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Hundeforum Der Hund
OldHemp2

Was bringt die Wolfsforschung den Hundehaltern?

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Öhöm, ob man Konsalik zu den "Literaten" zählen kann... :think::D

:D:D:D

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Ich verstehe im Grunde was du sagen willst, aber ich habe den Eindruck, du wünschst dir ein wenig zu viel von "den Wissenschaftlern" - nämlich dass sie unabhängig, selbstlos, rein an der Materie interessiert und großzügig sind.

Ja, du hast recht! Genau das wünsche ich mir...aber ich weiß, dass es unrealistisch ist. Ich sehe nur heute die Bücher der einschlägigen Hundetrainer/Wolfsforscher etc. nur etwas kritischer als früher...

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Was ja auch gut ist :)

Ich sehe eine Menge "Wissenschaft" auch sehr viel kritischer. Vielleicht mehr als gut wäre... aber nun ja.

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Ich sehe eine Menge "Wissenschaft" auch sehr viel kritischer. Vielleicht mehr als gut wäre... aber nun ja.

Besser kritisch sehen als ungefiltert gleich alles zu übernehmen :zunge:

Der "Findefuchs" ist ein schönes Beispiele dafür.

Ich habe einfach zu lange und zu fest an die "Wahrheit in Büchern von renommierten Forschern" "geglaubt"....Bis ich festgestellt habe, dass vieles so gar nicht unbedingt zutrifft und vor allem, dass man durch die ganzen Halbwahrheiten und Anleitungen sich selbst und seinen Hund aus den Augen verliert. Und DAS würde mir heute nicht mehr passieren (also bin ich lieber kritisch :D )

EDIT:

Was meinst du mit "mehr als gut wäre"?

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"Mehr als gut wäre" bezog sich darauf, dass ich vielleicht in mancher Hinsicht zu zynisch denke. Also nicht nur in der Wissenschaft, viel eher in anderen Dingen im Leben.

Ich meine, wir sollten mal für ein Seminar in Gruppen einen "Fall" auflösen, dabei hatte jeder in der Gruppe eine Information. Die zusammengetragen ergab dann die Lösung.

Nur ich hab der Lösung nicht geglaubt, sondern noch viel hintertriebener gedacht :D

Zu viel Kriminalromane und Filme, denk ich mal :D

Böse Medien!

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Die Schriftsteller, die du aufzählst, sind Literaten. Bloch ist ein Wolfsbeobachter und kein Schriftsteller! Die Bücher lassen sich gut verkaufen, weil sie "einfach" geschrieben sind. Das werfe ich ihm ja auch nicht vor, aber ich finde es halt grenzwertig, wenn man mit Büchern, die auf reiner subjektiver Interpretation bestehen, seine Meinung kundtun will, ohne auf HH zu achten, die sowas ungefiltert übernehmen...

Es hat halt mit Wissenschaft im klassischen Sinne wenig zu tun (that all ;) )

Sorry,.... aber das halte ich jetzt für, überspitzt gesagt, "Korintenkackkerei". Jemand der ein Buch schreibt will dieses natürlich auch verkaufen. Da es mit der Bezeichnung Schriftsteller wohl "Schwierigkeiten" gibt, nehmen wir halt den Begriff Autor. Bloch mag kein Schriftsteller sein, ein Autor ist er jedoch allemal. Und da ist es auch so dass jeder Autor sein Buch vermarkten möchte.

Klar will er mit seinen Büchern seine Erfahrungen und seine Beobachtungen mitteilen, er verweist aber auch sehr oft auf andere Meinungen. Nicht ausführlich, aber warum sollte er auch? Seine Kritiker schreiben eigene Bücher. Und zu den HH,.... jeder der in eine Hundeschule oder zu irgendeinem Hundetrainer geht, wird mit der Meinung des jeweiligen konfrontiert, auch da gibt es sicherlich (und sicher nicht wenige) Menschen die sowas ungefiltert übernehmen. Das ist kein Problem was man jetzt irgendwelchen Büchern in die Schuhe schieben könnte, dass ist ein Gesellschaftsproblem.

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Die Schriftsteller, die du aufzählst, sind Literaten. Bloch ist ein Wolfsbeobachter und kein Schriftsteller! Die Bücher lassen sich gut verkaufen, weil sie "einfach" geschrieben sind. Das werfe ich ihm ja auch nicht vor, aber ich finde es halt grenzwertig, wenn man mit Büchern, die auf reiner subjektiver Interpretation bestehen, seine Meinung kundtun will, ohne auf HH zu achten, die sowas ungefiltert übernehmen...

Es hat halt mit Wissenschaft im klassischen Sinne wenig zu tun (that all ;) )

Sorry,.... aber das halte ich jetzt für, überspitzt gesagt, "Korintenkackkerei".

Sorry, aber das sehe ich ganz anders: Schriftsteller sein ist ein Beruf und die Leser wissen um die Fiktionalität des Buches, ein "Wolfsforscher", der Bücher schreibt, will einfach seine Meinung/Interpretationen kundtun.

Dass beide damit Geld verdienen, hat mich nicht gestört, sondern die Intention des Bücherschreibens ;)

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Wenn man es ganz drastisch und negativ sehen möchte, dann hat die Wolfsforschung den Hunden diesen unsäglichen Dominanzquatsch beschert.

Insofern dient sie dazu, sich über Wölfe schlau zu machen und diejenigen, die mit der Gabe zum differenzierten Denken ausgestattet sind, können sich auch etwas für ihre Hunde heraus ziehen.

Dass Letzteres immer noch zu selten vor kommt sieht man auf vielen Hundeplätzen.

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Dieser Dominanzquatsch ist schon sehr sehr lange in den Köpfen vieler HH vorhanden, und die meisten kämen gar nicht auf den Gedanken ein Buch darüber zu lesen (es ist ja viel einfacher, den Hund zu "dominieren")

Übrigens liegt das meist daran, dass Dominanz vollkommen falsch definiert wird! Denn nach der "normalen" Definition bin ICH dominant: Ich setze mich gegenüber B durch, und B lässt es zu! :D

Es kommt also immer darauf an, was ich unter Dominanz verstehe...

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Wenn man es ganz drastisch und negativ sehen möchte, dann hat die Wolfsforschung den Hunden diesen unsäglichen Dominanzquatsch beschert.

Nein, den Dominanzquatsch haben uns nicht die Wolfsforscher beschert.

Sondern eine alte Tradition aus unserer menschlichen , somit ganz eigenen Geschichte, sie wurde nur auf alles andere Übertragen.

Wie schwer Traditionen und liebgewonnenes Denken zu verändern ist, sieht man heute noch auf vielen Hundeplätzen usw.

Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)

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Doch haben sie.

Nicht die Dominanztheorie, die kommt nicht aus der Wolfsforschung.

Sehr wohl aber mit den Parallelen, die aus der Wolfsforschung (und damit auch der Dominanztheorien bzw. Hierarchie) zu den Hunden gezogen worden sind.

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