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Hundeforum Der Hund
McChappi

Abdriftender CM-Diskussionsthread

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Weiß ja niemand ob es nicht auch anders geklappt hätte, weil es keiner versucht hat.

In zig Folgen erzählten die Hundehalter, dass sie vorher bei anderen Trainern gewesen sind und diese den/die Hunde nicht hinbekommen haben und stellenweise zum einschläfern geraten haben.

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Das sagt noch gar nichts über den Hund aus. Vielleicht haben sie die richtige Methode zur Umerziehung einfach nicht gefunden.

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Weiß ja niemand ob es nicht auch anders geklappt hätte, weil es keiner versucht hat.

In zig Folgen erzählten die Hundehalter, dass sie vorher bei anderen Trainern gewesen sind und diese den/die Hunde nicht hinbekommen haben und stellenweise zum einschläfern geraten haben.

Vielleicht haben die anderen Trainer ja Methoden gehabt , bei denen man als Hundehalter mehr Arbeit hätte reinstecken müssen .....

Oder die Leute haben die Umsetzung der anderen Methoden nicht verstanden und falsch angwandt...

Liest man ja hier auch oft wieder zB in Clickerthemen.....Timingprobleme, Aufbau von blöden Verhaltensketten....

Dazu noch die Frage wieviel Wahrheit in den Sendungen wirklich steckt....

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Der Hund hat einen eigenen Willen und den werd ich nicht einfach brechen.

Das ist löblich. Die Frage ist ob hier einer von uns schon mal wirklich nen gebrochenen Hund (aufgrund falscher Ausbildung) gesehen hat. Denn es ist einfach ein himmelweiter Unterschied zwischen einem gebrochenen Hund (seelisch wie körperlich), der wie ein Zombie durch die Gegend schlurft weil er sich eigentlich längst vom Leben verabschiedet hat, und einem Hund der Grenzen gesetzt bekommt und sich gewissen Regeln/Zwängen zu beugen hat.

Letzteres ist für Hunde völlig NORMAL!!!! Hunde leben nicht in festen Gruppen in denen jeder machen darf was er will, sondern mit einem gewissen Maß an Regeln, an die sich alle zu halten haben. Das sind wenige, aber die werden durchgesetzt. Das schafft Vertrauen und Sicherheit, weil jeder weiß, in welchem Rahmen er sich bewegen kann.

Man muss nun als Mensch nicht versuchen der bessere Hund zu sein. Aber man kann sich ja ab und an mal IN einen Hund hineinversetzen und sich fragen "was wäre für den unter Hunden angemessen, normal, verständlich?" und danach handeln. Und das hat absolut nichts mit gebrochenen Hunden zu tun (die gibt es, ohne Frage; aber dazu brauch es mehr als klare Regeln!).

Hab ich einen Hund der jagen will und ich will das nicht oder das gesetzt, dann muss ich meinen Hund nicht mit starkzwang Methoden vom jagen abhalten sonder biete eben einfach alternativen

Wie Fährten oder Dummyarbeit.

Was glaubst du denn, was die Leine für deinen Hund ist, wenn sie ihn daran hindert Wild hinterher zu hetzen? Irgendwo doch auch was sehr "zwangvolles", nicht wahr? Dass du dem anschließend ne Alternative schmackhaft machen willst ist schön und richtig --> nur, wenn man das hier liest:

Meine Hunde folgen mir sogar wenn ich kein piep von mir gebe ohne das ich sie je unterwerfen musste oder sonst noch was.

So was nennt man Bindung die man durch spielen und arbeit und ein Miteinander leben aufbaut nicht durch Unterwerfung Gewalt und Zwang.

kommt ma unweigerlich zu dem Punkt, dass das offenbar auch seine Grenzen hat, denn sonst könntest du deine Wuffel halt überall frei laufen lassen und müsstest nicht ne Schlepp dranpacken. Und keiner würde auf die Idee kommen dir deshalb ein Vertrauensverhältnis und ne Bindung zu deinen Hunden abzusprechen.

Mein Punkt ist: Hunde mit einem gewissen Maß an Zwängen zu belegen, ist in unserer Gesellschaft nicht zu verhindern (es sei denn man lebt bewusst einen anderen Weg). Man muss sich nur darüber Gedanken machen in welchem Maß es notwendig und sinnvoll für das eigene Zusammenleben ist. Und da gibts eben selten Pauschallösungen.

Ich lass jedem seinen Glauben, er könne mit Wattebausch und Leckerchen aggressive Hunde heilen. Bedauerlicherweise landet das Gros dieser Hunde eben nicht bei den Clarissas dieser Welt, sondern oft beim Tierarzt aufm Tisch.

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Vielleicht haben die anderen Trainer ja Methoden gehabt , bei denen man als Hundehalter mehr Arbeit hätte reinstecken müssen .....

Oder die Leute haben die Umsetzung der anderen Methoden nicht verstanden und falsch angwandt...

Liest man ja hier auch oft wieder zB in Clickerthemen.....Timingprobleme, Aufbau von blöden Verhaltensketten....

Dazu noch die Frage wieviel Wahrheit in den Sendungen wirklich steckt....

Vielleich....

Vielleicht war das Verhalten aber auch jeweils einfach zu extrem oder schon zu festgefahren. Wäre ja auch eine Möglichkeit ;)

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Ich lass jedem seinen Glauben, er könne mit Wattebausch und Leckerchen aggressive Hunde heilen. Bedauerlicherweise landet das Gros dieser Hunde eben nicht bei den Clarissas dieser Welt, sondern oft beim Tierarzt aufm Tisch.

Falsch...die werden bei nicht-Profilierungs-geilen HT ´s mit Heititei therapiert.

Irgendwo zwischen dem Immenhof und Saltkrokan , dort wo das Fernsehen nicht

hinkommt....und Jagdhunden der Unterschied zwischen Dummy und Hasen fremd ist .. ;)

LG jörg

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Vielleicht haben die anderen Trainer ja Methoden gehabt , bei denen man als Hundehalter mehr Arbeit hätte reinstecken müssen .....

Oder die Leute haben die Umsetzung der anderen Methoden nicht verstanden und falsch angwandt...

Liest man ja hier auch oft wieder zB in Clickerthemen.....Timingprobleme, Aufbau von blöden Verhaltensketten....

Dazu noch die Frage wieviel Wahrheit in den Sendungen wirklich steckt....

Vielleich....

Vielleicht war das Verhalten aber auch jeweils einfach zu extrem oder schon zu festgefahren. Wäre ja auch eine Möglichkeit ;)

Bissl viele vielleichts .... ;)

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Was glaubst du denn, was die Leine für deinen Hund ist, wenn sie ihn daran hindert Wild hinterher zu hetzen? Irgendwo doch auch was sehr "zwangvolles", nicht wahr? Dass du dem anschließend ne Alternative schmackhaft machen willst ist schön und richtig --> nur, wenn man das hier liest:

kommt ma unweigerlich zu dem Punkt, dass das offenbar auch seine Grenzen hat, denn sonst könntest du deine Wuffel halt überall frei laufen lassen und müsstest nicht ne Schlepp dranpacken. Und keiner würde auf die Idee kommen dir deshalb ein Vertrauensverhältnis und ne Bindung zu deinen Hunden abzusprechen.

Mein Punkt ist: Hunde mit einem gewissen Maß an Zwängen zu belegen, ist in unserer Gesellschaft nicht zu verhindern (es sei denn man lebt bewusst einen anderen Weg). Man muss sich nur darüber Gedanken machen in welchem Maß es notwendig und sinnvoll für das eigene Zusammenleben ist. Und da gibts eben selten Pauschallösungen.

Interessanter Gedanke!

Es wird ja immer empfohlen, sich zum "testen" selber mal ´nen Stachler oder so umzulegen.

Warum nicht einfach mal sich an der Leine vom Freun/ Vater/ Bekannten... "Gassi führen" lassen.

An einem Eisstand vorbei (bei 30°C im Schatten und ´nem Mordshunger)

An einer nett spielenden Hundegruppe vorbei (Stehenbleiben und zuschauen ist nicht, das "andere Ende der Leine" sagt weiter!

An der besten Freundin vorbei, die hinterherruft, sie hätte JETZT(!) was super tolles zu berichten (Aber Leinenhalter geht weiter....).......

Und dann könnte man überlegen, ob eine Leine ein einschränkender Zwang ist (auch wenn damit keine körperliche Gewalt ausgeübt wird) oder nicht :)

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Meine Hunde folgen mir sogar wenn ich kein piep von mir gebe ohne das ich sie je unterwerfen musste oder sonst noch was.

So was nennt man Bindung die man durch spielen und arbeit und ein Miteinander leben aufbaut nicht durch Unterwerfung Gewalt und Zwang.

war es nicht dein Hund, der immer an der Schleppleine ist, weil er sonst jagen geht?

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Womit wir wieder beim Zwang wären, Sabine ;)

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