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Hundeforum Der Hund
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Kleinkinder in Welpengruppe?

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Hallo, was mir heute morgen noch einfiel,und was zu unserem "Ruf" beiträgt, wohl einen schwierigen Hund zu haben:

In der Gruppe laufen auch immer mehrere Kinder herum. Teilweise spielen sie so frei wie die Welpen. Mein Mann und ich haben immer ein Auge auf unsere, sie dürfen, wenn sie sich ruhig verhalten, sich unter die Welpen mischen, wenn Freispiel ist. Oder sie sitzen in sicherer Entfernung auf großen Betonröhren und schauen dem Treiben zu.

Andere Kinder aber toben Auf gleicher Höhe herum, schauen oder krabbeln in die Röhre, wenn drinnen Welpen kämpfen etc

Am schlimmsten fand ich einen Vater, der sein Kleinkind auf dem Schoss hatte. Es hing kopfüber herunter, um unter die Bank zu schauen, wo 3 Welpen (unter anderem auch meiner) gerade rangelten. Auf meine Bemerkung, dass ich mich das nicht trauen würde, wenn gerade so wild gespielt wird, nahm er sein Kind wieder hoch und schaute mich entgeistert an.

Die Trainer sagen dazu nichts, finden es also ganz normal und in Ordnung.

Wie wurde es gehandhabt, wenn bei Euch Kinder mit dabei sind?

LG

P.S.

als Hund heute morgen aufdrehte, ist er nach kurzer Auszeit im Kennel (gefühlte3 Sekunden) sofort wieder ruhig geworden und dann auf meinem Bein eingeschlafen. Auch zu einer meiner Töchter kommt er inzwischen auch zum Kuscheln und nicht nur zum Toben :)

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Als ich als Ausbilder Welpengruppen leitete habe ich es immer initiert und mich dann gefreut, wenn die gesamte Familie mit dem Welpen kam.

Wo, wenn nicht im angeleiteten Welpenspiel, sollen die Kinder den richtigen Umgang mit Hunden und speziell Welpen lernen?

Viele Welpen aus Familien ohne Kinder haben so auch die Möglichkeit mit Kindern sozialisiert zu werden, diese sich ja meist anders benehmenden kleinen Menschen, die rumrennen, schreien, kreischen als sozial zugehörig kennenzulernen und später keine Berührungsängste bei Kinderbegegnungen zu haben.

Wichtig ist natürlich, das Kinder dabei gut beaufsichtigt werden und keine Gefahr besteht, dass den Welpen weh getan wird. Bei den üblichen Familien (Mutter, Vater, Kind(er) ) ist es wünschenswert, wenn ein Elternteil immer ein Auge auf Kind(er) und eins auf den eigenen Welpen hat. Mit beobachtender und anleitender Unterstützung eines Ausbilders ist dies sehr gut möglich.

Wie Eltern mit ihren Kindern umgehen ist sehr verschieden. Solange dabei kein anderes Kind und kein Welpe gefährdet wird - sollen sie doch machen wie sie wollen.

Das Welpenspiel dient in meinen Augen nur der Anleitung der Kinder im Umgang mit Welpen und nicht der weiteren Erziehung der Kinder.

LG Heike

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Natürlich sollen die Welpen Kinder kennenlernen - komme ja auch wahrscheinlich auch in Zukunft mit meinen dreien. In der Situation mit dem Kleinkind hatte ich eben Angst, dass mein Welpe nicht nur erst der Trainerin in die Nase schnappt, sondern auch noch einem Kleinkind ins Gesicht...

Durften bei Dir die Kinder quasi mittoben, oder wurden sie irgendwie angeleitet?

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Bei uns mussten die Kinder schon gewisse Verantwortung zeigen und durften die Welpen auch nicht ärgern aber sie durften sie streicheln, vorrausgesetzt der Besitzerin sagt es sei okay

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(Kleine) Kinder und Hunde(kinder) verstehen sich meiner Erfahrung nach sehr gut. Wo man aufpassen muss, ist, wenn Kinder Angst vor Hunden haben oder aggressiv Hunden (und anderen) gegenüber sind.

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Da bin ich sehr individuell vorgegangen.

Wirklich Kleinkinder müssen immer unter voller Aufsicht eines Elternteil sein - damit sie nie über einen Welpen stolpern, auf ihn fallen oder grob mit ihm umgehen können.

Ist dies bei nur einem Elternteil nicht möglich, so hat sich meist eine Vereinskollegin gefunden, die sich liebevoll des Kindes annahm.

Grössere Kinder dürfen sich so frei bewegen wie eine Gefährdung ausgeschlossen ist.

So hatte ich Fussball spielende Jungs, die spo lange spielen dürften wie kein Ball in Richtung Welpe geschossen wird und das Spiel abgebrochen wird, wenn ein Welpe in die Schussbahn geraten könnte oder sich für den Ball interessiert.

Wenn gerade die sehr Kleinen sich angefangen haben zu langweilen konnten sie bei uns im Vereinsheim spielen gehen, wozu ich abgelegtes Spielzeug meiner eigenen Kinder dort hatte. Da gab es auch immer jemanden, der das Kind beaufsichtigt.

Ich hatte auch immer z.B. das: http://www.royal-canin.de/fileadmin/media/royal-canin.de/News_Specials/Kinder_und_Hunde/12_Goldene_Regeln.pdf als Beschäftigungsmaterial zum Thema für die Kinder vor Ort ( im Vereinsheim).

Eltern, die sich nicht um ihre Kinder gekümmert haben - gab es natürtlich vereinzelt auch. Denen habe ich den Kopf gewaschen und erklärt, das für mich Kindererziehung und Hundeerziehung vieles gemeinsam haben und sie dringend an sich arbeiten müssen um Kind und Hund in die Reihe zu bekommen. Manche kamen nie weider, andere haben es sich zu Herzen genommen.

LG Heike

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Für meinen Welpen waren schreiende, tobende Welpen ein absolutes NoGo. Einmal war ein kleines Mädchen dabei, das die ganze Zeit hinter dem eigenen Hund hergerannt ist und versucht hat ihn zu fangen oder was auch immer. Hiro hatte immer nur sie im Auge, war sehr skeptisch und kam nie in ihre Nähe. Also Spielen war erst einmal kein Thema mehr, weil dass Kind da war. Haan bewusst die Nähe zum Kind gemieden während den Übungen und (sorry) zum Glück kam sie dann auch nicht mehr. Ich hätte so ihm nur richtig Angst vor Kindern gemacht. Kommt wirklich sehr auf die Hunde und auf die Kinder an, ich sozialisieren meinen Hund lieber mit Kindern die ich kenne und nicht auf dem Hundeplatz. Übrigens ihm machen Kinder nichts mehr aus, hat eine Weile und Geduld gebraucht ihm klar zu machen, dass Kind keine kleinen Monster sind, aber mittlerweile kann man an der Leine ohne Probleme auch an Schulklassen, Kinderrgartengruppen vorbei gehen..

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Nein, bei uns in der Welpengruppe waren keine kleinen Kinder. Das jüngste Mädchen war 8 oder 9.

Ich hätte davon auch nicht soviel gehalten, weil ich mich auf meinen Welpen und die Beobachtung des Spielens konzentrieren wollte und nicht darauf achten, dass Marley kein Kleinkind umrennt, welches dann hinfällt und wo ich am Ende noch die Doofe bin.

Marley kennt trotzdem Kleinkinder. Ganz einfach, weil man ja auch draußen desöfteren welche trifft, u.a. am Hundestrand.

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Meine Kinder waren mit bei der Welpenstunde, allerdings ist meine Jüngste damals 5,5 Jahre alt gewesen. Die anderen Welpenbesitzer ohne Kinder fanden es gut, damit der Hund den Umgang mit Kindern lernt. Die Trainerin hat meiner Kleinen klar gesagt, wie sie sich verhalten soll.

Hunde gehen in Familien, dann sollten sie auch das Verhalten eines Kindes kennen und aushalten. Dies in einer kontrollierten Stunde zu üben, finde ich gut.

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Deutlich angeleitet mit wenigen Hunden fände ich wohl auch gut.

Es gab halt so Situationen wie

- Kleinkind hängt kopfüber von der Bank, Welpen toben nur wenige cm entfernt

- Kind steckt Kopf in Röhre, in der Welpen toben

- Kind hält fremden oder eigenen Welpen fest, während der von anderen angespielt wird

Da was zu sagen hielt ich halt für richtig, weil eben mein Hund noch nicht sicher begriffen hat, dass man bei Menschen nicht schnappt im Spiel. Wenn dann das Gesicht so nah dran ist, wird's mir mulmig.

Ging gestern aber anscheinend nur mir so.

Bzw hab ich manchmal den Eindruck, dass dort viele Leute denken, na sind doch Goldies, die sind lieb. Dürfen auch nie mal knurren oder was nicht mögen, müssen immer alles sich gefallen lassen, auch von Kindern.

habe heute mit zwei anderen Vereinen/Hundeschulen telefoniert und werde mir noch andere Gruppen ansehen, die ich eventuell parallel Besuche, oder halt ganz wechsle.

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