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Hundeforum Der Hund
OldHemp2

Was bringt die Wolfsforschung den Hundehaltern?

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Originalbeitrag

Nun, letztendlich basiert ja nun gerade die Verhaltensforschung zu einem nicht unerheblichen Teil auf Beobachtung und Interpretation. Und auch die faktische Komponente, Anatomie und Physiologie, ist auch in unserer hochtechnisierten Zeit (oder was unsere Generationen dafür halten) so hochgradig "unvollständig", dass es - für mich - einfach keine ultimativen Wahrheiten gibt.

Da kann und will ich Dir nicht widersprechen. Völlige Übereinstimmung.

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Ja, das hast du absolut Recht! Ich war auch auf Vorträgen von ihm und Gansloßer , die mir damals gut gefallen haben, allerdings sehe ich das heute etwas anders, weil ich festgestellt habe, dass doch mehr "geblendet" als aufgeklärt/informiert wird. (Aber das ist mein Problem ;) )

Das ist eine Sache die jeder mit sich selbst ausmachen muß.

Allerdings ist das kein Bloch´sches oder Ganßloser´sches Problem. Das kommt mir bei vielen anderen Vorträgen, auch bei denen die nichts mit dem Thema Hund zu tun haben, auch so vor.

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@ Zivilist: Bitte .... Wozu immer dieses "Lies mal genau"-Argument.

Ich habe deinen Post genau gelesen, sehr genau sogar.

Ich habe nicht behauptet, dass du jemals etwas anderes geschrieben hast als von dir Zitierte, aber ich bezog mich - siehe mein Zitat - auf den Satz: "Der Mensch von heute hat mit dem Affen von damals genauso wenig gemeinsam, wie der Hund von heute mit dem Wolf von damals."

Und das sehe ich anders und habe - mit dem von dir Zitierten - beschrieben, warum.

(Du hast den Textabsatz zur inhaltlichen Abgrenzung vom Zitat bemerkt?)

Ich bestreite auch nicht, dass die Argumente, die ich für meine Einstellung dazu heranziehe, nicht genau so gut für eine andere - in dem Fall deine, welche ich zitierte - Argumentation taugt.

(das meine ich mit "Beobachtungen und Interpretation", womit die Verhaltensforschung - nicht ausschließlich, aber auch - arbeitet).

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Also noch mal zu G.B. Forscher und Wisenschaftler sind eben nicht das gleiche, aber das eine schließt das andere eben nicht per se aus.

Ein guter Wissenschftler schaft replizierbare Daten und geht dann mehrmals von vielen Seiten mitd er Statistik rüber (ich denke mal da hat hier keiner Interesse, dass ich das noch vertiefer oder?).

Es werden in Wissenschaftlichen Beobachtungen Verhaltenskataloge erstellt, ganz ohne Emotionen. zB: Wie oft geht Wolf a markieren, wie oft wird geputzt usw.

Da wird nicht viel raus interpretiert, erst gaaaaaanz am Ende wird ein Zusammenhang gezogen. Verhaltensforscher haben unter den Naturwissenschaftler nicht den besten Ruf, dementsprechend arbeitet die jetzige Generation noch gewissenhafter und wissenschaftlicher als viele andere Disziplinen so meine Beobachtungen und Vergleiche.

Somit ist es auch echt nicht schwer Erkenntnisse von Verhaltensforschern die noch vor 50 Jahren aktiv waren zu widerlegen. Lest mal Trumler, ich hab mich wirklich lange gefragt warum das einer der Väter im Wolf - Hundeverständnis sein soll.

Ich tue mich eh schwer mit den ganzen "Assen" unter den Hundeleuten, Bsp. Ganßloser, was hat er vor 10 Jahren gemacht? Zumindest nix mit Hunden, nix selbständig geforscht, hat sich als Biologe durchgeschlagen, im Bereich Zoo- und Wildtiere. Ein Schelm wer jetzt böses denkt, aber bei Hundeleuten kann man Kohle machen, Seminare, Bücher bringen das echte Geld. Ich gebe zu ich bin nicht schwer versucht gewesen ebenfalls in die Richtung zu gehen. Als Biologe ist man sonst einfach nicht gefragt (Erfahrungswerte von mir), man muß da seine Nische finden.

Was ich damit sagen will, natürlich ist vieles Blendung, Aber zumindest hat man einige Erkenntnisse durch diese Leute bekommen, das ist schon mal ´ne menge Wert.

Aber ich mußte ja doch etwas schmunzeln, wie man sich die Arbeit eines (Verhaltens-)Biologen vorstellt. Das ist mitunter doch sehr wild-romantsch.

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@ Piflo: ich danke Dir für den schönen Beitrag! :)

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Ich tue mich eh schwer mit den ganzen "Assen" unter den Hundeleuten, Bsp. Ganßloser, was hat er vor 10 Jahren gemacht? Zumindest nix mit Hunden, nix selbständig geforscht, hat sich als Biologe durchgeschlagen, im Bereich Zoo- und Wildtiere. Ein Schelm wer jetzt böses denkt, aber bei Hundeleuten kann man Kohle machen, Seminare, Bücher bringen das echte Geld. Ich gebe zu ich bin nicht schwer versucht gewesen ebenfalls in die Richtung zu gehen. Als Biologe ist man sonst einfach nicht gefragt (Erfahrungswerte von mir), man muß da seine Nische finden.

Was ich damit sagen will, natürlich ist vieles Blendung, Aber zumindest hat man einige Erkenntnisse durch diese Leute bekommen, das ist schon mal ´ne menge Wert.

Aber ich mußte ja doch etwas schmunzeln, wie man sich die Arbeit eines (Verhaltens-)Biologen vorstellt. Das ist mitunter doch sehr wild-romantsch.

Danke!

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Naja, ich versuche halt ab und an den Leuten die Augen zu öffnen wie ein Biologe arbeitet und mitunter in welchen Bereichen. Und was es inzwischen bedeutet wenn ma so arbeiten will, dass man auch unter den anderen Wissenschaftlern ernst genommen wird.

Vor allem Belege, Belege, Belege und Statistik, Statistik, Statistik:

Treff ich jemanden unbedarften, haben diese nur romantische Verhaltensfroscher Vorstellungen oder es wird angenommen man ist ein wandelndes Artenlexikon.

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Ach ja und wie schwer es ist vernünftige Jobs in dem Bereich zu bekommen ;)

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@Piflo:

Aber genau das, was du beschreibst, ist die Realtität! Leider wissen das viele Leute gar nicht mehr...

Deswegen tue ich mich ja so schwer mit Bloch und Co: Sie denken eben in erster Linie ans Geld, wollen sich selbst "darstellen" und mit Wissenschaft hat das nix zu tun...

(Ich liebe Statistik! :D )

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Wissenschaft verkauft sich nicht gut und wird schlecht bezahlt. Allein durch die Wiederholungen braucht es ewig bis du haltbare Ergebnisse hast und das muß jemand finanzieren.

Von Vorteil ist es da wenn du Studenten betreust, die machen die Arbeit (Bachelor (2 Monate), Masterarbeiten (6Monate = Diplom) oder Doktorabeiten, evtl. noch WiMi (Wissenschaftliche Mitarbeiter Stellen, befristet meist auf Projektbasis), der Dr. oder Prof der mit veröffentlicht schreibt IMMER seinen Namen mit drunter. Dabei hat er nur mal drüber gelesen.

Das schreibt er aber natürlich in seinen Lebenslauf / Veröffentlischungsliste. Schwub und schon sieht es so aus als ob einer voll der Kracher ist der gaaaaanz viel forscht. Dabei liest er nur und ob der Prof / Dr. wirklich Ahnung hat ist keine Voraussetzung.

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