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Hundeforum Der Hund
serpentswife

Hund aggressiv gegen fremde Hunde

Empfohlene Beiträge

Hallo

Habe ein Problem mit meinem kleinen (Schulterhöhe 30 cm ,9,5 monate).

Heute beim Morgenspaziergang hat er wieder mit seinen beiden Freunden (Kanadische Schäfer) wild über die Wiese getobt und Bälle gejagt.

Als wir dann schon auf dem Rückweg waren, kam ein uns fremder Rüde auf die Spielwiese und mein kurzer schnellt auf den los und zwickt den fremden in den Allerwertesten. Darauf folgte ein kurzes Gerangel - wobei wir die kanadier zurückhalten mussten, die ihren kleinen freund beschützen wollten- danach kam er angekrochen, weil er weiss das er was angestellt hat und hat nur noch in die Richtung des anderen Rüden geknurrt.

Wie krieg ich ihm das wieder weg??

Ach ja, habe übernächste Woche Trainingsstart in der Hundeschule, möchte aber auch schon vorher daran arbeiten.

lg simone

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Hallo Du,

das hört sich für mich nicht nach Aggression an , sondern nach einem Kräftemessen wie es in dem Alter schonmal vorkommt.

Ein wirklich aggressiver Hund sieht folgendermaßen aus: er fixiert sein Gegenüber mit den Augen, er hat die Ohren steil nach vorne gerichtet, drückt seinen Körper bis zum Geht nicht mehr durch und bedroht den anderen Hund (oder auch Mensch) mit knurren und Weg versperren.

danach kam er angekrochen, weil er weiss das er was angestellt hat und hat nur noch in die Richtung des anderen Rüden geknurrt

Da muss ich Dir widersprechen, er weiß nicht das er was angestellt hat, sondern er spürt sehr genau das Du Dich in dem Moment über ihn ärgerst. Daraus dürfte auch resultieren das er den anderen Rüden anknurrt, weil er diesen damit in Verbindung bringt.

Was auch ausschlaggebend für den Vorfall sein könnte, ist der Ball.

Hatte Dein Hund den Ball im Fang oder hattest Du ihn? Falls Dein Hund den Ball noch bei sich hatte, ist es möglich das er seinen "Besitz" verteidigt hat. Um sowas zu vermeiden ist es wichtig, das Du die Kontrolle über sämtliche Spielsachen hast. Denn was dem Hund nicht als Eigentum überlassen wird, wird er auch nicht verteidigen.

Wie Du jetzt daran arbeiten kannst: Lasse weiterhin die Kontakte zu anderen Hunden zu, und versuch nach diesem Vorfall ruhig zu bleiben. Die größten Probleme dieser Art kommen daher, das die Hundehalter unsicher werden und ihrem Hund nicht mehr zutrauen mit seinen Artgenossen umzugehen.

Mehr kann ich Dir fast nicht raten, ausser das Du ihm seine sozialen Kontakte lässt. Das ist sehr wichtig für den Hund um ein vernünftiges Verhalten anderen Hunden gegenüber an den Tag zu legen.

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Hallo Dog

danke für deine schnelle Antwort. Den Ball hatte einer der Kanadier im Fang, da er auch diesem gehört und mein kleiner nur mit-hinterher jagd.

Auch den Kontakt zu anderen Hunden möchte ich ihm nicht verbieten, da er das meines Erachtens braucht.

Lg

Simone

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Hallo Simone,

freut mich das Du Dich von dem Vorfall nicht abhalten lässt, Deinen Hund mit anderen zusammen zu lassen, das erlebe ich leider häufig. Und was dabei rauskommt ist ein Hund, der wirklich alles verbellt und anpöbelt was auf vier Beinen unterwegs ist.

Tja, der Ball. Es ist immer problematisch wenn sowas dem Hund überlassen wird, und auch wenn der Kanadier den Ball in dem Moment hatte kann es trotzdem sein das Deiner meinte ihn verteidigen zu müssen. Am besten ist es, als Hundehalter den Ball einzupacken wenn das Spiel beendet ist.

Bei mit läuft es mit meinem Hund schon lange so ab, das die Spielsachen nicht meinem Hund, sondern mir gehören. Natürlich werden solche Sachen für den Hund gekauft, das Eigentumsrecht darauf sollte aber immer beim Hundehalter sein.

Es ist auch nicht so das man seinem Hund das Spielzeug wegnimmt, sondern man nimmt ihm viel mehr die Pflicht ab seine Sachen zu verteidigen.

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Genau so wie Dog würde ich es auch sagen! Kann dem nichts mehr hinzufügen!!!

Leider hört man zu oft den Satz "der weiß genau, was er angestellt hat" oder " er hat ein schlechtes Gewissen"

DAS IST NICHT SO!!! Das unterwürfige Verhalten des Hundes ist ein Beschwichtigen, weil er sich vor dem evtl. Schimpfen schützen will!! Er hat also diese Erfahrung bereits machen müssen und verhält sich auch entsprechend!

Beispiel: Herrchen/Frauchen läßt Hund allein zu Hause. Hund zerbeißt einen Schuh. Herrchen/Frauchen kommt nach Hause, sieht die Beschehrung und schimpft mit Hund, der sich eigentlich freut daß er/sie wieder zu Hause ist.

Hund verbindet nun das "nach Hause kommen" mit H./F. mit Schimpfen und versucht durch sein beschwichtigendes Verhalten das Schlimmste zu verhindern.

Herrchen/Frauchen vermenschlicht sein Verhalten und meint, daß er mal wieder "ein schlechtes Gewissen" hat.

UND GENAU DAS DENKEN LEIDER VIELE HUNDEBESITZER!!!

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Hallo Iris

Danke auch für Deine Antwort. Und Ja ich habe auch schon mit Ihm geschumpfen wenn er wieder mal allzuviel Blödsinn angestellt hat.

Wobei er in der Wohnung immer sehr artig ist und noch nie was kaputt gemacht hat (ausser seinen spielsachen)

Und um mit Ihm besser zu komunizieren, gehe ich ja bald zum Training

lg

simone

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Hi Simone!

Es freut mich, daß Du bald fachliche Unterstützung bekommst!

Eines solltest Du Dir bis dahin IMMER wieder ins Gedächtnis rufen: Du hast maximal 2 Sekunden Zeit, um das Tun deines Hundes zu belohnen oder zu bestrafen (damit meine ich NICHT schlagen!!). Danach KANN er es nicht mehr verknüpfen!!!

Wenn er Blödsinn macht, mußt Du ihn in FLAGRANTI erwischen. Ansonsten ist die Untat zu ignorieren und der Ärger herunter zu schlucken!!!

Für die Erziehung eines Junghundes braucht man ein Menge GEDULD, GEDULD und nochmals GEDULD!!! Konsequentes Verhalten: Wenn nein, dann bleibt es auch nein!

Mit einem Sack voll Humor und Gelassenheit übersteht man das dann ganz gut, finde ich *gg*

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So, nun ist ja mal ein kleiner zwischenbericht fällig

Das ganze Training mit wirklich gutem Trainer hat folgendes ergeben: Mein Hund hat aus seiner Welpenzeit (die er leider nicht bei uns verbracht hat) sehr viel Angst.

Wobei sich diese Angst immer mehr ausgedehnt hat, bis es auch uns blinden Hundehaltern aufgefallen ist.

Fakt ist: er mag keine Hunde, die auf Ihn zugaloppieren

er mag keine Kinder, die auf Ihn zurennen

er mag keine lauten Knaller

Inzwischen ist er aber auch schon wieder so weit, das er sich hinter mir versteckt, weil Frauchen es auch schon mit ausgewachsenen Schäfern aufgenommen hat. Ist zwar noch ein langer Weg bis er wieder volles Vertrauen hat, aber es wird immer besser und ich bin für jede auch noch so kleine Besserung dankbar.

Gerade gestern wieder musste ich einen schwarzen Schäferrüden etwas unsanft am Halsband von meinem fernhalten. War gerade mit meinen 3 kleinen Kiddis und dem Hund unterwegs, da leint der Hundehalter des schwarzen urplötzlich seinen ab und lässt ihn auf uns zurennen. Also hab ich ihn mir eben geschnappt. Gar nicht auszudenken, wenn es da zu einer Rauferei kommt und eines meiner Kinder gebissen worden wäre. :(

Aber neuer Tag neue Aufgaben.

lg

simone

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Hallo Simone,

schön das Du mit Deinem Hund Fortschritte machst und das Du einen guten Trainer gefunden hast :) .

Zu solchen Hundehaltern wie dem den Du gestern getroffen hast fehlen mir nach wie vor die Worte. Denken die überhaupt nicht nach? Besonders dann wenn Kinder dabei sind sollte man Rücksicht nehmen, aber auch dann schon wenn klar zu sehen ist das der andere Hund an der Leine ist.

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Hallo Dog

Inzwischen hab ich mich an solche dämlichen Begegnungen schon fast gewöhnt.

Treffe ja auch oft solche mit dem Namen "Dertutnix"

*grr*

Naja, hauptsache mit meinem kleinen gehts bergauf.

lg

simone

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      Hallo, ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme... Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff). Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
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      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
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      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
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