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jakomaho

Umgangsrecht - was ist das Beste für den Hund??

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hallo an alle,

wir zermatern uns schon seit geraumer zeit den kopf um die situation eines bekannten hundes! kommen aber irgendwie nicht weiter, und geben die " sachlage " jetzt mal ins forum, in der hoffnung viele denkanstöße, ratschläge, vorschläge, evtl. auch juristischer art zu bekommen!

- der hund wurde im oktober 2004 gemeinsam innerhalb einer beziehung " angeschafft ",

- diese beziehung ging anfang 2006 auseinander,

- das eine frauchen ( ich nenne sie jetzt mal 1. frauchen ) war seit eintritt des hundes in den haushalt bis ende 2006 zuhause, hat sich tagsüber fast ausschließlich allein um den hund gekümmert, inkl. tierarzt, erziehung etc!,

- seit 2005 ist das andere frauchen ( das 2. frauchen ) die letzte runde mit dem hund gelaufen,

- begleithundeprüfung hat 2. frauchen gemacht, da sie den geringeren einfluss und das geringere durchsetzungsvermögen hatte, 1. frauchen hat mir hundeschule angefangen, da es ihr sehr wichtig war, dass der hund " alltagsfähig " ist ( der hund ist ein labbi )

- im januar 2007 einigten sich beide auf ein mündliches umgangsrecht = die woche über ist der hund beim 1. frauchen, sie hat die besseren arbeitszeiten, der hund ist nicht länger als 6 std. allein, ausserdem hat sie eine neue partnerin, die auch einen hund hat, somit ist der hund immer in gesellschaft eines anderen hundes - das 2. frauchen ist von 06:30 - 17.15 ausser haus

- seit ende märz 07 hat das aber nicht mehr funktioniert, das zweite frauchen hat sich net mehr um den hund gekümmert, die vereinbarten termine wurden weder abgesagt noch eingehalten

- inzwischen kommunizieren die beiden nur noch über anwalt, und leider wurde vom 2. frauchen auch der hund hineingezogen :(:(:???

- 2. frauchen will folgendes umgangsrecht: mittwoch von 17:30 - 22:15 und jedes We von freitag 16:00 bis sonntag 22:15, an hohen feiertagen jeden zweiten tag von 09:00 bis 22:15

und den kompletten urlaub von sechs wochen, den sie dann aber vorgibt

- 1. frauchen kann sich damit nicht anfreunden, nur den arbeitsalltag mit dem hund zu verbringen und keine freizeit mehr mit dem hund zu haben, versteht ausserdem nicht, dass sie nur den alltag hat und 2. frauchen nur ihre freizeit mit dem hund verbringen will

- lt. anwalt gilt der hund als sache, die gemeinsam " angeschafft " wurde und zu 50 / 50 aufgeteilt wird - klingt furchtbar in meinen augen / ohren -

- der hund läuft voll auf das erste frauchen ( steuer, versicherung, tasso, tierarzt ) bis mitte 2006 gemeinsam bezahlt

- über die frage, wer den hund bezahlt hat, gibt es unterscheidliche meinungen - 1. frauchen = gemeinsam, 2. frauchen = sie allein

- das 1. frauchen trägt sich jetzt mit dem gedanken, das 50 / 50 so aufzuteilen, dass der hund volle zwei wochen bei der einen ist und zwei volle woche bei der anderen, aber wenn sie dies sagt, merkt man, dass sie damit ein problem hat, weil sie es eigentlich als nicht hundgerecht empfindet, unter den gegebenen umständen

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ich kann mich mit dem gedanken auch nicht anfreunden, der hund wäre bei frauchen 2 von morgens bis abends allein, bin aber vielleicht nicht sachlich genug, da ich weiss, dass frauchen 1 alles dafür tut, um dem hund gerecht zu werden und sich eher verbiegt und die eigenen dates absagt, nur damit der hund versorgt ist!

sind über jeden neuen gedanken, aber auch über eure meinungen zu dem thema dankbar und hoffe auf viele antworten!!

vielen dank schon mal!!!!!!!!!

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Au weia ?!?

Da fällt mir nur spontan der "Kreidekreis" ein - wenn mir an meinem Hund etwas liegt, dann überlege ich mir die hundegerechteste Lösung ..

Also , ich finde sämtliche Lösungen für den Hund einfach grässlich.

Dieses Hin - und Hergereiche wird er nicht verstehen , weder den stündlichen , täglichen noch wöchentlichen Wechsel.

Vielleicht solltest Du Frauchen1 und Frauchen2 das Thema hier ausdrucken und zum Lesen geben, wenn noch mehr Antworten da sind. Ich appelliere an beide:

Bitte lasst solche Wahnsinnslösungen sein , dem Hund zuliebe.

Einigt Euch und lasst ihn bei einer von Euch beiden , damit er ein normales und glückliches Leben führen kann, Erspart ihm ein emotionales Hin- und Hergewechsele , um seiner selbst willen !!

Die Trennung von Lebensgemeinschaften ist nie einfach , nie für alle Betroffenen leicht , aber ich kann aus Erfahrung sagen , selbst ältere Kinder , die schon viel verstehen und viel erklärt bekommen können , brauchen einen ganz langen Zeitraum , um das verbringen von Zeiten wie Wochenenden , Ferien , etc.. beim anderen Partner zu verarbeiten.

Wie soll das denn der Hund verstehen , dem man das nicht erklären kann ??

Ich hoffe sehr , es gibt eine andere Lösung !!

Martina

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Ich bin jetzt schon ein wenig müde und unkonzenzentriert, aber nach dem was ich von der Problematik noch verstanden habe, bin ich der Meinung das der arme Hund bei Frauchen eins bleiben sollte. So ein hin und her ist für Kinder schon schwer, aber ein Hund versteht es ganz und gar nicht :( .

Ich finde es egoistisch von der anderen Person (Frauchen 2) den Hund mit in die Probleme der Menschen reinzuziehen, und ich wage auch die Behauptung das es ihr gar nicht um Hund geht, sondern darum ihrer Ex Partnerin möglichst viele Probleme und Sorgen zu bereiten.

Und Falls Sie das lesen sollten, Sie die sie den Streit vom Zaun gebrochen haben, ich meine es genauso wie ich es sage.

Der Hund kam 2004 zu Ihnen, und erst ein Jahr später, 2005, sind Sie mal auf den Trichter gekommen mal die letzte Runde abends (!!!!!) mit dem Hund zu gehen. Das ist, auch gemessen an der Hundeprüfung, herzlich wenig Einsatz dafür das Sie nun Ansprüche an den Hund bzw. Ihre Ex Partnerin stellen. Denn sie war es, die mit dem Hund zur Schule, zum Tierarzt und REGELMÄßIG Spazieren gegangen ist.

Im Interesse des Hundes, der in meinen Augen nur Streitobjekt für Sie ist, möchte ich Sie bitten ihn in Ruhe zu lassen. Lassen Sie ihn bei der Person leben, die sich die meiste Zeit um ihn gekümmert hat, und das waren dem Bericht nach zu schließen NICHT SIE.

Leute wie Sie sind unter anderem der Grund dafür, das der Hund eines schönen Tages abgegeben werden muss, weil er nicht weiß wo sein Platz ist und wo er sich Zuhause fühlen soll. Das führt über kurz oder lang zu Schwierigkeiten, und nicht der Hund ist das Problem dabei sondern Hundehalter (wenn man das von Ihnen überhaupt sagen kann) wie Sie.

Schönes Leben noch.

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Hallo!

Oh Mann! Wenn ich sowas lese, werde ich immer unheimlich sauer! Man kann sich ja trennen, man kann auch böse aufeinander sein, aber muss man das dann unbedingt auf dem Rücken von Lebewesen (v.a. Kindern und Hunden) austragen, die nichts dafür können und die Situation meistens (Hunde ja sowieso gar nicht) verstehen können? ?!?

Ich finde sämtliche vorgeschlagenen Lösungen inakzeptabel. Der Hund versteht doch überhaupt nicht, warum er einmal beim einen und dann wieder beim anderen Frauchen ist. Klar gehen manche Hunde mal nachmittags zum Hundesitter oder bleiben im Urlaub woanders, aber sie wissen trotzdem ganz klar, wo sie hingehören. Das könnte dieser Hund überhaupt nicht wissen, weil es die Frauchen ja selbst nicht wissen!

Wo kommt denn der Hund her? Ich frage, weil ja oft Abgabeverträge geschlossen werden, die dann ja auf eine bestimmte Person laufen. Unsere Züchterin lässt die Verträge auch immer nur auf eine Person laufen, um eben solche Situationen zu verhindern. Wer bezahlt hat, ist dann völlig irrelevant. Mein Mann und ich haben Fanja auch gemeinsam bezahlt, aber laut Vertrag gehört sie mir. Gibt es keinen Vertrag oder stehen beide Frauchen drin, wird es natürlich schwierig.

Dann fällt mir eigentlich auch nur eins ein: in Ruhe das Gespräch suchen und überlegen, was für den Hund am besten ist. Sollte Frauchen 2 auf stur schalten, würde ich an des 1. Frauchens Stelle den Hund ganz Frauchen 2 überlassen - auch wenn es ihr das Herz bricht und es dem Hund objektiv gesehen bei ihr besser ginge. Das ist immer noch besser als so eine Zwischenlösung, unter der der Hund nur leidet!

Viele Grüße, Iris

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Das erinnert mich an diese alte Geschichte von dem Kind was in 2 Teile geteilt werden sollte, weil man sich nicht entscheiden konnte, wer das Kind behalten soll. Die großherzigere von beiden steckte zurück und gab das Kind der anderen, damit es nicht zerteilt werden müsse. Im Endeffekt wurde Ihr dann das Kind zugesprochen, weil sie die vernünftigere war.

Leider gibt es sowas in dieser Zeit nicht.

Ich würde auch das Tier lieber der anderen überlassen, auch wenn ich darunter leide, aber wie leidet denn der arme Hund der nicht weiß wo er hingehört. Und das einzige was er merkt sind die Spannungen, das ist kein glückliches Hundeleben.

Ich hoffe die Beiden werden noch schlau und entscheiden im Sinne des Hundes und nicht aus Ihren eigenen egoistischen Belangen.

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genaus so ich das.

Dem Hund zuliebe würde ich ihn da lassen, wo er es am besten hat.

Selbstverständlich bei der Person, die ihm bezugsmäßig am nähesten ist.

Weiß gar nicht warum z.B. das 2. Frauchen Ansprüche erhebt.

Angeschafft wurde doch der Hund von Person 1 oder nicht????

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Der arme Hund :heul:

Die beiden Damen sollten mal weniger Egoismus an den Tag legen und dann entscheiden wo es der Hund am besten hat

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Ich finde es egoistisch von der anderen Person (Frauchen 2) den Hund mit in die Probleme der Menschen reinzuziehen, und ich wage auch die Behauptung das es ihr gar nicht um Hund geht, sondern darum ihrer Ex Partnerin möglichst viele Probleme und Sorgen zu bereiten.

GENAU das ging mir auch als erstes durch den Kopf.

Vielleicht stört es sie auch, dass Frauchen 1 wieder eine neue Partnerin hat?!?!

Denke auch, man sollte sich darauf einigen, dass der Hund dort hin kommt, wo er es am besten hat. So erwachsen und vernünftig sollte man schon sein, auch wenn es anfangs vielleicht schwer fällt. Finde es schlimm, wenn um Lebewesen (Kinder, Haustiere) so ein Hick Hack gemacht wird. Die können am wenigsten dafür.

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Oh je.... solche Sachen sollten schon im Voraus geklärt werden. Welche Beziehung hält denn heute noch ewig? Wenns mal klappt, dann ists ja super. Aber Gedanken sollte man sich auch in einer glücklichen Beziehung machen. Ich hab das damals mit meinem Freund gemacht, als wir Brego zu uns nahmen. Und da ich ihn erzogen hab und für ihn da war, war die Entscheidung leicht.

Ich hab die Geschichte zwar nicht 100% verstanden, aber ich würde auf Frauchen 1 setzen. Klar kenn ich die beiden nicht, aber ich seh Frauchen 2 da etwas verwirrt. Sie hat immer so Phasen, in denen ihr der Hund egal ist. Komisch find ich,...

Und so wie du das geschrieben hast, sieht mir das auch eher nach Rache an Frauchen 1 aus.

Aber die sollen doch am besten zum Wohle des Hundes entscheiden. Hin und her geben würde ich ihn nicht.

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Natürlich muss hier zum Wohle des Hundes entschieden werden und das geht nur, wenn sich die Frauchen irgendwie einigen, da das Gesetz einen Hund als Sache ansieht!

Gibt es nicht irgendwelche Belege, wie Kaufvertrag, Versicherungspolicen usw. mit denen Frauchen 1 belegen kann, dass der Hund eigentlich ausschließlich auf sie läuft?

Denn so wie sich die Geschichte liest kann man wohl nicht davon ausgehen, dass Frauchen 2 zur Vernunft kommt, da bin ich mir Ricky und Dog einer Meinung!

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