http://www.hundeschulen.de

Da kannst Du schauen, ob ein guter Trainer in der Nähe Deines Wohnortes zu finden ist.

Gib nicht auf und nimm diese Hilfe an, damit Du wieder relaxter mit Deinem Hund rausgehen kannst.

Conny

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Hallo zusammen ... erst einmal ein herzliches Dankeschön, für Eure Anteilnahme!

Der Tipp mit der Jägerschaft ist nicht schlecht, werde mich mal genauer umhören. Obwohl ich "unseren" Jäger hier schon kennenlernen durfte, was leider nicht positiv war.

Zu Cony möchte ich sagen ... das mit den "allgemeinen Ratschlägen" war nicht abwertend oder herablassend gemeint, nur leider bringen die bei Carla nichts, das habe ich alles schon durch. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich kein Geld für einen Trainer ausgeben MÖCHTE, sondern leider nicht KANN ... Das ist ein riesengroßer Unterschied. Ich habe gerade mal sämtliche mobile Hundeschulen/Einzelunterricht vor Ort hier in der Umgebung abgefragt ... die Angebote liegen im Mittel bei 39,00 - 45,00 Euro die Stunde ... angeboten in einem "Paket" von mindestens 10 - 15 Stunden, dazu kommen bei vielen noch Kosten für die Anfahrt ... Da ich leider nur einen Teilzeitjob habe, kannst Du Dir ausrechnen, dass dieses im Moment für mich unmöglich ist. Der letzte Versuch mit einer Hundeschule hat 3 Monate gedauert und sämtliche Rücklagen für "außergewöhnliche Dinge" aufgezehrt.

Carla ist nicht mein erster Hund und dank ihr habe ich mir jede Menge Erfahrung im Umgang aneigenen müssen. Einen "normalen" Hund hätte ich ja auch in den Griff bekommen. Ihre sonstige Erziehung ist sehr gut: Abruf (außer halt bei Wild), Leinenführigkeit, bei Fuß, bleib usw. alles klappt. Wie ich sie mit einem Jahr bekam, konnte sie nicht einmal Sitz. Nur dieses Problem schafft mich halt, weil ich keine Ahnung mehr habe, was ich sonst noch tun kann. Es ist so, als würden wir auf verschiedenen Planeten wohnen ...

Meine Idee war halt, dass hier jemand ist, der genau mit solchen Problemen Erfahrung hat und für sich eine erfolgreiche Lösung gefunden hat. Klar weiß ich, dass Ferndiagnosen schwer sind, aber da ich nun schon so viel konventionelle Dinge ausprobiert und viele Ratschläge befolgt habe, war dies eben ein weiterer Versuch.

Ich finde es nicht gerade toll, wenn man an Problem anspricht und es dann so hingedreht wird, dass man sich diesem nicht stellen will. Mittlerweile bin ich die einzige hier, die noch zu Carlchen hält. Ich mache dieses schon 1,5 Jahre mit und bin mit meinem Latein jetzt am Ende. Zumal alle anderen hier darunter leiden und sie schon lange weggegeben hätten. Nur ist das eben nicht mein Ding. Sie gehört zur Familie und irgendwie muss ich mit ihr da durch.

Trotzdem vielen Dank an alle ...

LG

Cindy

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Hallo Cindy!

Deine Verzweiflung ist gut zu verstehen.

Wenn der Grundgehorsam so gut ist wie Du schreibst, ist die Artgenossenbegegnung keine so grosse Herausforderung, wie Du vielleicht glaubst.

Wenn Du ein bisschen im Forum stöberst wirst Du viele Bereichte finden die erklären, warum in solchen Fällen Ablenkung durch Spieli oder Futter, Hilfsmitteleinsatz (Halti & Co) oder Leinenrucks nachhaltig nichts bringen.

Es ist Dir bisher nicht gelungen Deinem Hund folgende Dinge zu kommmunizieren:

1. Ich will nicht, dass Du das tust

2. Du brauchst das nicht tun

3. Ich beschütze Dich

4. Wende Dich in einer Hundebegegnung an mich

Ich stelle immer wieder fest, dass das was mit artgenossenaggressiven Hunden gearbeitet wird nicht zwangsläufig falsch ist, jedoch selten die Reihenfolge der Vorgehensweise stimmt.

Ich helfe Dir gerne, wenn Du das willst. Ein Individualseminar wäre möglicherweise das richtige für Euch. Das auslösende Verhalten zu steuern ist nicht schwer und dauert auch nicht lange. Wen Dein Hund nicht mehr auslöst, wirst Du die Dinge, die Du bisher gelernt hast auch anwenden können und damit nicht mehr das Gefühl haben, dass die Investitionen alle umsonst waren.

Such mal im Forum oder wende Dich an die Leute, die schon hier waren.

Kopf hoch und nicht aufgeben!

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Es ist Dir bisher nicht gelungen Deinem Hund folgende Dinge zu kommmunizieren:

1. Ich will nicht, dass Du das tust

2. Du brauchst das nicht tun

3. Ich beschütze Dich

4. Wende Dich in einer Hundebegegnung an mich

Ihr sagt das immer so schön, ich weiß das auch, aber WIE mache ich das? Wie erzähle ich meinem Hund, ich will das nicht, ich beschütze Dich, vertraue mir? WIE??

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