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Hundeforum Der Hund
Kelafoe

Schreck in der Abendstunde

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Hallo,

das muss ich euch erzählen.

Gestern beim Spaziergang habe ich einen solchen Schreck bekommen, plötzlich war unsere Kela in einem riesigen Maisfeld verschwunden.

Und das kam so wir waren schon einige Zeit mit ihr unterwegs und sie hatte auch schon ihren Freilauf ohne Leine, ich wollte sie gerade wieder an der Leine nehmen, weil ich weiß das dort ein Kaninchen Treffpunkt ist.

Wie geschrieben, auf einmal war sie weg. Mein Mann und ich haben gepfiffen gerufen und keine Kela kam zurück, ich hatte in der Zwischenzeit schon die Feldränder abgesucht (das Maisfeld endet an einer viel befahren Bundesstraße) nichts zu sehen. Nach zwanzig Minuten, ich war der Verzweiflung schon nahe und hatte schon Tränen in den Augen, da ruft mein Mann sie ist wieder da, nur einiger Meter weiter von dort wo sie abgehauen war.

Mein Gott war ich glücklich dass sie zurück gekommen ist. Mein Mann hat sie gelobt als sie wieder aus dem Maisfeld auftauchte.

Wie bringe ich ihr bei das sie nicht immer hinter den Kaninchen hinterher läuft. Sonst muss sie halt immer an der Leine laufen, aber das kann’s nicht sein…….

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(bearbeitet)

Wie bringe ich ihr bei das sie nicht immer hinter den Kaninchen hinterher läuft. Sonst muss sie halt immer an der Leine laufen, aber das kanns nicht sein........

Hallo Karin,

also als Rat (bin zwar überhaupt kein Jagdfachmann) würde ich dir geben: Beobachte deinen Hund und lerne VORHER zu reagieren!

Lass sie nicht in unüberschaubare Felder/Wiesen, wo du sie nicht mehr sehen kannst. Oder leine sie dort eben an.

Dazu habe ich erst vor 2 Tagen eine "tolle" Erfahrung gemacht. :Oo

Caren, Shelly und ich gehen nachts die letzte Runde zusammen. Shelly läuft frei. Rechts von uns ist eine ungemähte Wiese, Pflanzen sind schon ziemlich hoch gewachsen, man kann max. Shellys Kopf noch sehen. Rechts von uns ein gemähtes Stück Grünfläche.

Da es irgendwie in letzter Zeit für Shelly gut zu duften scheint (Hasen, Rehe, Katzen?!?!?!), beobachte ich, wie ihr manchmal die Nase nach oben geht und sie der "Spur" langsam hinterher will bzw. in die Richtung riecht. Da sie jedoch kein Jäger ist, reicht ein einfaches, ruhiges: "Neeeeeeeeeein, Shelly" und sie beschäftigt sich sofort wieder mit anderen Dingen. (schnuppern, pullern etc.) Geht jedenfalls nicht der Spur weiter, interessiert sich auch nicht dafür.

Wie gesagt.. wir laufen alle zusammen. Da hebt sie plötzlich wieder ihren Kopf in die Höh und atmet tief ein. (Richtung hoher Wiese) Von mir kommt ein "Neeeeein" und alles ist gut. Von Caren allerdings bekomme ich einen "Rüffel", was sie denn jetzt schon wieder gemacht hat und ich soll sie einfach mal machen lassen. Und sie muss doch nur mal. AHA...... :Oo Ich sagte nur kurz, dass er sie doch mal beobachten soll, dann versteht er was ich meine. Aber gut... ich mich also zurückgehalten. Lass die beiden mal machen...

Shelly geht also in die Wiese, wo sie vorher den Rüssel hochhob. Sie schnuppert. Plötzlich rennt sie los, weiter in die Wiese rein, es ist ein Fauchen usw. (ich nehme an eine Katze) zu hören und man hört im Dunkeln noch, wie durch die Wiese gejagt wird.

Ich denke nur: Aaaaaaaaargh.... SUPER!!! :[ Fast 1 1/2 Jahre habe ich es geschafft, dass Shelly KEINE Katze mehr gejagt hat, sie, wenn sie welche sieht, bei mir bleibt usw....

Wir rufen und pfeifen. Nix.

Caren hatte ein mega schlechtes Gewissen, weil er endlich mal gemerkt hat, dass sowas von mir nicht nur Schikane ist um Shelly zu ärgern oder kontrollieren. Aber naja... Ich hoffe er lernt daraus!!!

Nch 1-2 Minuten kam sie dann wieder. Ich war nicht mal böse auf sie. (wenn dann eher auf Caren :P ) Ich leinte sie an und ging normal weiter, als wäre nix passiert.

Was ich mit diesem Roman also sagen will: Der Hund zeigt dir an, wenn er was in die Nase bekommt. Normal rennen sie ja nicht einfach wild drauf los ohne Spur. (die Nicht-Jäger jedenfalls nicht) WENN du es erkennst, dann ruf den Hund einfach ab. Das ist so ziemlich der letzte Zeitpunkt, wo du noch eingreifen kannst. Danach ist es sinnlos auch nur irgendetwas zu "versuchen".

Eine andere Lösung für das Jagdproblem fällt mir jetzt nicht ein, außer eben vorher zu agieren.

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Körpersprache, das hat Ricky ja schon beschrieben. Und dann mal gezielt mit Schleppe an den Kaninchentreffpunkt und den Abruf üben. Das hat es bei uns gebracht.

@ Ricky

Warum riskierst Du die Jagd Deines Hundes? 1,5 Jahre Arbeit in den Sand setzen, nur um es Caren zu beweisen? Ne, das würde ich nicht tun....

Mir doch egal, wenn jemand die Körpersprache meines Hundes nicht versteht. Und das Risiko einer Wild/Katzenjagd würde ich nicht eingehen. Nebenbei haben wir Brut- und Setzteit, da haben Hunde in den Feldern und Wiesen nichts zu suchen.

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Hallo Ricky,

sorry das ich mich erst so spät melde.

Habe deine Antwort wohl gelesen, hatte aber keine Möglichkeit dir zu antworten, hatte nämlich in der Zwischenzeit meine Brille geschafft und musste erst zum Optiker und sie wieder richten lassen.

Also zu deinem Rat, den habe ich natürlich heute Nachmittag beim Spaziergang sofort ausprobiert. Das mit dem Nein hat nach ein paar Übungen schon ganz gut geklappt, müssen aber noch einige Male üben, dann wird`s wohl richtig klappen .

Danke für deinen Rat

LG

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@Karin:

Das mit dem "Nein" ist nur meine Variante, Shellys Tun zu "unterbrechen". Und wie gesagt, Shelly ist ein Nicht-Jäger. D.h. ich kann sie (vorher!!!) absolut leicht beeinflussen bzw. sie beeindrucken Fährten etc. nicht wirklich. Nur eben, wenn sie wirklich mal losrennt, dann isses bei jedem Hund zu spät.

Kann jeder machen wie er es will. Und das "Nein" war auch eigentlich nicht der Rat, sondern eher das Beobachten des Hundes und Erkennen von Anzeichen. Was du nachher zu ihm sagst und/oder wie du sein Verhalten unterbrichst ist ja Banane. ;)

@ Ricky

Warum riskierst Du die Jagd Deines Hundes? 1,5 Jahre Arbeit in den Sand setzen, nur um es Caren zu beweisen? Ne, das würde ich nicht tun....

Mir doch egal, wenn jemand die Körpersprache meines Hundes nicht versteht. Und das Risiko einer Wild/Katzenjagd würde ich nicht eingehen. Nebenbei haben wir Brut- und Setzteit, da haben Hunde in den Feldern und Wiesen nichts zu suchen.

Ich habe/wollte niemanden etwas beweisen. Denn ehrlich gesagt habe ich selbst nicht damit gerechnet, dass sie wirklich nochmal hinterhergeht und auch noch Erfolg hat (also was findet). Hätte mir also genauso gut passieren können. Denn für mich sah es auch so aus, als habe Shelly die Katze selbst dort "zufällig" und nicht auf Grund einer Spur entdeckt (zeigte nix mehr an, als sie in die Wiese ging).

Hinterher ist man immer schlauer. ;)

Die 1,5 Jahre waren auch keine Arbeit, da sie wie gesagt kein Problem hat, an dem ich arbeiten müsste. Somit habe ich auch keine Arbeit in den Sand gesetzt. Ich konnte nun auch nicht den Rest ihres Lebens damit rechnen, dass sie nie wieder ne Katze trifft/jagt, bloß weil ich ihre Körpersprache besser kenne. Außer sie läuft ab jetzt nur noch an der Leine und das kommt für mich nicht in Frage.

Hier in der Siedlung ist es sonst sehr "übersichtlich" und der Grund, warum sie die 1,5 Jahre keine Katze mehr jagen konnte, ist einfach, dass sie mittlerweile schlechter sieht und ich die Katzen normal vor ihr von weitem sehe und dementsprechend reagieren konnte.

Trotzdem wird sie jetzt nicht anfangen zu jagen/wildern, bloß weil sie jetzt einmal wieder eine Katze getroffen hat. Daher sehe ich das nicht so eng. Außer, es rennt ihr wieder eine GENAU vor die Nase.

Außerdem ist diese Wiese nur ein kleines Stück unbebautes Land (Grundstück), das MITTEN in unser Siedlung liegt. Das hat nichts mit Feld und Wiesen außerhalb der Stadt zutun, wo Brut- und Setzzeit herrschen. Aber das nur nebenbei!

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Hallo Karin,

das ihr einen großen Schreck bekommen habt glaub ich euch ungesehen...mir wäre das Herz auch weitergerutscht als nur bis in die Hose!

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