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Hundeforum Der Hund
OldHemp2

Was bringt die Wolfsforschung den Hundehaltern?

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Egozentrik nährt sich auch wunderbar alleine :D

wie wahr :D

Ich habe aber auch noch nie persönliche Erfahrungen mit Caniden-Forschern gemacht, wurde also auch noch nie negativ beeinflusst. Der eine Verhaltensforscher, den ich kennen gelernt habe war ein unglaublich netter Mensch, aber der hat an Rothirschen geforscht ;)

Manchmal hab ich das Gefühl, dass genau die Leute, denen es hauptsächlich um die Tiere geht, sehr unbekannt in der Öffentlichkeit sind. Ist aber nur ein Gefühl...

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Vielleicht andersrum:

Die Menschen die in der Verhaltensforschung anfangen, sind zunächst an den Tieren interessiert. Dann erst, wenn ihr Fachgebiet das zuvor keinen interessiert hat außer ein paar Geeks, interessant wird für die Allgemeinheit kommt der Faktor Mensch+Medien hinzu.

Noch dazu, dass man ja jahrelange seine Erkenntnisse mit Fuß und Hand verteidigen musste: gegen Zweifler, gegen Lästerer, gegen Geldkürzung etc.

Wenn dann mit einem Mal Anerkennung kommt, kommt die "Hab ich doch gesagt, ihr Deppen"-Haltung bei raus ;)

Ich weiß es nicht, wäre aber auch eine Erklärung.

(ich bin in dieser Hinsicht eher zynisch. Auch in der Politik, so sehe ich das, werden die Menschen die mit den besten Intentionen starten früher oder später entweder abstumpfen und zerschlissen, oder aber sie kriegen ein "Macht-High" und heben ab. Sehr gute Menschen sind sehr schlechte Politiker ;) Macht korrumpiert. Immer, in jedem Gebiet. )

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Ich hab doch nix gegen diese "Forscher" und "Beobachter" allerdings ist meine persönlich Meinung, dass sie damit einfach nur Geld verdienen wollen

So so, ... sie wollen also Geld verdienen? :Oo

Und der KFZ-Mechaniker dem ich mein Auto zur Reparatur bringe arbeitet aus Idealismus? Der Bäcker macht den Job weil er es toll findet mitten in der Nacht aufzustehen um die Menschheit zu ernähren? Oder mein Arzt, hat deswegen mehrere Jahre studiert weil er es sich zur Aufgabe gemacht hat der Menschheit zu helfen? (es mag Ausnahmen geben ;) )

Klar wollen sie mit ihrer Arbeit Geld verdienen, nämlich genau so wie wir alle. Oder geht hier irgendjemand als kostenlose Arbeitskraft arbeiten? Wohl kaum.

Auch die sogenannten "Forscher" und "Beobachter" müssen ihren Lebensunterhalt finanzieren.

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Klar wollen sie mit ihrer Arbeit Geld verdienen, nämlich genau so wie wir alle. Oder geht hier irgendjemand als kostenlose Arbeitskraft arbeiten? Wohl kaum.

Auch die sogenannten "Forscher" und "Beobachter" müssen ihren Lebensunterhalt finanzieren.

Ach, das meinte ich doch gar nicht *seufz*. Ich meine die Idealisten, die immer sagen, dass es ihnen doch im Grunde gar nicht um Geld geht, sondern um die Tiere geht..und dann eben genau das Gegenteil tun: Geld scheffeln...

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Wen meinst du jetzt genau?

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Wen meinst du jetzt genau?

Ich nenne keine Namen im Inet, sonst werd ich noch verklagt. :D

Aber am Beispiel Bloch: Meine Meinung ist, dass er die Bücher hauptsächlich deswegen schreibt, weil sie sich gut verkaufen lassen und dementsprechend Geld bringen...Das ist ja auch vollkommen in Ordnung, aber mir ist aufgefallen (generell), dass die meisten eben nur schnell Geld verdienen wollen, denn mal ehrlich, als Wolfsbeobachter verdienst du gar nix...Deshalb ist das ja vollkommen legitim.

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Ich nenne keine Namen im Inet, sonst werd ich noch verklagt.

Ok kann ich verstehen, war ne blöde Frage, sorry.

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Aber am Beispiel Bloch: Meine Meinung ist, dass er die Bücher hauptsächlich deswegen schreibt, weil sie sich gut verkaufen lassen und dementsprechend Geld bringen...Das ist ja auch vollkommen in Ordnung, aber mir ist aufgefallen (generell), dass die meisten eben nur schnell Geld verdienen wollen, denn mal ehrlich, als Wolfsbeobachter verdienst du gar nix...Deshalb ist das ja vollkommen legitim.

Klar schreibt er die Bücher damit sie sich verkaufen. Nichts anderes machen/ten Ernest Hemingsway, Simon Beckett, Chris Carter, Konsalik und wie sie alle heißen. Schriftsteller, egal ob sie Heimatromane, Krimis, Biografien oder irgendwelche Fachbücher schreiben, wollen ihre Werke verkaufen.

Von daher verstehe ich nicht warum dies wie in dem Beispiel Bloch vorgeworfen wird.

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Vielleicht andersrum:

Die Menschen die in der Verhaltensforschung anfangen, sind zunächst an den Tieren interessiert. Dann erst, wenn ihr Fachgebiet das zuvor keinen interessiert hat außer ein paar Geeks, interessant wird für die Allgemeinheit kommt der Faktor Mensch+Medien hinzu.

Noch dazu, dass man ja jahrelange seine Erkenntnisse mit Fuß und Hand verteidigen musste: gegen Zweifler, gegen Lästerer, gegen Geldkürzung etc.

Wenn dann mit einem Mal Anerkennung kommt, kommt die "Hab ich doch gesagt, ihr Deppen"-Haltung bei raus ;)

Ich weiß es nicht, wäre aber auch eine Erklärung.

(ich bin in dieser Hinsicht eher zynisch. Auch in der Politik, so sehe ich das, werden die Menschen die mit den besten Intentionen starten früher oder später entweder abstumpfen und zerschlissen, oder aber sie kriegen ein "Macht-High" und heben ab. Sehr gute Menschen sind sehr schlechte Politiker ;) Macht korrumpiert. Immer, in jedem Gebiet. )

Weißt du ich, habe deine Beiträge mit Interesse gelesen, aber was ist deine Aussage?

Sie ist populistische, gespickt mit allgemein Plätzen, da kann sich jeder etwas rausgreifen und dem Zustimmen, oder ablehnen, objektiv ist etwas anderes.

Ein Verhaltensforscher, der sich den Gegenstand seiner Forschung frei wählen kann, wie oft gibt es den wohl, viele, die in der Forschung arbeiten wollen, müssen mehr oder weniger nehmen, was ihnen angeboten wird, wenn überhaupt.

Ignoranz und Interessen gibt es überall, nicht nur unter Wissenschaftlern.

Wissenschaften sollten frei von äußeren Zwängen und Interessen sein, waren sie das aber wirklich jemals, punktuell sicherlich schon.

Dass Forscher, für das was sie an Daten und Ergebnissen erarbeitet haben, nicht immer die Anerkennung bekommt, die sie verdient hätten, oder gegen widerstände kämpfen mussten usw., ist doch fasst normal und nicht nur ein Phänomen in der Wissenschaft.

Du selbst hast bemängelt, dass hier im Thema Wissenschaft und Verhaltensforschung willkürlich getrennt wurden, aber letztlich machst du es auch nicht viel anders, wenn du hergehst, die missverstandenen und schlecht behandelten Wissenschaftler hervorhebst und dabei die vielen erfolgreichen Wissenschaftler einfach vergisst.

Die Welt ist auch in der Forschung nicht nur SCHWARZ UND WEISS, das dürfen wir nicht vergessen, die Welt ist, wie sie ist, ob es uns gefällt oder auch nicht.

Trotzdem kann ich deinen Pessimismus sehr gut nachvollziehen.

Eine neue wissenschaftliche Idee pflegt sich nicht dadurch durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich für belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vorneherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist. (Max Planck).

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Klar schreibt er die Bücher damit sie sich verkaufen. Nichts anderes machen/ten Ernest Hemingsway, Simon Beckett, Chris Carter, Konsalik und wie sie alle heißen. Schriftsteller, egal ob sie Heimatromane, Krimis, Biografien oder irgendwelche Fachbücher schreiben, wollen ihre Werke verkaufen.

Von daher verstehe ich nicht warum dies wie in dem Beispiel Bloch vorgeworfen wird.

Die Schriftsteller, die du aufzählst, sind Literaten. Bloch ist ein Wolfsbeobachter und kein Schriftsteller! Die Bücher lassen sich gut verkaufen, weil sie "einfach" geschrieben sind. Das werfe ich ihm ja auch nicht vor, aber ich finde es halt grenzwertig, wenn man mit Büchern, die auf reiner subjektiver Interpretation bestehen, seine Meinung kundtun will, ohne auf HH zu achten, die sowas ungefiltert übernehmen...

Es hat halt mit Wissenschaft im klassischen Sinne wenig zu tun (that all ;) )

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Öhöm, ob man Konsalik zu den "Literaten" zählen kann... :think::D

Aber es ist schon nicht ganz verkehrt, wenn du sagst dass es mit Wissenschaft nix zu tun hat, bzw nicht wirklich "Wissenschaft" ist.

Ich verstehe im Grunde was du sagen willst, aber ich habe den Eindruck, du wünschst dir ein wenig zu viel von "den Wissenschaftlern" - nämlich dass sie unabhängig, selbstlos, rein an der Materie interessiert und großzügig sind.

Das ist rein technisch aber schwierig, denn Wissenschaftler sind Menschen, und Menschen - naja, die sind nun mal selten wirklich so.

Es gibt solche Wissenschaftler, das stimmt schon, aber ist das die Mehrheit? Oder, noch viel wichtiger, sind das die Menschen, die "vorne" stehen?

Wie oft und wie lange haben diverse Wissenschaftler schon vor dem Klimawandel gewarnt, wie oft wurden sie als Spinner - auch aus den eigenen Reihen der Wissenschaft! - abgetan oder ihre Erkenntnisse - ihre SEITENLANGEN Berichte und Studien wohlwollend, staunend, entsetzt angenommen... und dann in einer Schublade versenkt, weil es grade nicht in den Plan passte, sie zu erwähnen oder weil sie zu unbequem waren, bzw die Konsequenzen die man ziehen MÜSSTE zu unbequem sind?

Wie viele Wissenschaftler machen sich daran, Ersatz für Benzin zu schaffen - und wieviele wirklich anerkannte Ersatz-Stoffe sind auf dem Markt? Mag sein dass sie nicht wirksam sind als Ersatz - aber ich bin sicher, sie hätten teilweise genug Potential, um sie zu verbessern. Aber wer bezahlt die Forschung dann?

Ich will hier absolut nicht die Wissenschaft in den Himmel loben ;) Aber wie alles auf dieser Welt sind die Stimmungen und "Moden" auch auf dieses Gebiet zu beziehen.

Im Moment ist Wolfsforschung "in". Natürlich wirft jetzt jeder, der etwas dazu sagen kann seine Erkenntnisse auf den Markt! Wäre ja Unsinn, wenn er das erst macht, wenn Wölfe wieder "out" sind.

In ein paar Jahren sind vielleicht Bären "in", oder Füchse. Ratten? Wer weiß.

Hinzu kommt, dass Bücher die es schon länger gibt plötzlich wieder neu aufgelegt werden - von den Verlagen, zb. Denn auch diese springen dann auf den Zug auf, nicht zu vergessen all die Fantasy-Autoren die sich mit Wölfen am Rande auseinandersetzen (wer weiß denn schon, wieviel Anteil die Dire-Wölfe aus "Game of Thrones" an der Wolfs-Mode haben?)

Ein interessanter Aspekt, bei dem ich dir ein wenig Recht geben kann:

Kennst du das Buch "Der Findefuchs"?

Ein Kinderbuch, geht um einen kleinen Fuchs. Kennt fast jedes Kind. In dem Buch ist ein Dachs der Feind des kleinen Fuchses - und schwupps, fast alle Kinder mit denen ich den Fuchs näher durchnehme sagen auf meine Frage, welche Feinde der Fuchs hat als erstes "DACHS"

Was... nicht stimmt. Klar, beißt ein Dachs mal einen Fuchs, wenn der zu frech wird, bzw würde wohl auch ein hilfloses Fuchsbaby essen. Aber unterm Strich interessiert den Dachs so ein Füchslein nicht, und schon gar nicht kann man ihn als "Fressfeind" oder Todfeind ansehen.

Böse Literatur :D

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